Mittwoch, 3. September 2014

Kostprobe: Bier von Braufactum

Das nennt man wohl Imagewandel.

Vor zehn Jahren hätte man höchstwahrscheinlich jeden ausgelacht, der behauptet hätte, dass Bier so etwas wie der neue Wein ist.

Ok, es ist nicht ganz so extrem. Aber in den letzten Jahren hat sich das  Feierabendgesöff zu einem Getränk hochgemausert, welches einen enormen Facettenreichtum aufbieten kann.
Der größte Grund dafür: Die große Welle der „Craft Beers“. Die Bierkreationen kleiner Braukunstbetriebe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Eine neue Generation von Brauern kennt in Punkto Kreativität keine Grenzen, wenn es darum geht intensive und neuartige Aromen zu erzeugen.

Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH ist ein Anbieter für hochwertige, „von Hand gebrauter“ Bierspezialitäten. Während der Sommermonate konnte ich einige spannende Sorten probieren und war von der geschmacklichen Vielfalt begeistert. 

Bier mal anders: Craft Beers

Clan  - Scotch Ale

Das dunkle, obergärige Bier, für dessen Herstellung nur gut gelöste Malze verwendet werden, duftet malzig, karamellig. Im Geschmack dominieren exotische Früchte wie Mango und Papaya. Der süße Eindruck wird durch eine santfe, aber intensive Bitterkeit gut abgefangen.

Passt gut zu Chili con Carne oder Kalbsgeschnetzeltes.

Colonia – Bitterbier

Das obergärige Bitterbier hat eine ausgewogene Bitternote. Zur Hopfung wird ausschließlich die seltene Hallertauer Hopfensorte „Saphir“ verwendet. Das Bier riecht leicht floral und präsentiert sich sehr vielschichtig: Anklänge von Ananas und Zitrusaromen werden von prägnanten Bitternoten unterlegt.

Schmeckt zu Couscos oder einer herzhaften Quiche.

Indra- India Pale Ale

India Pale Ale ist Anfang es 18. Jahrhunderts entstanden. Um den langen Seeweg nach Indien zu überstehen, wurde das Bier mit einer höheren Stammwürze eingebraut und mit einer großen Menge an Hopfen versetzt.  Indra aus der BraufactuM Kollektion vereinigt das typische Aroma von Banane und Nelken eines Weizenbieres mit dem hopfengeprägten Charakter eines IPAs. Als Hopfen wurde der amerikanische "Cascade" verwendet.

Lecker zu deftiger Hausmannskost wie Haxe mit Sauerkraut.

Craft Beers strotzen mit tollen Aromen

Roog – Rauchbier

Mein Favorit! Das Rauchbier hat seinen Ursprung in Bamberg. Die Besonderheit: Das Malz, das man für diesen Biertyp verwendet, wird über einem offenen Buchenfeuer gedarrt. Das Ergebnis: Eine tolle rotbraune Farbe, Andeutungen von Orange und Banane die von starken Räuchernoten überlagert werden. Am Anfang schmeckt man Räuchernoten wie von Wacholderschinken, die durch gebrannte Mandeln gemildert werden.

Optimal zu Birne, Bohnen und Speck oder Wild.

Darkon – Schwarzbier

Ein dunkles, untergäriges Bier mit einem starken Bitterschokoladengeschmack. Es werden ausschließlich dunkle Malze eingesetzt, um die typischen milden Röstaromen zu generieren. Die Bitternoten tragen sehr lange nach.

Schmeckt zu Hackbraten oder einer deftigen Brotzeit.

Progusta – Bitterbier

Das Bitterbier verwendet die Hopfensorten „Citra“ aus Amerika und die deutsche Sorte „Hallertauer Mittelfrüh“. Zwei Sorten, die sich ideal ergänzen.  Schmeckt sehr aromatisch, Früchte wie Aprikose und Orange, dazu Cashewnüsse, betont von sanfter Süße und ausgewogener Bitterkeit machen das Bier zu einem harmonischen Allrounder.

Gut zu Rindertatar.

Dienstag, 2. September 2014

Eine Handvoll Glück: Tomaten-Feigen Salat

Wie groß ist das Glück?

Genau eine Handvoll.

