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Freitag, 18. November 2022

Grünes Wunder: Matcha-Gurken Limonade

Lange habe ich das grüne Teepulver einfach ignoriert. Matcha. Das klang für mich nach einem kurzzeitigen Trend. Inzwischen dürfte ich aber einer der letzten Menschen sein, die noch kein Matcha-Tee probiert haben. Matcha wird aus den zermahlenen Blätter der Tencha-Teepflanze gewonnen.

Echter Wachmacher


Der japanische Tee ist mit seinem Koffeingehalt von zwei bis vier Prozent ist ein echter Wachmacher. Ich habe etwas Matcha-Tee für eine tolle Sommerlimonade genommen. Durch die Zugabe der Gurke kommt die Limonde schön erfrischend daher. Der Matcha-Tee reiht sich mit seiner leicht süßlichen und herben Note gut darin ein. Ein wenig Minze sorgt für die nötige kühle Frische.

Zusammengenommen habt Ihr also eine Limonade, die euch wachhält, erfrischt und dabei noch schmeckt. Ein echtes grünes Wunder.

Wer es ein bisschen fruchtiger mag, sollte sich mal meine Rhabarberlimo anschauen.

Macht wach und fit: Matcha-Gurken Limo

Zutaten für 4 Gläser:
  • 2 TL Matcha-Tee
  • 1 Salatgurke
  • 4 EL brauner Zucker
  • 8 Stängel Minze, frisch
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 l eiskaltes Mineralwasser
  • Eiswürfel
Zubereitung:

Das Matcha-Teepulver mit 600 ml kochendem Wasser überbrühen und für gut 10 Minuten offen ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und kalt stellen. Die Gurke schälen, das Gurkeninnere mit einem Löffel entfernen und kleine Rauten Halbmonde schneiden. Zucker in den Matcha-Tee einrühren. Das Gurkeninnere ebenfalls hinzufügen und einmal mit dem Stabmixer kurz pürieren.

Den Tee und das Mineralwasser in ein großes Gefäß geben. Die Kräuter waschen. Die Minze fein schneiden und in die Flüssigkeit geben. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken, und ebenfalls in die Flüssigkeit geben. Die Gurkenmonde in die Gläser geben und Eiswürfel zugeben.

Wer mag kann die Limo auch mit Vodka auffüllen und als Shot servieren

Montag, 21. Juli 2014

Eis für Dummies: Raffaello-Himbeer Eis

Keine Angst. Eis zu machen ist kein Hexenwerk. Und beim Raffaello-Himbeer Eis, welche ich bei Yvonne von Experimente au meiner Küche gefunden habe, kann man eigentlich auch nichts falsch machen.

Vier Zutaten und eine Kuchenkastenform. Mehr braucht Ihr nicht, um euch ein wenig abzukühlen. Wer es nicht gerne süß mag, darf ruhig ein paar mehr Himbeeren dem Eis hinzufügen. Und vielleicht sogar ein wenig zermatschte Himbeeren unter die Eismasse ziehen. Dann wechseln sich fruchtig-sauer und karibisch-süß immer ab.

Auch wenn Tropentemperaturen eigentlich nur nach Nichtstun schreien: Das Raffaello-Himbeer Eis lässt sich zwischen Schweißtropfen von der Stirn putzen und dauernden Eiswürfel nachlegen, garanatiert noch schnell zubereiten. Spätestens beim nächsten Überschreiten der 30 Grad seid Ihr froh, dass Ihr da ja noch was im Tiefkühler habt.


 Zutaten für 1 Kastenform:
  • 200 g Raffaello
  • 400 g Schlagsahnee
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
  • 250 g Himbeeren

Zubereitung

Die Kastenform mit Klarsichtfolie auslegen. Raffaello mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken und mit der gezuckerten Kondensmilch verrühren. Schlagsahne steif schlagen und unter die Masse heben. 150 g Himbeeren  mit einer Gabel zermatschen. Auf dem Boden der Kastenform verteilen und mit den restlichen Himbeeren bedecken.

Die Eismasse vorsichtig darauf gießen. Die Kastenform für mindestens zehn Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Freitag, 11. Juli 2014

Der ganze Sommer in einem Stück Brot: Lachstasche mit Pfirsich-Salsa

Scharf, fruchtig und knackig zugleich!

Wuuuums! Und doch irgendwie anders. Denn Fisch und Frucht zu kombinieren ist immer ein wenig schwierig. In diesem Fall passt aber die leicht pikante Pfirsich-Salsa sehr gut zu dem fetten Lachs.

Die pikante Pfirsich-Salsa wird für Staunen sorgen und Ihr könnt sie auch sehr gut zu einer Hähnchenbrust servieren. Die Salsa strotzt nur so in Sachen Sommer: Eine Hauch Schärfe, eine spitze leichte Säure, fruchtige Süße und salzige Erdnüsse.

Was auch toll ist: Die Lachstasche schmeckt auch kalt sehr gut!


Zutaten für vier Personen:

  • 400 g Lachsfilet
  • 50 ml Öl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 75 g Basilkum
  • 1 TL Chilipulver
  • 200 g Pfirsich
  • 1 Chilischote
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Limettensaft
  • 50 g Erdnüsse
  • 8 Pitataschen

Zubereitung:

Knoblauch schälen. Öl, Knoblauch, Koriander und Chilipulver in einem Mörser zerstoßen. 

Lachsfilets in eine ofenfeste Form legen und mit der Marinade benetzen. Den Lachs für ca. 12 Minuten bei 150 Grad im Ofen glasig garen. Anschließend, abkühlen lassen, salzen, pfeffern und mit der Hand grob zerpflücken.

