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Dienstag, 3. Januar 2023

Küchenquickie: Lauwarmer Spargel-Hähnchen Salat aus der Pfanne

Salat kann auch warm! In diesem Fall lauwarm direkt aus der Pfanne.

Besonders gut, klappt das derzeit mit grünem Spargel. Dieser wird einfach in grobe Stücke geschnitten und kurz durch die Pfanne gezogen. Für das Dressing benötigen wir lediglich zwei Zutaten: Zitronensaft und Sojasauce. Ruckzuck entsteht ein leicht asiatisch angehauchtes Dressing. Dazu passen Erdnüsse besonders gut.

Salzig und ein toller Crunch. Perfekt! Für die Farbe schnibbeln wir noch etwas Paprika dazu und motzen die Pfanne mit etwas Hähnchenbrust auf. Veganer dürfen stattdessen gerne eine Avocado oder etwas Räuchertofu dazu packen.

Die Hähnchenbrust brate ich direkt am Anfang an. Danach tue  ich das Gemüse in die Pfanne. Denn dieses braucht nur kurz in der Pfanne etwas von der Hitze aufnehmen. So bleibt es schön knackig und alle Nährstoffe bleiben erhalten.

Wer es etwas schärfer mag: Gerne etwas Ingwer oder Chili in der Pfanne auslassen.





Zutaten für 2 Personen:
  • 1 rote Paprika
  • 200 g grüner Spargel
  • 80 g Erdnüsse, gesalzen und geröstet
  • 1 Hähnchenbrust, in Streifen geschnitten
  • 1 Zitrone
  • 5 EL Sojasauce
  • Öl


Zubereitung:

Etwas Öl in einer Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und die Hähnchenbruststreifen anbraten.

Spargel und Paprika in grobe Stücke schneiden und hinzufügen. Für  etwas fünf Minuten auf mittlere Hitze braten.

Sojasauce und Zitrone in die Pfanne geben, alles nochmal bei starker Hitze anbraten und zum Schluss die Erdnüsse unterheben.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Der beste vegane Salat für Grillpartys: Geräucherter Tofu-Erdbeeren-Zucchini Salat

Die Sonne knalllt. Der Grill läuft heiß. Und der Hunger ist groß.

An unserem großem Grillkamin von Hellweg  ,der nicht nur optisch ein Hingucker ist, sondern auch eine große Grillfläche bietet, haben wir letzte Woche eine kleine Grillparty veranstaltet.

Bratwurst, Nackensteak, Grillkäse, Rinderfilet. Für jeden Hunger war was dabei. Scheinbar. Käme da nicht dieser Veganer um die Ecke.

Hat man vor ein paar Jahren noch einfach etwas Fleisch auf das Rost gehauen, ist es heute schon etwas schwieriger alle Gästen gerecht zu werden.

Falls ihr auf der nächsten Grillparty, einen veganen Gast dabei habt, empfehle ich einen tollen, sehr erfrischenden Tofu-Erdbeeren Salat. Angemacht mit einem Sojajoghurtdressing, kommt der Salat rein pflanzlich daher und schmeckt garantiert auch allen Fleischessern.

Anstatt Erdbeeren könnt ihr auch gerne Heidelbeeren, Himbeeren oder Kirschen nehmen.


Toller erfrischender veganer Salat

Zutaten für 2 Personen:


  • 2 Stücke geräucherter Tofu
  • 200 g Erdbeeren
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Bund Minze
  • Salz
  • 100 g Sojajoghurt
  • 2 EL Rapsöl

Zubereitung:

Den Tofu in einer Pfanne ohne Öl scharf anbraten.

Die Erdbeeren putzen und in feine Scheiben schneiden. Sojajoghurt mit der Minze und dem Öl kurz mit einem Stabmixer pürieren.

Die Zucchini mit einem Sparschäler dünn runterhobeln.

Alles zusammen servieren.

Dienstag, 2. September 2014

Eine Handvoll Glück: Tomaten-Feigen Salat

Wie groß ist das Glück?

Genau eine Handvoll.

Eine Handvoll Tomaten, Schinken, Feigen und Rucola. Sauer, salzig, süß und würzig. Dazu etwas Olivenöl und einen tollen fruchtigen Birnen-Balsamessig (Balsamico geht zur Not auch). Mehr ist nicht nötig, um auf dem Teller eine große Portion voller Salatglück zu haben.

