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Dienstag, 15. April 2014

Drink Pink: Selbstgemachte Rhabarberlimo

Früher „Baaah!“ – heute „Lecker!“. Mit Rhabarber musste ich mich erst im Laufe der Jahre so richtig anfreunden. Wie auch schon mal hier erwähnt.  Als Kind wurde er von mir immer verpönt. Zu sauer, faserig  und es ist ein Gemüse was sich gemeinhin als Obst tarnt. Denn: Botanisch gesehen wird der Rhabarber dem Gemüse zugeordnet, weil wir die Stängel und nicht den Fruchtstand essen. Ich glaube, das wusste ich bereits unterbewusst als Kind. Weshalb es bei mir lange Zeit keine Chance hatte.

Billiges Kilo


Inzwischen sind wir aber dicke Freunde und ich freue mich immer auf dem Frühling, wenn der erste Rhabarber auf dem Markt zu kaufen ist. Gerade jetzt zur Saison, ist der Rhabarber für wenig Geld zu haben. Mit etwas Suchen bekommt man ein Kilogramm für  1,00-1,50 Euro. Eventuell bekommt Ihr sogar den Himbeer-Rhabarber auf dem Markt. Dieser hat eine noch kräftigere Farbe und ein fruchtigeres Aroma.

Selbstgemachte Rhabarberlimo: Auch ein tolles Mitbringsel

Vielfältig einsetzbar

 

Die Limonade ist sehr schnell und leicht zubereitet. Die längste Zeit nimmt das Abkühlen im Anspruch. Aber bei den Temperaturen draußen geht auch das schnell, wenn ihr den Topf für eine Stunde nach draußen stellt. Ihr könnt die Rhabarberlimonade mit kaltem Mineralwasser auffüllen. Daneben eignet sich auch Wodka, Tonic oder Sekt sehr gut. Ein kalter Rhabarber-Tonic ist ein toller erfrischender Feierabenddrink und Wodka (vielleicht sogar mit etwas Vanille aromatisiert) mit einem Schuss Rhababerlimo aufgefüllt ist ein perfekter Shooter für die nächste Party. Oder ihr friert eure Rhabarerlimo einfach in kleine Eiswürfelbehälter ein und erfreut euch an strahlenden Eiswürfeln.

Auf alle Fälle werdet Ihr danach ein Freund von Rhababer sein.

Tolle Frühlingserfrischung: Rhabarberlimo

 Zutaten für einen Liter:

  • 1 kg Rhabarber
  • 15 g Ingwer
  • 6-8 EL  Agavendicksirup (alternativ: 5-6 EL Zucker)
  • Minze

Zubereitung:


Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und in einem Topf geben. Wichtig: Den Rhabarber NICHT schälen. Sonst gehen die ganzen toll aussehenden Farbstoffe weg, die in der Schale enthalten sind. Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden.

Rhabarber- und Ingwerstücke in einem Topf geben und mit 1 Liter Leitungswasser bedecken. Den Agavendicksirup unterrühren.

Alles einmal aufkochen und anschließend für 20-25 Minuten auf niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel leicht simmern lassen. 

Alles in einem feinen Sieb gießen und die pinke Limo in einem Topf auffangen.

Abkühlen lassen, mit Minze garnieren und nach Belieben mit Mineralwasser, Tonic, Wodka, Gin oder Sekt auffüllen. 

Den Rhabarbermatsch der im Sieb über bleibt, könnt Ihr euch unter einem Joghurt oder Milchreis mischen.

Mit Vodka aufgefüllt ein Partyshot der in Erinnerung bleibt

Freitag, 31. Mai 2013

METRO-Kochherausforderung: Brausepulver in Kartoffeln, gestrudelte Cheesecakes & Luxus gewordene Flüssigkeit

Die METRO hat zum kochen eingeladen! Food-Bloggern aus ganz Deutschland konnten sich ein Paket bei ihrer Metro-Filiale abholen und sollten aus den enthaltenden Zutaten ein leckeres 3-Gang Menü zubereiten.
Einzige Bedingung: Es muss ALLES verwendet werden!

