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Montag, 5. Dezember 2022

Die geballte Ladung Power: Chiasamen-Cräcker mit Erbsenpüree und marinierten Feta

Was waren das früher nur für einfache Zeiten. Man hat sich ein Knäckebrot geschnappt, hat etwas gute Butter darauf gestrichen und fertig.

Heute würde man wahrscheinlich, über solch ein Knäckebrot nur spöttisch lachen. Zumindest diejenigen, die ein Gefallen an Superfood und Healthy  Food gefunden haben.

Genau diese, dürften sich jetzt besonders über mein Rezept freuen. Schnell gemachte Superfood-Cräcker mit Chiasamen, Hanfsamen, Buchweizen, Flohsamen, Arionia und Heidelbeeren. Die Arionia-Saaten Mischung hat es voll in sich ;). Und in Kombination mit salzigen Fetakäse, kommt die leicht süßliche Mischung sogar noch etwas besser zur Geltung.

Darunter gesellt sich ein erfrischendes Erbsenpüree, das ihr mit der Limette mutig säuerlich abschmecken könnt.

Möge die Macht  Kraft mit euch sein!


Zutaten für 2 Personen:

  • 10 Chia-Cräcker
  • 100 Gramm Fetakäse
  • 150 Gramm Tiefkühl-Erbsen
  • 1 Limette
  • 1 Esslöffel Creme fraiche
  • Salz
  • Arionia-Saaten Mischung
  • eine halbe Gurke
Zubereitung:

Die Erbsen in kochendem Wasser weich koche und mit der Creme fraiche, dem Saft der Limette und etwas Salz grob mit einem Mixer pürieren.

Den Feta zerbröseln und durch die Arioniamischung ziehen. Alternativ könnt ihr jeglich andere Samen verwenden, wie z.B. Sesam, um den Käse etwas zu verzieren.

Die Gurke waschen und in kleine Stücke schneiden. 

Die Chia Cräcker mit dem Erbsenpüree, der Gurke und dem Fetakäse belegen.

Freitag, 24. Oktober 2014

Große Nacht des Parmesans: Parmigiano Reggiano lädt zum Dinner ein

Bereits zum dritten Mal hat Parmigiano Reggiano heute zur großen Nacht des Parmesan aufgerufen.

Zum Gedenken an die Folgen des Erdbebens 2012 in Norditalien, bei dem massenweise Parmesan und damit die Arbeit vieler Jahre vernichtet wurden, veranstaltet der italienische Käseproduzent seit 2012 jedes Jahr die Parmigiano Reggiano Night. 

 #dinnertogether


Weltweit kochen Profis, Blogger und Hobbyköche an diesem Abend mit Parmesan und teilen so das italieneische Lebensgefühl. Unter dem Hashtag  #dinnertogether, kann man sich viele leckere Ergebnisse angucken.

Unter dem Motto "Gemeinsames Erleben" habe ich aus dem Parmeasn eine lecker Vorspeise und einen tollen Hauptgang gekocht.

Parmigiano Reggiano
Als Vorspeise haben wir den Parmesan dünn runtergehobelt und ein leckeres Birnen-Chutney mit Rosinen, Nelken, Sternanis und karamellisierten Rosmarin gekocht. Daneben gab es noch einen kleinen pikanten Walnusscrumble, aus Mehl, Walnüssen, Butter und Salz. Dieser war ebenfalls toll für den Parmesan geeignet.

#dinnertogether mit Freunden

Zum Hauptgang gab es eine Hähnchenbrust in einem Parmesanmantel. Da der Parmesan schon selber viel Würze mit sich gebracht hat, benötigte für das Hähnchen nicht viel mehr.

Hähnchenbrust im Parmesanmantel mit Kräutersalat
Dazu gab es ein leckeres Pilzrisotto, das durch die Zugabe erst so richtig schön schlotzig geworden ist.

Pilzrisotto
Insgesamt war es ein toller Abend für alle Beteiligten. Wir hatten sehr viel Spaß mit dem Parmesan, haben zusammen ausgiebig gekocht (und abgespült) und uns gut unterhalten. Der große Laib Parmesan ist immer noch bei uns in der WG ein schöner Eye-Catcher und wird noch den ein oder anderen lustigen Abend mit uns teilen.

Guter Käse, guter Abend. Einfach, aber effektive Formel!

Freitag, 28. März 2014

Küchenquickie: Fetaschnitzel mit Stachelbeermarmelade

Pah. Von wegen überbacken schmeckt alles besser. Paniert UND überbacken schmeckt alles besser! Bestes Beispiel dafür ist mein knuspriges Fetaschnitzel. Umhüllt von einer Nusspanade wird es ganz langsam in der Pfanne ausgebacken. Denn nur so wird der Käse von Innen schön cremig und zergeht auf der Zunge.

 

Nicht immer wenden


Wer mag, darf gerne noch ein wenig Rosmarin mit in die Panada hacken. Das kitzelt die Zunge noch ein wenig mehr. Anstatt Stachelbeermarmelade funktioniert natürlich auch jede andere leicht säuerliche Marmelade. Toll stelle ich mir auch jetzt bald im April ein säuerliches Rhabarber-Kompott mit einem Hauch von Vanille dazu vor. Wichtig ist, dass ihr das kleine Fetaschnitzel nicht ständig in der Pfanne wendet. Vertraut mir: Fünf bis sechs Minuten kann der Käse auf mittlerer Hitze in Pfanne bleiben, ohne das ihm was passiert. Nur so werden die Nüsse langsam goldbraun geröstet und der Käse von Innen weich.

