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Dienstag, 3. Januar 2023

Küchenquickie: Lauwarmer Spargel-Hähnchen Salat aus der Pfanne

Salat kann auch warm! In diesem Fall lauwarm direkt aus der Pfanne.

Besonders gut, klappt das derzeit mit grünem Spargel. Dieser wird einfach in grobe Stücke geschnitten und kurz durch die Pfanne gezogen. Für das Dressing benötigen wir lediglich zwei Zutaten: Zitronensaft und Sojasauce. Ruckzuck entsteht ein leicht asiatisch angehauchtes Dressing. Dazu passen Erdnüsse besonders gut.

Salzig und ein toller Crunch. Perfekt! Für die Farbe schnibbeln wir noch etwas Paprika dazu und motzen die Pfanne mit etwas Hähnchenbrust auf. Veganer dürfen stattdessen gerne eine Avocado oder etwas Räuchertofu dazu packen.

Die Hähnchenbrust brate ich direkt am Anfang an. Danach tue  ich das Gemüse in die Pfanne. Denn dieses braucht nur kurz in der Pfanne etwas von der Hitze aufnehmen. So bleibt es schön knackig und alle Nährstoffe bleiben erhalten.

Wer es etwas schärfer mag: Gerne etwas Ingwer oder Chili in der Pfanne auslassen.





Zutaten für 2 Personen:
  • 1 rote Paprika
  • 200 g grüner Spargel
  • 80 g Erdnüsse, gesalzen und geröstet
  • 1 Hähnchenbrust, in Streifen geschnitten
  • 1 Zitrone
  • 5 EL Sojasauce
  • Öl


Zubereitung:

Etwas Öl in einer Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und die Hähnchenbruststreifen anbraten.

Spargel und Paprika in grobe Stücke schneiden und hinzufügen. Für  etwas fünf Minuten auf mittlere Hitze braten.

Sojasauce und Zitrone in die Pfanne geben, alles nochmal bei starker Hitze anbraten und zum Schluss die Erdnüsse unterheben.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Eine Portion Herbst aus dem Ofen: Kürbis-Flammkuchen

Der Kürbis ist für mich das Gemüse im Herbst. Man kann den Kalender danach stellen: Kaum wird es Oktober, wimmelt es im Internet und in Zeitschriften überall von Rezepten für Kürbissuppe. Asiatisch mit etwas Ingwer und Chili, ganz klassisch oder mit Orangenabrieb.

Kürbis kann mehr

Sicherlich ist gegen eine gute gemachte Kürbissuppe nichts einzuwenden, aber blickt man einmal etwas über dem Tellerrand merkt man, dass der Kürbis ein sehr vielfältig einsetzbares Gemüse ist. Mein erster Kürbis der Saison, ein Hokkaido (aus dem einfachen Grund, weil man die Schale mit verzehren kann), wurde in Form eines Flammkuchens verarbeitet. Dazu wird der Kürbis mit einem Sparschäler dünn runtergeschält und geraspelt. Der geraspelte Kürbis wird mit etwas Schmand und Crème fraîche verrührt. So bekommt der Flammkuchen ein tollen saftigen Belag. Als Toppings könnt Ihr anstatt Walnüssen und Frühlingszwiebeln auch Birnen, Äpfel und etwas Ahornsirup nehmen. Denn Kürbis lässt sich nicht nur vielfältig verarbeiten, sondern auch sehr gut mit vielen anderen Zutaten kombinieren.
 
Mit Walnüssen und Frühlinszwiebeln gespickt ist der Kürbis-Flammkuchen auch ein toller Party-Snack

Zutaten:
  • 1 Packung Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 150 g Crème fraîche
  • 75 g Schmand 
  • 1 Beutel Maggi Fix Tortellini a la Carbonara
  • 200 g Bergkäse
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 300 g Hokkaido-Kürbis
  • 4 EL Walnusskerne
  • Salz
  • Chiliflocken
Zubereitung: 

Backofen mit Backblech auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Flammkuchen aus dem Kühlregal auf einem Backblech ausrollen. Mit der Kürbismasse bestreichen. Kürbisscheiben, Frühlingszwiebeln, Walnusskerne und Bergkäse darauf verteilen. Den Flammkuchen im Backofen ca. 15 Min. backen.