Gucken wir uns mal an, was alles im Paket für die METRO-Kochherausforderung enthalten war:

Junger Blattspinat
Ingwer
Persisches Blausalz
Arganöl
Filo-Teig
Pesto Genovese
Weißwein (Riesling)
Kartoffeln, Premium handverlesen
ein französisches Freilandhuhn, frisch
Mango
Tomaten
Ahoi Brausepulver

Das Brausepulver (in Form eines Eimers mit 100 Packungen) machte mich zunächst stutzig. Ich wollte es aber unbedingt in meinem Hauptgang verwenden, der ziemlich schnell in meinem  Kopf entstanden ist. Beim Nachtisch war die Mango für mich der Hauptakteur. Und bei der Vorspeise musste ich eine Weile grübeln. Suppe, Salat oder Strudel? Zusätzliche Herausforderungen die ich mir gestellt habe: 1. So wenig Zutaten wie möglich dazu nehmen und wenn dann nur Basic-Zutaten die jeder zu Hause hat. 2. Wenn möglich sollte eine Zutat nur einmal verwendet werden und nicht mehrmals.

Was aus den Zutaten im Endeffekte geworden ist, könnt Ihr weiter unten sehen!

Luxus-Smoothie

Zur Vorspeise gibt es einen Smoothie. Aber nicht irgendeinen Smoothie, sondern einen luxoriösen Spinat-Smoothie! Wertvolles Arganöl und delikates persisches Blausalz heben den Smoothie nicht nur in eine geschmackliche Extra-Klasse, sondern auch in eine etwas gehobenere Finanzklasse.


Zutaten für einen Smoothie:

  • 100 g junger Blattspinat
  • 10 g Arganöl
  • 1 Banane
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 Prise Blausalz
  • 15 g Ingwer

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden, Banane ebenfalls schälen und klein schneiden. Blattspinat, Öl, Orangensaft, Ingwer, Salz und Banane in einem Mixer geben und pürieren.
Kühl servieren.

Pesto-Hähnchen mit Zitronenstampf und Ofentomatensauce

Für den Hauptgang ging mir sofort "Mediterran" durch dem Kopf. Das Pesto zu dem Geflügel. Dazu ein Kartoffelstampf mit einer leichten Zitrusnote, Brausepulver olé, und eine lecker Ofen-Tomatensauce.


Zutaten für vier Personen:

  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Päckchen Brausepulver, Zitrone
  • 4 EL Pesto
  • 1 Freilandhähnchen
  • 3 Tomaten
  • 100 g Butter
  • 50 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in gesalzenen Wasser kochen. Die Tomaten halbieren, mit fein gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl mischen. Auf ein Blech geben und 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließen pürieren, passieren und abschmecken.

Das Freilandhähnchen nach Gusto zerteilen, und wer mag die Haut entfernen, und mit dem Pesto einreiben. Anschließend im Ofen bei 160 Grad für ca. 75 Minuten garen.

Die ausgedämpften Kartoffeln mit der Milch und der Butter zu einem Püree stampfen. Das Püree mit dem Zitronen-Brausepulver abschmecken, sodass es leicht zitronig schmeckt. Vorsichtig dosieren und immer wieder abschmecken.

Das Pesto-Huhn mit der Ofentomaten-Sauce und dem Zitronen-Kartoffelstampf servieren.

Mango-Strudel-Cheesecakes

Zum Schluss stand die Nachspeise auf dem Plan. Die kleinen Mango-Studel-Cheesecakes waren eine wahre Sünde! UNBEDINGT NACHMACHEN! Die Masse ist ruckzuck zusammengerührt und schnell hat man kleine süße Käseküchlein zubereitet.


Zutaten für zwei Personen:
  • 80 ml Weißwein
  • 1 Mango
  • Filoteig
  • 1 Ei
  • 4 EL Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Créme fraiche
  • 100 g Frischkäse
  • 1/2 EL Speisestärke
Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Mango schälen und würfeln und in einer heißen Pfanne mit etwas Butter leicht anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und die Würfel herausnehmen.

Filoteigblätter dünn mit flüssiger Butter bestreichen und der Länge nach zusammenklappen. Dann jedes Blatt in der Mutter durchschneiden, sodass sechs Teigblätter entstehen. Jeder Mulde der Muffinform mit einem Teigblatt auslegen.

Ein Ei mit Créme fraiche, Zucker, Frischkäseund 1/2 EL Speisestärke glatt rühren. Angebratene Mangowürfel unter die Masse heben. Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark ebenfalls unter die Masse rühren. Die Masse gleichmäßig in die mit Teig ausgelegten Mulden füllen, den Teig dabei über der Masse zusammendrehen. Für ca.20 Minuten goldbraun backen. Törtchen mit der Zabaione servieren.

