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Dienstag, 24. Januar 2023

Sonntagsfrühstück für Angeber: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeeren-Thymian Sauce

Sunday is not sunday without pancakes.

Und mit diesem Rezept wollte Ihr am liebsten jeden Tag Sonntag haben. Denn die Chai Latte Pancakes sind süß und fruchtig zugleich. Der Thymian gibt dem Gericht den letzten Pfiff. Ihr benötigt auf jeden Fall das Obst, da die Pancakes durch das Chai Latte Pulver schon süß sind und durch die Zugabe der Amarettinis die Sache gleich nochmal viel mehr süßer wird. Der Pfirsich und die Heidelbeeren steuern eine angenehme Frische und Säure entgegen.

Fluffige Teilchen

Um die Pancakes besonders fluffig zu bekommen, solltet Ihr das Eiweiß vorsichtig unter dem Teig heben und die Pancakes wirklich nur auf mittlerer Hitze mit Bedacht braten. Das Eiweiß sollte auch richtig steif sein, sonst braucht Ihr euch die Mühe mit dem ganzen Eier trennen gar nicht machen und könnt einfach normale platte Pfannekuchen machen. Wer mag kann den Pfirsichspalten auch noch einen Feinschliff geben und diese in etwas milden Olivenöl und Honig marinieren.

Süß und fruchtg zugleich: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeer-Thymian Sauce


Zutaten für 2 Personen:
  • 3 große Eier
  • 120 g Mehl
  • 140 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3,5 EL Chai Latte Tee Pulver
  • 150 g TK Heidelbeeren
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 EL brauner Zucker
  • eine Handvoll Amarettinis
  • 1 Pfirsich
  • Butter
Zubereitung:

Die Eier trennen. Mehl, Backpulver, Milch, Chai Latte Tee Pulver zu einem glatten, dicken Teig verarbeiten. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und anschließend unter dem Teig heben.

Eine Pfanne mit 2 EL Butter auf mittlerer Hitze erhitzen. Etwas Teig hineingeben und ein paar Minuten backen, bis die gebackene Seite gold und fest aussieht.

Ein Topf mit 1 EL Butter und dem braunen Zucker auf mittlere Hitze erhitzen. Den Zucker karamellisieren lassen. Die TK-Heidelbeeren und den Thymian hinzufügen und für ungefähr zehn Minuten köcheln lassen, bis im Topf eine sämige Sauce entsteht.  Kurz vor Schluss ein wenig Amarettinis zerbröseln und unter die Heidelbeern heben.

Den Pfirsich waschen und in dünnen Spalten schneiden.

Pancakes mit der Sauce, ein paar Amarettinis und den Pfirsichspalten servieren.

Montag, 5. Dezember 2022

Die geballte Ladung Power: Chiasamen-Cräcker mit Erbsenpüree und marinierten Feta

Was waren das früher nur für einfache Zeiten. Man hat sich ein Knäckebrot geschnappt, hat etwas gute Butter darauf gestrichen und fertig.

Heute würde man wahrscheinlich, über solch ein Knäckebrot nur spöttisch lachen. Zumindest diejenigen, die ein Gefallen an Superfood und Healthy  Food gefunden haben.

Genau diese, dürften sich jetzt besonders über mein Rezept freuen. Schnell gemachte Superfood-Cräcker mit Chiasamen, Hanfsamen, Buchweizen, Flohsamen, Arionia und Heidelbeeren. Die Arionia-Saaten Mischung hat es voll in sich ;). Und in Kombination mit salzigen Fetakäse, kommt die leicht süßliche Mischung sogar noch etwas besser zur Geltung.

Darunter gesellt sich ein erfrischendes Erbsenpüree, das ihr mit der Limette mutig säuerlich abschmecken könnt.

Möge die Macht  Kraft mit euch sein!


Zutaten für 2 Personen:

  • 10 Chia-Cräcker
  • 100 Gramm Fetakäse
  • 150 Gramm Tiefkühl-Erbsen
  • 1 Limette
  • 1 Esslöffel Creme fraiche
  • Salz
  • Arionia-Saaten Mischung
  • eine halbe Gurke
Zubereitung:

Die Erbsen in kochendem Wasser weich koche und mit der Creme fraiche, dem Saft der Limette und etwas Salz grob mit einem Mixer pürieren.

Den Feta zerbröseln und durch die Arioniamischung ziehen. Alternativ könnt ihr jeglich andere Samen verwenden, wie z.B. Sesam, um den Käse etwas zu verzieren.

Die Gurke waschen und in kleine Stücke schneiden. 

Die Chia Cräcker mit dem Erbsenpüree, der Gurke und dem Fetakäse belegen.

Dienstag, 7. April 2015

Mein Erster: Frühlings-Smoothie mit Avocado und Feldsalat

Kaum zu glauben. Bis heute habe ich noch nie einen Smoothie gemacht.

Und bis heute frage ich mich: Warum eigentlich? Denn so ein Smoothie ist schnell gemacht, sättigend und lecker.

Für meinen habe ich etwas Feldsalat, Ingwer, Orangensaft und Avocado verwendet. Der Feldsalat steuert eine leichte bittere Note bei, der Ingwer eine erfrischende Schärfte, der Orangensaft eine tolle Säure und die Avocado sorgt für eine angenehme Sämigkeit.

Insgesamt eine sehr runde Sache. Ich denke, das Smoothie-Fieber hat mich gepackt.

Wenn auch etwas verspätet ;).




Zutaten für ungefähr 1 Liter:

  • 1 Avocado
  • 100 g Feldsalat
  • 15 g Ingwer
  • Saft von 2 Kilogramm Orangen oder ungefähr 0,6 Liter Orangensaft
Zubereitung:

Die Avocado schälen, vom Kern befreien und in grobe Stücke schneiden. Ingwer schälen und klein schneiden.