Montag, 26. Mai 2014

Küchenquickie: Whisky-Mirabelllen mit Amarettinikaramell

Diese Woche wird die Woche der wenigen Worten. Ein Umzug steht an.

Und ein wahrer Gentleman genießt und schweigt ja eh.

Deswegen: Für Euch gibt es unten das schnell zubereitete Rezept. Nur noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Anstatt Amarettinis könnt ihr auch Butterkekse nehmen.

Ein Fünf-Minuten-Dessert: Mirabellen, Whiskey und Amarettinis


 Zutaten für eine Person:
  • 6 Mirabellen
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Amarettinis, zerbröselt
  • 4 EL Joghurt
  •  4 cl Whiskey 
Zubereitung:

Die Mirabellen entkernen und in Spalten schneiden. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Mirabellen darin leicht anbraten. Die Sahne und den Zucker hinzufügen. Solange leicht einkochen, bis die Masse leicht karamellisiert. Zum Schluss mit etwas Whisky ablöschen und die Amarettinis in die Pfanne kurz einrühren.
Mit Joghurt servieren.


Der Bulleit Bourbon Whiskey besticht durch sein harmonisches Aroma



 Vielen Dank an Alexander and James, die mir die Flasche zur Verfügung gestellt haben!

Mittwoch, 16. April 2014

Küchenquickie: Brot mit Spargel und Minze

Fast pünktlich zum Gründonnerstag, zeige ich Euch einen Teller, der den Tag zumindest farblich alle Ehre macht.

Der ganze Teller besteht lediglich aus drei Zutaten und Du brauchst nur fünf Minuten Zeit: Brot, grüner Spargel und Minze. Mehr brauchst Du nicht.

Roh und gebraten


Der grüne Spargel wird zweierlei zubereitet. Einmal dünn runtergeschält und kurz, scharf in der Pfanne angebraten. Der rohe Spargel liefert den typischen Geschmack, wenn man an die Farbe Grün denkt. Frisch, leicht bitter und herb. Der angebratene Spargel und das geröstete Brot kitzeln tolle Röstaromen auf die Zunge. Und die Minze verbreitet einen Hauch Frische im Mund.

Zusammengenommen also ein wunderbares leichtes und im wahrsten Sinne des Wortes grünes Esssen.

Spargel und Minze ergänzen sich sehr gut

Zutaten für eine Person:
  • 100 g grüner Spargel
  • 3 Scheiben Brot
  • Butter
  • Salz
  • Minze
Zubereitung:

Mit einem Sparschäler von zwei Spargelstangen dünne Spargelscheiben runterhobeln.

Von dem grünen Spargel ggf. die holzigen Enden abschneiden.Spargel in kleine Rauten schneiden.  In einer Pfanne 1-2 EL Butter erhitzen und den Spargel darin für 2-3 Minuten auf mittlerer Stufe anbraten. Das Brot ebenfalls in der Pfanne rösten, bis es anfängt zu duften.

Gebratenen Spargel salzen, mit der Minze und dem rohen Sparge auf dem Brot verteilen.

Wichtig: Den grünen Spargel wirklich dünn schälen

Mittwoch, 2. April 2014

Hier vermisst Du nichts: Kartoffelgulasch

Im Kühlschrank keins. Im Tiefkühlfach eben so nicht. Kein Fleisch weit und breit. Nur ein kleiner Sack Kartoffeln lummerte noch in der Küche. Ob das für ein Mittagessen reicht?

Mit Biss


Und wie! Ich hätte selbst nicht gedacht, dass ein Gulasch nur mit Kartoffeln so lecker schmecken kann. Durch die Zugabe von Tomatenmark und Ajvar bekommt es eine tolle fruchtige und vollmundige Note. Dazu einen ordentlichen Schub Pfeffer für die Schärfe und auf dem Teller landet ein Gericht, bei dem garantiert keiner das Fleisch vermissen würde. Wichtig ist, dass die Kartoffeln noch einen leichten Biss haben, so bekommt Ihr etwas mehr Vielfalt hinsichtlich der Textur des Gerichts.

Einfach, billig und vegan: Sättigendes Kartoffelgulasch
 Zutaten für 2 Personen:
  • 600 g Kartoffeln, geschält
  • 2,5 EL Tomatenmark
  • 2,5 EL Ajvar
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblätter
  • 4 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Paprikapulver
  • Öl
Zubereitung:

Die Kartoffeln in grobe Würfel schneiden und für acht Minuten in gesalzenem Wasser kochen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Pfanne 2-3 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Das Tomatenmark in die Pfanne einrühren und leicht karamellisieren lassen. Das heißt: Einfach das Tomatenmark in die Pfanne geben und nicht großartig die Pfanne bewegen, nach 4-5 Minuten bekommt das Tomatenmark Farbe und einen leicht süßlichen Duft.