In der Ruhe Pfanne liegt die Kraft.

Außen knusprig und im Inneren weich
Zutaten für 1 Person:

  • 150 g Feta
  • 80 g Mandeln und Haselnüsse
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Öl
  • Stachelbeermarmelade

Zubereitung:

Mit der Gabel das Ei kurz verquirlen. Die Mandeln und die Haselnüsse kurz hacken. Den Feta erst in etwas Mehl wenden, anschließend im Ei und dann durch die Nüsse ziehen. 

Eine Pfanne mit reichlich Öl erhitzen. Den Feta von jeder Seite auf mittlere Hitze circa 6-7 Minuten braten.

Mit Stachelbeermarmelade servieren.

Sonntag, 27. November 2011

Fingerfood - ein Klassiker: Mozzarella-Sticks

Fingerfood ist schon toll. Kleine Portionen, die mit einem Happen im Mund landen, für die man gar kein Besteck braucht. Perfekt für einen Sonntagabend vor der Flimmerkiste.

Ein bewährter Klassiker des Fingerfoods, der nahezu überall immer gut wegkommt, sind die Mozzarella Sticks.

Im Supermarkt meist überteuert und aus 90% Panade bestehend, kann man am eigenen Herd bessere und leckere Sticks zubereiten.

Der Clou dabei ist, die Panade anstatt wie üblich aus Semmelbrösel zu machen, aus Panko zuzubereiten.


Panko sind "japanische Semmelbrösel"  bzw. Brotkrumen die aus Weißbrot ohne Krusten hergestellt werden. Es hat den Vorteil, dass die Panierungen mit Panko wesentlich luftiger, knuspriger und locker werden, als mit den uns bekannten Paniermehl.

In Supermärkten habe ich es noch nicht zu kaufen gesehen, allerdings führt jeder gängige Asialaden Panko in den Regalen. Eine 500 Gramm Tüte kostet meist um die 2,50 Euro.

Zu den Stick bzw. Kugeln habe ich noch einen kleinen Tomatendip gemacht. Dabei habe ich eine Dose Sarno San Marzano Tomaten verwendet. Die Tomaten aus Kampanien schmecken besonders fruchtig und aromatisch, da sie am Fuße des Vulkans Vesvus angebaut werden.


Zutaten für 12 Kugeln:

  • 1 Packung Mini Mozzarella Kugeln (in meiner Packung waren 12 Stück enthalten, man kann sich aber auch Sticks aus einer Kugel Mozzarella schneiden.)
  • 1 Tasse Panko
  • 1 Ei
  • 1/2 Tasse Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
Tomatendip:

  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilli
  • Zucker
  • Basilikum, getrocknet
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • Öl

Zubereitung:

Für den Tomatendip Öl einem kleinen Topf erhitzen.

Knoblauch und Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Anschließend im Topf für drei bis vier Minuten auf mittlere Stufe anbraten.

Tomaten samt Saft hinzufügen und für sechs bis acht Minuten leicht köcheln lassen. Mit einem Kartoffelstampfer (wer keinen hat, nimmt einfach ein Messer oder einen Löffel), die Tomatenstückchen zerkleinern.Wer gar keine Tomatenstücke mit im Dip haben möchte, muss den Inhalt einmal komplett im Mixer pürieren.

Mit Salz, Pfeffer, Chilli und WICHTIG Zucker (!) abschmecken. Zucker hebt immer den Eigengeschmack der Tomate nochmals ein bisschen hervor.

Zum Schluß getrockneten Basilikum oder wahlweise Oregano unter dem Dip mischen. Alles für zehn Minuten zum Schluß nochmals leicht köcheln lassen.

Für die Mozzarella Kugeln eine Panierstraße aus Mehl, Ei und Panko vorbereiten. Dazu Mehl in eine Schüssel geben, in eine andere Schüssel ein Ei mit einer Gabel zerschlagen und mit Salz und Pfeffer würzen, und in einer dritten Schüssel das Panko geben.

Soviel Öl in eine Pfanne geben, dass die Kugeln darin "schwimmen" können und das Öl auf hoher Stufe erhitzen.

Mozzarella Kugeln abtropfen lassen und leicht mit Mehl bestäuben, danach durch das Ei ziehen und anschließend mit Panko bestreuen, sodass man kaum noch mehr was vom Käse sieht.

Um zu gucken, ob das Öl heiß genug ist, einfach ein bisschen Panko in die Pfanne werfen. Wenn es Blasen wirf, hat das Öl die richtige Temperatur erreicht und ihr könnt mit der Hitze ein wenig runtergehen.

Panierte Kugeln in die Pfanne geben. Je nachdem wie heiß das Öl ist, kann die ganze Sache 30 Sekunden oder zwei Minuten dauern. Deshalb stets am Herd bleiben und die Kugeln zwischendurch immer ein wenig drehen.

Wenn es plötzich laut wird und Öl in die Höhe spritzt, heißt es schnell die Kugeln aus der Pfanne holen und auf ein Zewa geben. Dann hat der Käse im Inneren seinen flüssige Zustand erreicht. Wer es nicht so flüssig mag, holt sie einfach eher raus und wartet nur bis das Panko goldbraun wird.

Die Stangen, die eigentlich bei mir Kugeln sind mit dem Dip servieren und ab auf die Couch !