Eine Handvoll Tomaten, Schinken, Feigen und Rucola. Sauer, salzig, süß und würzig. Dazu etwas Olivenöl und einen tollen fruchtigen Birnen-Balsamessig (Balsamico geht zur Not auch). Mehr ist nicht nötig, um auf dem Teller eine große Portion voller Salatglück zu haben.

Mit etwas Glück bekommt Ihr jetzt noch auf den Märkten die letzten vollreifen und aromatischen Tomaten. Guckt dabei mal nach links und rechts. Es ist Wahnsinn, was es für eine Tomatenvielfalt gibt. Gelb, schwarz, gestreift, mit Punkten, herzförmig. Und jede hat ihren eigenen Geschmack. Ich habe aus unseren Garten die letzten gelben Cherry-Tomaten stibitzt: Sehr fruchtig und eine tolle Süße und Säure. Wenn Ihr sehr süße Tomaten erwischen solltet, reduziert die Menge der Feigen, da diese schon sehr viel Süße mitbringen.

Süß, salzig, sauer und würzig - ein perfekter Sommersalat.

Zutaten für eine Person:
  • eine Handvoll Rucola, gewaschen
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten, gewaschen
  • eine Handvoll Schinken, aufgerollt
  • eine Handvoll Feige, halbiert
  • 4 EL Olivenöl
  • 2,5 EL Birnen-Balsamessig

Zubereitung:

Salat nach Belieben anrichten

Das Olivenöl mit dem Birnen-Balsamessig kurz verrühren. Das Dressing über dem Salat träufeln.

Dienstag, 26. August 2014

Vegan in Topform: Kreative vegane Rezepte nicht nur für Sportler

Vegan und Spitzensport. Wie geht das überhaupt, werden sich viele fragen. Kann man sich lediglich mit „Grünzeugs“ in Topform bringen?

Brendan Brazier ist veganer Ausdauersportler und Ironman-Triathlet. Der erfolgreiche Sportler entwickelte Anfang der 90er Jahre seine „Thrive-Diät. Eine rein pflanzliche Ernährungsweise mit einem Schwerpunkt auf rohen Lebensmitteln. Seine Diät machte ihn leistungsfähiger und er benötigte weniger Zeit zu regenerieren. Sein Buch „Thrive: The Vegan Nutrition Guide To Optimal Performance“ wurde jetzt ins Deutsche übersetzt, mit dem Titel „Vegan in Topform“.

Leckeres Superfood-Chia-Chili

Abwechslungsreiche Rezepte


Das Buch macht einen guten Ersteindruck. Ein schöner Einband, ein ausgewogenes Bild-Text Verhältnis und eine motivierende Schreibe sorgen für einen stimmigen Einstieg. Was man sagen muss: Das Buch ist kein reines Kochbuch. Neben den 200 Rezepten geht Brazier auch auf diverse ökologische, gesundheitliche und ethische Aspekte ein.

Brendan Brazier beweist, dass man eine vegane Lebensweise mit Profisport vereinbaren kann
Mich haben primär die Rezepte interessiert, die in Getränke, Frühstück, Salate, Suppen, Dips und Saucen, Hauptgerichte, Gemüse, Snacks, Energieriegel und Desserts unterteilt sind. Eine hohe Bandbreite. Die Rezepte sind zum großen Teil sehr interessant, da Braziers seine Zutaten auf höchstens 150 Grad erhöht. Ein frisches Feigenmus schmeckt morgens sehr gut auf einem Stück Brot, ein Kokos-Kreuzkümmel Dressing bringt Abwechslung auf das Salatbuffet und eine rohe Zucchini- und Karottenlasagne ist eine tolle Alternative zu der herkömmlichen italienischen Lasagne.
Oftmals vermisse ich bei veganen Rezepten das kreative Etwas. In „Vegan in Topform“ finde ich viele tolle und interessante Kniffe, weshalb ich das Buch aus kochtechnischer Sicht definitiv 
 empfehlen kann.

Schmackhafte Rote-Bete-Ravioli mit Basilkum-Macadamia Ricotta
Fazit:

„Vegan in Topform“ ist ein empfehlenswertes ganzeinheitliches veganes Kochbuch, was durch seine  Rezepte zu begeistern weiß.