Avocado, Feldsalat, Ingwer und Orangensaft in einem Mixer geben und alle kurz pürieren.

Sonntag, 8. März 2015

Völlig unterschätzt: Fenchelgrün-Birnen Topping

Manchmal unterschätzt man Dinge.

Und wirft sie sogar womöglich im Müll. Das war bei oft beim Grün vom Gemüse der Fall.

Karottengrün, Radieschenblätter oder Fenchelgrün. Alles radikal abschneiden und ab weg damit.

Gerade in dem grüne Gestrüpp der einzelnen Gemüsesorten steckt oftmals geballte Aromatik drin. Zum ersten durfte ich das in Athen erfahren. Ein Salat mit etwas Fenchelgrün angemacht, ließ mich erstmal skeptisch blicken.

Auf einmal soll ich etwas essen, was ich sonst immer Mülle geworfen habe? Naja. Augen zu und durch. Und siehe da: Was für ein toller Geschmack! Leicht nach Anis, ein wenig nach grünem Kraut und in der Gesamtheit echt erfrischend.

Mit den Blättern von Radieschen habe ich schon einmal etwas zubereitet: Pesto aus Radiechenblättern.  .

Dieses Mal war das Grün vom Fenchel dran. Aus wenigen Zutaten könnt ihr damit ein leckeres Topping zaubern, was ihr aufs Brot schmieren könnt oder unter die Pasta heben könnt. Passt auch super zu Geflügel.


Zutaten für ein kleines Glas:


  • Das Grün von einer Fenchelknolle
  • 1/2 Birne
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1-2 EL Estragon, getrocknet (gerne auch frischen, wenn Ihr welchen zur Verfügung habt)
Zubereitung:

Das Grün vom Fenchel abschneiden, kurz abwaschen und fein hacken.

Die Birne entkernen und in kleine Würfel schneiden, Birne und Fenchelgrün in einem Glas vorsichtig vemengen. Olivenöl  und Estragon hinzufügen. Mit etwas Salz abschmecken.



Mittwoch, 4. Februar 2015

Perfekter Morgenduft: Pancakes mit weißem Schokoladentraum [PLUS: Gewinnspiel!]

Wie lockt man hungrige Menschen früh aus dem Bett?

Küchentür weit auf, Pancake-Teig in die Pfanne gleiten lassen und warten bis sich der Duft von frischen Pancakes langsam bis in das Schlafzimmer hinein dringt.

Und wenn dazu noch eine köstliche cremige Dooley´s-White-Chocolate Sauce wartet....na dann, nichts wie los!

Aus der Not eine Tugend machen


Wenn Ihr auch Pfannenkuchengrobmotoriker wie ich seid und den Kuchen nicht mit einem coolen Move umdrehen könnt: Don`t worry, be creative!

Serviert euren Pfannkuchen dann einfach als einen "Broken-Pancake" oder wenn es feiner klingen soll, einfach als fixen Kaiserschmarrn. Dazu den Pfannkuchen einfach mit einem Löffel grob zerpflücken.

Wer mag kann noch ein wenig braunen Zucker rübergeben und die Pfannkuchenstücke karamellisieren lassen.


"Broken-Pancake".

Zutaten für 4 Personen:
  • 225 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • Öl
  • 250 ml Milch
  • 80 ml Dooley´s White Chocolate Cream Liqeur
  • 1 EL Creme fraiche
  • 1 EL Vanillezucker
Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker miteinander vermengen. Milch und Eier in einer Schüssel verrühren. Mehlmischung zugeben und alles kurz vermengen.

Eine Pfanne mit etwas Öl austreichen und bei mittlerer Temperatur  3 EL Teig zu einem Pancake ausbacken.

Für die Sauce den Likör mit der Creme fraiche auf niedrigster Stufe erwärmen. Vanillezucker hinzufügen. Die lauwarme Sauce über die Pancakes gießen.


Wer mag kann auch gerne Rosinen oder Walnüsse unter die Pfannkuchen heben.

GEWINNSPIEL

Da ja bald Valentinstag ist, verlose ich zusammen mit Dooley´s drei Pakete mit jeweils einer Flasche White Chocolate und Toffee.

Was Ihr tun müsst?

Schickt mir einfach per Mail (dbriest@web.de) euren romantischsten Trinkspruch. Es muss dabei mindesens einmal das Wort Dooley´s und Liebe drin vorkommen.

Viel Spaß, viel Erfolg und frohes reimen!

Sonntag, 9. November 2014

Sponsored Post: Meine Erfahrungen mit Garden Gourmet

Eine Schnitzel ohne Fleisch? Frikadellen ohne Hack?

Für mich wäre das vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen, auch heute stehe ich vegetarischen Fleischimitaten sehr skeptisch gegenüber. Umso spannender war ich auf die Produkte von Garden Gourmet.

In den nächsten Wochen werden die Produkte mit einer Verpackung in den großen Supermärkten erhältlich sein. Ich habe mir das vegetarische Schnitzel, die Gemüsebällchen, die vegetarischen Frikadellen und die vegetarischen Nuggets einmal näher angeschaut.

Wer die Produkte selber einmal austesten möchte, kann im Zeitraum KW 43-46 bei der Coupon-Aktion von Garden Gourmet mitmachen. Über Außendienstmitarbeiter, am Regal und an den Werbedisplays werden Coupons verteilt, mit dem Ihr euch drei Produkte aussuchen könnt und nur zwei zahlen müsst. Zudem gibt es für Neukundne einen Gratis-Testessen-Gutschein Hier könnt Ihr ein Produkt gegen Rücksendung des Kassenbons gratis kaufen.

