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Sonntag, 8. März 2015

Völlig unterschätzt: Fenchelgrün-Birnen Topping

Manchmal unterschätzt man Dinge.

Und wirft sie sogar womöglich im Müll. Das war bei oft beim Grün vom Gemüse der Fall.

Karottengrün, Radieschenblätter oder Fenchelgrün. Alles radikal abschneiden und ab weg damit.

Gerade in dem grüne Gestrüpp der einzelnen Gemüsesorten steckt oftmals geballte Aromatik drin. Zum ersten durfte ich das in Athen erfahren. Ein Salat mit etwas Fenchelgrün angemacht, ließ mich erstmal skeptisch blicken.

Auf einmal soll ich etwas essen, was ich sonst immer Mülle geworfen habe? Naja. Augen zu und durch. Und siehe da: Was für ein toller Geschmack! Leicht nach Anis, ein wenig nach grünem Kraut und in der Gesamtheit echt erfrischend.

Mit den Blättern von Radieschen habe ich schon einmal etwas zubereitet: Pesto aus Radiechenblättern.  .

Dieses Mal war das Grün vom Fenchel dran. Aus wenigen Zutaten könnt ihr damit ein leckeres Topping zaubern, was ihr aufs Brot schmieren könnt oder unter die Pasta heben könnt. Passt auch super zu Geflügel.


Zutaten für ein kleines Glas:


  • Das Grün von einer Fenchelknolle
  • 1/2 Birne
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1-2 EL Estragon, getrocknet (gerne auch frischen, wenn Ihr welchen zur Verfügung habt)
Zubereitung:

Das Grün vom Fenchel abschneiden, kurz abwaschen und fein hacken.

Die Birne entkernen und in kleine Würfel schneiden, Birne und Fenchelgrün in einem Glas vorsichtig vemengen. Olivenöl  und Estragon hinzufügen. Mit etwas Salz abschmecken.



Freitag, 31. Mai 2013

METRO-Kochherausforderung: Brausepulver in Kartoffeln, gestrudelte Cheesecakes & Luxus gewordene Flüssigkeit

Die METRO hat zum kochen eingeladen! Food-Bloggern aus ganz Deutschland konnten sich ein Paket bei ihrer Metro-Filiale abholen und sollten aus den enthaltenden Zutaten ein leckeres 3-Gang Menü zubereiten.
Einzige Bedingung: Es muss ALLES verwendet werden!

Gucken wir uns mal an, was alles im Paket für die METRO-Kochherausforderung enthalten war:

Junger Blattspinat
Ingwer
Persisches Blausalz
Arganöl
Filo-Teig
Pesto Genovese
Weißwein (Riesling)
Kartoffeln, Premium handverlesen
ein französisches Freilandhuhn, frisch
Mango
Tomaten
Ahoi Brausepulver

Das Brausepulver (in Form eines Eimers mit 100 Packungen) machte mich zunächst stutzig. Ich wollte es aber unbedingt in meinem Hauptgang verwenden, der ziemlich schnell in meinem  Kopf entstanden ist. Beim Nachtisch war die Mango für mich der Hauptakteur. Und bei der Vorspeise musste ich eine Weile grübeln. Suppe, Salat oder Strudel? Zusätzliche Herausforderungen die ich mir gestellt habe: 1. So wenig Zutaten wie möglich dazu nehmen und wenn dann nur Basic-Zutaten die jeder zu Hause hat. 2. Wenn möglich sollte eine Zutat nur einmal verwendet werden und nicht mehrmals.

Was aus den Zutaten im Endeffekte geworden ist, könnt Ihr weiter unten sehen!

Luxus-Smoothie

Zur Vorspeise gibt es einen Smoothie. Aber nicht irgendeinen Smoothie, sondern einen luxoriösen Spinat-Smoothie! Wertvolles Arganöl und delikates persisches Blausalz heben den Smoothie nicht nur in eine geschmackliche Extra-Klasse, sondern auch in eine etwas gehobenere Finanzklasse.


Zutaten für einen Smoothie:

  • 100 g junger Blattspinat
  • 10 g Arganöl
  • 1 Banane
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 Prise Blausalz
  • 15 g Ingwer

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden, Banane ebenfalls schälen und klein schneiden. Blattspinat, Öl, Orangensaft, Ingwer, Salz und Banane in einem Mixer geben und pürieren.
Kühl servieren.

Pesto-Hähnchen mit Zitronenstampf und Ofentomatensauce

Für den Hauptgang ging mir sofort "Mediterran" durch dem Kopf. Das Pesto zu dem Geflügel. Dazu ein Kartoffelstampf mit einer leichten Zitrusnote, Brausepulver olé, und eine lecker Ofen-Tomatensauce.


Zutaten für vier Personen:

  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Päckchen Brausepulver, Zitrone
  • 4 EL Pesto
  • 1 Freilandhähnchen
  • 3 Tomaten
  • 100 g Butter
  • 50 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in gesalzenen Wasser kochen. Die Tomaten halbieren, mit fein gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl mischen. Auf ein Blech geben und 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließen pürieren, passieren und abschmecken.

Das Freilandhähnchen nach Gusto zerteilen, und wer mag die Haut entfernen, und mit dem Pesto einreiben. Anschließend im Ofen bei 160 Grad für ca. 75 Minuten garen.

Die ausgedämpften Kartoffeln mit der Milch und der Butter zu einem Püree stampfen. Das Püree mit dem Zitronen-Brausepulver abschmecken, sodass es leicht zitronig schmeckt. Vorsichtig dosieren und immer wieder abschmecken.