Pfirsich in kleine Würfel schneiden. Chilischote fein hacken. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Tomaten vierteln, entkernen und fein würfeln. Erdnüsse grob hacken 

Alles in einer Schüssel mit Limttensaft und Olivenöl mischen. 15 Minuten ziehen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Pfirsich-Salsa über dem Fisch verteilen. In den vorgewärmten Pitatschen servieren.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Küchenquickie: Himbeereis mit weißer Schokolade

Auf Allrecipes.com könnt Ihr für meine Rezepte voten.

Von Deals.com haben Blogger drei bestimmte Zutaten bekommen, Couscous, Himbeeren und Basilikum, aus denen sie einen Hauptgang und eine Vorspeise oder ein Dessert kochen sollten.

Herausgekommen bei mir sind ein italienischer Couscoussalat und ein schnelles Himbeereis mit weißer Schokolade.

Gerade jetzt wo es doch endloch ein bisschen wärmer wird, verrate ich Euch das Rezept für das Blitzeis.

Schnell und lecker: Himbeereis mit weißer Schoki
Zutaten:
  • 400 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Puderzucker
  • 2 EL Limettensaft
  •  100 g weiße Schokolade
  • 300 g TK-Himbeeren
Zubereitung:

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und alle Zutaten solange pürieren bis ein cremiges Eis entstanden ist.

Samstag, 14. Juni 2014

Antipasti für den süßen Zahn: Sommerliche Dessert-Bruschettas

Wollt Ihr, dass man auf der nächsten sommerlichen Gartenparty über euch extrem tuschelt? Aber eher so ein gut gemeintes Tuscheln mit vollem Mund: „Schmmmeckt das gut!“, „Das muss ich mir merken!“.

Obst auf das Brioche


Dann probiert mal meine Dessert- Bruschettas aus. Die Antipasto Variante könnt Ihr nicht nur pikant und herzhaft servieren, sondern auch sommerlich süß. Leckeres aromatisches Obst gibt es gerade jetzt zum Sommer. Ihr müsst nicht zwingend Erdbeeren, Pfirsiche oder Heidelbeeren. Auch Kirschen mit etwas Amaretto verfeinert, eignen sich wunderbar. Ebenso könnt Ihr auch anstatt Frischkäse beispielsweise Quark nehmen. Ihr könnt auch ein Teil des Obstes kurz in einem Topf etwas erwärmen oder einkochen und dann auf den Briochescheiben servieren.

Wichtig ist nur, dass Ihr immer ein verbindendes (cremiges) Element zwischen der knusprigen Briochescheiben und dem Obst habt. Wenn Ihr das Brioche nicht seperat in der Pfanne anbraten wollt, könnt Ihr es auch kurz im Toaster geben.

Dann steht dem positiven Getuschel nichts mehr im Weg.


Bei dem Obst habt Ihr freie Wahl und könnt auch beispielsweise Kirschen nehmen


Zutaten für 2 Personen:
  • 100 g Erdbeeren
  • 100 g Pfirsiche
  • 100 g  Heidelbeeren
  • 100 g Kiwis
  • 1 Zitrone, unbehandelt
  • 4 EL Frischkäse
  • 2,5 EL Ricotta
  • 50 ml Olivenöl, fruchtig
  • eine Prise Zimt
  • 5 EL Honig
  • Minze, frisch
  • 4 EL Creme fraiche
  • 2 EL Kokosflocken
  • 1 Schuss Kokoslikör
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • Butterbrioche
  • Puderzucker
  • Butter

Zubereitung:

Das Baguette in dünnen Scheiben schneiden. Die Scheiben von jeder Seite mit etwas Puderzucker bestäuben und in einer Pfanne mit 2 EL Butter auf mittlerer Hitze anbraten, bis die Baguettescheiben von jeder Seite leicht karamellisiert sin
Die Erdbeeren in dünnen Scheiben schneiden. Die Pfirsiche schälen und fein würfeln. Die Kiwis ebenfalls schälen und in feine Stifte schneiden.

Kokos-Creme fraiche
Die Kokosflocken kurz in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Danach die Kokosflocken mit dem Kokoslikör und der Creme fraiche glatt rühren.

Zitronen-Ricotta
Von der Zitrone die Schale abreiben und mit dem Ricotta vermischen. Den Saft einer halben Zitrone auspressen und ebenfalls zu dem Ricotta hinzufügen. Zum Schluss einen Esslöffel braunen Zucker untermischen.

Minz-Frischkäse:
Den Frischkäse mit 2 EL Honig glatt rühren. Die Minze in feine Streifen schneiden und unter dem Frischkäse mischen.

Honig-Vanille-Olivenöl:
Die Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark mit dem Olivenöl vermischen. Honig und eine Prise Zimt hinzufügen. Alles gründlich verrühren. Die Pfirsichwürfel in das Öl hineingeben und leicht marinieren.

Die verschiedenen Aufstriche dünn auf die Baguettscheiben streichen. Danach die Erdbeerwürfel auf die Kokos-Creme fraiche, die Heidelbeeren auf dem Minz-Frischkäse und die Kiwi auf dem Zitronen-Ricotta servieren. Die Pfirsiche mit etwas Honig-Vanille-Öl ebenfalls auf einer Scheibe Baguette servieren.

Eine tolle Farbenpracht: Dessert-Bruschettas mit Obst der Saison

Die Heidebeeren passen gut mit der Minze zusammen

Mittwoch, 11. Juni 2014

Bleib mir weg mit den Nudeln: Paleo-Bolognese

Bolognese ohne Nudeln. Da schüttelt man erstmal schon aus Prinzip den Kopf.

In Kopenhagen durfte ich aber dieses Jahr zum ersten Mal eine Bolognese nach Paleo-Art probieren. Paleo oder auch Steinzeit-Ernährung bezeichnet eine Ernährungsform die sehr kohlenhydratreduziert ist. Im Unterschied zu Low-Carb ist es aber erlaubt unbegrenzte Mengen hochglykämischer Anteile zu essen, wie in etwa getrocknete Feigen.