Das vegetarische Schnitzel:

Mein Favorit sowohl was Geschmack und Optik betrifft. Das Schnitzel hat eine schöne krosse Panade, die Konsistenz kommt einem Hähnchenschnitzel sehr nah und der vollmundige Geschmack überzeugt ebenfalls. Ich würde wetten, dass mindestens sieben von zehn Personen keinen Unterschied zu einem herkömmlichen Hähnchenschnitzel rausschmecken würden.

Vegetarische Frikadellen:

Die Frikadellen überzeugen auch optisch. Eine dunkelbraune Kruste überzieht die gesamte Frikadelle. Der Geschmack ist auch in Ordnung. Leicht würzig. Lediglich die Konsistenz kommt meiner Meinung nach nicht an einer echten Frikadelle dran. Die vegetarische Variante ist nicht so saftig wie die herkömmliche Frikadelle.


Vegetarische Gemüsebällchen:

Mal kein Fleischimitat. Optisch sehr schön, durch die goldene Kruste. Die Gemüsebällchen sind saftig, von außen knusprig und gut gewürzt. Die einzelnen Gemüsesorten konnte ich aber nicht auf Anhieb herausschmecken. Dazu sind die Bällchen zu sehr mit Würze gespickt.



Vegetarische Nuggets:

Von der Optik sind die vegetarischen Nuggets meiner Meinung kaum von normalen Nuggets zu unterscheiden. Eine gleichmäßige, schöne Kruste trifft von innen auf eine helle glänzende Füllung. Wenn man aber reinbeißt, vermisst man die Saftigkeit eines herkönmmlichen Hähnchen Nuggets. Nuchtsdestotrotz sind auch die Nuggets gut gewürzt, hinken nur bezüglich der Konsistenz ein wenig hinterher.


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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Eine Portion Herbst aus dem Ofen: Kürbis-Flammkuchen

Der Kürbis ist für mich das Gemüse im Herbst. Man kann den Kalender danach stellen: Kaum wird es Oktober, wimmelt es im Internet und in Zeitschriften überall von Rezepten für Kürbissuppe. Asiatisch mit etwas Ingwer und Chili, ganz klassisch oder mit Orangenabrieb.

Kürbis kann mehr

Sicherlich ist gegen eine gute gemachte Kürbissuppe nichts einzuwenden, aber blickt man einmal etwas über dem Tellerrand merkt man, dass der Kürbis ein sehr vielfältig einsetzbares Gemüse ist. Mein erster Kürbis der Saison, ein Hokkaido (aus dem einfachen Grund, weil man die Schale mit verzehren kann), wurde in Form eines Flammkuchens verarbeitet. Dazu wird der Kürbis mit einem Sparschäler dünn runtergeschält und geraspelt. Der geraspelte Kürbis wird mit etwas Schmand und Crème fraîche verrührt. So bekommt der Flammkuchen ein tollen saftigen Belag. Als Toppings könnt Ihr anstatt Walnüssen und Frühlingszwiebeln auch Birnen, Äpfel und etwas Ahornsirup nehmen. Denn Kürbis lässt sich nicht nur vielfältig verarbeiten, sondern auch sehr gut mit vielen anderen Zutaten kombinieren.
 
Mit Walnüssen und Frühlinszwiebeln gespickt ist der Kürbis-Flammkuchen auch ein toller Party-Snack

Zutaten:
  • 1 Packung Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 150 g Crème fraîche
  • 75 g Schmand 
  • 1 Beutel Maggi Fix Tortellini a la Carbonara
  • 200 g Bergkäse
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 300 g Hokkaido-Kürbis
  • 4 EL Walnusskerne
  • Salz
  • Chiliflocken
Zubereitung: 

Backofen mit Backblech auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Flammkuchen aus dem Kühlregal auf einem Backblech ausrollen. Mit der Kürbismasse bestreichen. Kürbisscheiben, Frühlingszwiebeln, Walnusskerne und Bergkäse darauf verteilen. Den Flammkuchen im Backofen ca. 15 Min. backen.

Sonntag, 17. August 2014

Weg vom Mittelmeer: Walnuss-Salbei Crostini

Tomate; Mozzarella und etwas Brot. Kann man das Trio jemals wieder trennen? Wahrscheinlich nicht. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, um einen kleinen Happen mal anders zu servieren. Ein Beispiel ist ein Crostini der mal komplett von der mediterranen Aromatik weggeht und eher eine nordische Richtung einschlägt.

Frittiertes Kraut


Für unsere kleinen Crostini benutzen wir grünen Spargel und Walnüsse als Hauptzutaten. Der grüne Spargel hat den großen Vorteil, dass man ihn auch roh verzehren kann. Hauchdünn aufgeschält, entfaltet dieser ein tolles erfrischendes "grünes" Aroma. Dadurch, dass wir die Walnüsse in etwas braunem Zucker karamellisieren, bekommen diese eine schöne dezente Süße. Knusprig frittierte Salbeiblätter komplementieren dann das Raw-Crostini. Generell ist es sehr interessant mal Kräuter kurz in heißes Öl zu werden. Dadurch bekommen die Kräuter eine tolle Textur. Der Geschmack mildert sich meiner Meinung nach durch das viele Öl etwas ab, aber da Munderlebnis ist trotzdem anders.

Die frittierten Salbeiblätter geben dem Crostini eine besondere Note
Zutaten: 
  • 150 g grüner Spargel
  • 50 g Walnüsse
  • 1 EL brauner Zucker
  • Baguette
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Salbei, frisch
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Dünne Scheiben vom Baguette herunter schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl goldbraun ausbacken.

Den Spargel von den holzigen Enden befreien und mit einem Sparschäler dünne Streifen schälen. Diese in etwas Zitronensaft, Salz und Chiliflocken kurz marinieren.

