Mittwoch, 31. Dezember 2014

Fit ins neue Jahr: Vegane Kostproben

Nur noch wenig Stunden. Dann heißt es, mal wieder, neues Jahr, neues Glück.

Und natürlich auch: Neue Vorsätze. Ein Vorsatz der in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist, ist sich vegan zu ernähren. Vielleicht habt ihr auch diesen Vorsatz. Um euch den Einstieg ein bisschen zu erleichtern, stelle ich euch nachfolgend vegane Produkte vor, mit denen ihr fit ins neue Jahr starten könnt.

Fit ins neue Jahr mit veganen Produkten

Tortellini Gemüse von Dangelo.

Leckere semifrische Pasta, die auch ordentlich gefüllt sind. In der Füllung befinden sich Lauch, Zwiebel, Knoblauch und Karotte.

Vegane Würste von Spacebar.

Die pflanzlichen Würste kommen mit einem hohen Eiweißgehalt daher und ähneln der Konsistenz einer Wurst sehr stark.

Veganer Käse und Black Bean Burger von Veganic.

Der vegane Pizzakäse hat sich sehr gut auf einer Kartoffelpizza gemacht. Optisch ist kein Unterschied zu erkennen. Geschmacklich, nur wenn man weiß, dass man gerade veganen Käse verspeist. Die Black Bean Burger wurden in etwas Öl angebraten und anschließend als leckerer veganer Burger zwischen einen Tomatenhummus und einer Guacomole serviert. Sehr gut! Auch der Scheiblettenkäse reiht sich nahtlos an.

Tomatensaue und vegane Schokolade von Naturata.

Die fruchtige Tomatensauce kann man sich schön unter eine Pasta ziehen. Die vegane Schokolade mit Kakaosplittern war mir geschmacklich leider ewas zu flach.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Sponsored Video: #progressivepeople Kavita Meelu „What drives you?“

Die neue Audi-Kampagne im Video.

In der neuen Kampagne "what drives you?" präseniert der Automobilherstelller progressive Köpfe und fragt diese, was sie antreibt. In dem ersten Video lernen wir die regierende "Burgermeisterin" von Berlin, Kavita kennen. Sie hat damals als eine der ersten den Megatrend FOOD und dafür 2014 den Innovationspreis der Stadt Berlin erhalten.

Kavita möchte mit ihrren kreativen Food Projekten kuturelle Integration und Kommunikatio fördern.

Montag, 1. Dezember 2014

Sponsored Video: EDEKA Kassen-Symphonie – der nächste Streich

Supergeil, supersexy. 

Friedrich Lichtenstein und EDEKA feierten Anfang des Jahres mit ihrer Werbekampagne einen großen Erfolg. Nun folgt der nächste Streich: Neun Kassen stimmen zu Jingle Bells an.

Die vorweihnachtlichen Einkäufe werden über den Scanner gezogen und anstelle des typischen Piepen, ist eine tolle Kassen-Symphonie zu hören.

Das Ganze fand zudem unter realen Bedingungen mit echten Kunden in einem EDEKA Markt statt. Dabei wurden die Kassierer vom Beatboxer RoBeat unterstützt.

Wieder einmal eine gelungen und tolle weihnachtliche Idee!

Sonntag, 30. November 2014

Kulinarisch durch Südtirol: Auf der Suche nach dem Sinn

Ich halte mir mitten in Meran rund 120 Gramm Südtiroler Speck am Ohr. Dabei ist es mir ziemlich egal, dass ich von allen Seiten komisch angeguckt werde. Denn schließlich ist die ganze Sache schon über 2400 Jahre alt.

Bereits der griechische Philosoph Aristoteles beschrieb, dass der Mensch über fünf Sinne verfügt: Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Tasten. So stehe ich nun mitten in Meran, mit dem Speck am linken Ohr. 

Kann man eine Region mit allen fünf Sinnen kulinarisch erkunden?

Südtirol bietet abseits der Kulinarik eine tolle Landschaft

Hören


Der Sound of Südtirol: Kurz, knackig und rund. Wie ein gut gemachter Popsong.

Konntet ihr erkennen, was sich dahinter versteckt?


Der Südtiroler Apfel. Im Meraner Land hat die Tradition des Obstbaus eine große Tradition und lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Pink Lady, Gala, Jonagold, Morgenduft oder Granny Smith. Das Apfelsortiment ist breit gefächert. In der Apfeloase Locherhof könnt ihr euch durch das Obst beißen und die Ohren spitzen.

Schmecken und riechen


Ortstermin bei der Osteria Porta Passiria. Der Koch Lucas erwartet mich schon mit einem breiten Grinsen. Denn eines seiner Lieblingsgerichte wird er mir heute zeigen: Hirschgulasch mit Kartoffelklößen. Ein Gericht das auf der Zunge hin und her reißt. Ein bisschen Italien, alpine Bergwelt und Wohlwollen. Und die Nase dabei auch mit diversen Aromen befeuert. Genau, wie ich Südtirol bisher erlebt habe. Als eine mediterrane Bergwelt.

Wollt ihr diese Sinne mal selber nachempfinden?

Dann kocht es einfach nach. 

Hier ist das Rezept:

1 Kilogramm Hirschfleisch aus der Keule
250 Gramm Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
5 Wacholderbeeren
5 EL Öl
1 EL Tomatenmark
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer
0,7 l Rotwwein


Wohlwärmendes Hirschglasch

Das Fleisch abspülen, trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Schalotten abziehen und halbieren. Knoblauch abziehen und in dünne Scheiben schneiden. Zitrone heiß abspülen, trocken reiben und die Schale dünn abschälen. Thymian und Rosmarin abspülen und trocken schütteln. Das Fleisch im heißen Öl in einem weiten Topf rundherum braun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Die Schalotten im Bratfett kurz andünsten. Knoblauch und Tomatenmark zugeben und mit Mehl bestäuben. Etwa 1 Minute unter Rühren dünsten. Fleisch zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Rotwein und eventuell noch etwas Wasser zugießen, das Fleisch soll von der Flüssigkeit bedeckt sein. Einmal aufkochen. Lorbeerblatt, zerdrückte Wacholderbeeren, Zitronenschale, Rosmarin und Thymian zugeben und im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze 50 Minuten schmoren. Das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Die Flüssigkeit im offenen Topf bei großer Hitze einkochen lassen, bis die Soße sämig ist.