Nudeln aus Gemüse


Der Clou an der Paelo-Bolognese ist, dass die Nudeln aus Zucchini und Möhren bestehen. Kaum Kohlenhydrate also. Was mich in der dänischen Hauptstadt aber viel mehr begeistert hat, statt Parmesan einfach mal Ziegenkäse zu nehmen. Und siehe da: Die leicht herbe und säuerliche Note des Käses passt sehr gut den leichten "Nudeln" und der Bolognese.

Wer mag, kann die Zucchini- und Möhrennudeln vorher mit etwas Chiliöl marinieren. So bekommt das Gericht noch eine leichte pikante Note.

Ja, auf dem Teller sind keine Nudeln vorzufinden.
Zutaten für zwei Personen:
  • 500 g Hackfleisch, gemischt
  • 4 Möhren
  • 100 g Sellerie
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Tomaten, stückig
  • 150 ml Rotwein
  • 2 Zwiebeln
  • 80 g Ziegenkäse
  • 1 Zucchini
  • Öl
Zubereitung:

In einem Topf 1 EL Öl erhitzen und das Hackfleisch bei hoher Hitze krümelig anbraten, bis es Farbe annimmt.

Zwei Möhren schälen und in feine Würfel schneiden, den Sellerie, die Zwiebeln und den Knoblauch ebenfallls schälen und in Würfel schneiden. Den Lauch putzen und in feine Streifen schneiden. Das Gemüse zu dem Hackfleisch geben und für fünf Minuten auf ebenfalls anbraten.

Die Dosentomaten und den Wein hinzufügen und alles auf mittlerer Hitze ungefähr eine Stunde einkochen lassen, bis kaum mehr Flüssigkeit vorhanden ist.

Zwei Möhren schälen und mit einem Spiralschneider Gemüsespaghettis schälen. Aus der Zucchini ebenfalls Gemüsespaghettis schälen. Mit der Bolognese und zerbröckelten Ziegenkäse servieren.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Wie Faust aufs Auge: Sommerlicher Feldsalat mit Studentenfutter-Dressingund Knusperhähnchen

Der Fachverband der Bordeaux Weine CIVB hat zum „Le petit picnic en blanc“ aufgerufen. Auf gut deutsch: Man sollte ein Sommerrezept kreieren, was in 15 Minuten zubereitet ist und zu einem Bordeaux Wein passt.

Ich habe mich für den Chateau Villa Bel-Air, 2012 [Muscadelle, Sauvignon Blanc, Sémillon] entschieden. Der Weißwein passt zu Geflügel, würzigem Salat und zu leichtem Käse. Er zeichnet sich durch sein flankierendes Fruchtspiel aus Grapefruit und Zitrone aus. Ein Hauch von Vanille und Nougat sorgen dafür, dass dem Fruchtgeschmack eine gewisse Würze beigesteuert wird. Der Schmelz ist cremig und hat eine feine Länge.

Studentenfutter trifft auf faule Ziege

 

Das außergewöhnliche Fruchtspiel aus Grapefruit und Zitrone mit seiner süßen Würze, wollte ich gerne in einem tollen Sommersalat unterstützen.

Als Basis habe ich mich für Feldsalat entschieden (jungen Spinat gab es leider nicht), das Dressing aus Studentenfutter klingt erst einmal ungewöhnlich, reiht sich aber mit seiner subtilen Süße, dank der Rosinen, gut in das Foodpairing ein. Und der Ziegenkäse passt eh wie Faust aufs Auge zu dem Wein. Marinierte Apfelstifte verleihen dem Grün eine spitze, frische Säure. Wem das nicht reicht, macht sich dazu noch eine knusprige Hähnchenbrust. Der Clou: Die Polentapanada wird mit einem Hauch Kaffeepulvere verfeinert.

Ja, und das Alles bekommt Ihr in 15 Minuten hin.

Studentenfutter kann auch als Dressing herhalten
Zutaten für eine Person:
  •  150 g Hähnchenbrust
  •  1 Eiweiß
  • 2 EL Polenta (Maisgrieß)
  • ¼ TL Kaffeepulver
  • Salz
  •  Pfeffer
  • 150 g Feldsalat, noch besser: junger Spinat
  •  1 grüner Apfel
  •  2 EL Vodka
  • 0,25 TL brauner Zucker
  • 50 g Studentenfutter
  • ½ rote Zwiebel
  • 100 g Ziegenkäse
  • 1 EL Honig
  • Saft von einer ½ Zitrone
  •  40 ml Olivenöl
  • 10 ml Walnussöl
  •  Zucker
  • Öl

Zubereitung:

Die Hähnchenbrust mit Salz und Pfeffer würzen. Das Polenta mit dem Kaffeepulver mischen. Das Eiweiß leicht anschlagen und die Hähnchenbrust durch da Eiweiß ziehen. Anschließend durch die Polentamischung ziehen und in einer Pfanne mit 2-3 EL Öl auf mittlerer Hitze von jeder Seite ca.4-5 Minute anbraten.

Den Apfel entkernen und in feine Stifte schneiden. Die Stifte mit dem Vodka und dem braunen Zucker für 10 Minuten marinieren. Honig und Zitronensaft miteinander vermischen, das Oliven- und Walnussöl unterschlagen. Mit Salz Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Studentenfutter grob zerkleinern und mit dem Dressing vermischen.

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Feldsalat waschen und mit den Zwiebelringen vermischen. Den Ziegenkäse zerbröckeln und ebenfalls unter dem Spinat heben. Die Apfelstifte ebenfalls untermischen.

Den Salat mit dem Dressing und der Hähnchenbrust servieren. 