Die Kartoffeln abgießen, dabei aber etwa 150 ml von dem Kochwasser auffangen. Kartoffelwürfel in die Pfanne geben, Ajvar einrühren und alles kurz mit dem Tomatenmark vermengen. Das Kochwasser und die Lorbeerblätter (ich habe drei Stück genommen) hinzufügen, mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen. Für 5 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Creme Fraiche servieren.

Freitag, 28. März 2014

Küchenquickie: Fetaschnitzel mit Stachelbeermarmelade

Pah. Von wegen überbacken schmeckt alles besser. Paniert UND überbacken schmeckt alles besser! Bestes Beispiel dafür ist mein knuspriges Fetaschnitzel. Umhüllt von einer Nusspanade wird es ganz langsam in der Pfanne ausgebacken. Denn nur so wird der Käse von Innen schön cremig und zergeht auf der Zunge.

 

Nicht immer wenden


Wer mag, darf gerne noch ein wenig Rosmarin mit in die Panada hacken. Das kitzelt die Zunge noch ein wenig mehr. Anstatt Stachelbeermarmelade funktioniert natürlich auch jede andere leicht säuerliche Marmelade. Toll stelle ich mir auch jetzt bald im April ein säuerliches Rhabarber-Kompott mit einem Hauch von Vanille dazu vor. Wichtig ist, dass ihr das kleine Fetaschnitzel nicht ständig in der Pfanne wendet. Vertraut mir: Fünf bis sechs Minuten kann der Käse auf mittlerer Hitze in Pfanne bleiben, ohne das ihm was passiert. Nur so werden die Nüsse langsam goldbraun geröstet und der Käse von Innen weich.

In der Ruhe Pfanne liegt die Kraft.

Außen knusprig und im Inneren weich
Zutaten für 1 Person:

  • 150 g Feta
  • 80 g Mandeln und Haselnüsse
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Öl
  • Stachelbeermarmelade

Zubereitung:

Mit der Gabel das Ei kurz verquirlen. Die Mandeln und die Haselnüsse kurz hacken. Den Feta erst in etwas Mehl wenden, anschließend im Ei und dann durch die Nüsse ziehen. 

Eine Pfanne mit reichlich Öl erhitzen. Den Feta von jeder Seite auf mittlere Hitze circa 6-7 Minuten braten.

Mit Stachelbeermarmelade servieren.

Sonntag, 2. März 2014

Küchenquickie: Überbackene Rote Bete

"Oh. Ist das Streuselkuchen?", fragte eine Person bei dem Anblick meiner überbackenen Rote Bete.

Nein, nicht ganz. Nichtsdestotrotz hat die überbackene Rote Bete ein ähnliches Suchtpotenzial wie der Kuchen. Ohne viel Schi Schi wird die Rote Bete lediglich mit Feta, Haselnüsse und ein paar Kräutern im Ofen geschoben. Macht man den Ofen nach 15 Minuten auf, strömt einem ein herlicher Duft entgegen.

Und wenn die erste Gabel im Mund gelandet ist, wüscht man sich in Zukunft zur Kaffeezeit nur noch diesen "Streuselkuchen".

Zutaten für 2 Personen:

  • 500 g gegarte Rote Beten
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 3 Stiele Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 g Feta
  • 60 g Haselnüsse

Überbackene Rote Bete, Feta und Haselnuss ergänzen sich perfekt.

Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Roten Beten in Spalten schneiden. Lauchzwiebeln wasche, putzen und in feine Ringe schneiden. Kräuter waschen und trocken schütteln. Blätter bzw. Nadeln abzupfen und fein hacken. 

Knoblauch schälen, fein hacken und mit Öl mischen. Haselnüsse grob zerhacken.
Roten Beten und Lauchzwiebeln in einer ofenfesten Form verteilen. Kräuter und Nüsse darüberstreuen. Feta darüberbröckeln und mit Knoblauchöl beträufeln. Im Backofen ca. 15 Minuten backen.