In eine Pfanne den Zucker zergehen lassen und die Walnüsse darin kurz karamellisieren.

150 ml Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und das Salbei darin kurz frittieren und auf einem Tuch abtropfen lassen. Alle Zutaten dekorativ auf dem Crostinis anrichten.

Samstag, 14. Juni 2014

Antipasti für den süßen Zahn: Sommerliche Dessert-Bruschettas

Wollt Ihr, dass man auf der nächsten sommerlichen Gartenparty über euch extrem tuschelt? Aber eher so ein gut gemeintes Tuscheln mit vollem Mund: „Schmmmeckt das gut!“, „Das muss ich mir merken!“.

Obst auf das Brioche


Dann probiert mal meine Dessert- Bruschettas aus. Die Antipasto Variante könnt Ihr nicht nur pikant und herzhaft servieren, sondern auch sommerlich süß. Leckeres aromatisches Obst gibt es gerade jetzt zum Sommer. Ihr müsst nicht zwingend Erdbeeren, Pfirsiche oder Heidelbeeren. Auch Kirschen mit etwas Amaretto verfeinert, eignen sich wunderbar. Ebenso könnt Ihr auch anstatt Frischkäse beispielsweise Quark nehmen. Ihr könnt auch ein Teil des Obstes kurz in einem Topf etwas erwärmen oder einkochen und dann auf den Briochescheiben servieren.

Wichtig ist nur, dass Ihr immer ein verbindendes (cremiges) Element zwischen der knusprigen Briochescheiben und dem Obst habt. Wenn Ihr das Brioche nicht seperat in der Pfanne anbraten wollt, könnt Ihr es auch kurz im Toaster geben.

Dann steht dem positiven Getuschel nichts mehr im Weg.


Bei dem Obst habt Ihr freie Wahl und könnt auch beispielsweise Kirschen nehmen


Zutaten für 2 Personen:
  • 100 g Erdbeeren
  • 100 g Pfirsiche
  • 100 g  Heidelbeeren
  • 100 g Kiwis
  • 1 Zitrone, unbehandelt
  • 4 EL Frischkäse
  • 2,5 EL Ricotta
  • 50 ml Olivenöl, fruchtig
  • eine Prise Zimt
  • 5 EL Honig
  • Minze, frisch
  • 4 EL Creme fraiche
  • 2 EL Kokosflocken
  • 1 Schuss Kokoslikör
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • Butterbrioche
  • Puderzucker
  • Butter

Zubereitung:

Das Baguette in dünnen Scheiben schneiden. Die Scheiben von jeder Seite mit etwas Puderzucker bestäuben und in einer Pfanne mit 2 EL Butter auf mittlerer Hitze anbraten, bis die Baguettescheiben von jeder Seite leicht karamellisiert sin
Die Erdbeeren in dünnen Scheiben schneiden. Die Pfirsiche schälen und fein würfeln. Die Kiwis ebenfalls schälen und in feine Stifte schneiden.

Kokos-Creme fraiche
Die Kokosflocken kurz in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Danach die Kokosflocken mit dem Kokoslikör und der Creme fraiche glatt rühren.

Zitronen-Ricotta
Von der Zitrone die Schale abreiben und mit dem Ricotta vermischen. Den Saft einer halben Zitrone auspressen und ebenfalls zu dem Ricotta hinzufügen. Zum Schluss einen Esslöffel braunen Zucker untermischen.

Minz-Frischkäse:
Den Frischkäse mit 2 EL Honig glatt rühren. Die Minze in feine Streifen schneiden und unter dem Frischkäse mischen.

Honig-Vanille-Olivenöl:
Die Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark mit dem Olivenöl vermischen. Honig und eine Prise Zimt hinzufügen. Alles gründlich verrühren. Die Pfirsichwürfel in das Öl hineingeben und leicht marinieren.

Die verschiedenen Aufstriche dünn auf die Baguettscheiben streichen. Danach die Erdbeerwürfel auf die Kokos-Creme fraiche, die Heidelbeeren auf dem Minz-Frischkäse und die Kiwi auf dem Zitronen-Ricotta servieren. Die Pfirsiche mit etwas Honig-Vanille-Öl ebenfalls auf einer Scheibe Baguette servieren.

Eine tolle Farbenpracht: Dessert-Bruschettas mit Obst der Saison

Die Heidebeeren passen gut mit der Minze zusammen

Donnerstag, 5. Juni 2014

Wie Faust aufs Auge: Sommerlicher Feldsalat mit Studentenfutter-Dressingund Knusperhähnchen

Der Fachverband der Bordeaux Weine CIVB hat zum „Le petit picnic en blanc“ aufgerufen. Auf gut deutsch: Man sollte ein Sommerrezept kreieren, was in 15 Minuten zubereitet ist und zu einem Bordeaux Wein passt.

Ich habe mich für den Chateau Villa Bel-Air, 2012 [Muscadelle, Sauvignon Blanc, Sémillon] entschieden. Der Weißwein passt zu Geflügel, würzigem Salat und zu leichtem Käse. Er zeichnet sich durch sein flankierendes Fruchtspiel aus Grapefruit und Zitrone aus. Ein Hauch von Vanille und Nougat sorgen dafür, dass dem Fruchtgeschmack eine gewisse Würze beigesteuert wird. Der Schmelz ist cremig und hat eine feine Länge.

Studentenfutter trifft auf faule Ziege

 

Das außergewöhnliche Fruchtspiel aus Grapefruit und Zitrone mit seiner süßen Würze, wollte ich gerne in einem tollen Sommersalat unterstützen.

