Posts mit dem Label Eis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Eis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 10. November 2015

Kostprobe: Mövenpicks Gebrannte Mandel [Plus: Rezept]

Wie riecht eigentlich Weihnachten?

Für mich eindeutig nach gebrannten Mandeln!

Der süßliche, nussige Geruch nach Karamell wickelt mich jedes Jahr aufs Neue um Finger.

Umso gespannter war ich die aktuelle EisCreation von Mövenpick zu probieren. Die Sorte Winter Mövenpicks Gebrannte Mandel kommt mit eine cremigen Mandeleis, zarter Karamellsauce und kandierten Mandelstücken daher.



Das Eis hat eine sehr luftig-leichte Konsistenz und schmilzt im Mund relativ schnell. Die Karamellsauce sorgt für eine angenehme tiefe Süße, kandierte Mandelstücke verleihen dem Eis ein wenig Textur und fügen sich somit,zum sehr lockeren Eis, sehr gut ein.


Mir hat das Eis sehr gut geschmeckt, das es für mich den typischen Geschmack von gebrannter Mandel in Eisform bringt. Man schmeckt Süße, was Knackiges und etwas Nussiges.

Ich habe das Eis für einen winterlichen Eiskaffee verwendet. Hier findet ihr das Rezept.

Winterlicher Mandeleiskaffee
  • 1 Kugel Gebrannte Mandel Eis
  • 150 ml Kaffee
  • 100 ml Milch
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Vanillemark



Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander in einem Shaker kurz mixen. We mag kann den Eiskaffee mit gebrannten Mandeln garnieren.

Montag, 21. Juli 2014

Eis für Dummies: Raffaello-Himbeer Eis

Keine Angst. Eis zu machen ist kein Hexenwerk. Und beim Raffaello-Himbeer Eis, welche ich bei Yvonne von Experimente au meiner Küche gefunden habe, kann man eigentlich auch nichts falsch machen.

Vier Zutaten und eine Kuchenkastenform. Mehr braucht Ihr nicht, um euch ein wenig abzukühlen. Wer es nicht gerne süß mag, darf ruhig ein paar mehr Himbeeren dem Eis hinzufügen. Und vielleicht sogar ein wenig zermatschte Himbeeren unter die Eismasse ziehen. Dann wechseln sich fruchtig-sauer und karibisch-süß immer ab.

Auch wenn Tropentemperaturen eigentlich nur nach Nichtstun schreien: Das Raffaello-Himbeer Eis lässt sich zwischen Schweißtropfen von der Stirn putzen und dauernden Eiswürfel nachlegen, garanatiert noch schnell zubereiten. Spätestens beim nächsten Überschreiten der 30 Grad seid Ihr froh, dass Ihr da ja noch was im Tiefkühler habt.


 Zutaten für 1 Kastenform:
  • 200 g Raffaello
  • 400 g Schlagsahnee
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
  • 250 g Himbeeren

Zubereitung

Die Kastenform mit Klarsichtfolie auslegen. Raffaello mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken und mit der gezuckerten Kondensmilch verrühren. Schlagsahne steif schlagen und unter die Masse heben. 150 g Himbeeren  mit einer Gabel zermatschen. Auf dem Boden der Kastenform verteilen und mit den restlichen Himbeeren bedecken.

Die Eismasse vorsichtig darauf gießen. Die Kastenform für mindestens zehn Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Küchenquickie: Himbeereis mit weißer Schokolade

Auf Allrecipes.com könnt Ihr für meine Rezepte voten.

Von Deals.com haben Blogger drei bestimmte Zutaten bekommen, Couscous, Himbeeren und Basilikum, aus denen sie einen Hauptgang und eine Vorspeise oder ein Dessert kochen sollten.

Herausgekommen bei mir sind ein italienischer Couscoussalat und ein schnelles Himbeereis mit weißer Schokolade.

Gerade jetzt wo es doch endloch ein bisschen wärmer wird, verrate ich Euch das Rezept für das Blitzeis.

Schnell und lecker: Himbeereis mit weißer Schoki
Zutaten:
  • 400 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Puderzucker
  • 2 EL Limettensaft
  •  100 g weiße Schokolade
  • 300 g TK-Himbeeren
Zubereitung:

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und alle Zutaten solange pürieren bis ein cremiges Eis entstanden ist.