Ein Rezept  aus dem Buch für den Sommerausklang verrate ich Euch. Eine erfrischende Karotten-Ingwer-Kaltschale:

Karotten-Ingwer-Kaltschale

Zutaten:

  • 750 ml Kartottensaft
  • 1 Avocado
  • 1 EL frischer Ingwer, geschält und klein gehackt
  • 2 TL Misopaste

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Standmixer geben und pürieren.

Sonntag, 17. August 2014

Weg vom Mittelmeer: Walnuss-Salbei Crostini

Tomate; Mozzarella und etwas Brot. Kann man das Trio jemals wieder trennen? Wahrscheinlich nicht. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, um einen kleinen Happen mal anders zu servieren. Ein Beispiel ist ein Crostini der mal komplett von der mediterranen Aromatik weggeht und eher eine nordische Richtung einschlägt.

Frittiertes Kraut


Für unsere kleinen Crostini benutzen wir grünen Spargel und Walnüsse als Hauptzutaten. Der grüne Spargel hat den großen Vorteil, dass man ihn auch roh verzehren kann. Hauchdünn aufgeschält, entfaltet dieser ein tolles erfrischendes "grünes" Aroma. Dadurch, dass wir die Walnüsse in etwas braunem Zucker karamellisieren, bekommen diese eine schöne dezente Süße. Knusprig frittierte Salbeiblätter komplementieren dann das Raw-Crostini. Generell ist es sehr interessant mal Kräuter kurz in heißes Öl zu werden. Dadurch bekommen die Kräuter eine tolle Textur. Der Geschmack mildert sich meiner Meinung nach durch das viele Öl etwas ab, aber da Munderlebnis ist trotzdem anders.

Die frittierten Salbeiblätter geben dem Crostini eine besondere Note
Zutaten: 
  • 150 g grüner Spargel
  • 50 g Walnüsse
  • 1 EL brauner Zucker
  • Baguette
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Salbei, frisch
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Dünne Scheiben vom Baguette herunter schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl goldbraun ausbacken.

Den Spargel von den holzigen Enden befreien und mit einem Sparschäler dünne Streifen schälen. Diese in etwas Zitronensaft, Salz und Chiliflocken kurz marinieren.

In eine Pfanne den Zucker zergehen lassen und die Walnüsse darin kurz karamellisieren.

150 ml Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und das Salbei darin kurz frittieren und auf einem Tuch abtropfen lassen. Alle Zutaten dekorativ auf dem Crostinis anrichten.

Freitag, 15. August 2014

Sponsored Post: Meine persönlichen Impressionen von Limfjord - von Haupt- und Nebendarstellern

Zugegeben: Limfjord. Das klang in meinen Ohren erst einmal nicht allzu spannend. Ganz im Norden von Dänemark, quasi im Mitten von Nichts. Was soll da schon einen großartig erwarten? Außer das 1700 km² große Gewässer.


Gefangen von Wasser


Jetzt ein paar Tage weiß ich, dass Limfjord gar nicht mehr bieten zu braucht als seine scheinbar nie endenden Wasserwege. Noch eine halbe Stunde vor Limfjord, sieht die Landschaft nicht besonders spektakulär aus. Feld, Wiese, Feld, Wiese, mal ein paar Bäume, Feld, Wiese. 

Gut, dass sich da in Limfjord ändert. Man fühlt sich in der Region vom Wasser umzingelt. Egal wo man hinfährt, rechts und links sieht man immer das ruhige Blau. Und die weite Ferne. Der Fjord, das ist hier der Hauptdarsteller. Was aber auch für einen guten Film die Regel ist, gilt auch für eine tolle Region. Alleine mit einem guten Hauptdarsteller kann eine Region noch lange nicht begeistern. Aber auch die zahlreichen unscheinbaren, aber wichtigen Nebendarsteller findet man in Limfjord vor.

 Einfach, aber gut


So sind es die Einwohner von Limfjord, die einen das Ankommen ganz oben Norden so leicht machen. Eine Mischung aus sympathischer Distanz und Neugier trifft einem immer um die Ecke. Aus kulinarischer Sicht sind natürlich die vielen lokalen Erzeuger interessant, die stets mit viel Leidenschaft bei ihrer Sache sind. Rundum Limfjord lebt ein Großteil der Menschen von der Landwirtschaft und Fischerei. Austern, Lamm, Kartoffel oder Wurzelgemüse. Alles findet man hier von exzellenter Qualität vor.  Ein Grund auch, warum die Küche so simpel gehalten ist. Auf dem Teller kommt was gut ist und mehr nicht. Weitere Nebendarsteller in Limfjord sind die zahlreichen kleinen Inseln.