Mit etwas Glück bekommt Ihr jetzt noch auf den Märkten die letzten vollreifen und aromatischen Tomaten. Guckt dabei mal nach links und rechts. Es ist Wahnsinn, was es für eine Tomatenvielfalt gibt. Gelb, schwarz, gestreift, mit Punkten, herzförmig. Und jede hat ihren eigenen Geschmack. Ich habe aus unseren Garten die letzten gelben Cherry-Tomaten stibitzt: Sehr fruchtig und eine tolle Süße und Säure. Wenn Ihr sehr süße Tomaten erwischen solltet, reduziert die Menge der Feigen, da diese schon sehr viel Süße mitbringen.

Süß, salzig, sauer und würzig - ein perfekter Sommersalat.

Zutaten für eine Person:
  • eine Handvoll Rucola, gewaschen
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten, gewaschen
  • eine Handvoll Schinken, aufgerollt
  • eine Handvoll Feige, halbiert
  • 4 EL Olivenöl
  • 2,5 EL Birnen-Balsamessig

Zubereitung:

Salat nach Belieben anrichten

Das Olivenöl mit dem Birnen-Balsamessig kurz verrühren. Das Dressing über dem Salat träufeln.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Wie Faust aufs Auge: Sommerlicher Feldsalat mit Studentenfutter-Dressingund Knusperhähnchen

Der Fachverband der Bordeaux Weine CIVB hat zum „Le petit picnic en blanc“ aufgerufen. Auf gut deutsch: Man sollte ein Sommerrezept kreieren, was in 15 Minuten zubereitet ist und zu einem Bordeaux Wein passt.

Ich habe mich für den Chateau Villa Bel-Air, 2012 [Muscadelle, Sauvignon Blanc, Sémillon] entschieden. Der Weißwein passt zu Geflügel, würzigem Salat und zu leichtem Käse. Er zeichnet sich durch sein flankierendes Fruchtspiel aus Grapefruit und Zitrone aus. Ein Hauch von Vanille und Nougat sorgen dafür, dass dem Fruchtgeschmack eine gewisse Würze beigesteuert wird. Der Schmelz ist cremig und hat eine feine Länge.

Studentenfutter trifft auf faule Ziege

 

Das außergewöhnliche Fruchtspiel aus Grapefruit und Zitrone mit seiner süßen Würze, wollte ich gerne in einem tollen Sommersalat unterstützen.

Als Basis habe ich mich für Feldsalat entschieden (jungen Spinat gab es leider nicht), das Dressing aus Studentenfutter klingt erst einmal ungewöhnlich, reiht sich aber mit seiner subtilen Süße, dank der Rosinen, gut in das Foodpairing ein. Und der Ziegenkäse passt eh wie Faust aufs Auge zu dem Wein. Marinierte Apfelstifte verleihen dem Grün eine spitze, frische Säure. Wem das nicht reicht, macht sich dazu noch eine knusprige Hähnchenbrust. Der Clou: Die Polentapanada wird mit einem Hauch Kaffeepulvere verfeinert.

Ja, und das Alles bekommt Ihr in 15 Minuten hin.

Studentenfutter kann auch als Dressing herhalten
Zutaten für eine Person:
  •  150 g Hähnchenbrust
  •  1 Eiweiß
  • 2 EL Polenta (Maisgrieß)
  • ¼ TL Kaffeepulver
  • Salz
  •  Pfeffer
  • 150 g Feldsalat, noch besser: junger Spinat
  •  1 grüner Apfel
  •  2 EL Vodka
  • 0,25 TL brauner Zucker
  • 50 g Studentenfutter
  • ½ rote Zwiebel
  • 100 g Ziegenkäse
  • 1 EL Honig
  • Saft von einer ½ Zitrone
  •  40 ml Olivenöl
  • 10 ml Walnussöl
  •  Zucker
  • Öl

Zubereitung:

Die Hähnchenbrust mit Salz und Pfeffer würzen. Das Polenta mit dem Kaffeepulver mischen. Das Eiweiß leicht anschlagen und die Hähnchenbrust durch da Eiweiß ziehen. Anschließend durch die Polentamischung ziehen und in einer Pfanne mit 2-3 EL Öl auf mittlerer Hitze von jeder Seite ca.4-5 Minute anbraten.