Dazu ein gut gekühltes Glas Chateau Villa Bel-Air, 2012.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Vorsicht Angeber: Kräutersalat mit Ziegenkäsetaler und Whisky-Bitterorangen

Wollt Ihr mal so richtig angeben?

Dann probiert mal diesen geschmacksvollen Kräutersalat aus. Dieser wird mit einen Ziegenkäsetaler, der mit Bacon umwickelt wird, getoppt. Zudem gesellen sich Bitterorangen die in etwas Whisky geschmort worden sind dazu. Am Ende bekommt werdet Ihr einen Salat der Extraklasse, der durch seine geschmackliche Vielfalt begeistert, auf dem Teller haben.

Falls Ihr keine Bitterorangen/Pomeranzen bekommt, passen selbstverständlich auch normale Orangen.

Ich hatte die gerade zur Hand, da ich mir ein Glas aus der Türkei mitgenommen habe.

Pomeranzenmarmelade aus dem Viverde Hotel Loryma
Statt Weizen könnt Ihr auch diesen Salat mit Couscous zubereiten

Zutaten für 2 Personen:
  • 200 g Weizen
  • 2 Ziegenkäsetaler
  • 2 Scheiben Bacon
  • 6 Radieschen
  • 1/4 Gurke
  • 1/4 Bund Minze
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • 4 Blätter Salbei
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 EL Whisky
  • 5 EL Bitterorangenmarmelade (alternativ: normale Orangen oder Orangenmarmelade mit Stücken)
  • 2 EL Orangensaft
  • 2 EL Öl
Frische Kräuter wie Minze oder Salbei sorgen für das gewisse Etwas

Zubereitung:

Den Weizen für ca. 30 Minuten in leicht kochendes Wasser bissfest garen. Die Ziegenkäsetaler mit den Bacon umwickeln.

Die Minze, Schnittlauch und Salbei grob hacken. Radieschen und Gurke in feine Stifte schneiden. Die Kräuter mit der Gurke und den Radischen zusammen vermischen.

In einem Topf die Bitterorangen, braunen Zucker, Orangensaft und Whisky geben. Alles auf niedriger Stufe sirupartig einkochen lassen.

In einer Pfanne das Öl auf mittlerer Hitze erhitzen und die umwickelten Ziegekäsetaler von jeder Seite ca. 3 Minuten anbraten.

Vegetarier lassen einfach den Bacon weg und panieren den Käse mit Semmelbröseln

Mittwoch, 16. April 2014

Küchenquickie: Brot mit Spargel und Minze

Fast pünktlich zum Gründonnerstag, zeige ich Euch einen Teller, der den Tag zumindest farblich alle Ehre macht.

Der ganze Teller besteht lediglich aus drei Zutaten und Du brauchst nur fünf Minuten Zeit: Brot, grüner Spargel und Minze. Mehr brauchst Du nicht.

Roh und gebraten


Der grüne Spargel wird zweierlei zubereitet. Einmal dünn runtergeschält und kurz, scharf in der Pfanne angebraten. Der rohe Spargel liefert den typischen Geschmack, wenn man an die Farbe Grün denkt. Frisch, leicht bitter und herb. Der angebratene Spargel und das geröstete Brot kitzeln tolle Röstaromen auf die Zunge. Und die Minze verbreitet einen Hauch Frische im Mund.

Zusammengenommen also ein wunderbares leichtes und im wahrsten Sinne des Wortes grünes Esssen.

Spargel und Minze ergänzen sich sehr gut

Zutaten für eine Person:
  • 100 g grüner Spargel
  • 3 Scheiben Brot
  • Butter
  • Salz
  • Minze
Zubereitung:

Mit einem Sparschäler von zwei Spargelstangen dünne Spargelscheiben runterhobeln.

Von dem grünen Spargel ggf. die holzigen Enden abschneiden.Spargel in kleine Rauten schneiden.  In einer Pfanne 1-2 EL Butter erhitzen und den Spargel darin für 2-3 Minuten auf mittlerer Stufe anbraten. Das Brot ebenfalls in der Pfanne rösten, bis es anfängt zu duften.

Gebratenen Spargel salzen, mit der Minze und dem rohen Sparge auf dem Brot verteilen.

Wichtig: Den grünen Spargel wirklich dünn schälen

Dienstag, 15. April 2014

Drink Pink: Selbstgemachte Rhabarberlimo

Früher „Baaah!“ – heute „Lecker!“. Mit Rhabarber musste ich mich erst im Laufe der Jahre so richtig anfreunden. Wie auch schon mal hier erwähnt.  Als Kind wurde er von mir immer verpönt. Zu sauer, faserig  und es ist ein Gemüse was sich gemeinhin als Obst tarnt. Denn: Botanisch gesehen wird der Rhabarber dem Gemüse zugeordnet, weil wir die Stängel und nicht den Fruchtstand essen. Ich glaube, das wusste ich bereits unterbewusst als Kind. Weshalb es bei mir lange Zeit keine Chance hatte.

Billiges Kilo


Inzwischen sind wir aber dicke Freunde und ich freue mich immer auf dem Frühling, wenn der erste Rhabarber auf dem Markt zu kaufen ist. Gerade jetzt zur Saison, ist der Rhabarber für wenig Geld zu haben. Mit etwas Suchen bekommt man ein Kilogramm für  1,00-1,50 Euro. Eventuell bekommt Ihr sogar den Himbeer-Rhabarber auf dem Markt. Dieser hat eine noch kräftigere Farbe und ein fruchtigeres Aroma.