Dienstag, 22. April 2014

Blogger Event: MÖVENPICK macht Hamburg zum Eis-Eldorado

Hamburg war vor einigen Tagen mein kleines persönliches Eis-Eldorado. MÖVENPICK hat einige ausgewählte Bloggerinnen und Blogger in die Hansestadt, in die Sturmfreie Bude eingeladen. Hoch über den Dächern von Hamburg durften wir die neuen Eiskretionen "MÖ by MÖVENPICK" sowie die "Frozen Yoguts" ausgiebig testen.


Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und ein paar kleinen Snacks begrüßte uns Barbara Groll (PR bei Mövenpick) und offenbarte direkt, dass es das erste Blogger-Event von MÖVENPICK war. Soviel vorweggenommen: Das Even war super! Eine lockere, unverkrampfte Atmosphäre, launige Gespräche und ein hoher Wohlfühl-Faktor. Gestartet wurde mit den Frozen Yogurts. Seit April könnt Ihr euch in den hiesigen Eistruhen entweder für Caramel Almond mit leicht salziger Karamellsoße und karamellisierten Mandelstücken, Red Fruit Cookie mit Waldfruchtsoße und Mini-Cookies, Crispy mit Knuspermüsli oder Honey Walnut, mit Honigsoße und karamellisierten Walnüssen entscheiden im praktischen 150 ml Format entscheiden. Die Topping sind alle seperat in einem durchsichigen Deckel untergebracht.


Das Frozen Yogurt Eis an sich fand ich sehr angenehm im Geschmack. Leicht cremig, eine milde Säure und sehr erfrischend kommt es im Mund daher. Wichtig: Packt die Frozen Yogurts am besten fünf bis acht Minuten vorher aus der Tiefkühltruhe, so wird das Eis schön cremig. Bei den Toppings war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht..Diese lesen sich alle sehr gut, aber schmecken leider nicht allzu intensiv. Einzig bei Red Fruit Cookie mitt Waldfruchtsoße hatte ich das Gefühl, dass hier zusätzliche Geschmacksrichtungen im Mund ankommen. Zugegeben: MÖVENPICK muss natürlich auch ökonomisch denken und kann die Deckel nicht randvoll mit dem Topping füllen.


Während ich bei den Frozen Yogurts ein wenig mit mir am hadern war, konnten dafür die neuen Eiskreationen MÖ by MÖVENPICK bei mir direkt das Herz erobern. MÖ by MÖVENPICK ist der Eisgenuss für ganz besondere Momente mit intensiver Sauce und leckeren Stücken. Die Sorte Vanille karamelliserte Mandel kommt mit einer leicht gesalzenen Karamellsauce daher und schafft die Balance aus Süß und Salz perfekt. Choco Tarte ist das höchste Glück für Schokoladenfans: Schokoladensauce, Schokokuchenstücke und Schokoladeneiscreme - Wow! Das schmeckt so wie es sich anhört: Geil! Die Sorte Himbeer Biscuit kommt mit einem fruchtigem Himbbersorbet mit Biskuitstückchen daher. Hat mich persönlich irgendwie an Omas Himbeerkuchen nur als Eis erinnert. Ein gutes Zeichen. Auch als Eis liefert MÖVENPICK die Sorte Tiramisu. Intensive Kaffee-Sauce trifft hier auf ein Eis aus Schlagsahne und Mascarpone.


Große Favorit in der Runde war aber eindeutig die Sorte Créme Brulée. Ich hätte nie gedacht, dass ein industrielles Eis geschmacklich so nah an eines meiner Lieblingsdessert rankommt. Aber das Eis schafft es. Leicht nach Vanille und dann der Geschmack der leicht gesalzenen Karamellschicht on top. Das müsst Ihr probieren!

Nachdem wir alle mit Eis übersättigt waren, stellte Eis-Entwickler Mark Scheller noch zwei Eissorten (Choco Tarte und Frozen Yogurt Honey Walnut) frisch her und plauderte über Schwierigkeiten beim Eis herstellen. So ist zum Beispiel für die Cremigkeit eines Eis die Trockenmasse verantwortlich. Je mehr Trockenmasse dem Eis zugefügt wird, desto cremiger wird das Eis.


Zum Abschluss wurde noch der Grill angeworfen. Etwas Deftiges zur rechten Zeit. Aber kurz darauf hatte ich wieder Hunger. Auf Eis.


Vielen Dank an MÖVENPICK für die Einladung und das tolle Event!

