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Freitag, 18. November 2022

Grünes Wunder: Matcha-Gurken Limonade

Lange habe ich das grüne Teepulver einfach ignoriert. Matcha. Das klang für mich nach einem kurzzeitigen Trend. Inzwischen dürfte ich aber einer der letzten Menschen sein, die noch kein Matcha-Tee probiert haben. Matcha wird aus den zermahlenen Blätter der Tencha-Teepflanze gewonnen.

Echter Wachmacher


Der japanische Tee ist mit seinem Koffeingehalt von zwei bis vier Prozent ist ein echter Wachmacher. Ich habe etwas Matcha-Tee für eine tolle Sommerlimonade genommen. Durch die Zugabe der Gurke kommt die Limonde schön erfrischend daher. Der Matcha-Tee reiht sich mit seiner leicht süßlichen und herben Note gut darin ein. Ein wenig Minze sorgt für die nötige kühle Frische.

Zusammengenommen habt Ihr also eine Limonade, die euch wachhält, erfrischt und dabei noch schmeckt. Ein echtes grünes Wunder.

Wer es ein bisschen fruchtiger mag, sollte sich mal meine Rhabarberlimo anschauen.

Macht wach und fit: Matcha-Gurken Limo

Zutaten für 4 Gläser:
  • 2 TL Matcha-Tee
  • 1 Salatgurke
  • 4 EL brauner Zucker
  • 8 Stängel Minze, frisch
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 l eiskaltes Mineralwasser
  • Eiswürfel
Zubereitung:

Das Matcha-Teepulver mit 600 ml kochendem Wasser überbrühen und für gut 10 Minuten offen ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und kalt stellen. Die Gurke schälen, das Gurkeninnere mit einem Löffel entfernen und kleine Rauten Halbmonde schneiden. Zucker in den Matcha-Tee einrühren. Das Gurkeninnere ebenfalls hinzufügen und einmal mit dem Stabmixer kurz pürieren.

Den Tee und das Mineralwasser in ein großes Gefäß geben. Die Kräuter waschen. Die Minze fein schneiden und in die Flüssigkeit geben. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken, und ebenfalls in die Flüssigkeit geben. Die Gurkenmonde in die Gläser geben und Eiswürfel zugeben.

Wer mag kann die Limo auch mit Vodka auffüllen und als Shot servieren

Dienstag, 26. Juli 2016

Kostprobe: Hoos London Gin

Man sieht ja inzwischen die Bar vor lauter Flaschen Gin nicht.

Gin ist nach wie vor in aller Munde und wird in diversen Variationen getrunken. Gefühlt kommt jede Woche eine neue Flasche auf dem Markt. Da gilt es Übersicht zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen.

In den letzten Wochen durfte ich den Hoos London Gin testen. Entgegen des großen Trend nach etwas Regionalen, produziert Heiko Hoos einen  klassischen London Dry Gin.

15 ökologisch angebaute Botanicals wie Majoran, Koriander, Kiefernsprossen, Orangenzesten und Kamille, sorgen für einen angenehmen geradelinigen Gin mit einer prägenden Wacholdernote. Besonders toll, im Gegensatz zu anderen Gins die ich in letzter Zeit verkostet habe, gefällt mit der recht "maskuline" Geschmack. Noten von Anis und Zitrusfrüchte wechseln sich mit weichen holzigen Noten ab. Der Gin hat 44,4% Vol. und kostet 24,99 Euro.

Insgesamt meiner Meinung ein toller markanter Gin, der lange auf der Zunge und im Kopf bleibt.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Kostprobe: selosoda -belebende Kaffeekirschenlimonade

Zugegeben. Ich habe in meinen ganzen Leben, und das sind immer hin jetzt schon an die 27 Jahre, noch nie eine Tasse Kaffee getrunken.

Einmal dran genippt, reicht mir das bis heute. Ein Wachmacher am Morgen fehlt mit trotzdem. Umso gespannter war ich, selosoda zu testen.

Ein Getränk was natürlich koffeinhaltig wie zwei Espressi ist, kein Zuckerzusatz aufweist und aus der Kaffeekirsche gewonnen wird.

Kaffeekirsche? Ja, genau. Ihr habt richtig gelesen. Kaffee ist eine Frucht, die aus zwei Kaffeebohnen besteht. Darüber hinaus besteht die Frucht aus Fruchtfleisch und Schalen. Und genau die beiden Komponenten werden zur Produktion verwendet.

Die sonnengetrockneten Kaffeekirschen werden direkt von Farmern aus Panama bezogen. In Deutschland werden diese dann mit Quellwasser aufgegossen. bekommen ein Spritzer Bio-Zitrussaft und Kohlensäure.



Und schmeckt das?

Ich muss ja sagen, zuerst war ich ein wenig skeptisch. Kaffeekirschen und dann noch mit Kohlensäure? Meine größte Befürchtung war, dass ein Kaffeearoma das Getränk dominiert.Dem ist aber nicht so. Stattdessen fand ich das Getränk angenehm säuerlich und erfrischend. Die Kaffeekirsche sorgte zudem für eine kleine Bitterkeit.