Selbstgemachte Rhabarberlimo: Auch ein tolles Mitbringsel

Vielfältig einsetzbar

 

Die Limonade ist sehr schnell und leicht zubereitet. Die längste Zeit nimmt das Abkühlen im Anspruch. Aber bei den Temperaturen draußen geht auch das schnell, wenn ihr den Topf für eine Stunde nach draußen stellt. Ihr könnt die Rhabarberlimonade mit kaltem Mineralwasser auffüllen. Daneben eignet sich auch Wodka, Tonic oder Sekt sehr gut. Ein kalter Rhabarber-Tonic ist ein toller erfrischender Feierabenddrink und Wodka (vielleicht sogar mit etwas Vanille aromatisiert) mit einem Schuss Rhababerlimo aufgefüllt ist ein perfekter Shooter für die nächste Party. Oder ihr friert eure Rhabarerlimo einfach in kleine Eiswürfelbehälter ein und erfreut euch an strahlenden Eiswürfeln.

Auf alle Fälle werdet Ihr danach ein Freund von Rhababer sein.

Tolle Frühlingserfrischung: Rhabarberlimo

 Zutaten für einen Liter:

  • 1 kg Rhabarber
  • 15 g Ingwer
  • 6-8 EL  Agavendicksirup (alternativ: 5-6 EL Zucker)
  • Minze

Zubereitung:


Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und in einem Topf geben. Wichtig: Den Rhabarber NICHT schälen. Sonst gehen die ganzen toll aussehenden Farbstoffe weg, die in der Schale enthalten sind. Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden.

Rhabarber- und Ingwerstücke in einem Topf geben und mit 1 Liter Leitungswasser bedecken. Den Agavendicksirup unterrühren.

Alles einmal aufkochen und anschließend für 20-25 Minuten auf niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel leicht simmern lassen. 

Alles in einem feinen Sieb gießen und die pinke Limo in einem Topf auffangen.

Abkühlen lassen, mit Minze garnieren und nach Belieben mit Mineralwasser, Tonic, Wodka, Gin oder Sekt auffüllen. 

Den Rhabarbermatsch der im Sieb über bleibt, könnt Ihr euch unter einem Joghurt oder Milchreis mischen.

Mit Vodka aufgefüllt ein Partyshot der in Erinnerung bleibt

Sonntag, 6. April 2014

Ein ungewöhnliches Paar: KoKi-Salat

Habt Ihr auch Gemüse, welches Ihr roh quasi vergöttert, aber im gekochtem Zustand noch nicht mal angucken würdet?

Bei mir ist Kohlrabi definitiv so ein Kandidat. Frisch runter geschnitten, mag ich seine Knackigkeit und das leicht Erfrischende. Zugegeben: Roh hat Kohlrabi jetzt nicht den großartigen Eigengeschmack. Deswegen habe ich ihn in meinem Frühlingsstarter Ko(hlrabi)Ki(wi)-Salat um ein paar Kiwi Scheiben ergänzt. Die verleihen dem Kohlrabi eine leichte Säure und Süße. Und machen sich auch optisch auf den weißen Scheiben ganz gut.

Kühle Minze


Für das Dressing habe ich Orangensaft verwendet, weil mir die Kiwi alleine nicht genügend Säure liefert. Die Minze als Kick oben drauf, verleiht den Salat einen kleinen "Kühl-Effekt".

So simpel der Salat in der Zubereitung auch ist, im Mund entfaltet sich dann seine geschmackliche Komplexität.

Exotisch in den Frühling mit Kohlrabi und Kiwi





Zutaten für eine Person:
  • 1/2 Kohlrabi
  • 1 Kiwi
  • 1 Bio-Orange
  • 60 g Walnüsse
  • 1 TL körniger Senf
  • Olivenöl
  • etwas Minze, frisch
  • Salz
Zubereitung:

Den Kohlrabi und die Kiwi schälen und beide in feine Scheiben schneiden. Die Walnüsse in einer Pfanne kurz ohne Öl rösten, bis sie anfangen zu duften. Die Orange auspressen. Den Orangensaft mit dem Senf vermischen und soviel Öl unterschlagen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (bei mir waren es 1-2 TL Öl). Das Dressing mit Salz abschmecken.

Kohlrabi und Kiwi auf dem Teller anrichten. Mit dem Dressing, den gerösteten Nüssen und der Minze anrichten.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Tchibo-Bloggerparade: Erdbeer-Mascarpone-Eis im Minzmantel

Tchibo hat zur Blogger-Eisparade aufgerufen!  Vielleicht helfen die vielen Eis-Rezepte dann gegen den bisherigen Sommer-Blues. Mein Eis-Rezept habe ich  mit dem Eis-Am-Stiel-Bereiter zubereitet. Dieser kommt mit 24Holzstäbchen daher. Der einzige Nachteil: Man kann den Bereiter nicht verschließen. Aber in der Anleitung steht, dass man eher nicht allzu Flüssiges benutzen soll. Dann läuft auch nichts aus.

Ich habe mich für ein grün leuchtendes Erdbeer-Mascarpone-Eis entschieden. Dazu benötigt ihr lediglich 200 g frische Erdbeeren, 3 EL Puderzucker, 150 g Mascarpone  und etwas Schoko-Minze (die im Mund ein echtes After-Eight-Aroma versprüht) Die Erdbeeren werden gewaschen, geviertel und mit dem Puderzucker und der Mascarpone in einer großen Schüssel zusammen püriert. Danach füllt ihr die Erdbeermasse in die Eisförmchen und lasst das Eis für ca.6 Stunden gefrieren. Zum Schluss wendet ihr es in der Schoko-Minze.


Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Erdbeeren, frisch
  • 3 EL Puderzucker
  • 150 g Mascarpone
  • Minze, frisch
Zubereitung:

Die Erdbeeren werden gewaschen, geviertel und mit dem Puderzucker und der Mascarpone in einer großen Schüssel zusammen püriert. Danach füllt ihr die Erdbeermasse in die Eisförmchen und lasst das Eis für ca.6 Stunden gefrieren. Zum Schluss wendet ihr es in der Schoko-Minze.

