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Donnerstag, 13. März 2014

Hübsch und lecker: Panna-cotta-Pie mit Obst

Ich kann ganz zweie Wörter auf Italienisch: Panna (dt. Sahne) und cotta (dt. gekocht). Die typisch italienische Nachspeise ist nicht mehr und nicht weniger: Gekochte Sahne. Je nach Gusto aromatisiert mit etwas Vanille, Tonkabohne oder Zitronenabrieb. Das Gute an Panna cotta ist, dass sie kein Hexenwerk und idiotensicher ist.

Vom Glas auf dem Kuchen 

 

Panna cotta macht nicht nur im Glas eine gute Figur, sondern auch auf dem Kuchen. Dazu wird die Masse einfach auf einem vorgebackenen Mürbeteig gegossen und dann im Kühlschrank gestellt. Wer mit Mürbeteig auf dem Kriegsfuss steht, kann auch fertigen Mürbeteig aus dem Supermarkt zurückgreifen. Der Vorteil an der Panna-cotta-Pie ist, dass man so direkt einen erfrischenden Nachtisch für mehrere Personen hat. Bei dem Obst, könnt Ihr euch frei austoben. Jetzt im Frühling kann man den Panna-cotta-Pie auch toll mit saisonalen Obstsorten wie Rhabarber und Apfel belegen.

Ach ja, einen großen Vorteil gegenüber der Panna cotta im Glas hat der Kuchen noch. Man muss die Panna cotta nicht vorsichtig aus dem Glas stürzen. Stattdessen kann man direkt mit der Gabel loslegen. Und gar nicht mehr aufhören.

Panna-cotta-Pie ein Gaumen- und Augenschmaus

Zutaten:
  • 360 g Mehl
  • 30 g Puderzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Eigelb
  • 5 Blatt Gelantine (alternativ: Agar-Agar)
  • 750 g Sahne
  • 125 g Zucker
  • 2 Vanilleschoten
  • verscheiden Obstsorten
Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz vermischen. Die Butter in grobe Würfel schneiden, dazugeben und alles zu einer bröseligen Masse vermengen. Das Ei hinzufügen und das Ganze rasch zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen. Den Boder der Springform mit dem Teig auslegen und Ränder hochziehen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Form 15 Minuten kühl stellen.

Backofen auf 225 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig auf mittlere Schiene 12-15 Minuten backen. Eigelb und 1 TL Sahne verrühren und den warmen Boden damit bestreichen. Damit die Einstechlöcher geschlossen werden. Für die Panna cotta die Gelantine 10 Mintuten in kaltem Wasser einweichen. Vanilleschoten aufschneiden,das Mark herauskratzen. Schoten, Mark, Zucker und Sahne in einem Topf aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen, die Gelantine ausdrücken und unter ständigem Rühren in der Sahnemischung auflösen. Die Masse etwa 20 Minuten abkühlen lassen und zwischendurch umrühren. Die Schoten herausnehmen und die Panna cotta auf dem Pie verteilen. Den Kuchen mindestens 3 Stunden kühl stellen, bis der Belag fest geworden ist. Mit dem Obst garnieren.

Freitag, 15. November 2013

Der Geschmack von Winter: Bourbon-Pie mit gebrannten Mandeln

Wie schmeckt der Winter für Euch?

Für mich schmeckt er auf jeden Fall immer nach gebrannten Mandeln! Ich glaube seit ich denken kann, freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf die kleinen Nüssen die von einer knackigen Zuckerhülle umfasst sind.

Und jetzt stellt Euch diese kleine Winterköstlichkeit auf einem Kuchen vor: Unten ein Streuselbodenteig, ein paar gebrannte Mandeln und als Krönung ein leckerer Whiskeyguss.

Statt Whiskey kam man auch bestimmt ein paar Esslöffel Rum nehmen und den Kuchen dann eventuell sogar mit ein paar Rosinen verfeinern.