Auf Venö findet man zahlreiche idyllische Ausblicke, verwinkelte Strandeinblicke und kleine ursprüngliche Häfen. Die meisten Inseln lassen sich problemlos innerhalb weniger Stunden komlett mit dem Auto erkunden.

Fazit: Limfjord hat mich überascht! Die Region strahlt viel Ruhe und Gelasenheit aus. Und konnte mich mit ihrer tollen Landschaft und Menschen begeistern.


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Mittwoch, 13. August 2014

Sponsored Post: 48 kulinarische Stunden in Limfjord - so hat es mir geschmeckt

Wie kann man sich eigentlich ein Stückchen heile Welt vorstellen?

Wahrscheinlich in etwa so, wie 240 Kilometer von der deutsch-dänischen Grenze entfernt. Dort wartet das Leben mit einer imposanten Fjordlandschaft, viel Zeit und Platz um durchzuatmen und gemütliche Restaurants mit besten lokalen Rohwaren.


Der beruhigende Limfjord

Wilkommmen in Limfjord!

"Come here my friends!", ruft Pip Thoustrup einmal kräftig quer über die ganze Küste. Keine 15 Sekunden und einen steilen Hang später wird man von links und recht laut angemäht. Auf der kleinen Insel Venø züchtet sie Lämmer, die in ganz Dänemark bekannt sind. Man merkt Pip direkt an, dass hier eine Frau einen Hof mit viel Willen, Lust und Herzblut betreibt. Ihr geht es in erster Linie darum, den Tieren besten Bedingungen zu geben. Und nicht um hohen Profit.


Pip und ich an der Küste, wo die Schafe weiden

Berühmte Kartoffeln


Den ganzen Sommer grasen die Lämmer auf Moorgebieten, Heidehängen und Grasweiden. Ehe sie Anfang August von der Mutter getrennt werden. Dabei reicht für die Abtrennung nicht nur ein bloßer Zaun. Mindestens drei Kilometer müssen die Jungtiere von ihrer Mutter entfernt leben, sonst folgen sie der Mutter immer wieder zurück. Neben den Lämmern, ist Pip darüber hinaus für ihre Venøer Kartoffeln bekannt. Diesen werden aufgrund des Westwindes und der hohen Sonneneinstrahlung der Insel mit ganz wenig Spritzmitteln produziert. Zum Mittag sind wir in das Venø Kro eingekehrt. Ein sympathisch, schlichtes Restaurant. Hier kamen wir in den Genuss von Lammcarpaccio und von Steak mit Kartoffeln. Einfach, aber gut.

Das Veøn Kro

Luxus für Körper und Seele


Ein Muss für Foodies ist das Sansefestival in Struer. Mit 10.000 Besuchern an einem Tag platziert sich das Festival der Sinne in Struer als das führende Lebensmittelfestival in Nordwestjütland. Zwischen Lebensmittelproduzenten und Kochschule findet man eine ausgelassene Marktstimmung vor.

Schokolade auf dem Sansefestival


Wenn man durch Limfjord fährt ist das immer auch ein bisschen Luxus für Körper und Seele. Wenn die Sonne scheint und der Limfjord leicht schimmert, wird man innerlich ganz ruhig vor Begeisterung. Die zweite Nacht verbrachten wir im Hotel Tambohus Kro. Das Gasthaus von 1842 ist bekannt für seine Küche. Davon durften wir uns selbst überzeugen. Selbst geräucherter Lachs aus dem Fjord mit Dreierlei von der Gurke, tolles Lammfleisch mit wunderbarem Wurzelgemüse und eine XXL Creme brulee liegen noch bis heute auf meiner Zunge.

Lachs und Trio von der Gurke


Weißwein aus Plastikbechern


Mein kleines kulinarisches Highlight war aber das Hafenfest in Jegindø. Dort luden uns die Bewohner der kleinen Stadt ein, frisch gefangen Miesmuscheln zu essen und dabei Weißwein aus Plastikbechern zu trinken. Selten habe ich ein authentischeres Essen verzehrt.