Donnerstag, 16. August 2012

Sommerlaune garantiert: Kräuter-Quarkknödel mit Tomatensalat

Manche Sachen schmeckent kalt einfach besser als warm.

So auch die Kräuter-Quarkknödel aus der Juli-Ausgabe der essen&trinken. Schön frisch, leicht und locker sind sie eine tolle Zwischenmahlzeit für den Sommer. Statt normales Toastbrot habe ich Vollkorntoast verwendet, wodurch die Knödel ein wenig mehr Geschmack bekommen haben. Und da auch keine Zitrone im Haus war, gab es Limettenabrieb dazu.

An Kräuter wurde einfach alles hineingepackt was der Garten imoment hergibt. Rosmarin, Dill, Thymian, Petersillie, Schnittlauch und Basilikum.

Bissen für Bissen ein Stückchen Sommerfeeling.



Zutaten für 4 Personen:

  • 1 kleines Bund Kerbel
  • 2 Stiele Dill
  • 1 kleines Bund Schnittlauch
  • 500 g Magerquark
  • 6 Scheiben Vollkorntoastbrot
  • 40 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 1 TL fein abgeriebene Limettenschale
  • 5 schwarze Oliven
  • 5 EL Chardonnay-Essig
  • 5 EL Olivenöl
  • 250 g Kirschtomaten

Zubereitung:

Für die Knödel die Hälfte des Kerbels fein schneiden. Dillästchen abzupfen und fein schneiden. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Magerquark in einem Mulltuch gut ausdrücken und in eine Schale geben. Toastbrot entrinden und in einem Blitzhacker sehr fein zerkleinern. Butter und Eigelb zum Quark geben und mit den Quirlen eines Handrührers 2-3 Minuten cremig rühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Limettenschale würzen.

Toastbrösel und die fein geschnittenen Kräuter unterarbeiten. Abgedeckt 1 Stunde kalt stellen.

Für den Tomatensalat die Oliven fein schneiden. Esssig mit 4 EL Wasser und Olivenöl verrühren.Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten viertel und zugeben. Beiseite stellen und ziehen lassen.

Reichlich leicht gesalzenes Wasser in einem großem Topf zum Kochen bringen. Quarkmasse in 8 gleich große Portionen teilen. Jeweils eine Quarkportion in die angefeuchtete Handä nehmen und zu einem Knödel formen. Die Knödel  in den leicht siedenen Wasser geben und in 10 Minuten bei mittlere Hitze gar ziehen lassen (sie müssen alle nebeneinander Platz haben). Mit einer Schaumkelle die Knödel aus dem Topf heben und mit dem Tomatensalat servieren.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Topfquickie: Himbeer-Whiskey Couscous

Himbeeren aus dem Garten und Whiskey aus dem Schrank.

Die Kombination klang in meinem Kopf durchaus reizvoll. Die süßliche Säure der Früchte, die leicht rauchige Note des Whiskeys kombiniert in ein cremiges Couscous ist mal was Anderes

Erfrischend sommerlich und schnell gemacht. Auch wenn einer hier im Haus gemeint hat, dass es wie Mett aussieht.


Zutaten für zwei Person:

  • 125 g Couscous
  • 200 ml Wasser
  • 5 EL Honig
  • 1/2 Bund Minze
  • 4 EL Whiskey
  • 100 g Himbeeren
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Wasser aufkochen und Couscous unter Rühren einrieseln lassen. Topf zur Seite stellen und Couscous zugedeckt 5 Minuten quellen lassen.

Mit einer Gabel den Couscous etwas auflockern und die Butter unterrühren.
Die Minze fein hacken und ebenfalls unterrühren.

Die Himbeeren mit einer Gabel grob zerkleinern und unter das Couscous rühren.

Mit Honig und Whiskey abschmecken.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Ein wenig Sommer: Erdbeer-Basilikum Blätterteigtorte

Der Sommer versteck sich immer noch irgendwo im Süden. Mir ist es ganz Recht - bei getrübten Wolkenhimmel hat man immerhin ein klein wenig Motivation zu lernen.

Um nicht ganz in Sommer-Tristesse zu verfallen, gab es vor ein paar Tagen eine schnell gemachte Blätterteig-Torte die die Sonne zumindest auf der Zunge ein klein wenig hervorgeholt hat.

Lässt sich überraschenderweise sogar gut schneiden.Was unsere größte Befürchtung war. Erfrischend, nicht zu süß und bekommt durch den Basilikum eine "außergewöhnliche" Note.



Zutaten für eine Torte:
  • 300 g Blätterteig
  • 400 g Erdbeeren
  •  1 Topf Basilikum
  • 3 TL abgerieben Bio-Zitronenschale
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 ml Schlagsahn
  • 1 EL brauner Zucker
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 3 EL Vanillezucker
  • 1 EL Puderzucker
  • 2 EL Limettensaft

Zubereitung:

Den Blätterteig ausrollen und 4 unterschiedlich große Kreise (am besten von klein nach groß) ausschneiden. Blätterteigkreise auf 2 mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Im heißen Ofen bei 190 Grad Umluft in der Ofenmitte goldbraun backen. Anschließend abkühlen lassen.

Für die Basilikumcreme:

Die Hälfte der Sahne steif schlagen. Basilkum mit einem EL braunem Zucker in einem Mixer zu einer Paste zerkleinern. Steif geschlagene Sahne unter 100 g Frischkäse heben. Basilkumpaste ebenfalls unterrühren. Zitronenschale und Zitronensaft hinzufügen.

Für die Erdbeercreme:

Restliche Sahne steif schlagen und unter den restlichen Frischkäse heben. 200 g Erdbeeren mit 1 EL Vanillezucker in einem Mixer fein pürieren und unter die Frischkäsemasse rühren. 2 EL Vanillezucker ebenfalls unterrühren.