Den Apfel entkernen und in feine Stifte schneiden. Die Stifte mit dem Vodka und dem braunen Zucker für 10 Minuten marinieren. Honig und Zitronensaft miteinander vermischen, das Oliven- und Walnussöl unterschlagen. Mit Salz Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Studentenfutter grob zerkleinern und mit dem Dressing vermischen.

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Feldsalat waschen und mit den Zwiebelringen vermischen. Den Ziegenkäse zerbröckeln und ebenfalls unter dem Spinat heben. Die Apfelstifte ebenfalls untermischen.

Den Salat mit dem Dressing und der Hähnchenbrust servieren. 

Dazu ein gut gekühltes Glas Chateau Villa Bel-Air, 2012.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Vorsicht Angeber: Kräutersalat mit Ziegenkäsetaler und Whisky-Bitterorangen

Wollt Ihr mal so richtig angeben?

Dann probiert mal diesen geschmacksvollen Kräutersalat aus. Dieser wird mit einen Ziegenkäsetaler, der mit Bacon umwickelt wird, getoppt. Zudem gesellen sich Bitterorangen die in etwas Whisky geschmort worden sind dazu. Am Ende bekommt werdet Ihr einen Salat der Extraklasse, der durch seine geschmackliche Vielfalt begeistert, auf dem Teller haben.

Falls Ihr keine Bitterorangen/Pomeranzen bekommt, passen selbstverständlich auch normale Orangen.

Ich hatte die gerade zur Hand, da ich mir ein Glas aus der Türkei mitgenommen habe.

Pomeranzenmarmelade aus dem Viverde Hotel Loryma
Statt Weizen könnt Ihr auch diesen Salat mit Couscous zubereiten

Zutaten für 2 Personen:
  • 200 g Weizen
  • 2 Ziegenkäsetaler
  • 2 Scheiben Bacon
  • 6 Radieschen
  • 1/4 Gurke
  • 1/4 Bund Minze
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • 4 Blätter Salbei
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 EL Whisky
  • 5 EL Bitterorangenmarmelade (alternativ: normale Orangen oder Orangenmarmelade mit Stücken)
  • 2 EL Orangensaft
  • 2 EL Öl
Frische Kräuter wie Minze oder Salbei sorgen für das gewisse Etwas

Zubereitung:

Den Weizen für ca. 30 Minuten in leicht kochendes Wasser bissfest garen. Die Ziegenkäsetaler mit den Bacon umwickeln.

Die Minze, Schnittlauch und Salbei grob hacken. Radieschen und Gurke in feine Stifte schneiden. Die Kräuter mit der Gurke und den Radischen zusammen vermischen.

In einem Topf die Bitterorangen, braunen Zucker, Orangensaft und Whisky geben. Alles auf niedriger Stufe sirupartig einkochen lassen.

In einer Pfanne das Öl auf mittlerer Hitze erhitzen und die umwickelten Ziegekäsetaler von jeder Seite ca. 3 Minuten anbraten.

Vegetarier lassen einfach den Bacon weg und panieren den Käse mit Semmelbröseln

Sonntag, 6. April 2014

Ein ungewöhnliches Paar: KoKi-Salat

Habt Ihr auch Gemüse, welches Ihr roh quasi vergöttert, aber im gekochtem Zustand noch nicht mal angucken würdet?

Bei mir ist Kohlrabi definitiv so ein Kandidat. Frisch runter geschnitten, mag ich seine Knackigkeit und das leicht Erfrischende. Zugegeben: Roh hat Kohlrabi jetzt nicht den großartigen Eigengeschmack. Deswegen habe ich ihn in meinem Frühlingsstarter Ko(hlrabi)Ki(wi)-Salat um ein paar Kiwi Scheiben ergänzt. Die verleihen dem Kohlrabi eine leichte Säure und Süße. Und machen sich auch optisch auf den weißen Scheiben ganz gut.

Kühle Minze


Für das Dressing habe ich Orangensaft verwendet, weil mir die Kiwi alleine nicht genügend Säure liefert. Die Minze als Kick oben drauf, verleiht den Salat einen kleinen "Kühl-Effekt".

So simpel der Salat in der Zubereitung auch ist, im Mund entfaltet sich dann seine geschmackliche Komplexität.