Dazu nach Gusto Salzkartoffeln, Klöße oder Nudeln servieren.

Sehen


Ich habe mich zu einem kleinen Filmshooting verabredet. Ein Gericht, was sich schnell kochen lässt und in einem Meraner Haushalt serviert wird. Stefanie, die inzwischen seit 19 Jahren in Meran wohnt, habe ich zufällig in einem Supermarkt aufgegriffen und ihr meinen Grund, für die Reise nach Meran kurz erklärt.

Schon lud sie mich zu sich und ihren Freund nach Hause ein und kochte für uns eine schnelle Apfel-Speck Pasta.



Tasten


Klar. Mit Essen spielt man nicht. Aber wenn man im „Pur Südtirol“ im Meraner Kurhaus einkehrt, kann man nicht anders als zumindest einmal kurz die riesigen Käselaibe im Keller zu berühren. Reihe an Reihe sind im Reifekeller verschiedene Käsesorte in den Regalen. Wer aus kulinarischer Sicht Südtirol mal ertasten möchte ist  hier gut aufgehoben.

Was zum anfassen: Das "Pur Südtirol"
Ach ja, der Südtiroler Speck. 

Den habe ich im Übrigen dann auch noch geöffnet: Seine speckigen Adern kurz angeschaut, zweimal intensiv an der Kruste  gerochen, das wachsfeste Fleisch kräftig angefasst und ein ordentliches Stück abgebissen.

Also das angewandt, was ich auf dieser Reise gelernt habe:

Es macht nur Sinn, mit allen Sinnen zu genießen.



Meine kulinarische Reportage in Südtirol entstand im Zuge meiner Nominierung für den Südtiroler Medienpreis 2014. Vielen Dank an das Südtirol Marketing für die Einladung!

Freitag, 21. November 2014

Sponsored Post: Lambertz Geschenktruhe

Könnt Ihr euch nicht entscheiden?

Saftige Dominosteine? Köstliche Mozartkugeln? Würzigen Lebkuchen? Schmackhafte Spitzkuchen in Mandel oder Schoko? Oder wie wäre es mit Honig-Saft-Printen? Sensationeller Spekulatius aus Schokolade?

Die Qual der Wahl

Am liebsten würde man direkt alles nehmen, oder?

Zumindest würde ich so vorgehen. Glück gehabt, dass ich die Lambertz Geschenktruhe zugeschickt bekommen habe. In der tollen, massiven Holzbox befindet sich sagenhafte 1,7 Kilogramm Weihnachtsgebäck! 

300 g Dose „Zum Fest“, 200 g Mozartkugeln, 100 g Mandel-Spitzkuchen, 100 g Dessert-Spitzkuchen, 200 g Schoko-Printen, 200 g Schoko-Lebkuchen, 200 g Schoko-Spekulatius, 175 g Domino-Mischung, 100 g Honig-Saft-Printen und 200 g Lambertz-Time (Lebkuchenmischung).


Die massive Lambertz Holzbox

Spekulatius mit Schokolade 

Besonders mochte ich die Honig-Saft-Printen und die Mandel-Spitzkuchen. Beide Produkte waren schön saftig, weisen eine tolle Balance zwischen süß und würzig auf und passen perfekt zur Weihnachtszeit. Die Mozartkugeln haben eine schöne Große, hätten für michh aber etwas mehr Marzipan vertragen könenn und etwas Pistazie. Schön sind auch die Dessert-Spitzkuchen, diese kann man prima als Kuchenboden verwenden. Angetan war ich auch von den Schoko-Spekulatius. Ich bin schon ein Fan normale Spekualtius, aber der Schoko-Spekulatius in der Lambertz Geschenktruhe, mit einer doppelten Schokoladenummantelung hat den Normalo verdrängt. Schön abwechslungsreich war auch die Domino-Mischun. Hier haben sich helle, normale und dunkle Dominosteine abgewechselt. Am besten gefallen haben mir die Dominosteine mit der weißen Schokolade. Auch der Lebkuchen war sehr lecker und fein im Geschmack. Das konnte nicht nur meine Zunge bestätigen, sondern auch meine Mitbewohner, die auch alle restlos von den verschiedenen Gebäcken begeistert waren.

Besonders toll zu Weihnachten:

Der Lambertz Online Shop ermöglicht es euch die Geschenktruhe direkt an die Beschenten liefern zu lassen. Die oder Derjenige wird bestimmt nicht schlecht staunen, wenn auf einma mehr als 1,5 Kilogramm Gebäck vor der Haustür stehen. Ein Weihnachtsgeschenk, was wahrscheinlich direkt ohne Umwege auf die Hüfte geht, weil die ganzen Leckereien wahrscheinlich nicht sehr lange halten werden ;).

Leckere Saftprinten mit Honig

552,4 Millionen Euro Umsatz


Die Holztruhe ist mit historischen Bildern der Firma Lambertz versehen. 2013 feierte die Firma Lambertz ihr 325-jähriges Jubiläum und blickt auf eine erfolgreiche Geschichte und Entwicklung zurück.

Was mir noch gar nicht bekannt war: Lambertz gibt es bereits seit 1688! Von einem ursprünglichen kleinen Nischenanbieter hat sich das Aachener Unternehmen zu einer der führenden deutschen Hersteller von Dauerbackwaren etabliert. Heute mach das Unternehmen einen Umsatz von 552,4 Millionen Euro. Bekannt ist das Unternehmen auch für sein soziales Engagement und die Lambertz Monday Night Party, wo sich viele VIPs auf ein oder zwei Gebäckstücke treffen.

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Backstage: Ein Blick in das Maggi-Werk Lüdinghausen

Nachdem ich mir bereits letztes Jahr im Rahmen des "Tag der Qualität" das Maggi-Werk in Singen angucken konnte, durfte ich vor einige Wochen einen Blick in ds Maggi-Werk Lüdinghausen werfen.

Anlass war dieses mal auch wieder der "Tag der Qualität", wo die vier Dimensionen: Qualität, Ernährung, Umwelt und Sicherheit im Fokus stehen.