Vorstellbar wäre es außerdem, das Getränk gekühlt als Longdrink mit Rum zu servieren.

In meinen Augen ist selosoda ein erfrischender Wachmacher, der aufzeigt, dass Kaffee so viel mehr als nur die Bohne ist.




Donnerstag, 4. Februar 2016

Sponsored Video: Die ganze Welt in einem Haus - der neue Film von Lipton

Hättet ihr das gewusst? Die Marke Lipton ist bereits fast über 150 Jahre alt!

In diesem Jahr feiert Lipton das Fest der bunten Vielfalt. Getreu dem Motto "Die ganze Welt in einem Haus" hat die weltweit größte Teemarke der Welt einen passenden Spot dazu in Szene gesetzt. Lipton möchte damit ein Zeichen für Willkommen und Offenheit setzen. Gerade in der heutigen Zeit ist dieses wichtiger denn je.

Ziel des Spots ist es zu zeigen,  wie viel Freude es macht auf Fremde zuzugehen und Bekannte mit einer Tasse zu begrüßen. Dazu hat Regisseur Todd Selby aus New York starke emotionale Bilder von Bewohnern und Nachbarn eines Mehrfamilienhauses eingefangen. Dabei im Fokus: Immer eine verbindende Tasse Lipton Tee. Der fotografisch ausgebildete Regisseur kennt sich in fremden Wohnzimmern super aus. Zahlreiche Promiente wie zum Beispiel Karl Lagerfeld oder Tom Wolfe haben ihm bereits die Tür geöffnet. Dabei hat er auf eine ganz eigene Art und Weise die Welt der Superreichen, Hipster und Schönen eingefangen. Diese einzigartige Stilistik lässt sich im Video direkt wieder erkennen.

Die Teequalität steht bei Lipton an erster Stelle. Seit Ende 2015 werden 100 Prozent der schwarzen und grünen Tees nachhaltig bezogen. Bis 2020 sollen auch die Kräuter- und Früchtetees nachziehen. Ein ehrgeiziges Projekt.

Lasst euch ein wenig vom Video zu mehr Teekultur inspirieren. Gerade jetzt zur kalten Jahreszeit, ist die ein oder andere Tasse Tee besonders wärmend und erschafft schnell eine Wohlfühlatmosphäre. Kein Wunder also, dass auch Lipton sein Heißteesortiment erweitert hat. Weiter Infos über Lipton bekommt ihr auf deren Social-Media-Kanälen.

Dieser Artikel wurde gesponsort von Lipton.


Mittwoch, 15. April 2015

Mediterrane Sommerfrische: Gin mit Fenchel und Gurke

Gin ist für mich eine Wunderspiritouse. Eine wandelbare Longdrinkwaffe.

Am Anfang, als ich die Spirituose während meiner Teeniezeit für mich entdeckt habe,  war es normal Gin lediglich mit etwas Tonic zu mischen.

Gin Tonic. Ein Longdrink der immer ging. Zum Start, als Absacker oder einfach nur mal so.
Inzwischen weiß ich aber, dass Gin viel mehr als nur Tonic vertragen kann. Auf Vidamo.de habe ich mir den Monkey 47 bestellt. Ein toller Gin mit einem breiten Aromenspektrum.

Diesen nur mit etwas Tonic auffüllen? Das käme der Spirituose nicht gerecht. Darum habe ich etwas Gurke und Fenchelgrün mit hineingegeben.

Die Gurke sorgt für eine angenehme und kühle Frische, während das Fenchelgrün mit seinen leichten zarten Anisnoten den mediterranen Geschmack unterstreicht.

Ein toller Drink für die kommenden heißen Sommertage, der schnell zubereitet ist.

Wer mag kann aus den Zutaten auch kleine besondere Eiswürfel zaubern. Dafür einfach die Zutaten miteinander vermengen, in einem Eiswürfelbehälter füllen und für acht bis zehn Stunden in Tiefkühlfach tun. Die machen sich dann beispielsweise in einer Zitronenlimonade besonders gut.

Zutaten für 1 Drink:
  • 50 ml Monkey 47
  • 120 ml Tonic
  • 1 EL gehacktes Fenchelgrün
  • 3 dünne Gurkenscheiben
  • Eiswürfel

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Shake kurz und kräftig miteinander vermischen und in einem Glas füllen.


Dienstag, 7. April 2015

Mein Erster: Frühlings-Smoothie mit Avocado und Feldsalat

Kaum zu glauben. Bis heute habe ich noch nie einen Smoothie gemacht.

Und bis heute frage ich mich: Warum eigentlich? Denn so ein Smoothie ist schnell gemacht, sättigend und lecker.

