Montag, 26. Mai 2014

Küchenquickie: Whisky-Mirabelllen mit Amarettinikaramell

Diese Woche wird die Woche der wenigen Worten. Ein Umzug steht an.

Und ein wahrer Gentleman genießt und schweigt ja eh.

Deswegen: Für Euch gibt es unten das schnell zubereitete Rezept. Nur noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Anstatt Amarettinis könnt ihr auch Butterkekse nehmen.

Ein Fünf-Minuten-Dessert: Mirabellen, Whiskey und Amarettinis


 Zutaten für eine Person:
  • 6 Mirabellen
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Amarettinis, zerbröselt
  • 4 EL Joghurt
  •  4 cl Whiskey 
Zubereitung:

Die Mirabellen entkernen und in Spalten schneiden. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Mirabellen darin leicht anbraten. Die Sahne und den Zucker hinzufügen. Solange leicht einkochen, bis die Masse leicht karamellisiert. Zum Schluss mit etwas Whisky ablöschen und die Amarettinis in die Pfanne kurz einrühren.
Mit Joghurt servieren.


Der Bulleit Bourbon Whiskey besticht durch sein harmonisches Aroma



 Vielen Dank an Alexander and James, die mir die Flasche zur Verfügung gestellt haben!

Mittwoch, 21. Mai 2014

Kostprobe: CHROMA Japanchef Allzweckmesser

Ein Alleskönner braucht man immer.

Auch in der Küche. Das CHROMA Japanchef Allzweckmesser ist mit ein kleines und handliches Allzweckmesser. Mit seiner Größe von 13,7 cm nimmt es nicht viel Platz weg und liegt gut in der Hand.

Es eignet sich perfekt zum Kräuter schneiden, Obst und Gemüse schälen, Grobes Schneiden, Feine Würfeln oder zum Filetieren.

Klein und praktisch: Das CHROMA Japanchef Allzweckmesser        


Mit knapp 30 Euro ist das Messer zudem auch sehr gut bezahlbar und eine Investition wert, für alle die noch ein kleines Allzweckmesse benötigen. Die Klinge macht einen sehr stabilen und soliden Eindruck. Insbesondere beim Kräuter schneiden hat mich das Messer sehr überzeugt: Klare und präzise Schnitte. Sicherlich darf für den Preis kein Messer erwarten, was so scharf ist, dass es mühelos alles glatt durchschneidet. Das will es auch gar nicht sein. Stattdessen will es kleiner Alltagshelfer für die Küche. Und diese Rolle füllt das CHROMA Japanchef Allzweckmesser in jedem Fall aus.

Das Messer wurde mit freundlicherweise von kochmesser.de zugeschickt. Vielen Dank dafür!

Scharfe Sache: Das CHROMA Japanchef Allzweckmessser                     





Montag, 19. Mai 2014

Grünes Wunder: Matcha-Gurken Limonade

Lange habe ich das grüne Teepulver einfach ignoriert. Matcha. Das klang für mich nach einem kurzzeitigen Trend. Inzwischen dürfte ich aber einer der letzten Menschen sein, die noch kein Matcha-Tee probiert haben. Matcha wird aus den zermahlenen Blätter der Tencha-Teepflanze gewonnen.

Echter Wachmacher


Der japanische Tee ist mit seinem Koffeingehalt von zwei bis vier Prozent ist ein echter Wachmacher. Ich habe etwas Matcha-Tee für eine tolle Sommerlimonade genommen. Durch die Zugabe der Gurke kommt die Limonde schön erfrischend daher. Der Matcha-Tee reiht sich mit seiner leicht süßlichen und herben Note gut darin ein. Ein wenig Minze sorgt für die nötige kühle Frische.

Zusammengenommen habt Ihr also eine Limonade, die euch wachhält, erfrischt und dabei noch schmeckt. Ein echtes grünes Wunder.

Wer es ein bisschen fruchtiger mag, sollte sich mal meine Rhabarberlimo anschauen.

Macht wach und fit: Matcha-Gurken Limo

Zutaten für 4 Gläser:
  • 2 TL Matcha-Tee
  • 1 Salatgurke
  • 4 EL brauner Zucker
  • 8 Stängel Minze, frisch
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 l eiskaltes Mineralwasser
  • Eiswürfel
Zubereitung:

Das Matcha-Teepulver mit 600 ml kochendem Wasser überbrühen und für gut 10 Minuten offen ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und kalt stellen. Die Gurke schälen, das Gurkeninnere mit einem Löffel entfernen und kleine Rauten Halbmonde schneiden. Zucker in den Matcha-Tee einrühren. Das Gurkeninnere ebenfalls hinzufügen und einmal mit dem Stabmixer kurz pürieren.

Den Tee und das Mineralwasser in ein großes Gefäß geben. Die Kräuter waschen. Die Minze fein schneiden und in die Flüssigkeit geben. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken, und ebenfalls in die Flüssigkeit geben. Die Gurkenmonde in die Gläser geben und Eiswürfel zugeben.