Wir hatten die Gelegenheit, die das Werk in vier Stationen zu erkunden:

1. Teigwaren

Bevor die kleinen Mini-Nudeln der 5 Minuten Terrine in das kleine Plastikgefäß kommen, unterlaufen sie erste einmal viele verschiedene Stationen. Beeindruckendesten war dabei Trocknung, da hierbei die kleinen Pastateilchen quer durch die Luft geschleudert werden.



Zum Trocknen werdenn die Nudeln durch die Luft geschleudert. Foto: Julia Schick

 2. Degustation

An dieser Station wurden unsere Geschmackssinne getestet. Spannend fand ich hier, einmal Glutatmat und Hefeextrakt in ihrer purer Form zu probieren. Hier stand kurz zur Debatte, warum Glutatamat überhaupt in Maggi Produkten vorkommen muss. Die  Antwort: Da wir es als Menschen selber produzieren, ist Glutamat gar nicht so schädlich, wie es immer gemacht wird.

 3. Verpackung Lagerung


Hier konnten wir sehen, wie das Maggi “Pulver” in die Tüte  kommt und wie die 5 Minuten Terrinen hergestellt wird und anschliessend für den Verkauf verpackt wird.

4. Rohstoffe und Lagerung

Wo kommen die Rohstoffe her, wie werden diese gelagert und was ist alles bei der Beschaffung der Rohstoffe zu beachten. Alle diese Fragen konntne hier geklärt werden.

Das Maggi-Werk in Lüdinghausen


Vielen Dank an Maggi für die Einladung!

Gaumenthrill unterwegs: 7 gute Gründe für Verliebte nach Brügge zu fahren!

Ihr plant in Zukunft mal wieder einen Wochendtrip zu machen?

Dann ab nach Brügge!

Brügge ist von NRW in knapp 3,5 Stunden mit dem Auto zu erreichen. Die Hauptstadt von Westflandern ist schön überschaubar und perfekt in zwei Tagen zu erkunden. Gerade für Verliebte eignet sich die Stadt perfekt.

Ich zeige Euch sieben gute Gründe, Brügge mit eurer Freundin oder euren Freund zu besuchen!

1. Gemeinsam über die Fassaden staunen!

Der mittelalterliche Stadtkern ist UNESCO-Weltkulturerbe. Dementsprechend sind die hübschen Häuser alle sehr gut erhalten. Nimmt euch gegenseitig im Arm, schlendert durch den historischen Stadtkern und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus!





2. Öfters mal nach oben gucken!

Auf den Dächern könnt ihr ab und zu tolle Figuren entdecken, die im Mittelalter Geister abhalten sollten. Also, macht euch gegenseitig auf die Figurren aufeinander aufmerksam. Mal sehen, wer das bessere Auge von euch hat.


 
3. Eine Stadt mit dem Boot erkunden!

Das "Venedig des Nordens" hat zahlreiche Kanäle. Springt in ein Boot rein, fahrt unter die niedlichen Brücken her und entdeckt die Stadt vom Wasser aus.



4. Einen Schoko-Schock erleben!

In der Stadt reihen sich die Schokoladenläden aneinander. Ausgefallene Sorten wie "Gin, Passionsfrucht und Limette" findet ihr bei "The Chocolate Line" (Simon Stevinplein 19)
. Kauft euch ein paar Pralinen, setzt euch gemeinsam auf eine Bank mit Wasseraussicht und genießt gemeinsam euren Schoko-Schock.



5. Inmitten von Büchern frühstücken!

Das "Books & Brunch" (Garenmarkt 30) tischt nicht nur ein leckeres Frühstück auf. Hier könnt ihr gemeinsam auch in diversen Büchern versinken. Sogar die Toiletten sind mit Bücherseiten zugekleistert. Macht es euch zu Zweit auf der Couch bequem, bestellt euch ein Spätaufsteher-Frühstück und plant gemeinsam den Tag durch Brügge.




6. Brügges moderne Küche entdecken!

Das "Kok au vin" (Ezelstraat 19/21) kombiniert leckere, kreative Gerichte mit einem stylischen Interieur.  Bestellt euch einen leckeren Wein, wält das tolle Fünf-Gang-Menü und habt einfach mal zusammen einen sehr leckeren Abend, in einer entspannten Atmosphäre.
 

7. Krimibuchatmosphäre erleben!

Bei Nacht verwandelt sich Brügge. Die zahlreichen, engen Gassen, die leicht beleuchteten Kanalstraßen und die charmanten rustikalen Häuser könnten dann direkt aus einem Krimibuch stammen.
  Hier sind jetzt also die Männer gefragt: Nimmt eure Freundin im Arm und passt gut auf sie auf!



Die Reise wurde freundlicherweise von Tourismus Flandern-Brüssel unterstützt. Vielen Dank dafür!

Sonntag, 9. November 2014

Sponsored Post: Meine Erfahrungen mit Garden Gourmet

Eine Schnitzel ohne Fleisch? Frikadellen ohne Hack?

Für mich wäre das vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen, auch heute stehe ich vegetarischen Fleischimitaten sehr skeptisch gegenüber. Umso spannender war ich auf die Produkte von Garden Gourmet.

In den nächsten Wochen werden die Produkte mit einer Verpackung in den großen Supermärkten erhältlich sein. Ich habe mir das vegetarische Schnitzel, die Gemüsebällchen, die vegetarischen Frikadellen und die vegetarischen Nuggets einmal näher angeschaut.

Wer die Produkte selber einmal austesten möchte, kann im Zeitraum KW 43-46 bei der Coupon-Aktion von Garden Gourmet mitmachen. Über Außendienstmitarbeiter, am Regal und an den Werbedisplays werden Coupons verteilt, mit dem Ihr euch drei Produkte aussuchen könnt und nur zwei zahlen müsst. Zudem gibt es für Neukundne einen Gratis-Testessen-Gutschein Hier könnt Ihr ein Produkt gegen Rücksendung des Kassenbons gratis kaufen.

Das vegetarische Schnitzel:

Mein Favorit sowohl was Geschmack und Optik betrifft. Das Schnitzel hat eine schöne krosse Panade, die Konsistenz kommt einem Hähnchenschnitzel sehr nah und der vollmundige Geschmack überzeugt ebenfalls. Ich würde wetten, dass mindestens sieben von zehn Personen keinen Unterschied zu einem herkömmlichen Hähnchenschnitzel rausschmecken würden.