Den größten Blätterteigboden auf einer Tortenplatte setzen und mit 3/4 der Basilikumcreme bestreichen. Den nächst größeren Boden draufsetzen und mit 3/4 der Erdbeercreme bestreichen. Anschließend den zweitkleineren Boden draufsetzen und mit der Basilkumcreme bestreichen.Zum Schluß den kleinsten Boden oben drauf setzen und mit der Erdbeercreme bestreichen. Mit marinierten Erdbeeren (in 1 EL Puderzucker und 2 EL Limettensaft) oder Basilkumblättern ausschmücken.

Sonntag, 3. Juni 2012

Die Saison ist eröffnet: Erdbeer-Kaltschale

Endlich ist wieder Erdbeerzeit ! Selber pflücken auf heimischen Felder, Konfitüre herstellen, pur vernaschen oder im Salat. Mit nur 32 Kilokalorien ist die Erdbeere auch für die schlanke Linie geeignet. Und auf Grund ihres hohen Vitamin-C Gehalt von 65 Milligramm pro 100 Gramm auch sehr gesund.

Fest, glänzend und leuchtend sollten frische Erdbeeren sein. Dann schmecken sie am besten. Botanisch gesehen handelt es sich bei der Erdbeere um gar keine Frucht, sondern um eine verdickte Blütenachse der Erdbeerpflanze. Die kleinen gelblichen Samen sind die eigentliche Früchte der Erdbeeren.

Im Garten lassen sich Erdbeeren prima anpflanzen. Ein lockeres Sand-Humus Gemisch ist eine gute Grundlage um eine ertragsreiche Ernte zu erlangen. Den größten Ertrag liefern Erdbeeren im zweiten und im dritten Jahr nach der Pflanzung.

Mit den Erdbeeren habe ich eine leckere Kaltschale gemacht. Nicht mit TK-Erdbeeren, sondern mit frischen Erdbeeren. Ein Foto habe ich dieses Mal irgendwie vergessen.

Zutaten für 2 Personen:
  • 250 ml Apfelsaft
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 Vanilleschote
  • 10 g Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 250 g Erdbeeren

Zubereitung:
Den Apfelsaft, mit der Zimtstange, der Vanille und dem Zucker zum kochen bringen. Speisestärke in Wasser anrühren und dazugeben.

Die Erdbeere in den nicht mehr kochenden Saft unterrühren, die Zimtstange entfernen und mit Zucker abschmecken. Anschließend die Kaltschale für einige Stunde gut kalt stellen.

Bei warmen Wetter auf der Terrasse genießen und sich über die kühlende Schale freuen.

Wer keine Erdbeeren hat, kann auch eigentlich jedes beliebige andere Obst verwenden. Auch in der Wahl des Saftes kann man ganz nach Geschmack variieren.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Mit Weihnachtsgewürz: Tomaten-Papaya Salat

Vor einigen Wochen wurde auf einem Event der Manufaktur CulinaDo im Amuse-Gueule ein kleiner Tomaten-Papaya Salat serviert. Seitdem wollte ich diesen unbedingt nachmachen.

Entweder habe ich mir damals nur eingebildet das Zimt darin war oder es war tatsächlich welcher enthalten. Auf jeden Fall ist der Salat ein Paradebeispiel dafür, dass man Zimt nicht nur für die Weihnachtsküche im Vorratschrank haben sollte.

Hier im Salat verleiht er dem Ganzen eine leichte orientalische Note und verleiht der relativ neutralen Papaya einen runden Geschmack.

Ein toller erfrischender schnell gemachter Salat für laue Sommerabende auf der Terrasse.

Die Papayakerne übrigens nicht wegwerfen ! Trocknen lassen und in eine Gewürzmühle geben. Schmecken wie fruchtiger Pfeffer.


Zutaten für 2 Personen:
  • 1/2 Papaya
  • 6 kleine Cocktailtomaten
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 - 2 EL Olivenöl
  • 6 - 8 Minzblätter

Zubereitung:

Die Papaya schälen, entkernen und in kleine Würfels schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren.

Die Minzblätter in feine Streifen schneiden. Papya, Tomate und Minze in einer Schüssel vermengen.

Zimt und Olivenöl hinzufügen. Alles kurz miteinander vermischen und für 10 Minuten stehen lassen.

Samstag, 28. April 2012

Spargel mal anders: Spargelnudelsalat

Nudeln aus Spargeln ?

Das ist einfacher als Ihr denkt und eine tolle Alternative zu den üblichen Zubereitungsmethoden von Spargel. 
  
Kombiniert mit getrockneten Mangoscheiben, erfrischender Gurke, etwas Chili und knackigen Erdnüssen kommt ein sommerlicher Salat der anderen Art heraus. 

Leicht asiatisch angehaucht, ist der Spargelnudel-Salat das perfekte Mitbringsel für die nächste Grillparty. 

Knackig, aromatisch und leicht.



Zutaten für 2 Personen:

  • 150 Gramm weißer Spargel
  • 1/4 Salatgurke
  • 1/2 Chilischote
  • 75 Gramm Mangoscheiben, getrocknet
  • 1/2 Limette
  • 2 EL Erdnüsse, geröstet
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Olivenöl
 
Zubereitung:

Den Spargel waschen und schälen. Anschließend mit einem Sparschäler dünne Spargelnudeln aus den Stangen schälen. Diese mit etwas Salz und Zucker bedecken und für 10 Minuten stehen lassen.

Die Gurke entkernen und in feine Stücke schneiden. Mangoscheiben in grobe Streifen schneiden.
Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden.

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Abgesetzte Flüssigkeit der Spargelnudeln abgießen und diese für ca. 20 - 30 Sekunden in dem kochendem Wasser kurz blanchieren. Anschließend herausnehmen und kalt abschrecken.

