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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Eine Portion Herbst aus dem Ofen: Kürbis-Flammkuchen

Der Kürbis ist für mich das Gemüse im Herbst. Man kann den Kalender danach stellen: Kaum wird es Oktober, wimmelt es im Internet und in Zeitschriften überall von Rezepten für Kürbissuppe. Asiatisch mit etwas Ingwer und Chili, ganz klassisch oder mit Orangenabrieb.

Kürbis kann mehr

Sicherlich ist gegen eine gute gemachte Kürbissuppe nichts einzuwenden, aber blickt man einmal etwas über dem Tellerrand merkt man, dass der Kürbis ein sehr vielfältig einsetzbares Gemüse ist. Mein erster Kürbis der Saison, ein Hokkaido (aus dem einfachen Grund, weil man die Schale mit verzehren kann), wurde in Form eines Flammkuchens verarbeitet. Dazu wird der Kürbis mit einem Sparschäler dünn runtergeschält und geraspelt. Der geraspelte Kürbis wird mit etwas Schmand und Crème fraîche verrührt. So bekommt der Flammkuchen ein tollen saftigen Belag. Als Toppings könnt Ihr anstatt Walnüssen und Frühlingszwiebeln auch Birnen, Äpfel und etwas Ahornsirup nehmen. Denn Kürbis lässt sich nicht nur vielfältig verarbeiten, sondern auch sehr gut mit vielen anderen Zutaten kombinieren.
 
Mit Walnüssen und Frühlinszwiebeln gespickt ist der Kürbis-Flammkuchen auch ein toller Party-Snack

Zutaten:
  • 1 Packung Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 150 g Crème fraîche
  • 75 g Schmand 
  • 1 Beutel Maggi Fix Tortellini a la Carbonara
  • 200 g Bergkäse
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 300 g Hokkaido-Kürbis
  • 4 EL Walnusskerne
  • Salz
  • Chiliflocken
Zubereitung: 

Backofen mit Backblech auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Flammkuchen aus dem Kühlregal auf einem Backblech ausrollen. Mit der Kürbismasse bestreichen. Kürbisscheiben, Frühlingszwiebeln, Walnusskerne und Bergkäse darauf verteilen. Den Flammkuchen im Backofen ca. 15 Min. backen.

Freitag, 13. September 2013

Den Herbst im Ofen: Kürbis-Kartoffel-Auflauf

Da ist er nun. Langsam kocht er bei 180 Grad vor sich hin und verwandelt sich dabei in ein goldgelbes Farbenspiel. Ich habe den Herbst in einer Auflaufform gepackt und anschließend schnell verputzt. Lecker war es.

Bei uns im Garten wachsen derzeit die Kürbisse prächtig um und auf das Gewächshaus herum. Knallorange. Einige Kilo schwer. Und für mich das Herbstgemüse schlechthin.

Der erste Kürbis der Saison wurde in einem leckeren Auflauf verarbeitet, den man nach Belieben abwandeln kann. Packt noch knackige Möhrenstücke mit dazu. Scharfe Chorizo. Oder statt Parmesan einen kräftigen Bergkäse.

Der Herbst kennt keine Grenzen.


Zutaten für vier Personen
  • 400 g Hokkaido-Kürbis (die Schale könnt ihr auch essen und braucht den Kürbis daher nicht zu schälen)
  • 400 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 400 ml Sahne
  • 4 Eier
  • 150 g frisch geriebener Parmesan
  • 80 g Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Öl 
  • Butter
Zubereitung

Kartoffel schälen und in feine Scheiben schneiden. Kürbis entkernen und in grobe Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Kürbiswürfel und Kartoffelscheiben darin etwa anbraten. Kräftig mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.

Eine Auflaufform fetten und die Kartoffel-Kürbis-Masse hineingeben.

Sahne, Eier und 70 g Parmesan gut verquirlen und mit Salz würzen. Die Eiersahne über das Gemüse gießen.
 Semmelbrösel mit restlichen Parmesan vermischen und auf dem Auflauf verteilen.

Butterflocken auf dem Auflauf setzen und im 180 Grad heißen Ofen ca. 45 Minuten garen.