Vegetarische Frikadellen:

Die Frikadellen überzeugen auch optisch. Eine dunkelbraune Kruste überzieht die gesamte Frikadelle. Der Geschmack ist auch in Ordnung. Leicht würzig. Lediglich die Konsistenz kommt meiner Meinung nach nicht an einer echten Frikadelle dran. Die vegetarische Variante ist nicht so saftig wie die herkömmliche Frikadelle.


Vegetarische Gemüsebällchen:

Mal kein Fleischimitat. Optisch sehr schön, durch die goldene Kruste. Die Gemüsebällchen sind saftig, von außen knusprig und gut gewürzt. Die einzelnen Gemüsesorten konnte ich aber nicht auf Anhieb herausschmecken. Dazu sind die Bällchen zu sehr mit Würze gespickt.



Vegetarische Nuggets:

Von der Optik sind die vegetarischen Nuggets meiner Meinung kaum von normalen Nuggets zu unterscheiden. Eine gleichmäßige, schöne Kruste trifft von innen auf eine helle glänzende Füllung. Wenn man aber reinbeißt, vermisst man die Saftigkeit eines herkönmmlichen Hähnchen Nuggets. Nuchtsdestotrotz sind auch die Nuggets gut gewürzt, hinken nur bezüglich der Konsistenz ein wenig hinterher.


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Freitag, 24. Oktober 2014

Große Nacht des Parmesans: Parmigiano Reggiano lädt zum Dinner ein

Bereits zum dritten Mal hat Parmigiano Reggiano heute zur großen Nacht des Parmesan aufgerufen.

Zum Gedenken an die Folgen des Erdbebens 2012 in Norditalien, bei dem massenweise Parmesan und damit die Arbeit vieler Jahre vernichtet wurden, veranstaltet der italienische Käseproduzent seit 2012 jedes Jahr die Parmigiano Reggiano Night. 

 #dinnertogether


Weltweit kochen Profis, Blogger und Hobbyköche an diesem Abend mit Parmesan und teilen so das italieneische Lebensgefühl. Unter dem Hashtag  #dinnertogether, kann man sich viele leckere Ergebnisse angucken.

Unter dem Motto "Gemeinsames Erleben" habe ich aus dem Parmeasn eine lecker Vorspeise und einen tollen Hauptgang gekocht.

Parmigiano Reggiano
Als Vorspeise haben wir den Parmesan dünn runtergehobelt und ein leckeres Birnen-Chutney mit Rosinen, Nelken, Sternanis und karamellisierten Rosmarin gekocht. Daneben gab es noch einen kleinen pikanten Walnusscrumble, aus Mehl, Walnüssen, Butter und Salz. Dieser war ebenfalls toll für den Parmesan geeignet.

#dinnertogether mit Freunden

Zum Hauptgang gab es eine Hähnchenbrust in einem Parmesanmantel. Da der Parmesan schon selber viel Würze mit sich gebracht hat, benötigte für das Hähnchen nicht viel mehr.

Hähnchenbrust im Parmesanmantel mit Kräutersalat
Dazu gab es ein leckeres Pilzrisotto, das durch die Zugabe erst so richtig schön schlotzig geworden ist.

Pilzrisotto
Insgesamt war es ein toller Abend für alle Beteiligten. Wir hatten sehr viel Spaß mit dem Parmesan, haben zusammen ausgiebig gekocht (und abgespült) und uns gut unterhalten. Der große Laib Parmesan ist immer noch bei uns in der WG ein schöner Eye-Catcher und wird noch den ein oder anderen lustigen Abend mit uns teilen.

Guter Käse, guter Abend. Einfach, aber effektive Formel!

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Eine Portion Herbst aus dem Ofen: Kürbis-Flammkuchen

Der Kürbis ist für mich das Gemüse im Herbst. Man kann den Kalender danach stellen: Kaum wird es Oktober, wimmelt es im Internet und in Zeitschriften überall von Rezepten für Kürbissuppe. Asiatisch mit etwas Ingwer und Chili, ganz klassisch oder mit Orangenabrieb.

Kürbis kann mehr

Sicherlich ist gegen eine gute gemachte Kürbissuppe nichts einzuwenden, aber blickt man einmal etwas über dem Tellerrand merkt man, dass der Kürbis ein sehr vielfältig einsetzbares Gemüse ist. Mein erster Kürbis der Saison, ein Hokkaido (aus dem einfachen Grund, weil man die Schale mit verzehren kann), wurde in Form eines Flammkuchens verarbeitet. Dazu wird der Kürbis mit einem Sparschäler dünn runtergeschält und geraspelt. Der geraspelte Kürbis wird mit etwas Schmand und Crème fraîche verrührt. So bekommt der Flammkuchen ein tollen saftigen Belag. Als Toppings könnt Ihr anstatt Walnüssen und Frühlingszwiebeln auch Birnen, Äpfel und etwas Ahornsirup nehmen. Denn Kürbis lässt sich nicht nur vielfältig verarbeiten, sondern auch sehr gut mit vielen anderen Zutaten kombinieren.
 
Mit Walnüssen und Frühlinszwiebeln gespickt ist der Kürbis-Flammkuchen auch ein toller Party-Snack

Zutaten:
  • 1 Packung Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 150 g Crème fraîche
  • 75 g Schmand 
  • 1 Beutel Maggi Fix Tortellini a la Carbonara
  • 200 g Bergkäse
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 300 g Hokkaido-Kürbis
  • 4 EL Walnusskerne
  • Salz
  • Chiliflocken
Zubereitung: 

Backofen mit Backblech auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Flammkuchen aus dem Kühlregal auf einem Backblech ausrollen. Mit der Kürbismasse bestreichen. Kürbisscheiben, Frühlingszwiebeln, Walnusskerne und Bergkäse darauf verteilen. Den Flammkuchen im Backofen ca. 15 Min. backen.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Sonntagsfrühstück für Angeber: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeeren-Thymian Sauce

Sunday is not sunday without pancakes.