Mittwoch, 10. Juli 2013

Tchibo-Bloggerparade: Erdbeer-Mascarpone-Eis im Minzmantel

Tchibo hat zur Blogger-Eisparade aufgerufen!  Vielleicht helfen die vielen Eis-Rezepte dann gegen den bisherigen Sommer-Blues. Mein Eis-Rezept habe ich  mit dem Eis-Am-Stiel-Bereiter zubereitet. Dieser kommt mit 24Holzstäbchen daher. Der einzige Nachteil: Man kann den Bereiter nicht verschließen. Aber in der Anleitung steht, dass man eher nicht allzu Flüssiges benutzen soll. Dann läuft auch nichts aus.

Ich habe mich für ein grün leuchtendes Erdbeer-Mascarpone-Eis entschieden. Dazu benötigt ihr lediglich 200 g frische Erdbeeren, 3 EL Puderzucker, 150 g Mascarpone  und etwas Schoko-Minze (die im Mund ein echtes After-Eight-Aroma versprüht) Die Erdbeeren werden gewaschen, geviertel und mit dem Puderzucker und der Mascarpone in einer großen Schüssel zusammen püriert. Danach füllt ihr die Erdbeermasse in die Eisförmchen und lasst das Eis für ca.6 Stunden gefrieren. Zum Schluss wendet ihr es in der Schoko-Minze.


Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Erdbeeren, frisch
  • 3 EL Puderzucker
  • 150 g Mascarpone
  • Minze, frisch
Zubereitung:

Die Erdbeeren werden gewaschen, geviertel und mit dem Puderzucker und der Mascarpone in einer großen Schüssel zusammen püriert. Danach füllt ihr die Erdbeermasse in die Eisförmchen und lasst das Eis für ca.6 Stunden gefrieren. Zum Schluss wendet ihr es in der Schoko-Minze.

Samstag, 24. März 2012

Mixquickie: Himbeer-Blutampfereis

 Mein Rezept für Uwes tolles Blogevent: 

Zufällig habe ich heute bei uns auf der Terrasse einen Topf mit Blutampfer gesehen. Die Blätter sehen nicht nur optisch in Salaten gut aus. Sie haben auch einen angenehmen leicht säuerlichen Geschmack. Etwas milder als der herkömmlicher Sauerampfer.

Auch unter Hain-Ampfer bekannt, verdankt der Blutampfer seinen Namen seiner blutreinigen Wirkung.

Das Himbeereis ist fix gemacht und wird durch dem Frischkäse leicht cremig. Dadurch dass der Blutampfer eine andere Säure hat als die Himbeeren, passt dieser ganz gut dazu und verleiht dem Eis einen leichten ersten Frühlingskick.


Zutaten:

  • 100 g Himbeeren, tiefgekühlt
  • 1,5 - 2 EL Frischkäse
  • 1 Vanilleschote
  • 1- 2 EL Puderzucker
  • Blutampfer

Zubereitung:

Die gefrorenen Himbeeren leicht antauen lassen. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark mit dem Frischkäse und dem Puderzucker vermischen. Frischkäsemasse zu den Himbeeren geben und alles mit einem Stabmixer pürieren.

Blutampfe fein hacken und über das Eis streuen.

Samstag, 11. Februar 2012

Wenn jetzt Sommer wär... - Joghurtsorbet mit Klecks

Eine richtige Eis-Maschine ist laut, nimmt viel Platz weg, kostet ein kleines Vermögen und ist dann auch noch nicht gerade leicht zu säubern.

Und warum braucht man überhaupt eine Eismaschine ?

Eis kann man ja ganz leicht selber machen. Tiefkühltruhe auf, Schüssel rein, ein paar Stunden warten und fertig.

Spätestens beim ersten Löffel merkt man dann doch, dass sich das Eis aus der Tiefkühltruhe doch ein wenig anders anfühlt als richtiges Eis aus der Maschine. Nicht so cremig, es schmilzt nicht auf der Zunge.

Mit ein paar Tricks vom Eis-Machen Blog, kommt man aber dem Ergebnis einer Eismaschine nah dran:
  • Die Masse in eine Schüssel geben, die ungefähr doppelt so groß ist wie die Eismenge.
  • Die Eismasse in den Tiefkühler stellen und so lange gefrieren lassen, bis der Rand an der Schüssel leicht angefroren ist ( dauert meistens 60 - 90 Minuten).
  • Aus dem Tiefkühler nehmen und mit einem Schneebesen kräftig durchrühren, alles vom Rand lösen und viel Luft drunter schlagen, damit eine geschmeidige Masse entsteht.
  • Die Masse wieder in den Tiefkühler stellen und den Prozess in den nächsten zwei bis drei Stunden, drei bis viermal wiederholen. Anschließend wieder für eine kurze Zeit ( ca. 30 Minuten) in den Tiefkühler stellen und das Eis servieren.