Weißwein und frische Muscheln - mehr geht nicht

Am letzten Tag besuchten wir Toftum Bjerge. Ein schöner Strandabschnitt zum verweilen. Bevor es zurück Richtung Heimat ging, stärkten wir uns noch kurz bei Sevel Kro. Ein uriges Dorfgasthaus aus dem Jahr 1802, wo regionale  Rohrwaren von erstklassiger Qualität verarbeitet werden. Die Portion waren sehr üppig, obwohl der Hunger groß war. Das Essen kann man als solide dänische Hausmannskost beschreiben.

Der Abstieg zum Strand



 
Deftig und üppig: Das Essen im Sevel Kro


Fazit: Wir hatten tolle und abwechslungsreiche in Limfjord. Die Landschaft lädt dazu ein entdeckt und erschmeckt zu werden. Insbesondere wer den großen Stadtrummel mal entfliehen will und etwas Zeit für sich haben möchte, sollte sich schleunigst ins Auto setzen.

Struer bei Sonnenuntergang
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Montag, 4. August 2014

Sponsored Post: Schnitzeljagd in Düsseldorf mit Beacon und GETTINGS – 1000 Euro zu gewinnen!


Mit Bacon gewinnen? Wie großartig klingt das denn bitte? ! Ich meine, Bacon alleine ist ja schon etwas Tolles. Aber wenn man mit so etwas sogar noch gewinnen kann. Ein kurzer innerer Jubelschrei folgte.

So ähnlich ging es zumindest kurz in meinem Kopf hervor. Bis ich nochmal die Infos genau gelesen habe: Beacon. Von wegen Bacon. Aber was versteckt sich hinter diesem ominösen Begriff? Bacon 2.0 der schon alleine durch Angucken knusprig wird? Eine Mischung aus Beans und Bacon?

Nein, nein, nein.

Hinter Beacon versteckt sich ein Sender-Empfänger-Prinzip. Dazu werden in einem Raum kleine Sender, sogenannten Beacons als Signalgeber platziert, die dann in verschiedenen Zeitabständen Signale senden. Kommt dann beispielsweise ein Smartphone in Reichweite eines Senders, kann die UUID des Senders und Signalstärke identifiziert werden. Außerdem können je nach Standort gezielt Informationen am Smartphone angezeigt werden.

Das klingt jetzt erst einmal alles sehr abstrakt. Aber probieren geht ja bekanntlich über studieren. Deswegen könnt Ihr die die Beacon-Technologie bei einer exklusiven Schnitzeljagd austesten. Das IBeacon Pilotprojekt in Düsseldorf wird von Gettings App initiiert. Der Location Based Service Anbieter hat zahlreiche Geschäfte in der Düsseldorfer Innenstadt mit der neusten Beacon-Technologie ausgestattet. Die Gettings App zeigt Dir so standortbasiert aktuelle Angebote und führt Dich direkt zum Produkt.

Und mit ein bisschen Glück kannst du mit Hilfe der App auch etwas gewinnen. 


Die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Schnitzeljagd sind folgende:

-          Bluetooth am Handy einschalten
-          Du benötigst mindestens  IOS 7 oder Android 4.3
-          Angebote erscheinen erst im Eingangsbereich eines Geschäfts in Form von Push-Nachrichten (in Düsseldorf allerdings erscheinen Beacon Nachrichten, die etwas länger als Push-Nachrichten sind).

Also einfach die App herunterladen, Bluetooth aktivieren, durch die Düsseldorfer Innenstadt gehen und den Nachrichten der App folgen. Möglichst viele Aufgaben erfüllen und gewinne 1000 Euro mit GETTINGS!

Möge der B(e)acon mit Euch sein!

UPDATE:

Heute war ich bei besten Sonnenschein dann endlich in Düsseldorf, um mich auf Schnitzeljagd zu begeben. Also Handy voll aufgeladen,  App aktiviert und Bluetooth an. Nach erste Orientierungsschwierigkeiten habe ich dann das erste Geschäft und wurde direkt darüber informiert, was man hier sparen kann. Ich war über die Technologie verblüfft. Kaum war man in der Nähe des Geschäfts, poppte eine Meldung auf mein Handy auf. Auch in den darauf folgenden Geschäften funktionierte die App meistens problemlos. Ein Prinzip was Spaß macht und sicherlich hohes Potential in der Zukunft hat.

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