Gurkenstücke, Mangostreifen, Chli und Spargelnudeln miteinander vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, und den Saft der Limette abschmecken.

Geröstete Erdnüsse unterheben und mit etwas Olivenöl servieren.

Samstag, 11. Februar 2012

Wenn jetzt Sommer wär... - Joghurtsorbet mit Klecks

Eine richtige Eis-Maschine ist laut, nimmt viel Platz weg, kostet ein kleines Vermögen und ist dann auch noch nicht gerade leicht zu säubern.

Und warum braucht man überhaupt eine Eismaschine ?

Eis kann man ja ganz leicht selber machen. Tiefkühltruhe auf, Schüssel rein, ein paar Stunden warten und fertig.

Spätestens beim ersten Löffel merkt man dann doch, dass sich das Eis aus der Tiefkühltruhe doch ein wenig anders anfühlt als richtiges Eis aus der Maschine. Nicht so cremig, es schmilzt nicht auf der Zunge.

Mit ein paar Tricks vom Eis-Machen Blog, kommt man aber dem Ergebnis einer Eismaschine nah dran:
  • Die Masse in eine Schüssel geben, die ungefähr doppelt so groß ist wie die Eismenge.
  • Die Eismasse in den Tiefkühler stellen und so lange gefrieren lassen, bis der Rand an der Schüssel leicht angefroren ist ( dauert meistens 60 - 90 Minuten).
  • Aus dem Tiefkühler nehmen und mit einem Schneebesen kräftig durchrühren, alles vom Rand lösen und viel Luft drunter schlagen, damit eine geschmeidige Masse entsteht.
  • Die Masse wieder in den Tiefkühler stellen und den Prozess in den nächsten zwei bis drei Stunden, drei bis viermal wiederholen. Anschließend wieder für eine kurze Zeit ( ca. 30 Minuten) in den Tiefkühler stellen und das Eis servieren.

Der nächste Trick ist Créme Double.

Im Prinzip eine Sahne mit mehr Fett, die dafür sorgt, dass sich das Eis "fettig"/cremig auf der Zunge anfühlt und zudem aufgrund des hohen Fettgehalts ein guter Geschmacksträger ist.

Zudem ist sie fester und kann deshalb immer sehr gut mit einem Schneebesen aufgeschlagen werden.

Weder im REWE, Edeka oder Aldi und Lidl habe ich die gefunden. Aber im Kaufland war ich dann erfolgreich.

Wenn man die oben gennanten Punkte beachtet, bekommt man ein leckeres Eis oder Sorbet, was sich nicht vor einem aus der Maschine verstecken muss.

Da letzte Woche bei "Lanz kocht" ein Joghurtsorbet mit Créme Double gemacht worden ist, hat sich das zum nachmachen direkt angeboten.

Sehr erfrischend-säuerlich. Nicht gerade perfekt für den Winter, aber für den Sommer.

Wer es süßer mag, sollte die Menge an Puderzucker erhöhen oder auf den Saft der Zitrone verzichten. Optional kann man noch vorher oder nachher Kirsch/Erdbeer/Heidelbeer... - marmelade druntermischen, sodass man dann ein leckeres Joghurt+Lieblingsmarmeladen+Sorbet hat.


Zutaten für vier Personen:

  • 300 g Joghurt (1,5 % Fettstufe)
  • 1 Zitrone, unbehandelt (wer es nicht säuerlich mag, lässt den Saft weg)
  • 1 Vanilleschote
  • 80 ml Créme Double
  • 60 g Puderzucker (wer es süßer mag, erhöht auf 100 g)
  • Optional: 2-3 Esslöffel Marmelade

Zubereitung:

Den Joghurt mit dem Abrieb der Zitrone und dem Saft einer halben Zitrone, Puderzucker, Créme Double, Mark der Vanilleschote glatt rühren.

Die Masse in eine Schüssel geben und oben genannte Schritte befolgen.

Freitag, 30. Dezember 2011

Auf das Innere kommt es an - Gurkenshooter

Wer noch eine kleine nette und günstige Idee für das Silvesterbuffet braucht, sollte morgen nochmal schnell im Supermarkt laufen und sich eine Schlangengurke besorgen.

Der Clou dabei ist, dass für das Rezept nicht die eigentliche Gurke verwendet wird, sondern nur das innere Kerngehäuse, welches desöfteren im Müll wandert.

Aufgemixt mit Joghurt, kaltem Wasser, Salz und etwas Kreuzkümmel, hat man schnell einen kleinen erfrischenden Shooter zubereitet. Der Kreuzkümmel sorgt hier für einen kleinen orientalischen Hauch. Man kann diesen aber auch einfach weglassen oder durch andere Gewürze wie z.B. etwas Chilli oder Pfeffer ersetzen.

Wer es alkoholischer mag, kann den Shooter mit etwas Gin aufpeppen, welcher sehr gut mit der Gurke harmoniert.

Aus der eigentlichen Gurke kann man dann noch nach Lust und Laune einen Gurkensalat zubereiten oder die Gurkenstücke in Tsatsiki verarbeiten.



Zutaten für zwei normale Gläser:

  • 1 Schlangengurke
  • 100 g Joghurt
  • 100 ml kaltes Wasser
  • Salz
  • zwei bis drei Prisen Kreuzkümmel
  • 2 Blätter Minze

 Zubereitung:

Die Schlangengurke längst aufschneiden und das Gurkenkerngehäuse mit einem Löffel ausschaben.

Das Gurkenkerngehäuse mit Joghurt, kaltem Wasser, Minze, Salz und Kreuzkümmel (wer es feiner mag, kann den Kreuzkümmel vorher mösern) schaumig aufmixen.

Je nach Gusto in kleine Pinnchen oder Longdrinkgläser anrichten und mit etwas Gin auffüllen.