Montag, 5. Dezember 2022

Die geballte Ladung Power: Chiasamen-Cräcker mit Erbsenpüree und marinierten Feta

Was waren das früher nur für einfache Zeiten. Man hat sich ein Knäckebrot geschnappt, hat etwas gute Butter darauf gestrichen und fertig.

Heute würde man wahrscheinlich, über solch ein Knäckebrot nur spöttisch lachen. Zumindest diejenigen, die ein Gefallen an Superfood und Healthy  Food gefunden haben.

Genau diese, dürften sich jetzt besonders über mein Rezept freuen. Schnell gemachte Superfood-Cräcker mit Chiasamen, Hanfsamen, Buchweizen, Flohsamen, Arionia und Heidelbeeren. Die Arionia-Saaten Mischung hat es voll in sich ;). Und in Kombination mit salzigen Fetakäse, kommt die leicht süßliche Mischung sogar noch etwas besser zur Geltung.

Darunter gesellt sich ein erfrischendes Erbsenpüree, das ihr mit der Limette mutig säuerlich abschmecken könnt.

Möge die Macht  Kraft mit euch sein!


Zutaten für 2 Personen:

  • 10 Chia-Cräcker
  • 100 Gramm Fetakäse
  • 150 Gramm Tiefkühl-Erbsen
  • 1 Limette
  • 1 Esslöffel Creme fraiche
  • Salz
  • Arionia-Saaten Mischung
  • eine halbe Gurke
Zubereitung:

Die Erbsen in kochendem Wasser weich koche und mit der Creme fraiche, dem Saft der Limette und etwas Salz grob mit einem Mixer pürieren.

Den Feta zerbröseln und durch die Arioniamischung ziehen. Alternativ könnt ihr jeglich andere Samen verwenden, wie z.B. Sesam, um den Käse etwas zu verzieren.

Die Gurke waschen und in kleine Stücke schneiden. 

Die Chia Cräcker mit dem Erbsenpüree, der Gurke und dem Fetakäse belegen.

Freitag, 18. November 2022

Grünes Wunder: Matcha-Gurken Limonade

Lange habe ich das grüne Teepulver einfach ignoriert. Matcha. Das klang für mich nach einem kurzzeitigen Trend. Inzwischen dürfte ich aber einer der letzten Menschen sein, die noch kein Matcha-Tee probiert haben. Matcha wird aus den zermahlenen Blätter der Tencha-Teepflanze gewonnen.

Echter Wachmacher


Der japanische Tee ist mit seinem Koffeingehalt von zwei bis vier Prozent ist ein echter Wachmacher. Ich habe etwas Matcha-Tee für eine tolle Sommerlimonade genommen. Durch die Zugabe der Gurke kommt die Limonde schön erfrischend daher. Der Matcha-Tee reiht sich mit seiner leicht süßlichen und herben Note gut darin ein. Ein wenig Minze sorgt für die nötige kühle Frische.

Zusammengenommen habt Ihr also eine Limonade, die euch wachhält, erfrischt und dabei noch schmeckt. Ein echtes grünes Wunder.

Wer es ein bisschen fruchtiger mag, sollte sich mal meine Rhabarberlimo anschauen.

Macht wach und fit: Matcha-Gurken Limo

Zutaten für 4 Gläser:
  • 2 TL Matcha-Tee
  • 1 Salatgurke
  • 4 EL brauner Zucker
  • 8 Stängel Minze, frisch
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 l eiskaltes Mineralwasser
  • Eiswürfel
Zubereitung:

Das Matcha-Teepulver mit 600 ml kochendem Wasser überbrühen und für gut 10 Minuten offen ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und kalt stellen. Die Gurke schälen, das Gurkeninnere mit einem Löffel entfernen und kleine Rauten Halbmonde schneiden. Zucker in den Matcha-Tee einrühren. Das Gurkeninnere ebenfalls hinzufügen und einmal mit dem Stabmixer kurz pürieren.

Den Tee und das Mineralwasser in ein großes Gefäß geben. Die Kräuter waschen. Die Minze fein schneiden und in die Flüssigkeit geben. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken, und ebenfalls in die Flüssigkeit geben. Die Gurkenmonde in die Gläser geben und Eiswürfel zugeben.

Wer mag kann die Limo auch mit Vodka auffüllen und als Shot servieren

Mittwoch, 21. September 2016

Pinneken mit Bums! Selbsgemachter Pfirsich-Chili Likör

Cheers!

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder hier auf dem Blog. Grund dafür ist ein tolles Projekt von Tine, die das Blog Pottlecker  und Kathi, die das Blog Pottgewächs betreibt. Beides im Übrigen sehr sympathische Frauen, mit denen ich schon einmal kochen durfte.

Um das Kochen soll es heute nicht gehen. Stattdessen steht das Trinken im Vordergrund. Ganz nach dem Motto "Sommer im Pinnchen", haben die beiden Ruhrpottgrazien dazu aufgerufen, sich an Schnaps- oder Likörrezepte ranzusetzen, die den Sommer für den Herbst konservieren.

Bei mir fiel die Wahl relativ schnell auf einem Weinbergpfirsich. Ich mag die leichte Süße und Säure dieser Pfirsiche sehr gerne. Im Sommer kann ich von den platten Dingern kaum genug bekommen.