Exotisch in den Frühling mit Kohlrabi und Kiwi





Zutaten für eine Person:
  • 1/2 Kohlrabi
  • 1 Kiwi
  • 1 Bio-Orange
  • 60 g Walnüsse
  • 1 TL körniger Senf
  • Olivenöl
  • etwas Minze, frisch
  • Salz
Zubereitung:

Den Kohlrabi und die Kiwi schälen und beide in feine Scheiben schneiden. Die Walnüsse in einer Pfanne kurz ohne Öl rösten, bis sie anfangen zu duften. Die Orange auspressen. Den Orangensaft mit dem Senf vermischen und soviel Öl unterschlagen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (bei mir waren es 1-2 TL Öl). Das Dressing mit Salz abschmecken.

Kohlrabi und Kiwi auf dem Teller anrichten. Mit dem Dressing, den gerösteten Nüssen und der Minze anrichten.

Freitag, 4. April 2014

Mit einem Bissen weg: Burgerhappen

Burger müssen nicht immer XXL sein. Und auch nicht immer ganz klassisch, wie mein bereits verbloggter Cheeseburger.

Klein, aber fein kommt mein Burgerbrötchen im Miniformat mit ein wenig Pekannüssen und Röstzwiebeln daher. Das knackt schön beim Kauen. Ok, im Prinzip ist es auch kein richtiger Burger. Sondern eher ein Burgerhappen. Perfekt geeignet für ein (kaltes) Buffet. Ein, zwei Bisse und das prall gefüllte kleine Etwas ist verschlungen.

Mit was man den Burgerhappen im Endeffekt belegt, ist reine Geschmackssache. Da bei uns noch ein wenig Braten übrig war, habe ich diesen noch kurz mariniert und schnell in der Pfanne angebraten. Dazu etwas Salat und Mayonnaise.

Ein Happen der Extraklasse.

Klein, aber fein: Der Burger mit Pekannüssen und Bratenreste
Zutaten:
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Senf
  • 1 TL Chiliflocken
  • Reste vom Braten oder ggf. nur Kochschinken
  • 500 g Mehl
  • 1 Päcken Backpulver
  • Salz
  • Zucker
  • 300 ml Milch
  • 2 EL Öl
  • 100 g Pekannüsse, gehackt
  • 50 g Röstzwiebeln
  • Gewüzgurken
  • Mayonnaise
  • Römersalat
Zubereitung:

Den Ofen auf Umluft 150 Grad vorhezen. Honig, Senf und Chili kurz miteinander verrühren. Fleisch damit rundherum einstreichen und kurz in einer Pfanne scharf anbraten. 

Für die Brötchen Mehl, Backpulver, 1/2 TL Salz und  2 TL Zucker mischen. Milch und Öl zufügen. Mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten, dabei Röstzwiebeln und Pekannüsse unterknete. Bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Teig nochmals durchkneten und zu kleinen Brötchen formen.
Auf das Blech legen. Brötchen im Ofen ca. 30 Minuten backen lassen.  Mit zerpflücktem Braten, Gewürzgurke, Römersalat und Mayonnaise belegen.

Donnerstag, 30. August 2012

Ein bunter Haufen: Schneller Tomatensalat

Versprochen. Es ist das vorerst letzte Tomaten-Rezept. So langsam gehen sie auch ein wenig ein.

Also noch einmal fix alles genommen, was der Garten gerade so hergibt und eine schnellen Salat daraus gezaubert.

Die Blüten der Kapuzinerkresse steuern eine milde Schärfe hinzu.


Zutaten für eine Person:

  • 200 gr Tomaten
  • 1 Stange Frühlingslauch
  • Kapuzinerkresse-Blüten
  • Salz
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Tomaten halbieren. Den Lauch in feine Ringe schneiden. Mit etwas Olivenöl marinieren und mit Salz abschmecken. mit den Kapuzinerkresse-Blüten dekorieren.

Donnerstag, 16. August 2012

Sommerlaune garantiert: Kräuter-Quarkknödel mit Tomatensalat

Manche Sachen schmeckent kalt einfach besser als warm.