Und mit diesem Rezept wollte Ihr am liebsten jeden Tag Sonntag haben. Denn die Chai Latte Pancakes sind süß und fruchtig zugleich. Der Thymian gibt dem Gericht den letzten Pfiff. Ihr benötigt auf jeden Fall das Obst, da die Pancakes durch das Chai Latte Pulver schon süß sind und durch die Zugabe der Amarettinis die Sache gleich nochmal viel mehr süßer wird. Der Pfirsich und die Heidelbeeren steuern eine angenehme Frische und Säure entgegen.

Fluffige Teilchen

Um die Pancakes besonders fluffig zu bekommen, solltet Ihr das Eiweiß vorsichtig unter dem Teig heben und die Pancakes wirklich nur auf mittlerer Hitze mit Bedacht braten. Das Eiweiß sollte auch richtig steif sein, sonst braucht Ihr euch die Mühe mit dem ganzen Eier trennen gar nicht machen und könnt einfach normale platte Pfannekuchen machen. Wer mag kann den Pfirsichspalten auch noch einen Feinschliff geben und diese in etwas milden Olivenöl und Honig marinieren.

Süß und fruchtg zugleich: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeer-Thymian Sauce


Zutaten für 2 Personen:
  • 3 große Eier
  • 120 g Mehl
  • 140 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3,5 EL Chai Latte Tee Pulver
  • 150 g TK Heidelbeeren
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 EL brauner Zucker
  • eine Handvoll Amarettinis
  • 1 Pfirsich
  • Butter
Zubereitung:

Die Eier trennen. Mehl, Backpulver, Milch, Chai Latte Tee Pulver zu einem glatten, dicken Teig verarbeiten. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und anschließend unter dem Teig heben.

Eine Pfanne mit 2 EL Butter auf mittlerer Hitze erhitzen. Etwas Teig hineingeben und ein paar Minuten backen, bis die gebackene Seite gold und fest aussieht.

Ein Topf mit 1 EL Butter und dem braunen Zucker auf mittlere Hitze erhitzen. Den Zucker karamellisieren lassen. Die TK-Heidelbeeren und den Thymian hinzufügen und für ungefähr zehn Minuten köcheln lassen, bis im Topf eine sämige Sauce entsteht.  Kurz vor Schluss ein wenig Amarettinis zerbröseln und unter die Heidelbeern heben.

Den Pfirsich waschen und in dünnen Spalten schneiden.

Pancakes mit der Sauce, ein paar Amarettinis und den Pfirsichspalten servieren.

Sponsored Video: So kommen die Gurken ins Glas!

Wie kommt die Gurke vom Feld eigentlich ins Glas?

Angefangen wird Mitte April mit der Gurkensaat, die dann in die Erde gegeben wird. Ungefähr 50-55 Tage danach entsteht aus dem kleinen Saatkorn eine erntefähige Gurke. Dazu orientiert man sich an der Größe eines kleinen Fingers. Wenn die Gurken so groß sind, sind sie erntebereit. Anschließend werden die Gurken der Größe nach sortiert, gewaschen und handverlesen bevor es zur endgültigen Abfüllung kommt. Die Gurken werden mit Wasser, Essig, Zucke und Salz aufgegossen. Die simple Grundrezeptur für den Essigsud ist bei Kühne aber streng geheim und wird seit Generationen weitergegeben und ständig weiterentwickelt. Die Gläser werden anschließend luftdicht verschlossen und durch schonendes Erhitzen (Pasteurisation) lange haltbar gemacht. Das typische „Knack“-Geräusch ist übrigens ein Qualitätsmerkmal von Kühne.

Hoher Qualitätsanspruch


Landwirte die Gurken an Kühne liefern, werden jedes Jahr durch verschiedene unabhängige und externe Institute überprüft und zertifiziert. Dabei achtet Kühne darauf, dass die Gurkenfelder oft in Nähe zur Produktionsstätte sind. Neben einem umweltschonenden kurzen Transport, kann die Gurke so auch direkt am gleichen Tag verarbeitet werden. Somit bleibt die Erntefrische erhalten. Die Lieferung der Gurken wird genau gekennzeichnet. Ein Code auf dem Deckel des Gurkenglases ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgung der Gurken bis zu den Landwirten. Zudem kann man auf dem Deckel die genaue Produktionszeit sowie das Mindesthaltbarkeitsdatum ablesen. Ganz schön viele Infos also auf so einem kleinen Deckel.

Guckt euch das Video an und seht wie die Gurke vom Feld in das Glas, auf dem Tisch und anschließend im Mund landet.


Dieser Artikel wurde gesponsort von Kühne.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Atmosphere Resort Kanifushi: Schlemmen wie im Paradies

Ein All-Inclusive Urlaub ist oft aus kulinarischer Sicht gerade nicht ein großes Highlight.

Ganz anders erging es mir aber auf der Insel Kanifushi im Atmosphere Resort. Klar, die Malediven sind schon alleine auf Grund ihrer Lage ein Traumziel, allerdings konnte das Resort auch in Punkto Genuss auf voller Linie punkten.

Schaukeln mit Aussicht auf Kanifushi
Auf Kanifushi habt Ihr die Auswahl zwischen einem Buffet-Restaurant ("Spice"), dem ersten vegetarischen Restaurant auf den Malediven ("Just Veg"), dem Restaurant in der Sunset Bar und dem Teppanyaki Grill. Das Besondere: Das Atmosphere Resort bietet Euch ein "Platinum Plus" Programm an. Alle Besuche im Restaurant (bis auf dem Teppanyaki Grill), Cocktails und Wein in den Bars und Snacks am Pool sind mit im Preis enthalten.

Frühstücken mit Meerblick
Ihr habt die Auswahl aus über 30 Cocktails. Passionata (Litschisaft, Passionsfruchpüree, Apfelsaft und Prosecco), Coco Fraise (Frischer Ananassaft, Kokosnusscreme und Erdbeerpüree) oder American Pie (Frischer Apfel, Honig, Zimt, Joghurt und Vanilleeis) konnten mich immer wieder aufs Neue überzeugen.