Montag, 10. Februar 2014

Pfannenquickie: Carbonara-Omelett

"Ay, caramba!" war gestern! Ab heute ist bei uns offiziell der Ausdruck "Ei, Cabronara!" ins Haus gezogen.

Die Geschichte dazu ist kurz: Es sollte schnell gehen, nicht was es "immer" gibt, aber auch nichts ganz neues und auch kein Fisch. Zuerst stand Pasta auf dem Kochplan. Aber die gibt es eigentlich oft. Dann der Blick in das oberste Fach des Kühlschranks: Eine Packung Eier. Omelett gibt es bei uns ist recht selten. Warum dann einfach nicht mal was neues und altes kombinieren?

Herausgekommen ist ein flink gemachtes Carbonara-Omelett, was auch noch am nächsten Tag kalt ganz gut schmeckt.

Die kleinen Fadennudeln eignen sich dafür optimal, weil sie beim braten leicht knusprig werden.

Spaghetti Carbonra im praktischen Pfannenformat
Zutaten für 2 Personen:
  • 3 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 20 g Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch
  • 150 g Nudeln
  • 125 g Schinkenwürfel
  • Öl
Zubereitung:

Einen hohen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Inzwischen die, Eier, Sahne und den Parmesan in einem hohen Gefäß pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Die Hälfte davon unter die Eiersahne mischen. Die Fadennudeln nach Packungsanweisung garen. Abgießen und gut abtropfen lassen.

Die Schinkenwürfel in einer Pfanne mit drei EL Öl anbraten. Nudeln zugeben und kurz mitbraten. Alles gleichmäßig in der Pfanne verteilen und die Eiersahne darübergießen. Bei mittlerer bis milder Hitze zugedeckt fünf Minuten stocken lassen. Das Omelette auf ein Brett gleiten lassen und mit dem restlichen Schnittlauch bestreut servieren.

Freitag, 3. Januar 2014

Kalorienarm ins neue Jahr: Knusprige Grünkohl-Chips

Liebe funny-frisch Chips,

jahrelang habe ihr mich begleitet. In guten und in schlechten Zeiten. Es war immer so vertraut bei euch. Knusprig und würzig. Der beherzte Griff in die Tüte. Die Finger ablecken.

Und jetzt?

Alles vorbei. Gestern habe ich zum ersten Mal Grünkohl-Chips ausprobiert. Auch "Kalechips" genannt. In den USA schon lange der kalorienarme Renner schlechthin. Was soll ich sagen?

Knusprig, ohne Zusatzstoffe, für die Figur geeignet, schnell gemacht, billig und mit den richtigen Gewürzen richtig lecker.

Genau das Richtige um die schlanken Vorsätze für das neue Jahr umzusetzen.

Tut mir leid, funyy-frisch. Es war aber eine schöne Zeit mit euch.

Grünkohl-Chips knabbernde Grüße,

Daniel

Knusprige Grünkohl-Chips aus dem Ofen
Zutaten:
  • 200 g frischer Grünkohl, gezupft
  • 1 EL Olivenöl
  • Gewürze nach Geschmack (Salz, Paprikapulver etc...

Zubereitung: 

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Den Grünkohl waschen und trocken schleudern. Olivenöl mit dem Grünkohl mischen. Alles auf ein Backblech verteilen und darauf achten, dass sich die Grünkohlblätter nicht überlappen. Für 9-10 Minuten im Ofen backen. Anschießend würzen.

Freitag, 13. Dezember 2013

Küchequickie: Hähnchenbrust mit Apfel-Jalapeño Gemüse

Zugegeben: Es gibt wahrlich schönere Gerichte. Und die Hähnchebrust mit dem sauleckeren Apfel-Jalapeño Gemüse zählt eher zur der Kategorie "Hässliches Entlein".

Ein Maul voll Geschmack

 

Aber ich sag's Euch: Hinter diesem hässlichen Entlein steckt eine wahre Aromenbombe! Eigentlich ist das Gericht vor einigen Wochen mal aus der Not rausgeboren, weil außer ein Apfel und Jalapeño aus dem Glas nicht sehr viel im Haus war. Damals habe ich das Gemüse mit Lachs gegessen, geht auch sehr gut!

Das Gericht hat einfach einen Maul voll Geschmack. Apfel (süß-säuerlich), Jalapeño (schöne Schärfe), Ingwer (Frische) und ein Sojasauce (Salzig). Dazu ist es noch im Handumdrehen zubereitet.