Wer mag kann die Limo auch mit Vodka auffüllen und als Shot servieren

Sonntag, 18. Mai 2014

Linkhappen: Kulinarische Radtour durch die Welt - The Nomadic Kitchen

Das dürfte der Traume jedes Foodies sein.

Einmal vom Westen Europas bis an die Südspitze Afrikas in jedem Kochtopf reingucken. Insgesamt 501 Tage waren die beiden Freunde Tom Perkins und Matt Chennells mit dem Rad dafür unterwegs. Immer mit dem Ziel im Kopf aus der Tour durch die drei Kontinente ein Reisekochbuch zu entwickeln. Insgesamt wurden 65 Rezepte zusammengetragen, die jetzt in einem bebilderten Buch " "Nomadic Kitchen - Spices and Spandex" aufbereitet werden sollen.

Die Kosten für das Buch deckten die beiden via Crowdfounding. Im Oktober soll das Buch erhältlich sein. Bis dahin könnt Ihr schon mal in die ersten Rezepte reinschauen:  Rindertajine mit Aprikosen, Feigensalat mit gebratenem Halloumikäse und Granatapfelkernen oder Shakshuka.

Freitag, 16. Mai 2014

Kostprobe: Bio-Fruchtquark von Berchtesgadener Land

Quark macht stark. Und leckerer Quark macht noch stärker.

Ok. Genug der schlechten Reime. Aber der neue frische Bio-Fruchtquark von Berchtesgadener Land  hat es geschmacklich echt in sich. Elf Prozent aromatischer Bio-Pfirsich-Maracuja-Fruchtanteil sind für den fruchtigen Geschmack und die natürlich leichte Färbung des neuen Fruchtquarks verantwortlich. Frei von Aromazusatz und nur leicht gesüßt, ist der Quark durch den Zusatz von Joghurt herrlich cremig und doch nicht allzu üppig.

Meiner Meinung eignet sich der Quark nicht nur pur zum auslöffeln. Auch in Desserts macht er aufgrund seiner tollen Cremigkeit eine gute Figur. Ein paar angeröstete Kokosraspeln und etwas Limettenschale verwandeln den Quark dann direkt in einem exotischen Zungentänzer.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Vorsicht Angeber: Kräutersalat mit Ziegenkäsetaler und Whisky-Bitterorangen

Wollt Ihr mal so richtig angeben?

Dann probiert mal diesen geschmacksvollen Kräutersalat aus. Dieser wird mit einen Ziegenkäsetaler, der mit Bacon umwickelt wird, getoppt. Zudem gesellen sich Bitterorangen die in etwas Whisky geschmort worden sind dazu. Am Ende bekommt werdet Ihr einen Salat der Extraklasse, der durch seine geschmackliche Vielfalt begeistert, auf dem Teller haben.

Falls Ihr keine Bitterorangen/Pomeranzen bekommt, passen selbstverständlich auch normale Orangen.

Ich hatte die gerade zur Hand, da ich mir ein Glas aus der Türkei mitgenommen habe.

Pomeranzenmarmelade aus dem Viverde Hotel Loryma
Statt Weizen könnt Ihr auch diesen Salat mit Couscous zubereiten

Zutaten für 2 Personen:
  • 200 g Weizen
  • 2 Ziegenkäsetaler
  • 2 Scheiben Bacon
  • 6 Radieschen
  • 1/4 Gurke
  • 1/4 Bund Minze
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • 4 Blätter Salbei
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 EL Whisky
  • 5 EL Bitterorangenmarmelade (alternativ: normale Orangen oder Orangenmarmelade mit Stücken)
  • 2 EL Orangensaft
  • 2 EL Öl
Frische Kräuter wie Minze oder Salbei sorgen für das gewisse Etwas

Zubereitung:

Den Weizen für ca. 30 Minuten in leicht kochendes Wasser bissfest garen. Die Ziegenkäsetaler mit den Bacon umwickeln.

Die Minze, Schnittlauch und Salbei grob hacken. Radieschen und Gurke in feine Stifte schneiden. Die Kräuter mit der Gurke und den Radischen zusammen vermischen.

In einem Topf die Bitterorangen, braunen Zucker, Orangensaft und Whisky geben. Alles auf niedriger Stufe sirupartig einkochen lassen.

In einer Pfanne das Öl auf mittlerer Hitze erhitzen und die umwickelten Ziegekäsetaler von jeder Seite ca. 3 Minuten anbraten.

Vegetarier lassen einfach den Bacon weg und panieren den Käse mit Semmelbröseln

Dienstag, 13. Mai 2014

Scharfe Sache: Mit diesen 4 Tipps verlängert Ihr das Leben eurer Messer

Inzwischen gibt es unzählige Küchenhelfer. Manche mehr und manche weniger sinnvoll. Ein Küchenhelfer der aber nicht zu ersetzen ist, ist das Messer.