Als Basis habe ich mich für Feldsalat entschieden (jungen Spinat gab es leider nicht), das Dressing aus Studentenfutter klingt erst einmal ungewöhnlich, reiht sich aber mit seiner subtilen Süße, dank der Rosinen, gut in das Foodpairing ein. Und der Ziegenkäse passt eh wie Faust aufs Auge zu dem Wein. Marinierte Apfelstifte verleihen dem Grün eine spitze, frische Säure. Wem das nicht reicht, macht sich dazu noch eine knusprige Hähnchenbrust. Der Clou: Die Polentapanada wird mit einem Hauch Kaffeepulvere verfeinert.

Ja, und das Alles bekommt Ihr in 15 Minuten hin.

Studentenfutter kann auch als Dressing herhalten
Zutaten für eine Person:
  •  150 g Hähnchenbrust
  •  1 Eiweiß
  • 2 EL Polenta (Maisgrieß)
  • ¼ TL Kaffeepulver
  • Salz
  •  Pfeffer
  • 150 g Feldsalat, noch besser: junger Spinat
  •  1 grüner Apfel
  •  2 EL Vodka
  • 0,25 TL brauner Zucker
  • 50 g Studentenfutter
  • ½ rote Zwiebel
  • 100 g Ziegenkäse
  • 1 EL Honig
  • Saft von einer ½ Zitrone
  •  40 ml Olivenöl
  • 10 ml Walnussöl
  •  Zucker
  • Öl

Zubereitung:

Die Hähnchenbrust mit Salz und Pfeffer würzen. Das Polenta mit dem Kaffeepulver mischen. Das Eiweiß leicht anschlagen und die Hähnchenbrust durch da Eiweiß ziehen. Anschließend durch die Polentamischung ziehen und in einer Pfanne mit 2-3 EL Öl auf mittlerer Hitze von jeder Seite ca.4-5 Minute anbraten.

Den Apfel entkernen und in feine Stifte schneiden. Die Stifte mit dem Vodka und dem braunen Zucker für 10 Minuten marinieren. Honig und Zitronensaft miteinander vermischen, das Oliven- und Walnussöl unterschlagen. Mit Salz Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Studentenfutter grob zerkleinern und mit dem Dressing vermischen.

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Feldsalat waschen und mit den Zwiebelringen vermischen. Den Ziegenkäse zerbröckeln und ebenfalls unter dem Spinat heben. Die Apfelstifte ebenfalls untermischen.

Den Salat mit dem Dressing und der Hähnchenbrust servieren. 

Dazu ein gut gekühltes Glas Chateau Villa Bel-Air, 2012.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Alles auf Schwarz: Reis mit Ajvar und Basilikum

Heute mal ein Rezept für ganz Eilige. Gerade aus Nordfriesland wieder gekommen, geht es morgen in die Türkei. Für die Stunden dazwischen habe ich mir schwarzen Reis gekocht und diesen flix mit dem Smartphone abgeblitzt.

Genauer genommen pechschwarzer Reis. Dieser ist ein Mittelkorn Reis mit schwarzer Vollkornschale und einer leckeren nussigen Eigennote. Zudem ist er etwas bissfester als herkömmlicher Reis.

Zusammen mit etwas Ajvar und Basilkuma ergibt sich daraus nicht nur eine schöne bunte Speise, sondern auch eine sehr geschmacksvolle Angelegenheit.

Schwarz, rot und grün. Leckere Farbkombination.





Zutaten für 2 Personen:
  • 200 g schwarzer Reis
  • 2 EL Ajvar
  • Basilikum, frisch
Zubereitung:

Den Reis zwei Mal waschen. Anschließend 2,5 Teetassen Wasser und eine Prise Salz hinzufügen. Den Reis 10 Minuten einweichen lassen. Den Herd auf höchste Hitzestufe stellen. Sobald das Wasser kocht, den Herd auf die niedrigste Hitze stellen und den Reis ca. 35 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist. Ajvar unterrühren und fein geschnittenes Basilikum unterheben.



Samstag, 3. Mai 2014

Tolle Knolle: Süßkartofelrösti mit Feta und Paprika

Oft bin ich daran vorbeigerannt. Wahrlich schön ist sie ja jetzt nicht. Gegen ihren gelben Bruder hat sie es aber auch schwer. Die Kartoffel ist in Deutschland sehr beliebt. Ganz egal ob als Bratkartoffeln, Püree oder Rösti. Aber was ist eigentlich mit der Süßkartoffel?

Süß und salzig


Instinktiv habe ich sie heute zum ersten Mal mit nach Hause genommen und als Röst weiterverarbeitet. Ich habe es nicht bereut. Eher im Gegenteil: Warum habe ich vorher nicht zu der länglichen Knolle gegriffen? Sie hat eine schön subtile süßliche Note, ähnlich wie Möhren. Deswegen harmoniert ein Süßkartoffelrösti perfekt mit Feta. Ich sage es euch: Die Kombination aus leicht süß und salzig. Bombastisch!

Und findet Ihr nicht bei einer stinknormalen Kartoffel vor.

Süßkartoffelrösti mit Feta und Paprika


Zutaten für vier Personen:
  • 500 g Süßkartoffeln
  • 2 Eier
  • 30 g Speisestärke
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Thymian, getrocknet
  • 1 rote Paprika
  • 100 g Fetakäse
  • 6 E Öl
Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und grob raspeln Eier verqurilen. Mit Süßkartoffeln und Stärke mischen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Mit einem Esslöffel je 2 große, flache Rösti in die Pfanne geen. Pro Seite bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten braten. Aus der übrigen Süßkartoffelmasse ebenso in 2 EL Öl weitere Rösti braten.

Die Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Paprika in einer Pfanne kurz auf hoher Hitze ohne Öl anbraten, bis sie schwarze Blasen wirft. Die Röst mit Parpika und zerbröckelten Feta servieren.