Freitag, 30. Dezember 2011

Auf das Innere kommt es an - Gurkenshooter

Wer noch eine kleine nette und günstige Idee für das Silvesterbuffet braucht, sollte morgen nochmal schnell im Supermarkt laufen und sich eine Schlangengurke besorgen.

Der Clou dabei ist, dass für das Rezept nicht die eigentliche Gurke verwendet wird, sondern nur das innere Kerngehäuse, welches desöfteren im Müll wandert.

Aufgemixt mit Joghurt, kaltem Wasser, Salz und etwas Kreuzkümmel, hat man schnell einen kleinen erfrischenden Shooter zubereitet. Der Kreuzkümmel sorgt hier für einen kleinen orientalischen Hauch. Man kann diesen aber auch einfach weglassen oder durch andere Gewürze wie z.B. etwas Chilli oder Pfeffer ersetzen.

Wer es alkoholischer mag, kann den Shooter mit etwas Gin aufpeppen, welcher sehr gut mit der Gurke harmoniert.

Aus der eigentlichen Gurke kann man dann noch nach Lust und Laune einen Gurkensalat zubereiten oder die Gurkenstücke in Tsatsiki verarbeiten.



Zutaten für zwei normale Gläser:

  • 1 Schlangengurke
  • 100 g Joghurt
  • 100 ml kaltes Wasser
  • Salz
  • zwei bis drei Prisen Kreuzkümmel
  • 2 Blätter Minze

 Zubereitung:

Die Schlangengurke längst aufschneiden und das Gurkenkerngehäuse mit einem Löffel ausschaben.

Das Gurkenkerngehäuse mit Joghurt, kaltem Wasser, Minze, Salz und Kreuzkümmel (wer es feiner mag, kann den Kreuzkümmel vorher mösern) schaumig aufmixen.

Je nach Gusto in kleine Pinnchen oder Longdrinkgläser anrichten und mit etwas Gin auffüllen.

Dienstag, 15. November 2011

Auf Ex ! - Radieschen-Shooter

Wer hat es nicht ab und an gerne ? Einen kleinen Schnaps, runter damit und meist fühlt man sich danach direkt besser. Egal ob zum Magen aufräumen oder aus Partylaune heraus. Aber es muss nicht immer Alkohol sein !

Steffen Henssler hat in seinem neuen Kochbuch unterschiedliche schnelle Shootervarianten, die sich beispielsweise perfekt für ein Buffet eignen. Einer davon ist der Radischen-Shooter. Im Handumdrehen mit simplen Zutaten gemacht. Schmeckt sehr erfrischend und ist z.B. nach dem Sport mal eine willkommende gesunde erfrischende Abwechslung.




Zutaten für 4 Personen:

  • 180 g Radieschen
  • 50 ml kalte Milch
  • 60 ml kaltes Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 90 g Créme Fraiche
  • 1 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilli
  • 3 Stängel Petersilie

Zubereitung:

Die Radieschen waschen und fein reiben. Die Milch mit der Créme Fraiche und den Mineralwasser mit einem Handmixer verühren. Die Petersilie waschen und Blätter abzupfen (ob krause oder glatte Petersilie ist egal).

Die Zitrone heiß abwaschen und die Häflte der Schale fein abreiben. Den Saft einer halben Zitrone auspressen. Abgeriebene Schale und Saft zur Milchmischung geben. Mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken. Mit einem Stabmixer nochmal die Milchmischung kurz aufschäumen lassen. Die geriebenen Radieschen und die Petersilie untermmischen. Anschließend in kleine Gläser oder Pinnchen gießen.

Wer jetzt noch Lust hat, kann aus den Radieschenblätter ein schmackhaftes Pesto herstellen. Eignet sich hervorragend für Pasta, aber auch als Aufstrich fürs Brot.



Zutaten: 

  • 25 g Radieschenblätter
  • 20 g Parmesan (wer kein Parmesan hat, kann auch zur Not auch Gouda als kostengünstigere Variante nehmen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 40 g Öl (Sonnenblumenöl eignet sich hierfür gut)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 15 g geröstete Haselnüsse/Paranüsse/Macadamianüsse/Walnüsse (was für Nüsse der Schrank grade hergibt)
Zubereitung:

Radieschenblätter waschen. Die Nüsse in einer Pfanne kurz ohne Öl anrösten. Knoblauch fein hacken und Parmesan reiben. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer solange pürieren, bis die Konsistenz erreicht ist, die man am liebsten mag.