Die Cocktails waren immer sehr erfrischend
Es war schön zu sehen, dass die Cocktails wirklich immer mit frischen Früchten hergestellt worden sind und nur hochwertige Spiritousen und Säfte verwendet worden sind. Auch die Weinkarte kommt auf Kanifushi mit einer beachtlichen und ausgeglichenen Auswahl daher. Weine aus der neuen Welt wie z.B. aus Südafrika, Neuseeland oder Chile als auch klassische Rotweine aus Frankreich und Italien und Weißweine aus Deutschland bietet das Atmosphere an. Beim Abendessen in den Restaurants wird man zudem stets beraten und es werden zu den jeweiligen Gerichten die passenden Weine empfohlen.

Kanifushi liegt rund 30 Minuten von Malé entfernt
Besonders beeindruckt hat mich das "Just Veg". Das Restaurant bietet einen atemberaubenden Blick direkt auf dem Ozean.

Das "Just Veg" Dinner mit toller Aussicht
Die Speisen waren alle durch die Bank weg sehr lecker: Wassermelonensalat mit Feta, Brot mit verschiedenen Dips, Pasta mit Mandelpesto und Wasserkresse, frittierter Milchbällchen mit Pistazienpuder.

Frittierte Milchbällchen mit Pistazienpuder
Fleisch wurde hier nie vermisst. Man merkt, dass die Mitarbeiter besonders stolz sind, in dem ersten vegetarischen Restaurant auf den Maldeviven zu arbeiten. Das transportieren diese auch, sodass das Essen gleich noch mehr Freude bereitet.

Käsekuchen
Das Buffet im "Spice" bot immer eine abwechslungsreiche Kost. Am Abend gab es meist Themenabende, zum Frühstuck hat man nichts vermisst. Käse, Wurst, Obst, Müsli, frisches Rührei. Alles war immer stets vorhanden. Gut gefallen hat mir der maledivische Themenabend. So kam ich in den Genuss verschiedene tolle Currys zu probieren und diverse Grillspezialitäten wie Fisch-Kebap zu essen.

Toll waren auch die Snacks an den beiden Pool-Bars, wo sonst kann man bitte mal eben am Pool einen saftigen Wagyu-Burger essen oder ein sehr köstliches Ceviche ( toll angemacht mit etwas Ketchu) bestellen? Genau. Wahrscheinlich nirgendwo außer im Atmosphere Resort auf Kanifushi.

Ceviche ist roher Fisch der durch Zitronen- oder Limettensaft leicht "angegart" wird
Eine kleine Trauminsel. Auch für alle Foodies.

Das Atmosphere Kanifushi Maledives hat mich zu dem Aufenthalt eingeladen. Vielen Dank dafür!

Samstag, 27. September 2014

Sponsored Post: OptiGrill von Tefal im Praxistest

Seid Ihr euch auch manchmal so unsicher, ob ein Fleischstück bereits schon durch oder erst medium ist? Tefal hat dafür jetzt eine praktische Lösung auf dem Markt gebracht: Den OptiGrill mit dem kontrolliertes Garen und perfekte Grillergebnisse möglich sind.

Wie?

Der Tefal Kontaktgrill besitzt eine automatische Anpassung der Grilltemperatur und Grillzyklen je nach Dicke und Art des Grillguts. Per Lichtindikator wird Euch angezeigt, welchen Garzustand das jeweilige Fleisch gerade hat. Im Klartext:  Der Profi Kontaktgrill zeigt Euch an wann euer Fleisch perfekt medium ist. Dazu gibt er akustische und visuelle Signale während des Grillvorgangs.  Am Ende eines Grillvorgangs gibt hält eine automatische Warmhaltefunktion das jeweilige Grillgut warm.



Sechs Grillprogramme

Insgesamt gibt e sechs voreingestellte Grillprogramme: Burger, Geflügel, Sandwiches, Würstchen, Steaks und Fisch. Sowie zwei  Zusatzprogramme: Auftau-Funktion und Manuell. Mir persönlich gefällt insbesondere die Sandwichfunktion sehr gut. Jetzt kann ich mir immer zwei Scheiben Brot nehmen, diese nach Lust und Laune belegen und direkt unter dem Kontaktgrill legen. Aber auch die Steak Funktion hat mir sehr gut gefallen, mein Angus Patty wurde genau wie ich es haben wollte: Schön medium.


Die Grillfläche ist insgesamt 600cm² groß und antihaftbeschichtet. Großer Vorteil: Die Grillplatten sind abnehmbar und spülmaschinengeeignet. Lästiges waschen von der Hand entfällt damit.
Die Grillplatten haben außerdem eine Neigung von sieben Grad für einen einfachen Fettablauf. Ein extragroßer Saftauffangbehälter ist beim Grill mit dabei.


Fazit:

Meiner Meinung nach ist der OptiGrill von Tefal eine schöne und unkomplizierte Haushaltshilfe. Das jeweilige Grillgut wird automatisch ausgemessen, sodass man ein perfektes Grillergebnis zu Gesicht bekommt. Toll finde ich die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. So ist es ganz egal, ob man Fisch, Steak oder eine Wurst im Kontaktgrill legt. Das Ergebnis ist immer gut. Des Weiteren hat mir die Größe vom Grill gefallen. Er ist nicht zu groß, was meine Befürchtung zum Anfang wahr, und lässt sich somit problemlos in die Küche integrieren.

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Mittwoch, 3. September 2014

Kostprobe: Bier von Braufactum

Das nennt man wohl Imagewandel.

Vor zehn Jahren hätte man höchstwahrscheinlich jeden ausgelacht, der behauptet hätte, dass Bier so etwas wie der neue Wein ist.

Ok, es ist nicht ganz so extrem. Aber in den letzten Jahren hat sich das  Feierabendgesöff zu einem Getränk hochgemausert, welches einen enormen Facettenreichtum aufbieten kann.
Der größte Grund dafür: Die große Welle der „Craft Beers“. Die Bierkreationen kleiner Braukunstbetriebe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Eine neue Generation von Brauern kennt in Punkto Kreativität keine Grenzen, wenn es darum geht intensive und neuartige Aromen zu erzeugen.

Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH ist ein Anbieter für hochwertige, „von Hand gebrauter“ Bierspezialitäten. Während der Sommermonate konnte ich einige spannende Sorten probieren und war von der geschmacklichen Vielfalt begeistert. 