Der Clou bei meinem Likör: Die Pfirsichwürfel werden mit etwas Vanille, braunen Zucker und Chili eingerieben. Zusätzlich kommt eine Chilischote mit im Likörchen mit rein. Eine tolle fruchtige, leicht pikante Angelegenheit! 

Macht sich meiner Meinung nach im Übrigen auf Grund der Chilischote auch gut als Likör, den man zum Grillen zu einer Wurst mal trinken kann.

Also ran an die Pfirsiche und Chilis und noch einmal mit ordentlich Bums den Sommer in der Flasche konservieren!

PS: Nicht wundern. Dieser Post ist noch ohne Rezeptbild. Das Bild wird aber schnell nachgereicht.

PPS: Morgen wird die Frickeltante ihr Pinnekenrezept  vorstellen.

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Zutaten für ca. 1 Liter:
  • 1 Zitrone
  • 500 Gramm Weinbergpfirsiche
  • 2 Vanilleschoten
  • 350 ml Vodka
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL brauner Zucker
Zubereitung:


Die Pfirsiche waschen und in feine Würfel schneiden. Mit dem Saft der Zitrone, der ausgekratzten Vanilleschoten- und mark, braunen Zucker und Chiliflocken vermengen und für drei Stunden ziehen lassen.

Alles kurz mit einem Stabmixer fein pürieren. Vodka hinzufügen, in eine Flasche abgießen.

Durch ein Küchentuch alles in eine Flasche abseihen, aufgeschnittene Chilischote hinzufügen und den Likör im Kühlschrank kühl stellen.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Reisen und Speisen: Tallin - Die nordische kulinarische Wundertüte

Eigentlich will ich immer schnell an einem Ziel sein.

Insbesondere für Kurztrips möchte ich nicht unnötig lang unterwegs sein. Umso gespannter war ich auf meine erste Kreuzschifffahrt mit Tallink Silja von Stockholm nach Tallin.

Gegen Mittag checkten wir problemlos am Stockholmer Hafen in das Schiff ein und bezogen unsere kleine, aber durchaus funktionale Kabine. Zwei Betten, eine Dusche, WLAN-Zugang. Mit Kabinenblick auf die Inseln, Schären und Felsen schipperte das Schiff langsam Richtung Tallin.

Während der Fahrt kann man sich auf dem Schiff primär mit zwei Sachen beschäftigen: Essen und Abends ein paar Unterhaltungsshows angucken. Das Buffet ist reichhaltig und vielfältig. Ebenso war das Frühstück sehr solide.




Das Schöne an so einer Kreuzfahrt und an einer Fahrtzeit von etwa vierzehn Stunden ist ja die Zeit, die einen bleibt, darüber nachzudenken, was man alles am Zielort erkunden will.



Tallin war für mich totales Neuland. Allzu viel habe ich über die estnische Hauptstadt noch nicht gehört. Umso erfreuter war ich nach unseren Einchecken in das schöne und zentral gelegene Tallink Spa & Conference Hotel in Tallin, die Stadt kulinarisch zu erkunden.



Grundsätzlich lässt sich Tallin perfekt zu Fuß erkunden. Insbesondere zwei Gebiete haben es mir besonders angetan: Die pittoreske Altstadt und das hippe Kalamaja.



Nachfolgend findet ihr meine kulinarischen Hot Spots für Tallin.

Altstadt:


  • Must Puudel: Ein super Ort um in den Tag zu starten. Hier bekommt ihr beispielsweise leckeren Buchweizensalat mit pochierten Ei in hipper und bunter Atmosphäre. Die Bedienung ist nett und die Preise befinden sich im normalen Rahmen. Wir waren insgesamt zwei Mal dort. Must Puudel liegt etwas versteckt in einer Seitengasse der Altstadt.


  • Vegan Restoran V: Definitiv mein Highlight in Tallin! Das schummrige vegane Restaurant V. Für 50 Euro wurden wir zu zweit mehr als satt und durften Köstlichkeiten probieren wie "Sanddorncreme, Baiser und Apfel", "Gegrilltes Seitan, Rotweinsauce und Pastinakenpüree" oder eine süffige würzige Algensuppe. Die Portion sind üppig, das Essen sieht mehr als appetitlich aus, das Preisniveau ist top und die Küche hat Mut zu würzen. Ein absolutes Must-Go, nicht nur für Veganer! Unbedingt reservieren!



Kalamaja:

Rund 20 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt befindet sich das Viertel Kalamaja. Zarte Pastellfarben wie in der Altstadt sucht man hier vergebens.Stattdessen dominieren große Industriehallen, in denen sich hier jede Menge angesagte Restaurants angesiedelt haben. 




  • F-Hoone: Das Ambieten des F-Hoone ist beeindruckend. Hohe Decken, kahle Wände, abgebröckelter Putz und trotzdem wirkt das Restaurant sehr cool und einladend.  Die bestellten Kartoffel-Dumplings waren zart und angenehm mit Dill abgeschmeckt. Die Speisekarte ist ein bunter Mix aus bewährten nordischen Klassikern und moderner Küche.



Generell solltet ihr euch in Kalamaja einfach treiben lassen. Stöbert durch das hippe Viertel, guckt hinter Türen und entdeckt das aufregende und leckere Tallin!




Vielen Dank an Tallink Silja für die Einladung!