Wer wagt gewinnt: Der Feta sorgt für eine tolle salzige Note

Donnerstag, 24. April 2014

Der Frühling aus einem Topf: One-Pot-Pasta

One-Hit-Wonder waren gestern. Ab jetzt sind One-Pot-Wonder angesagt!

Dahinter verbirgt sich ein einfaches Prinzip: Statt die Nudeln zu kochen und die Sauce seperat zuzubereiten, wird bei der One-Pot-Pasta alles in einem Topf geworfen. Rohe Nudeln, Gemüse, Fleisch oder was Ihr auch immer wollt. Das spart nicht nur Zeit und lästigen Abwasch, sondern verdichtet auch zum Teil die Aromen.

Jetzt für die Frühlingszeit habe ich mir ein frühlingshaftes One-Pot-Wonder ausgedacht. Ein wenig grüner Spargel, etwas Brokkoli und ein paar Erbsen verwandeln den Topf in eine grünes Gemüsemeer.

Hier noch ein paar Tipps damit euer frühlingshaftes One-Pot-Wonder auch gelingt:
  • Wählt am besten eine Pasta die eine Kochzeit von 9-11 Minuten hat. So verhindert Ihr, dass Ihr am Ende nur matschigen Brei bekommt.
  • Sobald das Wasser zu kochen beginnt, solltet Ihr ständig rühren, sonst könnte die Pasta anfangen zu "kleben"
  • Ist noch ein bisschen Wasser am Ende über, einfach die Temperatur kurz leicht erhöhen, sodass das Wasser vollständig verdampft oder das Wasser abschütten. Je nach Konsistenz der Sauce darf aber auch ein wenig Wasser am Ende übrig bleiben
  • Die One-Pot-Pasta schmeckt auch kalt als Nudelsalat
 Der Weg in die Küchen-Charts sollte damit für Euch geebnet sein.

Alles in einem Topf und fertig!
Zutaten für zwei Personen:
  • 1 kleine Zwiebel geschält, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen geschält und fein gehackt
  • 1,5 TL Salz
  • 1/2 Brokkoli in kleinen Röschen zerpflückt, ich verwende auch die Stiele
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 150 g Erbsen, tiefgekühlt
  • 150 g grüner Spragel, in Raute geschnitten
  • 220 ml Sahne
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • 1 EL Zitronenschale
  • eine Prise mildes Paprikapulver
  • 100 g Champignons, braun in Scheiben geschnitten
  • 200 g getrocknete Pasta
  • Petersilie, frisch 
  • Schnittlauch, frisch
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • Bergkäse

Verfeinert mit Bergkäse und Kräutern macht die One-Pot-Pasta eine gute Figur
Zubereitung:

Die Pasta, Spargel, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch, Champignons, Salz, Pfeffer und Paprikapulver in einem großen Topf geben und mit Wasser bedecken.

Alles für 7-9 Minuten kochen lasssen, dabei immer ab und an umrühren! Die Erbsen hinzufügen und kurz mitkochen lassen. Das Wasser abgießen und die Sahne hinzufügen. Alles gründlich vermischen. Mit Zitronenschale- und saft, und etwas geraspelten Bergkäse abschmecken. Zum Schluß den fein geschnittenen Schnittlauch und Petersilie hinzufügen.

Mehr Frühlingsfrische geht nicht

Dienstag, 22. April 2014

Ein Traum von Schaum: Frühlingszwiebelsuppe

Oft bin ich ja selber erstaunt und werde eines Besseren belehrt. Aus lediglich drei Zutaten soll man eine anständige Suppe hinbekommen? Und dann noch mit Milch, für mich als Sahne-Verfechter Nummer 1, eigentlich gar keine Alternative. Aber wie heißt es so schön "Versuch macht klug."

Für die Suppe benötigt ihr nur das Weiße der Frühlinszwiebeln. Da steckt der tolle zwiebelige Geschmack drin. Den Rest könnt Ihr aufbewahren und euch unter einem Quark oder Salat mischen.

Steht wie eine Eins

 

Der Geschmack der Frühlingszwiebelsuppe ist sehr subtil und fein. Traut Euch ruhig ordentlich zu salzen. Dann sticht der leicht erfrischende scharfe Geschmack der Frühlingszwiebel noch besser hervor.

Ich hätte nie im Leben gedacht, dass die Suppe solch eine schaumige Konsistenz durch das Aufmixen bekommt. Das Tolle: Der Schaum verschwindet nicht nach ein paar Minuten im Suppentelleruntergrund, sondern bleibt wie eine Eins an der Oberfläche stehen. Mir persönlich hat die Suppe auch kalt geschmeckt. Mit ein paar Spritzer Limettensaft eignet sie sich bei hohen Temperaturen auch als kleinen Erfrischung.

Der Traum vom Schaum bleibt so oder so. Bei kalten und bei warmen Temperaturen.

Sehr fluffig und leicht: Frühlingszwiebelsuppe

 Zutaten für 2 Personen:
  • 200 ml Milch, 1,5% Fett
  • 150 g Frühlingszwiebeln (nur das Weiße!)
  • 20 g gesalzene Butter
  • Salz
Zubereitung:

Das Weiße der Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Die gesalzene Butter in einem Topf zerlassen, die Zwiebelringe zugeben. Bei geringer Hitze vorsichtig anschwitzen, bis die Zwiebelringe glasig und weich sind.

Die Milch erhitzen und zu den Zwiebelringen gießen. Mit Salz würzen. Die Milch-Frühlingszwiebel-Mischung im Topf mit dem Mixstab schaumig aufmixen.

Mittwoch, 16. April 2014

Küchenquickie: Brot mit Spargel und Minze

Fast pünktlich zum Gründonnerstag, zeige ich Euch einen Teller, der den Tag zumindest farblich alle Ehre macht.