Bier mal anders: Craft Beers

Clan  - Scotch Ale

Das dunkle, obergärige Bier, für dessen Herstellung nur gut gelöste Malze verwendet werden, duftet malzig, karamellig. Im Geschmack dominieren exotische Früchte wie Mango und Papaya. Der süße Eindruck wird durch eine santfe, aber intensive Bitterkeit gut abgefangen.

Passt gut zu Chili con Carne oder Kalbsgeschnetzeltes.

Colonia – Bitterbier

Das obergärige Bitterbier hat eine ausgewogene Bitternote. Zur Hopfung wird ausschließlich die seltene Hallertauer Hopfensorte „Saphir“ verwendet. Das Bier riecht leicht floral und präsentiert sich sehr vielschichtig: Anklänge von Ananas und Zitrusaromen werden von prägnanten Bitternoten unterlegt.

Schmeckt zu Couscos oder einer herzhaften Quiche.

Indra- India Pale Ale

India Pale Ale ist Anfang es 18. Jahrhunderts entstanden. Um den langen Seeweg nach Indien zu überstehen, wurde das Bier mit einer höheren Stammwürze eingebraut und mit einer großen Menge an Hopfen versetzt.  Indra aus der BraufactuM Kollektion vereinigt das typische Aroma von Banane und Nelken eines Weizenbieres mit dem hopfengeprägten Charakter eines IPAs. Als Hopfen wurde der amerikanische "Cascade" verwendet.

Lecker zu deftiger Hausmannskost wie Haxe mit Sauerkraut.

Craft Beers strotzen mit tollen Aromen

Roog – Rauchbier

Mein Favorit! Das Rauchbier hat seinen Ursprung in Bamberg. Die Besonderheit: Das Malz, das man für diesen Biertyp verwendet, wird über einem offenen Buchenfeuer gedarrt. Das Ergebnis: Eine tolle rotbraune Farbe, Andeutungen von Orange und Banane die von starken Räuchernoten überlagert werden. Am Anfang schmeckt man Räuchernoten wie von Wacholderschinken, die durch gebrannte Mandeln gemildert werden.

Optimal zu Birne, Bohnen und Speck oder Wild.

Darkon – Schwarzbier

Ein dunkles, untergäriges Bier mit einem starken Bitterschokoladengeschmack. Es werden ausschließlich dunkle Malze eingesetzt, um die typischen milden Röstaromen zu generieren. Die Bitternoten tragen sehr lange nach.

Schmeckt zu Hackbraten oder einer deftigen Brotzeit.

Progusta – Bitterbier

Das Bitterbier verwendet die Hopfensorten „Citra“ aus Amerika und die deutsche Sorte „Hallertauer Mittelfrüh“. Zwei Sorten, die sich ideal ergänzen.  Schmeckt sehr aromatisch, Früchte wie Aprikose und Orange, dazu Cashewnüsse, betont von sanfter Süße und ausgewogener Bitterkeit machen das Bier zu einem harmonischen Allrounder.

Gut zu Rindertatar.

Dienstag, 2. September 2014

Eine Handvoll Glück: Tomaten-Feigen Salat

Wie groß ist das Glück?

Genau eine Handvoll.

Eine Handvoll Tomaten, Schinken, Feigen und Rucola. Sauer, salzig, süß und würzig. Dazu etwas Olivenöl und einen tollen fruchtigen Birnen-Balsamessig (Balsamico geht zur Not auch). Mehr ist nicht nötig, um auf dem Teller eine große Portion voller Salatglück zu haben.

Mit etwas Glück bekommt Ihr jetzt noch auf den Märkten die letzten vollreifen und aromatischen Tomaten. Guckt dabei mal nach links und rechts. Es ist Wahnsinn, was es für eine Tomatenvielfalt gibt. Gelb, schwarz, gestreift, mit Punkten, herzförmig. Und jede hat ihren eigenen Geschmack. Ich habe aus unseren Garten die letzten gelben Cherry-Tomaten stibitzt: Sehr fruchtig und eine tolle Süße und Säure. Wenn Ihr sehr süße Tomaten erwischen solltet, reduziert die Menge der Feigen, da diese schon sehr viel Süße mitbringen.

Süß, salzig, sauer und würzig - ein perfekter Sommersalat.

Zutaten für eine Person:
  • eine Handvoll Rucola, gewaschen
  • eine Handvoll Cherry-Tomaten, gewaschen
  • eine Handvoll Schinken, aufgerollt
  • eine Handvoll Feige, halbiert
  • 4 EL Olivenöl
  • 2,5 EL Birnen-Balsamessig

Zubereitung:

Salat nach Belieben anrichten

Das Olivenöl mit dem Birnen-Balsamessig kurz verrühren. Das Dressing über dem Salat träufeln.

Dienstag, 26. August 2014

Vegan in Topform: Kreative vegane Rezepte nicht nur für Sportler

Vegan und Spitzensport. Wie geht das überhaupt, werden sich viele fragen. Kann man sich lediglich mit „Grünzeugs“ in Topform bringen?

Brendan Brazier ist veganer Ausdauersportler und Ironman-Triathlet. Der erfolgreiche Sportler entwickelte Anfang der 90er Jahre seine „Thrive-Diät. Eine rein pflanzliche Ernährungsweise mit einem Schwerpunkt auf rohen Lebensmitteln. Seine Diät machte ihn leistungsfähiger und er benötigte weniger Zeit zu regenerieren. Sein Buch „Thrive: The Vegan Nutrition Guide To Optimal Performance“ wurde jetzt ins Deutsche übersetzt, mit dem Titel „Vegan in Topform“.

Leckeres Superfood-Chia-Chili

Abwechslungsreiche Rezepte


Das Buch macht einen guten Ersteindruck. Ein schöner Einband, ein ausgewogenes Bild-Text Verhältnis und eine motivierende Schreibe sorgen für einen stimmigen Einstieg. Was man sagen muss: Das Buch ist kein reines Kochbuch. Neben den 200 Rezepten geht Brazier auch auf diverse ökologische, gesundheitliche und ethische Aspekte ein.