Der nächste Trick ist Créme Double.

Im Prinzip eine Sahne mit mehr Fett, die dafür sorgt, dass sich das Eis "fettig"/cremig auf der Zunge anfühlt und zudem aufgrund des hohen Fettgehalts ein guter Geschmacksträger ist.

Zudem ist sie fester und kann deshalb immer sehr gut mit einem Schneebesen aufgeschlagen werden.

Weder im REWE, Edeka oder Aldi und Lidl habe ich die gefunden. Aber im Kaufland war ich dann erfolgreich.

Wenn man die oben gennanten Punkte beachtet, bekommt man ein leckeres Eis oder Sorbet, was sich nicht vor einem aus der Maschine verstecken muss.

Da letzte Woche bei "Lanz kocht" ein Joghurtsorbet mit Créme Double gemacht worden ist, hat sich das zum nachmachen direkt angeboten.

Sehr erfrischend-säuerlich. Nicht gerade perfekt für den Winter, aber für den Sommer.

Wer es süßer mag, sollte die Menge an Puderzucker erhöhen oder auf den Saft der Zitrone verzichten. Optional kann man noch vorher oder nachher Kirsch/Erdbeer/Heidelbeer... - marmelade druntermischen, sodass man dann ein leckeres Joghurt+Lieblingsmarmeladen+Sorbet hat.


Zutaten für vier Personen:

  • 300 g Joghurt (1,5 % Fettstufe)
  • 1 Zitrone, unbehandelt (wer es nicht säuerlich mag, lässt den Saft weg)
  • 1 Vanilleschote
  • 80 ml Créme Double
  • 60 g Puderzucker (wer es süßer mag, erhöht auf 100 g)
  • Optional: 2-3 Esslöffel Marmelade

Zubereitung:

Den Joghurt mit dem Abrieb der Zitrone und dem Saft einer halben Zitrone, Puderzucker, Créme Double, Mark der Vanilleschote glatt rühren.

Die Masse in eine Schüssel geben und oben genannte Schritte befolgen.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Eis ohne Eismaschine: Chunky Monkey Ice Cream

Ben & Jerry's. Die allseits beliebte Eismarke aus den USA, schafft es doch immer wieder einen viel Geld für wenig Eis auszugeben (es sei denn man ist in den USA).

Ob "Cookie Dough", "Strawberry Cheesecake" oder "Chunky Monkey" - die meisten Sorten leben von ihrer Textur.

Egal ob crunchige Keksstücke, weiche Kuchenfetzen oder zerbröckelte Schokladenbrocken. Im Mund passiert immer mehr als bloßes Eis lutschen.

Wer mal Geld sparen möchte und seine alten Bananen los werden will, kann auf ganz einfache Art und Weise sein eigenes "Chunky Monkey" Eis machen.

Denn bevor ihr eure braun angelaufenen Bananen wegschmeißt, könnt ihr diese stattdessen lieber einfrieren und daraus ein Eis ohne Eismaschine zaubern (perfekt für diejenigen die so faul wie ich sind, ihre Eismaschine aus dem Keller zu holen) - quasi indirektes Bananenrecycling.






Zutaten für 2 Portionen: 

  • 3 Bananen
  • eine Handvoll von eurer Lieblingsschokolade oder Zartbitterschokolade 
  • 3 Esslöffel Walnüsse
  • optional: 2 Teelöffel Erdnussbutter oder Nutella

Zubereitung:

Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Anschließend in einem oder mehrere Frischhaltebeutel nebeneinander legen und für mindestens fünf Stunden in die Tiefkühltruhe geben.

Walnüsse und Schokolade grob hacken.

Die gefrorenen Bananenscheiben in einem Mixer geben und solange pürieren bis eine glatte Masse ensteht. Danach die Walnüsse und die Schokolade hinzufügen und nochmals kurz aufmixen.

Wer jetzt den ganzen American Way of Ice Cream im Gaumen möchte, hebt zum Schluß noch ein wenig Erdnussbutter oder Nutella unter die Eismasse.

Eiscreme sofort servieren oder für später einfrieren.


