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Freitag, 4. April 2014

Mit einem Bissen weg: Burgerhappen

Burger müssen nicht immer XXL sein. Und auch nicht immer ganz klassisch, wie mein bereits verbloggter Cheeseburger.

Klein, aber fein kommt mein Burgerbrötchen im Miniformat mit ein wenig Pekannüssen und Röstzwiebeln daher. Das knackt schön beim Kauen. Ok, im Prinzip ist es auch kein richtiger Burger. Sondern eher ein Burgerhappen. Perfekt geeignet für ein (kaltes) Buffet. Ein, zwei Bisse und das prall gefüllte kleine Etwas ist verschlungen.

Mit was man den Burgerhappen im Endeffekt belegt, ist reine Geschmackssache. Da bei uns noch ein wenig Braten übrig war, habe ich diesen noch kurz mariniert und schnell in der Pfanne angebraten. Dazu etwas Salat und Mayonnaise.

Ein Happen der Extraklasse.

Klein, aber fein: Der Burger mit Pekannüssen und Bratenreste
Zutaten:
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Senf
  • 1 TL Chiliflocken
  • Reste vom Braten oder ggf. nur Kochschinken
  • 500 g Mehl
  • 1 Päcken Backpulver
  • Salz
  • Zucker
  • 300 ml Milch
  • 2 EL Öl
  • 100 g Pekannüsse, gehackt
  • 50 g Röstzwiebeln
  • Gewüzgurken
  • Mayonnaise
  • Römersalat
Zubereitung:

Den Ofen auf Umluft 150 Grad vorhezen. Honig, Senf und Chili kurz miteinander verrühren. Fleisch damit rundherum einstreichen und kurz in einer Pfanne scharf anbraten. 

Für die Brötchen Mehl, Backpulver, 1/2 TL Salz und  2 TL Zucker mischen. Milch und Öl zufügen. Mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten, dabei Röstzwiebeln und Pekannüsse unterknete. Bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Teig nochmals durchkneten und zu kleinen Brötchen formen.
Auf das Blech legen. Brötchen im Ofen ca. 30 Minuten backen lassen.  Mit zerpflücktem Braten, Gewürzgurke, Römersalat und Mayonnaise belegen.

Freitag, 25. November 2011

In der Ruhe liegt der Saft: Schweinerücken mit Niedergarmethode

Rinderfilet, Putenbrustfilet, Schweinefilet. Immer muss es das beste Stück vom Fleisch sein.

Während beispielsweise in Asien selbstverständlich nahezu jedes Teil vom Tier verwendet wird, sei es Füße, Nasen oder Ohren, steht man in Europa meist skeptisch gegenüber Stücken vom Tier über die man noch nicht probiert hat.

Hauptsache das Beste vom Besten - das begehrte Filet. Dabei gibt es noch viele andere Fleischstücke die mindestens genau so gut schmecken, sofern wie man sie korrekt zubereitet. So z.B. der Schweinerücken. Nicht nur, dass dieser mit knappen fünf Euro für ein Kilogramm, ein Viertel von dem kostet was man für ein Kilogramm Schweinefilet zahlen würde. Auch ist der Rücken so saftig wie ein Filet, wenn man ihn schonend gart.

Dazu eignet sich am Besten die Niedergarmethode. Den Rücken von allen Seiten erst kräftig in der Pfanne anbraten und anschließend für gute vier Stunden bei 80 Grad oder drei Stunden bei 100 Grad im Ofen schieben. Manchmal ist Kochen halt eben Geduldssache. In der Zwischenzeit kann man aber derweil andere Sachen vorbereiten, die Wohnung putzen etc... ;)




Durch das langsame Garen tritt kein Fleischsaft aus dem Stück, sodass es zart und saftig bleibt. Zudem braucht es keine Standzeit (wie z.B. beim Steak) vor dem Servieren und kann sofort aufgeschnitten werden.

Dazu passt ganz klassisch Rotkohl, Knödel oder Kartoffeln und eine Bratensauce.


























Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Kilogramm Schweinerücken
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • verschiedene Kräuter (was man gerade da hat)
  • Öl

Zubereitung: 

Ofen auf 80 Grad vorheizen.

Die Schwarte vom Schweinerücken mit einem Messer leicht mehrfach einschneiden.

Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Eine Pfanne auf höchster Stufe erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln.

Zwei Esslöffel Öl  in die Pfanne hineingeben und die Zwiebeln darin anbraten. Hitze von der Pfanne ein wenig reduzieren und die Knoblauchzehe mit anbraten.

Anschließend den Schweinerücken von allen Seiten ca. zwei Minuten solange anbraten, bis er Farbe bekommt.

Dabei immer wieder mit dem Öl, Zwiebeln und Knoblauch übergießen.

Schweinerücken samt Zwiebeln und Knoblauch aus der Pfanne nehmen und für vier Stunden im Ofen schieben. Aufschneiden und genießen. Schmeckt auch am Tag danach kalt mit Remoulade.