So auch die Kräuter-Quarkknödel aus der Juli-Ausgabe der essen&trinken. Schön frisch, leicht und locker sind sie eine tolle Zwischenmahlzeit für den Sommer. Statt normales Toastbrot habe ich Vollkorntoast verwendet, wodurch die Knödel ein wenig mehr Geschmack bekommen haben. Und da auch keine Zitrone im Haus war, gab es Limettenabrieb dazu.

An Kräuter wurde einfach alles hineingepackt was der Garten imoment hergibt. Rosmarin, Dill, Thymian, Petersillie, Schnittlauch und Basilikum.

Bissen für Bissen ein Stückchen Sommerfeeling.



Zutaten für 4 Personen:

  • 1 kleines Bund Kerbel
  • 2 Stiele Dill
  • 1 kleines Bund Schnittlauch
  • 500 g Magerquark
  • 6 Scheiben Vollkorntoastbrot
  • 40 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 1 TL fein abgeriebene Limettenschale
  • 5 schwarze Oliven
  • 5 EL Chardonnay-Essig
  • 5 EL Olivenöl
  • 250 g Kirschtomaten

Zubereitung:

Für die Knödel die Hälfte des Kerbels fein schneiden. Dillästchen abzupfen und fein schneiden. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Magerquark in einem Mulltuch gut ausdrücken und in eine Schale geben. Toastbrot entrinden und in einem Blitzhacker sehr fein zerkleinern. Butter und Eigelb zum Quark geben und mit den Quirlen eines Handrührers 2-3 Minuten cremig rühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Limettenschale würzen.

Toastbrösel und die fein geschnittenen Kräuter unterarbeiten. Abgedeckt 1 Stunde kalt stellen.

Für den Tomatensalat die Oliven fein schneiden. Esssig mit 4 EL Wasser und Olivenöl verrühren.Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten viertel und zugeben. Beiseite stellen und ziehen lassen.

Reichlich leicht gesalzenes Wasser in einem großem Topf zum Kochen bringen. Quarkmasse in 8 gleich große Portionen teilen. Jeweils eine Quarkportion in die angefeuchtete Handä nehmen und zu einem Knödel formen. Die Knödel  in den leicht siedenen Wasser geben und in 10 Minuten bei mittlere Hitze gar ziehen lassen (sie müssen alle nebeneinander Platz haben). Mit einer Schaumkelle die Knödel aus dem Topf heben und mit dem Tomatensalat servieren.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Kostprobe: Traubenkernöl von Vitis Vital

Öle gibt es inzwischen wie Sand Meer. Vom stinknormalen Olivenöl bis hinzu zum exklusiven Arganöl. Ein Öl was ich bis Dato aber noch nicht ausprobiert habe, war das Traubenkernöl.  Das kaltgepresste Öl aus Traubenkernen von Vitis Vital benötigt  rund 40 Kilogramm Traubenkerne um ein Liter Öl herzustellen.

Der Geschmack ist leicht nussig, mild und eine eine leichte süß-säuerliche Trester-Note am Ende. Zudem ist es auf Grund seiner essentielen Linolsäuren und den ungesättigten Fettsäuren ein sehr bekömmliches und gesundes Öl.

Insbesondere in Salatdressings gibt das Öl einen tollen Geschmack ab. Zu den leicht süßlichen Möhren und den Pinienkernen harmoniert das "Grüne Gold" sehr gut und rundet den arabischen Möhrensalat nachhaltig ab.



Zutaten für 4 Personen:
  • 350 g Karotten
  • 1 Zwiebel,  rot
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Traubenkernöl
  • 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1/2 TL Kreukümmel, gemahlen
  • 1 Zitrone
  • 50 g Walnüsse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Zubereitung:

Karotten schälen, in dicke Scheibe schneiden und in gesalzenem Wasser etwas weich kochen.

Währenddessen die rote Zwiebel in kleine Scheiben schneiden und mit den Knoblauch in etwas Öl anbraten. Sobald die Zwiebel glasig ist, Kurkuma und Kreuzkümmel unterrühren.

Die Karotten abgießen und kurz unter kaltes Wasser halten. Die Karotten mit der Zwiebel und dem Knoblauch in eine Schüssel geben. Den Saft einer halben Zitrone mit dem Traubenkernöl mischen und unter dem Salat rühren.

Mit Petersilie garnieren und eine Stunde durchziehen lassen.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Mit Weihnachtsgewürz: Tomaten-Papaya Salat

Vor einigen Wochen wurde auf einem Event der Manufaktur CulinaDo im Amuse-Gueule ein kleiner Tomaten-Papaya Salat serviert. Seitdem wollte ich diesen unbedingt nachmachen.