Dazu ein Klecks frisch geschlagene Sahne mit etwas Zimt und man schwebt direkt ohne Umwege im siebten Kuchenhimmel.


Zutaten:
  • 2 Eier
  • 1 EL Speisestärke
  • 5-8 EL Whiskey
  • 200 g gebrannte Mandeln
  • Zimt
  • Salz
  • 175 g brauner Zucker
  • 140 g Butter
  • 220 g Mehl

Zubereitung:

Den Backofen auf Umluft 150 Grad vorheizen.

Eine Tarteform mit 24 cm Durchmesser mit 20g Butter fetten und mit etwas Mehl ausstäuben.
200 g Mehl, 1 Prise Zimt und Salz in eine Schüssel geben. 100 g Zucker und 100 g weiche Butter in Flöckchen dazugeben. Mit den Knethaken zu groben Streuseln verkneten. Die Streusel in der Form zu einem Boden andrücken und dabei einen hohen Rand formen. Im Ofen ca. 12 Minuten vorbacken.

25 g Butter schmelzen. Eier mit den Schneebesen des Rührgerätes aufschlagen und dabei 75 g Zucker einrieseln lassen. Danach Stärke, dann Whiskey und flüssige Butter unterrühren.

Gebrannte Nüsse auf dem Streuselboden verteilen und den Guss darübergeben. Im heißen Ofen 20-25 Minuten weiterbacken. Herausnehmen, abkühlen lassen und aus der Form heben.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Im siebten Käsekuchenhimmel: Himbeer-Mascarpone-Käsekuchen

Käsekuchen geht immer. Und wird nie auf Dauer langweilig, da man ihn immer etwas abwandeln kann. In dieser Variante steuern die Amarettinis eine tolle Süße zu der Säure der Himbeeren bei. Und das Beste: Man findet die kleinen süßen italienischen Mandelkekse unten als Boden und oben als knusprige Streusel.

Wer Himbeeren nicht mag, kannauch jegliche andere Beerensorte nehmen, die etwas Säure mit sich trägt. Die Mascarpone-Masse kam mir etwas geschmacksvoller vor, als die herkömmlichen Massen mit Frischkäse.


Zutaten für eine 26cm Springform:
  • 120 g Butter
  • 200 g Amarettini
  • 5 Eier 
  • 125 g Zucker
  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Magerquark
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
  • 300 g Himbeeren
Zubereitung:
Den Boden der Form mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten. Die Butter schmelzen. Amarettini fein zerkrümeln und mit der Butter mischen. Drei Viertel davon in die Form geben und am Boden fest drücken. Übrige Streusel beiseitestellen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Für die Creme die Eier trennen. Eiweiße mit 50 g Zucker steif schlagen. Eigelbe mit restlichem Zucker cremig rühren. Mascarpone, Quark, Vanillezucker, Zitronenschale, Zitronensaft und Puddingpulver unterrühren. Den Eischnee unterheben.

Die Hälfte der Creme auf dem Streuselboden glatt streichen. Die Hälfte der Himbeeren darauf verteilen, restliche Creme darauf verstreichen und mit dem übrigen Himbeeren belegen. Mit den beiseitengestellten Streuseln belegen. Im Ofen Umluft 160 Grad ca. 20 Minuten backen, dann den Kuchen bei Umluft 140 Grad weitere 50 Minuten backen. Kuchen vollständig auskühlen lassen.

Samstag, 23. März 2013

Luftig, locker, latschig: 1/2 Klassischer Käsekuchen

Käsekuchen mit Limette. Mit Mascarpone. Mit Schokolade und Nüssen. Mit Mohn. Und so weiter so fort. Vor lauter Käsekuchenvariationen gerät der normale klassische Sonntagskäsekuchen schnell ins Vergessen.

Ebenso schnell in Vergessenheit gerät, dass es zwischen Käsekuchen und Cheesecake einen wichtigen Unterschied gibt. Während in der amerikanischen Variante in den meisten Fällen Frischkäse zum Einsatz kommt, beinhaltet der deutsche Käsekuchen meist Quark als Masse.