Für meinen habe ich etwas Feldsalat, Ingwer, Orangensaft und Avocado verwendet. Der Feldsalat steuert eine leichte bittere Note bei, der Ingwer eine erfrischende Schärfte, der Orangensaft eine tolle Säure und die Avocado sorgt für eine angenehme Sämigkeit.

Insgesamt eine sehr runde Sache. Ich denke, das Smoothie-Fieber hat mich gepackt.

Wenn auch etwas verspätet ;).




Zutaten für ungefähr 1 Liter:

  • 1 Avocado
  • 100 g Feldsalat
  • 15 g Ingwer
  • Saft von 2 Kilogramm Orangen oder ungefähr 0,6 Liter Orangensaft
Zubereitung:

Die Avocado schälen, vom Kern befreien und in grobe Stücke schneiden. Ingwer schälen und klein schneiden.

Avocado, Feldsalat, Ingwer und Orangensaft in einem Mixer geben und alle kurz pürieren.

Mittwoch, 3. September 2014

Kostprobe: Bier von Braufactum

Das nennt man wohl Imagewandel.

Vor zehn Jahren hätte man höchstwahrscheinlich jeden ausgelacht, der behauptet hätte, dass Bier so etwas wie der neue Wein ist.

Ok, es ist nicht ganz so extrem. Aber in den letzten Jahren hat sich das  Feierabendgesöff zu einem Getränk hochgemausert, welches einen enormen Facettenreichtum aufbieten kann.
Der größte Grund dafür: Die große Welle der „Craft Beers“. Die Bierkreationen kleiner Braukunstbetriebe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Eine neue Generation von Brauern kennt in Punkto Kreativität keine Grenzen, wenn es darum geht intensive und neuartige Aromen zu erzeugen.

Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH ist ein Anbieter für hochwertige, „von Hand gebrauter“ Bierspezialitäten. Während der Sommermonate konnte ich einige spannende Sorten probieren und war von der geschmacklichen Vielfalt begeistert. 

Bier mal anders: Craft Beers

Clan  - Scotch Ale

Das dunkle, obergärige Bier, für dessen Herstellung nur gut gelöste Malze verwendet werden, duftet malzig, karamellig. Im Geschmack dominieren exotische Früchte wie Mango und Papaya. Der süße Eindruck wird durch eine santfe, aber intensive Bitterkeit gut abgefangen.

Passt gut zu Chili con Carne oder Kalbsgeschnetzeltes.

Colonia – Bitterbier

Das obergärige Bitterbier hat eine ausgewogene Bitternote. Zur Hopfung wird ausschließlich die seltene Hallertauer Hopfensorte „Saphir“ verwendet. Das Bier riecht leicht floral und präsentiert sich sehr vielschichtig: Anklänge von Ananas und Zitrusaromen werden von prägnanten Bitternoten unterlegt.

Schmeckt zu Couscos oder einer herzhaften Quiche.

Indra- India Pale Ale

India Pale Ale ist Anfang es 18. Jahrhunderts entstanden. Um den langen Seeweg nach Indien zu überstehen, wurde das Bier mit einer höheren Stammwürze eingebraut und mit einer großen Menge an Hopfen versetzt.  Indra aus der BraufactuM Kollektion vereinigt das typische Aroma von Banane und Nelken eines Weizenbieres mit dem hopfengeprägten Charakter eines IPAs. Als Hopfen wurde der amerikanische "Cascade" verwendet.

Lecker zu deftiger Hausmannskost wie Haxe mit Sauerkraut.

Craft Beers strotzen mit tollen Aromen

Roog – Rauchbier

Mein Favorit! Das Rauchbier hat seinen Ursprung in Bamberg. Die Besonderheit: Das Malz, das man für diesen Biertyp verwendet, wird über einem offenen Buchenfeuer gedarrt. Das Ergebnis: Eine tolle rotbraune Farbe, Andeutungen von Orange und Banane die von starken Räuchernoten überlagert werden. Am Anfang schmeckt man Räuchernoten wie von Wacholderschinken, die durch gebrannte Mandeln gemildert werden.

Optimal zu Birne, Bohnen und Speck oder Wild.

Darkon – Schwarzbier

Ein dunkles, untergäriges Bier mit einem starken Bitterschokoladengeschmack. Es werden ausschließlich dunkle Malze eingesetzt, um die typischen milden Röstaromen zu generieren. Die Bitternoten tragen sehr lange nach.

Schmeckt zu Hackbraten oder einer deftigen Brotzeit.

Progusta – Bitterbier

Das Bitterbier verwendet die Hopfensorten „Citra“ aus Amerika und die deutsche Sorte „Hallertauer Mittelfrüh“. Zwei Sorten, die sich ideal ergänzen.  Schmeckt sehr aromatisch, Früchte wie Aprikose und Orange, dazu Cashewnüsse, betont von sanfter Süße und ausgewogener Bitterkeit machen das Bier zu einem harmonischen Allrounder.

Gut zu Rindertatar.