Das Pesto-Huhn mit der Ofentomaten-Sauce und dem Zitronen-Kartoffelstampf servieren.

Mango-Strudel-Cheesecakes

Zum Schluss stand die Nachspeise auf dem Plan. Die kleinen Mango-Studel-Cheesecakes waren eine wahre Sünde! UNBEDINGT NACHMACHEN! Die Masse ist ruckzuck zusammengerührt und schnell hat man kleine süße Käseküchlein zubereitet.


Zutaten für zwei Personen:
  • 80 ml Weißwein
  • 1 Mango
  • Filoteig
  • 1 Ei
  • 4 EL Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Créme fraiche
  • 100 g Frischkäse
  • 1/2 EL Speisestärke
Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Mango schälen und würfeln und in einer heißen Pfanne mit etwas Butter leicht anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und die Würfel herausnehmen.

Filoteigblätter dünn mit flüssiger Butter bestreichen und der Länge nach zusammenklappen. Dann jedes Blatt in der Mutter durchschneiden, sodass sechs Teigblätter entstehen. Jeder Mulde der Muffinform mit einem Teigblatt auslegen.

Ein Ei mit Créme fraiche, Zucker, Frischkäseund 1/2 EL Speisestärke glatt rühren. Angebratene Mangowürfel unter die Masse heben. Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark ebenfalls unter die Masse rühren. Die Masse gleichmäßig in die mit Teig ausgelegten Mulden füllen, den Teig dabei über der Masse zusammendrehen. Für ca.20 Minuten goldbraun backen. Törtchen mit der Zabaione servieren.

Freitag, 17. Februar 2012

Rustikal gemixt - Kürbiskernpesto

Frisches Basilikum, geröstete Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch und Olivenöl - fertig ist das klassische italienische Pesto ! Ob unter die Pasta gemischt, auf rustikalen Brot oder einfach nur als Dip.

Die würzige Sauce auf Ölbasis ist vielfältig einsetzbar und blitzschnell hergestellt !

Aber warum nicht einfach mal die klassische Version abändern und zum Beispiel Kürbiskerne  für ein leckeres Pesto verwenden ?

Das Kürbiskernpesto passt mit seiner rustikalen Note gut in die jetzige Jahreszeit und ist geschmacklich überall einsetzbar: Ob mit etwas Frischkäse gestreckt als leckeren Brotaufstrich, eine deftige Kartoffelpfanne bekommt mit dem Pesto einen Extrakick oder man verschenkt das Pesto ganz einfach in kleinen Einweckgläsern an Bekannte weiter !


Zutaten für vier Personen: 

  • 100 g Kürbiskerne
  • 0,5 Bund Blattpetersilie
  • 50 ml Olivenöl
  • 50 ml Kürbiskernöl
  • 0,5 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Den Saft der Zitrone auspressen. Kürbiskerne, Zitronensaft, Petersilie, Kürbiskernöl und Olivenöl in einem Mixer geben. 

Salz und Pfeffer dazugeben und alles fein pürieren.

Dienstag, 15. November 2011

Auf Ex ! - Radieschen-Shooter

Wer hat es nicht ab und an gerne ? Einen kleinen Schnaps, runter damit und meist fühlt man sich danach direkt besser. Egal ob zum Magen aufräumen oder aus Partylaune heraus. Aber es muss nicht immer Alkohol sein !

Steffen Henssler hat in seinem neuen Kochbuch unterschiedliche schnelle Shootervarianten, die sich beispielsweise perfekt für ein Buffet eignen. Einer davon ist der Radischen-Shooter. Im Handumdrehen mit simplen Zutaten gemacht. Schmeckt sehr erfrischend und ist z.B. nach dem Sport mal eine willkommende gesunde erfrischende Abwechslung.




Zutaten für 4 Personen:

  • 180 g Radieschen
  • 50 ml kalte Milch
  • 60 ml kaltes Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 90 g Créme Fraiche
  • 1 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilli
  • 3 Stängel Petersilie

Zubereitung:

Die Radieschen waschen und fein reiben. Die Milch mit der Créme Fraiche und den Mineralwasser mit einem Handmixer verühren. Die Petersilie waschen und Blätter abzupfen (ob krause oder glatte Petersilie ist egal).

Die Zitrone heiß abwaschen und die Häflte der Schale fein abreiben. Den Saft einer halben Zitrone auspressen. Abgeriebene Schale und Saft zur Milchmischung geben. Mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken. Mit einem Stabmixer nochmal die Milchmischung kurz aufschäumen lassen. Die geriebenen Radieschen und die Petersilie untermmischen. Anschließend in kleine Gläser oder Pinnchen gießen.

Wer jetzt noch Lust hat, kann aus den Radieschenblätter ein schmackhaftes Pesto herstellen. Eignet sich hervorragend für Pasta, aber auch als Aufstrich fürs Brot.



Zutaten: 

  • 25 g Radieschenblätter
  • 20 g Parmesan (wer kein Parmesan hat, kann auch zur Not auch Gouda als kostengünstigere Variante nehmen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 40 g Öl (Sonnenblumenöl eignet sich hierfür gut)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 15 g geröstete Haselnüsse/Paranüsse/Macadamianüsse/Walnüsse (was für Nüsse der Schrank grade hergibt)
Zubereitung:

Radieschenblätter waschen. Die Nüsse in einer Pfanne kurz ohne Öl anrösten. Knoblauch fein hacken und Parmesan reiben. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer solange pürieren, bis die Konsistenz erreicht ist, die man am liebsten mag.