Brendan Brazier beweist, dass man eine vegane Lebensweise mit Profisport vereinbaren kann
Mich haben primär die Rezepte interessiert, die in Getränke, Frühstück, Salate, Suppen, Dips und Saucen, Hauptgerichte, Gemüse, Snacks, Energieriegel und Desserts unterteilt sind. Eine hohe Bandbreite. Die Rezepte sind zum großen Teil sehr interessant, da Braziers seine Zutaten auf höchstens 150 Grad erhöht. Ein frisches Feigenmus schmeckt morgens sehr gut auf einem Stück Brot, ein Kokos-Kreuzkümmel Dressing bringt Abwechslung auf das Salatbuffet und eine rohe Zucchini- und Karottenlasagne ist eine tolle Alternative zu der herkömmlichen italienischen Lasagne.
Oftmals vermisse ich bei veganen Rezepten das kreative Etwas. In „Vegan in Topform“ finde ich viele tolle und interessante Kniffe, weshalb ich das Buch aus kochtechnischer Sicht definitiv 
 empfehlen kann.

Schmackhafte Rote-Bete-Ravioli mit Basilkum-Macadamia Ricotta
Fazit:

„Vegan in Topform“ ist ein empfehlenswertes ganzeinheitliches veganes Kochbuch, was durch seine  Rezepte zu begeistern weiß.

Ein Rezept  aus dem Buch für den Sommerausklang verrate ich Euch. Eine erfrischende Karotten-Ingwer-Kaltschale:

Karotten-Ingwer-Kaltschale

Zutaten:

  • 750 ml Kartottensaft
  • 1 Avocado
  • 1 EL frischer Ingwer, geschält und klein gehackt
  • 2 TL Misopaste

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Standmixer geben und pürieren.

Sonntag, 17. August 2014

Weg vom Mittelmeer: Walnuss-Salbei Crostini

Tomate; Mozzarella und etwas Brot. Kann man das Trio jemals wieder trennen? Wahrscheinlich nicht. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, um einen kleinen Happen mal anders zu servieren. Ein Beispiel ist ein Crostini der mal komplett von der mediterranen Aromatik weggeht und eher eine nordische Richtung einschlägt.

Frittiertes Kraut


Für unsere kleinen Crostini benutzen wir grünen Spargel und Walnüsse als Hauptzutaten. Der grüne Spargel hat den großen Vorteil, dass man ihn auch roh verzehren kann. Hauchdünn aufgeschält, entfaltet dieser ein tolles erfrischendes "grünes" Aroma. Dadurch, dass wir die Walnüsse in etwas braunem Zucker karamellisieren, bekommen diese eine schöne dezente Süße. Knusprig frittierte Salbeiblätter komplementieren dann das Raw-Crostini. Generell ist es sehr interessant mal Kräuter kurz in heißes Öl zu werden. Dadurch bekommen die Kräuter eine tolle Textur. Der Geschmack mildert sich meiner Meinung nach durch das viele Öl etwas ab, aber da Munderlebnis ist trotzdem anders.

Die frittierten Salbeiblätter geben dem Crostini eine besondere Note
Zutaten: 
  • 150 g grüner Spargel
  • 50 g Walnüsse
  • 1 EL brauner Zucker
  • Baguette
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Salbei, frisch
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Dünne Scheiben vom Baguette herunter schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl goldbraun ausbacken.

Den Spargel von den holzigen Enden befreien und mit einem Sparschäler dünne Streifen schälen. Diese in etwas Zitronensaft, Salz und Chiliflocken kurz marinieren.

In eine Pfanne den Zucker zergehen lassen und die Walnüsse darin kurz karamellisieren.

150 ml Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und das Salbei darin kurz frittieren und auf einem Tuch abtropfen lassen. Alle Zutaten dekorativ auf dem Crostinis anrichten.

Freitag, 15. August 2014

Sponsored Post: Meine persönlichen Impressionen von Limfjord - von Haupt- und Nebendarstellern

Zugegeben: Limfjord. Das klang in meinen Ohren erst einmal nicht allzu spannend. Ganz im Norden von Dänemark, quasi im Mitten von Nichts. Was soll da schon einen großartig erwarten? Außer das 1700 km² große Gewässer.


Gefangen von Wasser


Jetzt ein paar Tage weiß ich, dass Limfjord gar nicht mehr bieten zu braucht als seine scheinbar nie endenden Wasserwege. Noch eine halbe Stunde vor Limfjord, sieht die Landschaft nicht besonders spektakulär aus. Feld, Wiese, Feld, Wiese, mal ein paar Bäume, Feld, Wiese. 

Gut, dass sich da in Limfjord ändert. Man fühlt sich in der Region vom Wasser umzingelt. Egal wo man hinfährt, rechts und links sieht man immer das ruhige Blau. Und die weite Ferne. Der Fjord, das ist hier der Hauptdarsteller. Was aber auch für einen guten Film die Regel ist, gilt auch für eine tolle Region. Alleine mit einem guten Hauptdarsteller kann eine Region noch lange nicht begeistern. Aber auch die zahlreichen unscheinbaren, aber wichtigen Nebendarsteller findet man in Limfjord vor.

 Einfach, aber gut


So sind es die Einwohner von Limfjord, die einen das Ankommen ganz oben Norden so leicht machen. Eine Mischung aus sympathischer Distanz und Neugier trifft einem immer um die Ecke. Aus kulinarischer Sicht sind natürlich die vielen lokalen Erzeuger interessant, die stets mit viel Leidenschaft bei ihrer Sache sind. Rundum Limfjord lebt ein Großteil der Menschen von der Landwirtschaft und Fischerei. Austern, Lamm, Kartoffel oder Wurzelgemüse. Alles findet man hier von exzellenter Qualität vor.  Ein Grund auch, warum die Küche so simpel gehalten ist. Auf dem Teller kommt was gut ist und mehr nicht. Weitere Nebendarsteller in Limfjord sind die zahlreichen kleinen Inseln.


Auf Venö findet man zahlreiche idyllische Ausblicke, verwinkelte Strandeinblicke und kleine ursprüngliche Häfen. Die meisten Inseln lassen sich problemlos innerhalb weniger Stunden komlett mit dem Auto erkunden.

Fazit: Limfjord hat mich überascht! Die Region strahlt viel Ruhe und Gelasenheit aus. Und konnte mich mit ihrer tollen Landschaft und Menschen begeistern.


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