Entweder habe ich mir damals nur eingebildet das Zimt darin war oder es war tatsächlich welcher enthalten. Auf jeden Fall ist der Salat ein Paradebeispiel dafür, dass man Zimt nicht nur für die Weihnachtsküche im Vorratschrank haben sollte.

Hier im Salat verleiht er dem Ganzen eine leichte orientalische Note und verleiht der relativ neutralen Papaya einen runden Geschmack.

Ein toller erfrischender schnell gemachter Salat für laue Sommerabende auf der Terrasse.

Die Papayakerne übrigens nicht wegwerfen ! Trocknen lassen und in eine Gewürzmühle geben. Schmecken wie fruchtiger Pfeffer.


Zutaten für 2 Personen:
  • 1/2 Papaya
  • 6 kleine Cocktailtomaten
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 - 2 EL Olivenöl
  • 6 - 8 Minzblätter

Zubereitung:

Die Papaya schälen, entkernen und in kleine Würfels schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren.

Die Minzblätter in feine Streifen schneiden. Papya, Tomate und Minze in einer Schüssel vermengen.

Zimt und Olivenöl hinzufügen. Alles kurz miteinander vermischen und für 10 Minuten stehen lassen.

Samstag, 28. April 2012

Spargel mal anders: Spargelnudelsalat

Nudeln aus Spargeln ?

Das ist einfacher als Ihr denkt und eine tolle Alternative zu den üblichen Zubereitungsmethoden von Spargel. 
  
Kombiniert mit getrockneten Mangoscheiben, erfrischender Gurke, etwas Chili und knackigen Erdnüssen kommt ein sommerlicher Salat der anderen Art heraus. 

Leicht asiatisch angehaucht, ist der Spargelnudel-Salat das perfekte Mitbringsel für die nächste Grillparty. 

Knackig, aromatisch und leicht.



Zutaten für 2 Personen:

  • 150 Gramm weißer Spargel
  • 1/4 Salatgurke
  • 1/2 Chilischote
  • 75 Gramm Mangoscheiben, getrocknet
  • 1/2 Limette
  • 2 EL Erdnüsse, geröstet
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Olivenöl
 
Zubereitung:

Den Spargel waschen und schälen. Anschließend mit einem Sparschäler dünne Spargelnudeln aus den Stangen schälen. Diese mit etwas Salz und Zucker bedecken und für 10 Minuten stehen lassen.

Die Gurke entkernen und in feine Stücke schneiden. Mangoscheiben in grobe Streifen schneiden.
Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden.

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Abgesetzte Flüssigkeit der Spargelnudeln abgießen und diese für ca. 20 - 30 Sekunden in dem kochendem Wasser kurz blanchieren. Anschließend herausnehmen und kalt abschrecken.

Gurkenstücke, Mangostreifen, Chli und Spargelnudeln miteinander vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, und den Saft der Limette abschmecken.

Geröstete Erdnüsse unterheben und mit etwas Olivenöl servieren.

Freitag, 10. Februar 2012

Erfrischend anders: Orangen-Thymian Schweinesteak mit Wintersalat

Schweinefleisch war mal in Hochkonjunktur. Inzwischen aber hat die "Nutte unter den Fleischsorten", wie Tim Mälzer mal die Pute auf einer Kochshow bezeichnet hat, das Schwein längst abgelöst.

Mit der Pute geht es schnell, die Pute ist billig und sie ist überall zu haben.

Ein Funken Wahrheit steckt also schon in der Aussage.

Nichtsdestotrotz sollte man Schweinefleisch öfter Mal eine Chance geben und sich von dem Klischee befreien, dass es automatisch deftig zugeht, wenn die Sau auf dem Tisch kommt.

In Donna Hays Kochbuch schnell, frisch, einfach, was ich sehr empfehlen kann (tolle Aufmachung und Foodfotos), habe ich das Orangen-Thymian Schweinesteak mit dem passendem Salat gefunden und war von der Kombination Thymian und Orange direkt begeistert.

Ein simples Gericht, das perfekt in die jetztige Jahreszeit passt. Knackiger Salat mit Gemüse der Saison kommt mit dem Schweinesteak daher, das durch das Aroma der Orange mal erfrischend anders wirkt.