Ohne ein qualitatives, scharfes und gut in der Hand liegendes Messer, macht das Kochen in der Küche nur halb so viel Spaß. Und nein, die 11-teiligen Messersets für 50 Euro im Angebot in den großen Supermärkten sind keine guten Messer. Qualität kostet.Wer einmal ein qualitiaves und hochwertiges Messer in der Hand hatte, will es so schnell auch nicht mehr hergeben.

In den nächsten zwei Wochen werde ich Euch drei unterschiedliche Messer und nützliche Tipps rund um das Messer vorstellen. Welches Messer ist für was geeignet? Wie schneidet man richtig?


Heute möchte ich Euch vier Tipps geben, wie Ihr am besten mit euren scharfen Begleiter umgehen sollt:

Passende Unterlage

1. Ihr solltet ausschließlich auf Holz oder Plastik schneiden. Schneidebretter aus Glas schaden den Messern und machen sie stumpf

Sorgsam Reinigen

2. Hochwertige Messer gehören NICHT in die Spülmaschine. Reinigungsmittel und die Hitze greifen die Klingen an und lasssen sie rosten und verändern die Struktur des Stahls. Wascht Eure Messer unmittelbar nach Gebrauch einfach mit lauwarmen Wasser ab.

Richtig Schleifen

3. Ein gutes Messer bleibt nur mit regemäßigem Schliff scharf. Japanische Messer mit ihrem V-Schliff dürfen ausschließlich mit einem Stein geschliffen werden und niemals mit einem Wetzstahl, da dieser die sehr feine Klinge durch seine grobe Oberfläche ausfransen würde

Sichere Aufbewahrung

4. Steckt eure Messer in einem Messerblock oder an einer magnetischen Schiene. Durch Aufbewahrung in der Schublade werden die Klingen durch permanent Reibung in Mitleidenschaft gezogen.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Alles auf Schwarz: Reis mit Ajvar und Basilikum

Heute mal ein Rezept für ganz Eilige. Gerade aus Nordfriesland wieder gekommen, geht es morgen in die Türkei. Für die Stunden dazwischen habe ich mir schwarzen Reis gekocht und diesen flix mit dem Smartphone abgeblitzt.

Genauer genommen pechschwarzer Reis. Dieser ist ein Mittelkorn Reis mit schwarzer Vollkornschale und einer leckeren nussigen Eigennote. Zudem ist er etwas bissfester als herkömmlicher Reis.

Zusammen mit etwas Ajvar und Basilkuma ergibt sich daraus nicht nur eine schöne bunte Speise, sondern auch eine sehr geschmacksvolle Angelegenheit.

Schwarz, rot und grün. Leckere Farbkombination.





Zutaten für 2 Personen:
  • 200 g schwarzer Reis
  • 2 EL Ajvar
  • Basilikum, frisch
Zubereitung:

Den Reis zwei Mal waschen. Anschließend 2,5 Teetassen Wasser und eine Prise Salz hinzufügen. Den Reis 10 Minuten einweichen lassen. Den Herd auf höchste Hitzestufe stellen. Sobald das Wasser kocht, den Herd auf die niedrigste Hitze stellen und den Reis ca. 35 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist. Ajvar unterrühren und fein geschnittenes Basilikum unterheben.



Samstag, 3. Mai 2014

Tolle Knolle: Süßkartofelrösti mit Feta und Paprika

Oft bin ich daran vorbeigerannt. Wahrlich schön ist sie ja jetzt nicht. Gegen ihren gelben Bruder hat sie es aber auch schwer. Die Kartoffel ist in Deutschland sehr beliebt. Ganz egal ob als Bratkartoffeln, Püree oder Rösti. Aber was ist eigentlich mit der Süßkartoffel?

Süß und salzig


Instinktiv habe ich sie heute zum ersten Mal mit nach Hause genommen und als Röst weiterverarbeitet. Ich habe es nicht bereut. Eher im Gegenteil: Warum habe ich vorher nicht zu der länglichen Knolle gegriffen? Sie hat eine schön subtile süßliche Note, ähnlich wie Möhren. Deswegen harmoniert ein Süßkartoffelrösti perfekt mit Feta. Ich sage es euch: Die Kombination aus leicht süß und salzig. Bombastisch!

Und findet Ihr nicht bei einer stinknormalen Kartoffel vor.

Süßkartoffelrösti mit Feta und Paprika


Zutaten für vier Personen:
  • 500 g Süßkartoffeln
  • 2 Eier
  • 30 g Speisestärke
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Thymian, getrocknet
  • 1 rote Paprika
  • 100 g Fetakäse
  • 6 E Öl
Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und grob raspeln Eier verqurilen. Mit Süßkartoffeln und Stärke mischen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Mit einem Esslöffel je 2 große, flache Rösti in die Pfanne geen. Pro Seite bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten braten. Aus der übrigen Süßkartoffelmasse ebenso in 2 EL Öl weitere Rösti braten.

Die Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Paprika in einer Pfanne kurz auf hoher Hitze ohne Öl anbraten, bis sie schwarze Blasen wirft. Die Röst mit Parpika und zerbröckelten Feta servieren.

Wer wagt gewinnt: Der Feta sorgt für eine tolle salzige Note