Ich gehöre nach dem heutigen Backversuch, wahrscheinlich eher zu der Cheesecake-Fraktion. Irgendwie mag ich deren Konsistenz lieber. Schön dicht und fest. Mein Käsekuchen dagegen war eher luftig und locker. (Ganz klassisch war er übrigens auch nicht. Ein bisschen Frucht gehört für mich einfach dazu. Sahne kommt eigentlich bestimmt auch nicht in den Klassiker).

Und lag nichtsdestotrotz wie ein Klotz im Magen.

Jetzt wo ich gerade nochmal die Backzeit durchgehe, fällt mir auf, dass ich den Kuchen anstatt 1 Stunde nur 40 Minuten gebacken habe. Ok. Kein Wunder also, dass er "schön" lufitg, locker und lätschig geworden ist.


Zutaten für eine Springform (28cm):
  • 750 g Magerquark
  • 6 Eier (M)
  • 180 g Zucker
  • 300 g Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Speisestärke
  • 100 g Butter
  • 200 g Vollkorn-Butterkekse
  • 2 kleine Dosen Mandarinen
Zubereitung:

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten. Kekse fein zerkrümmeln und mit der Butter mischen. Die Keksmasse auf den Boden der Form drücken, dabei einen Rand bilden.

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.

Für die Quarkmasse die Eier trennen. Eigelbe und 80 g Zucker hell-cremig rühren. Eiweiße, Salz und 100 g Zucker steif schlagen. Sahne steif schlagen. Quark unter die Eigelbcreme rühren, dann den Eischnee unterheben. Die Stärke unterziehen, zuletzt die geschlagene Sahne unterheben.

Die Quarkmasse auf die Keksmasse geben und mit Mandarinen bedecken.

Im Ofen ca. 20 Minuten backen. Dann den Kuchen bei 140 Grad weitere 40 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen

Montag, 13. August 2012

Pimp my Cheesecake: Superduper caramelized Pekannuss-Cheesecake

Weltfriedenbringer. Seelentröster. Geht-Immer-Egal-Wann-Und-Wo-Speise.

Käsekuchen kann meiner Meinung nach einiges und hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einen meiner Lieblingskuchen gemausert.

Das Tolle ist, dass man einen Käsekuchen aufmotzen kann wie man will. Mit Heidelbeeren, Kokos, Limette oder wie in meinem Fall mit leckeren knackigen karamellsierten Nüsse. Das Rezept verlangt zwar etwas Arbeit, aber hinterher erspart man sich immerhin den Abwasch.

Denn mit Garantie werden die Teller bis hin zum letzten Käsekuchenkrümmel abgeleckt.



Zutaten für 8 Personen:

Für die Masse:
  • Pflanzenöl (zum Ausstreichen der Form)
  • 600 g Frischkäse
  • 120 g Zucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 4 Eier, leicht verquirlt
  • 60 g Sauerrahm

Für den Boden:
  • 160 g Haferkekse
  • 40 g Butter, geschmolzen

Für die karamellisierten Nüsse:
  • 150g Pekannüsse
  • 90 g Zucker

Karamellsauce:
  • 65 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 100 g Sahne 

Zubereitung:

Backofen auf 140 Grad vorheizen.

Eine Springform (20cm Durchmesser) leicht fetten und sowohl den Rand und den Boden mit Backpapier auslegen.

Für den Boden die Kekse fein zerstroßen. Die Krümel mit der geschmolzenen Butter zu einer feuchten, sandigen Masse vermengen, gleichmäßig auf dem Boden der Springform verteilen und andrücken.

Für die Käsemasse den Frischkäse mit dem Zucker in eine große Schüssel geben. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark ebenfalls in die Schüssel geben. Alles gut verrühren. Dabei nach und nach die verquirlten Eier und den Sauerrahm hinzufügen. Die Masse auf den Keksboden in die Springform gießen und 60-70 Minuten backen

Den Kuchen auf Raumtemperatur abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Für den Belag aus karamellisierten Nüssen die Pekannüsse auf einem Backblech verteilen und bei 140 Grad etwa 15 Minuten  im Backofen goldbraun rösten.