Wer es schärfer, säuerlicher oder frischer mag, fügt einfach etwas mehr von der jeweilige Zutat zu dem Gericht hinzu.

Scharf, sauer, süß und erfrischend zugleich!
Zutaten für eine Person:
  • 200g Hähnchenburst
  • 1/2 Apfel
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 3-4 EL Jalapeños aus dem Glas
  • 2-3 EL Sojasauce
  • Öl
Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Die Jalapeños und den Apfel (lasst die Schale ruhig dran) ebenfalls in Würfel schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen und die Hähnchenbrust auf jeder Seite ungefähr. fünf Minuten anbraten. Ingwer, Apfel und Jalapeños dazugeben. Alles mit der Sojasauce ablöschen und servieren.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Tchibo-Bloggerparade: Erdbeer-Mascarpone-Eis im Minzmantel

Tchibo hat zur Blogger-Eisparade aufgerufen!  Vielleicht helfen die vielen Eis-Rezepte dann gegen den bisherigen Sommer-Blues. Mein Eis-Rezept habe ich  mit dem Eis-Am-Stiel-Bereiter zubereitet. Dieser kommt mit 24Holzstäbchen daher. Der einzige Nachteil: Man kann den Bereiter nicht verschließen. Aber in der Anleitung steht, dass man eher nicht allzu Flüssiges benutzen soll. Dann läuft auch nichts aus.

Ich habe mich für ein grün leuchtendes Erdbeer-Mascarpone-Eis entschieden. Dazu benötigt ihr lediglich 200 g frische Erdbeeren, 3 EL Puderzucker, 150 g Mascarpone  und etwas Schoko-Minze (die im Mund ein echtes After-Eight-Aroma versprüht) Die Erdbeeren werden gewaschen, geviertel und mit dem Puderzucker und der Mascarpone in einer großen Schüssel zusammen püriert. Danach füllt ihr die Erdbeermasse in die Eisförmchen und lasst das Eis für ca.6 Stunden gefrieren. Zum Schluss wendet ihr es in der Schoko-Minze.


Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Erdbeeren, frisch
  • 3 EL Puderzucker
  • 150 g Mascarpone
  • Minze, frisch
Zubereitung:

Die Erdbeeren werden gewaschen, geviertel und mit dem Puderzucker und der Mascarpone in einer großen Schüssel zusammen püriert. Danach füllt ihr die Erdbeermasse in die Eisförmchen und lasst das Eis für ca.6 Stunden gefrieren. Zum Schluss wendet ihr es in der Schoko-Minze.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Pfannenquickie: In Soja ersoffener Lachs

Asiatisch geht schnell.  Asiatisch ist gesund.  Asiatisch schmeckt würzig.

Alle drei Punkte kannst Du mit dem schnellen asiatischen Lachs aus der Pfanne abhaken.

Wer will kann noch frischen Koriander mit servieren. Passt auch gut dazu.
 Schmeckt auch übrigens später kalt auf einem Brot!



Zutaten für zwei Personen:

  • 2 Lachsfilet
  • 3-4 cm Ingwer
  • 5-6 El Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • Pfeffer
  • Chili,  getrocknet
  • Öl
  • Schnittlauch
  • 4 Blätter Römersalat
  • 2-3 Mehl


Zubereitung:

Die Lachsfilets mit dem Mehl leicht bestäuben. Ingwer, Knoblauch und Zwiebel schälen und klein würfeln. In einer Pfanne das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen und Ingwer, Knoblauch und Zwiebel glasig andünsten.

Anschließend die Lachsfilets ebenfalls in die Pfanne geben, von jeder Seite 3-4 Minuten braten und mit Pfeffer und Chili würzen. Römersalat grob zupfen und ebenfalls in die Pfanne geben.

Mit Sojasauce ablöschen und leicht einkochen lassen.

Mit frisch gehackten Schnittlauch servieren.

Dienstag, 2. April 2013

Feiertags-Quickie: Lachs-Garnelen-Torte

Zu Ostern gab es bei uns zum Abendbrot eine fischige "Torte". Ich gebe es zu.
Es hört sich im ersten Moment nicht sehr schmackhaft an. Aber hören und schmecken sind ja zwei Paar unterschiedliche Schuhe.