Zutaten für zwei Personen:

  • 2 TL Olivenöl
  • 1 EL Orangenschale
  • 2 TL Thymianblättchen
  • 4 Schweinesteaks á 80 g
  • Salz
  • Pfeffer
  • 80 ml Orangensaft
  • 1,5 EL brauner Zucker

Für den Wintersalat: 

  • 1 kleine Knolle Sellerie, geschält und sehr fein geschnitten
  • 1 Fenchelknolle, fein geschnitten
  • 150 g Kohl, fein gehobelt
  • 1/2 Bund Petersilie, glatt
  • 60 ml Buttermilch
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Für den Wintersalat das Gemüse und die Petersilie in einer Schüssel mischen. Die Buttermilch mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren und unter dem Salat mischen.

Eine Pfanne rauchheiß erhitzen, Öl, Orangenschale und Thymian hineingeben und 3 Minuten dünsten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Das Fleisch salzen, pfeffern und in der Pfanne von jeder Seite 3 Minute braten. Herausnehmen und beiseite stellen. Orangensaft und braunen Zucker in die Pfanne geben und etwas einkochen lassen (Wichtig: Pfanne dabei nicht zu stark erhitzen, sonst verkocht fast alles und man hat keine Sauce mehr.).

Das Fleisch und die Orangenschalenmischung zurück in die Sauce geben und von jeder Seite nochmals 1 Minute erhitzen. 

Mit dem Salat und dem Saft aus der Pfanne servieren.

Wer möchte kann die Orangenschalen/Thymianmischung noch als Topping auf das Fleisch geben.

Montag, 26. Dezember 2011

Wintersalat Nr. 1: Marinierter Rotkohl mit Walnüssen

Die Feiertage sind vorbei - die große Resteessenverwertung beginnt !

Übrig gebliebene Semmelknödel wandern im Ofen als Knödelauflauf, der Lachs wird mit Frischkäse, Schnittlauch und Zitrone zum Frühstücksaufstrich und Truthanreste werden zu Frikadellen geformt.

Und wer ein wenig mehr Rotkohl als geplant eingekauft hat, kann daraus einen leckeren modernen Wintersalat zaubern. Kein lätschtig eingekochter Rotkohl, sondern knackig und frisch im Geschmack.

Fix zubereitet und wer keine Rotkohlreste mehr übrig hat, kann sich einfach einen kompletten Kopf kaufen (jetzt in der Winterzeit wird der ja einen für weniger als einen Euro hinterhergeworfen).

Ein simples Dressing aus Traubenkernöl, Balsamico und Apfel-Essig gibt den knackigen Salat eine fruchtige frische Säure. Karamellisierte Walnüsse sorgen für die Süße und können vom Süßigkeitenteller gleich mit vernichtet werden, und die Zwiebel verleiht den Salat eine milde Schärfe.

Wer will kann noch anschließend ein paar getrocknete Cranberrys mit unter dem Salat heben.

Schöner Nebeneffekt: Durch die Zugabe von Säure (Apfel-Essig und Balsamcio) bekommt der Rotkohl eine noch deutlichere rote Farbe.


Zutaten für 2 Personen:

  • 0,25 Kopf Rotkohl
  • 2 EL Traubenkernöl (alternativ geht auch einfaches Sonnenblumenöl)
  • 2 EL dunkler Balsamico
  • 2 EL Apfel - Essig
  • 2 EL Zucker
  • 1 - 2 TL Salz
  • 60 g Walnüsse
  • 50 g getrocknete Cranberrys
  • 1 mittelgroße Zwiebel 

Zubereitung:

Den Rotkohl in sehr feine Streifen schneiden.

In einer Schüssel den Rotkohl mit Traubenkernöl, Balsamico, Apfelessig, Salz und 1 EL Zucker mischen. Walnüsse in einer Pfanne mit 1 EL Zucker karamellisieren lassen.

Die Zwiebel in feinen Würfel schneiden und für 2-3 Minute in etwas Öl anbraten, bis sie leicht Farbe bekommen. Walnüsse, Zwiebelwürfel und getrocknete Cranberrys unter dem Salat heben.

Den Salat zugedeckt für ca. eine Stunde stehen lassen.