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Zucker in einem großen Topf langsam erhitzen. Während des Schmelzens nicht umrühren. Sobald der Zucker zu einem goldbraunen Karamell geschmolzen ist, die Nüsse hinzufügen und vorsichtig mit einem Kochlöffel umrühren. Wenn die Nüsse mit dem Karamell bedeckt sind, auf dem Backblech verteilen und abkühlen lassen. Den festgewordenen Karamell zerbrechen.

Für die Karamellsauce die Butter mit dem Zucker in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze zu einem dunklen Karamell kochen. Sobald die gewünschte Farbe erreicht ist, die Sahne in den Topf gießen. Dabei kräftig rühren. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Sauce mit einem Löffel auf die Mitte des Kuchens geben. Die Nüsse auf dem Kuchen verteilen und de Kuchen für etwa 4-5 Stunden im Kühlschrank stellen.

Dienstag, 31. Januar 2012

Sweet dreams are made of this... - Toblerone Cheesecake Bars

Käsekuchen geht immer. Ob ganz klassisch puristisch, nach New Yorker Art, mit Limette aufgepeppt, mit Obst der Saison oder auch einfach Mal Süß bis zur Obergrenze mit einzelnen Tobleronenstückchen.

Wer es nicht so süß mag, reduziert einfach die Zuckermenge und gibt stattdessen etwas Zitronen- oder Orangenschale mit in die Füllung.

Die Füllung kam mir zu erst etwas sehr flüssig vor, aber die Sorge war dann doch unbegründet. Nachdem sie im Ofen war, verfestigte sie sich doch relativ gut und nach einiger Zeit im Kühlschrank war sie dann perfekt.

In amerkanischen Foodblogs wird recht oft von "Cheesecake Bars" gesprochen, was im Endeffekt nichts anderes ist als mundgerechte geschnittene Käsekuchenstückchen.


Zutaten für eine normale Backform:

Für den Boden:
  • 12-14 Butterkekse
  • 6 EL Butter, geschmolzen
  • 3 EL brauner Zucker
  • 2 EL Mehl
  • 1/8 EL Salz

Für die Füllung: 
  • 500 g Frischkäse
  • 150 g Zucker
  • 80 g saure Sahne
  • 2 große Eier
  • 1 Vanilleschote
  •  150 - 200 g Toblerone (je nach Geschmack)

Zubereitung:

Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Die Backform mit Alufolie so ausdecken, dass etwas Alufolie über die Form rüberlappt (erleichtert später das Herausnehmen.).

Die Butterkekse in einem Mixer fein zermahlen.

Die Butter in der Mikrowelle oder in einem Topf schmelzen lassen und mit dem Mehl, braunem Zucker, Salz und dem Keksen vermischen.

Der Teig sollte eine leicht bröselige Konsitenz haben. Falls nicht einfach noch mehr Butterkekse- oder falls das Gegegnteil passiert ist, noch mehr Butter hinzufügen.

Den Teig in die Backform füllen und leicht andrücken. Anschließend für rund 15 Minuten im Ofen backen und 30 Minuten abkühlen lassen.

Für die Füllung den Frischkäse ungefähr drei Minuten cremig-flüssig schlagen. Zucker hinzufügen und eine Minute weiterschlagen. Anschließend die Eier, die saure Sahne und die Vanilleschote hinzufügen und alles miteinander gut vermischen.

Die Toblerone klein oder grob hacken (wie man will) und unter die Frischkäsemasse heben.

Die Füllung auf den Boden verteilen und für ca. 35 - 40 Minuten im Ofen backen.

Den Kuchen anschließend für 12 Stunden im Kühlschrank packen und danach in einzelne Stücke schneiden.