Der ganze Teller besteht lediglich aus drei Zutaten und Du brauchst nur fünf Minuten Zeit: Brot, grüner Spargel und Minze. Mehr brauchst Du nicht.

Roh und gebraten


Der grüne Spargel wird zweierlei zubereitet. Einmal dünn runtergeschält und kurz, scharf in der Pfanne angebraten. Der rohe Spargel liefert den typischen Geschmack, wenn man an die Farbe Grün denkt. Frisch, leicht bitter und herb. Der angebratene Spargel und das geröstete Brot kitzeln tolle Röstaromen auf die Zunge. Und die Minze verbreitet einen Hauch Frische im Mund.

Zusammengenommen also ein wunderbares leichtes und im wahrsten Sinne des Wortes grünes Esssen.

Spargel und Minze ergänzen sich sehr gut

Zutaten für eine Person:
  • 100 g grüner Spargel
  • 3 Scheiben Brot
  • Butter
  • Salz
  • Minze
Zubereitung:

Mit einem Sparschäler von zwei Spargelstangen dünne Spargelscheiben runterhobeln.

Von dem grünen Spargel ggf. die holzigen Enden abschneiden.Spargel in kleine Rauten schneiden.  In einer Pfanne 1-2 EL Butter erhitzen und den Spargel darin für 2-3 Minuten auf mittlerer Stufe anbraten. Das Brot ebenfalls in der Pfanne rösten, bis es anfängt zu duften.

Gebratenen Spargel salzen, mit der Minze und dem rohen Sparge auf dem Brot verteilen.

Wichtig: Den grünen Spargel wirklich dünn schälen

Mittwoch, 9. April 2014

Der kleine Kick für die Nase: Pfannenbrot

Kennt Ihr das unwiderstehliche morgendliche Parfüm der Küche?  Ich bin mir sicher, Ihr habt es alle schon mindestens einmal gerochen. Wenn sich eine leichte süßliche und warme Note in der Küche niederlegt, weiß ich meistens Bescheid: Gleich ist es endlich so weit!

Ein frisch gebackenes Brotlaib blinzelt aus der Ofentür hervor und wartet auf dem ersten Anschnitt. 

Volle Hitze

 

So ein richtig gutes Brot, braucht aber seine Zeit. Und ist nichts für Ungeduldige.Vorteig und Mutterteig sind da noch die harmlosten Begriffe.

Für den kleinen Duftkick in der Nase, hält aber auch ein schnell gemachtes Pfannenbrot her. Das Pfannenbrot wird knallendheiß in der Pfanne gebacken. Von jeder Seite ungefähr vier Minuten. Dadurch bekommt Ihr schöne Röstnoten.

Wer mag darf noch gerne Rosmarin oder Thymian im Teig mit verarbeiten. Diese harmonieren auch gut mit der Walnuss. Und sorgen für einen noch intensiveren Duftkick

Ein Brot für Ungeduldige: Das Pfannebrot
Zutaten:
  • 4 EL Walnüsse
  • 1/2 EL Salz
  • 275g Mehl
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 EL Olivenöl
  • 1 EL Walnussöl
  • 150ml warmes Wasser

Zubereitung:

Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, dann in einem Mörser sehr fein zerstoßen.

Das Mehl mit dem Salz und der Hefe vermischen. Anschließend das Oliven- und Walnussöl und die fein zermahlenen Walnüsse zugeben und schluckweise das Wasser dazu. Den Teig solange kneten, bis er glatt ist. Den Teig weitere 5 Minuten kneten und ihn in eine Schüssel geben. Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens eine Stunde gehen lassen.

Danach den Teig dünn ausrollen und kleine Brotecken rausschneiden. Diese weitere 30 Minuten gehen lassen.
Die Brote in einer Pfanne von jeder Seite 3-4 Minuten auf höchster Stufe backen.

Sonntag, 6. April 2014

Ein ungewöhnliches Paar: KoKi-Salat

Habt Ihr auch Gemüse, welches Ihr roh quasi vergöttert, aber im gekochtem Zustand noch nicht mal angucken würdet?

Bei mir ist Kohlrabi definitiv so ein Kandidat. Frisch runter geschnitten, mag ich seine Knackigkeit und das leicht Erfrischende. Zugegeben: Roh hat Kohlrabi jetzt nicht den großartigen Eigengeschmack. Deswegen habe ich ihn in meinem Frühlingsstarter Ko(hlrabi)Ki(wi)-Salat um ein paar Kiwi Scheiben ergänzt. Die verleihen dem Kohlrabi eine leichte Säure und Süße. Und machen sich auch optisch auf den weißen Scheiben ganz gut.

Kühle Minze


Für das Dressing habe ich Orangensaft verwendet, weil mir die Kiwi alleine nicht genügend Säure liefert. Die Minze als Kick oben drauf, verleiht den Salat einen kleinen "Kühl-Effekt".

So simpel der Salat in der Zubereitung auch ist, im Mund entfaltet sich dann seine geschmackliche Komplexität.

Exotisch in den Frühling mit Kohlrabi und Kiwi





Zutaten für eine Person:
  • 1/2 Kohlrabi
  • 1 Kiwi
  • 1 Bio-Orange
  • 60 g Walnüsse
  • 1 TL körniger Senf
  • Olivenöl
  • etwas Minze, frisch
  • Salz
Zubereitung:

Den Kohlrabi und die Kiwi schälen und beide in feine Scheiben schneiden. Die Walnüsse in einer Pfanne kurz ohne Öl rösten, bis sie anfangen zu duften. Die Orange auspressen. Den Orangensaft mit dem Senf vermischen und soviel Öl unterschlagen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (bei mir waren es 1-2 TL Öl). Das Dressing mit Salz abschmecken.