Mittwoch, 9. November 2011

Back dir doch nen' Eis ! - Gebackenes Vanilleeis mit Apfeltarte

Normalerweise bin ich kein großer Fan von Eis im Winter. Es reicht schon, wenn es draußen von Tag zu Tag kälter wird. Wenn das Eis allerdings lauwarm in einer knusprigen heißem Mantel serviert wird, sieht die Sache natürlich schon wieder ganz anders aus. Der Foodstylist Rafael Pranschke hat dafür in seinem Kochbuch "schöner kochen" ein leckeres Rezept.

Bis auf dem Zweikampf mit dem Marzipan ein leichtes Rezept, dass sich auch meiner Meinung nach auch sehr schön für ein Weihnachtsmenü eignet. Da das Eis in einer Marzipanhülle eingedeckt wird, musste ich es ausrollen. Leichter gesagt als getan. Nach vier Versuchen und ein gefühltes halbes Kilogramm Marzipan das an der Backrolle hing, war ich es leid und habe nachgegooglet wie man dieses Teufelszeug am besten ausrollt.

Die Lösung lautet: Puderzucker, und zwar VIEL Puderzucker ! Wenn ihr das Marzipan vorher mit Puderzucker bestreut und es zwischen Frischehaltefolie legt, lässt es sich in der Regel mühlelos ausrollen. Man kann natürlich auch schon direkt eine fertige Marzipandecke kaufen, aber das ist mir dann erst zum Schluß eingefallen.




























Zutaten für 4 Portionen:
  • 200 g Vanilleeis (man kann natürlich auch selber welches machen)
  • Puderzucker
  • 100 g Marzipanrohmasse (am besten direkt als Decke kaufen und nicht wie ich als Block)
  • 3 Äpfel
  • Saft von 1 Zitrone
  • 50 g brauner Rohrzucker
  • 10 g Butter
  • 400 g Blätterteig
  • 50 g Mehl
  • 1 Ei
  • 100 g Biskuitbrösel (ich habe Semmelbrösel genommen, funktionierte auch prima. Pankomehl könnte man auch theoretisch nehmen, dann wird die ganze Sache vielleicht sogar noch knuspriger.)
  • Fett

Zubereitung:

Aus dem Vanilleeis vier Kugeln ausstechen und für rund zwei Stunden ins Gefrierfach stellen. Die Arbeitsfläche und das Marzipan mit Puderzucker bestäuben. In einer Frischhaltefolie, oder wenn es klappt auf der Arbeitsfläche dünn ausrollen und in vier Rechtecke schneiden. Jeweils eine Kugel Vanilleeis auf ein Marzipanrechteck legen und darin einschlagen, das überschüssige Marzipan abschneiden. Die eingepackten Kugeln nun nochmals für gut eine Stunde einfrieren.

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Für die Apfeltarte die Äpfel schälen, in Spalten schneiden und mit Zitronensaftb beträufeln. Blätterteig auf einem Backbleck ausbreiten und die Apfelspalten darauf gleichmäßig verteilen. Nun die Äpfel mit dem braunen Zucker bestreuen und die Butter obenauf verteilen. Man kann jetzt natürlich noch Rosinen, Mandeln, Zimt, Ingwer....was das Herz begehrt auf die "Tarte" geben. Im Buch wird die Tarte übrigens mit der Pfanne gemacht, der Blätterteig wird über die mit Apfelspalten gefüllte Pfanne, die dann im Ofen wandert, gelegt. Ich habe einfach die bequeuemere Backblechvariante genommen. Die Tarte ca. 25 - 30 Minuten auf mittlere Schiene im Ofen backen.

Fett ( ich habe normales Sonnenblumenöl genommen) in einem Topf auf 180 Grad erhitzen (bei mir war es Stufe 6/7). Wenn es zu heiß ist verbrennt die Biskuithülle ruckzuck und das Eis läuft heraus. Für den Biskuitmantel Mehl, verquirltes Ei und Biskuit/Semmel - oder ander Brösel getrennt in Teller bereit stellen, sodass man eine Panierstraße hat. Die Eiskugeln nun aus dem Gefrierfach holen und nacheinander in Mehl, Ei und den Bröseln wenden. Anschließend im heißem Fett ca. 1 Minute goldgelb ausbacken (dabei am besten den Topf nicht aus dem Auge verlieren, jenachdem wie heiß das Fett ist, geht das ganz schnell und dann heißt es ganz flink die Kugeln rausholen ;) ).