Die "Torte" ist schnell zubereitet. Ganz ohne Backzeit. Und, natürlich, obligatorisch zu Ostern, gab es auch ein paar Eier obendrauf. 



Zutaten für ein Stück:
  • 1/4 Fladenbrot
  • 1-2 EL Sahne-Meerrettich
  • 1 EL Creme Fraiche
  • 4 EL Frischkäse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Dill
  • Eier, hartgekocht
  • 3 Scheiben geräucherter Lachs
  • Garnelen, nach Belieben
Zubereitung:

Sahne-Meerrettich, Creme Fraiche und Frischkäse verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die hartgekochten Eier in Scheiben schneiden. Den Dill grob zupfen.

Die Meerrettich-Creme auf das Fladenbrot schmieren. Mit Lachs, Garnelen, Dill und Eiern toppen.
Was sicherlich noch gut schmecken würde: Ein wenig frisch geriebener Meerrettich zum Schluss.

Dienstag, 5. März 2013

Kulinarischer Frühlingsgruß: Lauwarmer Fenchel-Tomaten-Salat

Die Leichtigkeit ist wieder da! Zumindest für ein paar Tage. Vogelgezwitscher, blauer Himmel, lauwarme Sonnenstrahlen auf der Haut - da springt das Herz und die Zunge.

Weg da mit den wärmenden schweren Eintöpfen!  Was leichtes, frisches und schnelles ist jetzt angesagt.
Obwohl ich bekennender Anis-Hasser bin,  muss ich beim Fenchel eine große Ausnahme machen. Mit seiner leichten Süße und der milden Anis-Note bringt er einfach den gewissen Pepp in vielen Gerichten.  Kombiniert man diesen mit fruchtigen Tomaten, etwas Säure und mit frischen Kräutern kommt ein leichter preiswerter kulinarischer Frühlingsgruß daher.

Mir persönlich schmeckt er lauwarm am besten. Man kann ihn aber auch problemlos kalt servieren. Wer mag kann sich dazu noch ein paar lecker Garnelen braten oder ein knuspriges Ciabatta dazu essen.


Zutaten für 2 Personen:
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 Zwiebel
  • 1 Fleischtomate
  • 1 EL Kräuterbutter
  • 1 EL Honig
  • Saft einer 1/4 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung:

Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen und Esslöffel Kräuterbutter darin erhitzen. Das Fenchelgrün vom Fenchel abzupfen und zur Seite legen. Anfang und Ende vom Fenchel wegschneiden. Den Fenchel in feine Scheiben schneiden und in der Pfanne  ungefähr fünf Minuten sanft anbraten.

Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Auch in die Pfanne geben.

Die Tomate je nach Gusto in grobe oder feine Stücke  schneiden. Die Pfanne auf niedrige Hitze reduzieren und die Tomaten hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Honig abschmecken. 

Die Petersilie, samt Stiele (in denen steckt viel Geschmack) zusammen mit dem Fenchelgrün klein schneiden.
Salat lauwarm servieren und mit dem Petersilien-Fenchelgrün-Mix servieren.

Samstag, 5. Januar 2013

Feierabendsnack: Flinke Champignons á la Creme

Ein kleines und schnelles Lebenszeichen nach all den köstlichen Feiertagen von mir.

Wieder mal ein flinkes Gericht, was leicht zuzubereiten ist. Auf die Idee mit dem Ketchup bin ich gekommen, als ich die Pfanne probiert habe und mir dabei etwas Säure fehlte. Da ich keine Zitrone o.Ä. parat hatte, griff ich zum Ketchup.

Weiterer Pluspunkt: Bringt noch eine tolle Farbe mit sich und einen lecker Süße.

Das Bild ersprare ich euch aber dieses Mal lieber ;)

Zubereitung für eine Person:
  • 100 g Champignons
  • 75 ml Sahne
  • 4-5 Spritzer Ketchup
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian, getrocknet
  • 1 Frühlingszwiebel
Zubereitung:

Die Champignons entstielen und grob putzen (nicht unter Wasser spülen, sonst saugen sie sich damit voll).Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen und die Champignons ohen Fett darin für 2-3 Minuten anrösten. In der Zeit die Frühlingszwiebel putzen und in kleine Rauten schneiden.

Die Sahne zu den Champignons hinzufügen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Solange einkochen lassen, bis die Sahne eine cremige Konsistenz erreicht (das kann mitunter gute 10 Minuten dauern).