Kohlrabi und Kiwi auf dem Teller anrichten. Mit dem Dressing, den gerösteten Nüssen und der Minze anrichten.

Mittwoch, 2. April 2014

Hier vermisst Du nichts: Kartoffelgulasch

Im Kühlschrank keins. Im Tiefkühlfach eben so nicht. Kein Fleisch weit und breit. Nur ein kleiner Sack Kartoffeln lummerte noch in der Küche. Ob das für ein Mittagessen reicht?

Mit Biss


Und wie! Ich hätte selbst nicht gedacht, dass ein Gulasch nur mit Kartoffeln so lecker schmecken kann. Durch die Zugabe von Tomatenmark und Ajvar bekommt es eine tolle fruchtige und vollmundige Note. Dazu einen ordentlichen Schub Pfeffer für die Schärfe und auf dem Teller landet ein Gericht, bei dem garantiert keiner das Fleisch vermissen würde. Wichtig ist, dass die Kartoffeln noch einen leichten Biss haben, so bekommt Ihr etwas mehr Vielfalt hinsichtlich der Textur des Gerichts.

Einfach, billig und vegan: Sättigendes Kartoffelgulasch
 Zutaten für 2 Personen:
  • 600 g Kartoffeln, geschält
  • 2,5 EL Tomatenmark
  • 2,5 EL Ajvar
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblätter
  • 4 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Paprikapulver
  • Öl
Zubereitung:

Die Kartoffeln in grobe Würfel schneiden und für acht Minuten in gesalzenem Wasser kochen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Pfanne 2-3 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Das Tomatenmark in die Pfanne einrühren und leicht karamellisieren lassen. Das heißt: Einfach das Tomatenmark in die Pfanne geben und nicht großartig die Pfanne bewegen, nach 4-5 Minuten bekommt das Tomatenmark Farbe und einen leicht süßlichen Duft.

Die Kartoffeln abgießen, dabei aber etwa 150 ml von dem Kochwasser auffangen. Kartoffelwürfel in die Pfanne geben, Ajvar einrühren und alles kurz mit dem Tomatenmark vermengen. Das Kochwasser und die Lorbeerblätter (ich habe drei Stück genommen) hinzufügen, mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen. Für 5 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Creme Fraiche servieren.

Montag, 31. März 2014

Frühlingsfrische: Bärlauch-Parmesan Butter

Beeilt Euch! Noch habt Ihr die Chance in schattigen, feuchten und humusreichen Laubwäldern Bärlauch zu finden. Dabei gilt: Bitte nur so viel pflücken, wie Ihr für euren Eigenbedarf benötigt. Zudem solltet Ihr auch darauf achten, dass ihr die Pflanze nicht mit dem gifitigen Maiglöckchen verwechselt.

Wenn Ihr euch unsicher seid, riecht einfach mal an der Pflanze. Wenn sie intensiv nach Knoblauch riecht, könnt Ihr euch sicher sein, dass es sich um Bärlauch handelt.

Allzweckswaffe Bärlauch


In der Küche ist Bärlauch ein echter Allrounder. Ihr könnt aus Bärlauch Pestos, Aufstriche, Salate oder Suppen erstellen. Der Geschmack bleibt einzigartig. Leicht scharf und erfrischend zugleich. Ich habe mich für eine köstliche Bärlauch-Parmesan Butter entschieden. Die könnt Ihr euch nicht nur auf das Brot schmieren, sondern damit auch ganz easy eure Pasta aufmotzen.

Eine gute Butter und ein gutes Brot. Mehr braucht man nicht.
Zutaten:
  • 100 g Butter
  • 40 g Bärlauch
  • 15 g Parmesan
Zubereitung:

Die Butter etwas eine halbe Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Bärlauch mit einem Messer grob hacken. Den Parmesan fein reiben. Butter, Bärlauch und Parmean mit dem Stabmixer kurz mixen.

Freitag, 28. März 2014

Küchenquickie: Fetaschnitzel mit Stachelbeermarmelade

Pah. Von wegen überbacken schmeckt alles besser. Paniert UND überbacken schmeckt alles besser! Bestes Beispiel dafür ist mein knuspriges Fetaschnitzel. Umhüllt von einer Nusspanade wird es ganz langsam in der Pfanne ausgebacken. Denn nur so wird der Käse von Innen schön cremig und zergeht auf der Zunge.

 

Nicht immer wenden


Wer mag, darf gerne noch ein wenig Rosmarin mit in die Panada hacken. Das kitzelt die Zunge noch ein wenig mehr. Anstatt Stachelbeermarmelade funktioniert natürlich auch jede andere leicht säuerliche Marmelade. Toll stelle ich mir auch jetzt bald im April ein säuerliches Rhabarber-Kompott mit einem Hauch von Vanille dazu vor. Wichtig ist, dass ihr das kleine Fetaschnitzel nicht ständig in der Pfanne wendet. Vertraut mir: Fünf bis sechs Minuten kann der Käse auf mittlerer Hitze in Pfanne bleiben, ohne das ihm was passiert. Nur so werden die Nüsse langsam goldbraun geröstet und der Käse von Innen weich.

In der Ruhe Pfanne liegt die Kraft.

Außen knusprig und im Inneren weich
Zutaten für 1 Person:

  • 150 g Feta
  • 80 g Mandeln und Haselnüsse
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Öl
  • Stachelbeermarmelade

Zubereitung:

Mit der Gabel das Ei kurz verquirlen. Die Mandeln und die Haselnüsse kurz hacken. Den Feta erst in etwas Mehl wenden, anschließend im Ei und dann durch die Nüsse ziehen. 

Eine Pfanne mit reichlich Öl erhitzen. Den Feta von jeder Seite auf mittlere Hitze circa 6-7 Minuten braten.

Mit Stachelbeermarmelade servieren.