Zum Schluß Ketchup und die Frühlingszwiebel hinzufügen. Alles in der Pfanne noch einmal durchschwenken und servieren.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Feierabendsnack: Fixe Bohnen-Brot-Pfanne

Je später der Feierabend, desto schneller muss das Essen erledigt sein. Vom Kochevent hatte ich noch ein paar dicke grüne Bohnen übrig, die dann flix in eine schnelle Bohnen-Brot-Pfanne verarbeitet wurden.

Ehrlich, bodenständig, lecker.

Genau das richtige für frostige Wintertage!



Zutaten:
  • Eine handvoll dicke Bohnen (meine waren TK-Bohnen)
  • Brot
  • Olivenöl
  • 3 Schalotten
  • 2 Scheiben Salami
  • 3 TL getrockneter Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung:

4 EL Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Das Brot in kleine Stücke schneiden und in der Pfanne goldbraun braten. (Das Brot soll fast das ganze Öl aufsaugen). Schalotten schälen und halbieren. Salami in grobe Streifen schneiden.

Schalotten, Salami und getrockneten Thymian mit in die Pfanne geben und kurz anbraten.

Die dicken Bohnen ebenfalls in die Pfanne tun (wer will, kann die Schale entfernen. Ist aber mühselige Arbeit) und für 2-3 Minuten anbraten.

Jetzt einen Deckel für ca. 5-6 Minuten auf die Pfanne geben. So können die Bohnen ein wenig kochen und werden schneller gar, bleiben dennoch bissfest.

Abschließend kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 20. November 2012

Feierabendsnack - Süße Kirschpasta

Eine schöne deftige Bolognese nach Feierabend. Der Gedanke habe ich aber direkt aus meinem Kopf gelöscht, als ich gerade im Kühlschrank geguckt habe.

Außer Butter, Kirschmarmelade und Ketchup hält er derzeit nichts bereit.

Meinen Heißhunger auf Pasta konnte das aber trotzdem nicht hindern. So wurden kurzerhand süße Spaghettis gemacht. Da ich auch keine Gewürze hier in Hamburg habe, wurde einfach ein Teebeutel aufgeschnitten und der Inhalt mit in die Pfanne geworfen. In meiner Sorte waren Apfelstücke, Sanddorn, Lavendel und noch was drin.

Schmeckte überraschend gut. Gerade der Vanillezucker passt super zu der Kirschmarmelade.




Zutaten für eine Portion:
  • 200 g Spaghetti
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 5 EL Kirschmarmelade
  • 1 Teebeutel Sorte "Sanddorn"
  • 3 EL Butter
Zubereitung:

Die Spaghetti in einem Topf mit Wasser (ohne Salz) nach Gusto fertig kochen.

In einer Pfanne Butter zusammen mit dem Vanillezucker auf mittlere Stufe langsam karamellisieren lassen. Den Teebeutel aufschneiden und den Inhalt in die Pfanne hinzufügen.

Kirschmarmelade ebenfalls hinzufügen und alles einmal kurz aufkochen lassen, sodass die Masse leicht sämig wird.

Spaghetti abtropfen und in die Pfanne tun. Durchschwenken und fertig!

Montag, 5. November 2012

Feierabendsnack - Winterlicher Hüttenkäse

Seit gestern Morgen fühle ich mich komplett in Hamburg angekommen. Das tolle Wetter am Elbstrand ausgekostet, dazwischen ein saftiges Matjesbrötchen und auf dem Heimweg noch stilecht ein leckeres Franzbrötchen verspeist.

Wenn ich nach Hause komme ist es schon stockduster und der Kühlschrank gibt derzeit außer Marmelade, Hüttenkäse und Toast auch nicht so viel her.

Dennoch kann purer Minimalismus manchmal ganz gut schmecken. Dazu noch dank der Zwetschgen-Zimt Marmelade passend winterlich.

Ein kleiner, schneller und gesunder Snack für die Feierabendabende auf der Couch. Auch schnell mit dem Handy fotografiert.



Für eine Portion:
  • 200g Hüttenkäse
  • 3-4 EL Zwetschgen-Zimt Marmelade
  • 1 EL Mineralwasser oder irgendein Fruchtsaft (wer es ein bisschen cremiger mag)
Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermischen. Wer mag kann sich noch beispielsweise ein Apfel mit hineinschneiden.