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Mittwoch, 21. September 2016

Pinneken mit Bums! Selbsgemachter Pfirsich-Chili Likör

Cheers!

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder hier auf dem Blog. Grund dafür ist ein tolles Projekt von Tine, die das Blog Pottlecker  und Kathi, die das Blog Pottgewächs betreibt. Beides im Übrigen sehr sympathische Frauen, mit denen ich schon einmal kochen durfte.

Um das Kochen soll es heute nicht gehen. Stattdessen steht das Trinken im Vordergrund. Ganz nach dem Motto "Sommer im Pinnchen", haben die beiden Ruhrpottgrazien dazu aufgerufen, sich an Schnaps- oder Likörrezepte ranzusetzen, die den Sommer für den Herbst konservieren.

Bei mir fiel die Wahl relativ schnell auf einem Weinbergpfirsich. Ich mag die leichte Süße und Säure dieser Pfirsiche sehr gerne. Im Sommer kann ich von den platten Dingern kaum genug bekommen.

Der Clou bei meinem Likör: Die Pfirsichwürfel werden mit etwas Vanille, braunen Zucker und Chili eingerieben. Zusätzlich kommt eine Chilischote mit im Likörchen mit rein. Eine tolle fruchtige, leicht pikante Angelegenheit! 

Macht sich meiner Meinung nach im Übrigen auf Grund der Chilischote auch gut als Likör, den man zum Grillen zu einer Wurst mal trinken kann.

Also ran an die Pfirsiche und Chilis und noch einmal mit ordentlich Bums den Sommer in der Flasche konservieren!

PS: Nicht wundern. Dieser Post ist noch ohne Rezeptbild. Das Bild wird aber schnell nachgereicht.

PPS: Morgen wird die Frickeltante ihr Pinnekenrezept  vorstellen.

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Zutaten für ca. 1 Liter:
  • 1 Zitrone
  • 500 Gramm Weinbergpfirsiche
  • 2 Vanilleschoten
  • 350 ml Vodka
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL brauner Zucker
Zubereitung:


Die Pfirsiche waschen und in feine Würfel schneiden. Mit dem Saft der Zitrone, der ausgekratzten Vanilleschoten- und mark, braunen Zucker und Chiliflocken vermengen und für drei Stunden ziehen lassen.

Alles kurz mit einem Stabmixer fein pürieren. Vodka hinzufügen, in eine Flasche abgießen.

Durch ein Küchentuch alles in eine Flasche abseihen, aufgeschnittene Chilischote hinzufügen und den Likör im Kühlschrank kühl stellen.

Sonntag, 17. August 2014

Weg vom Mittelmeer: Walnuss-Salbei Crostini

Tomate; Mozzarella und etwas Brot. Kann man das Trio jemals wieder trennen? Wahrscheinlich nicht. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, um einen kleinen Happen mal anders zu servieren. Ein Beispiel ist ein Crostini der mal komplett von der mediterranen Aromatik weggeht und eher eine nordische Richtung einschlägt.

Frittiertes Kraut


Für unsere kleinen Crostini benutzen wir grünen Spargel und Walnüsse als Hauptzutaten. Der grüne Spargel hat den großen Vorteil, dass man ihn auch roh verzehren kann. Hauchdünn aufgeschält, entfaltet dieser ein tolles erfrischendes "grünes" Aroma. Dadurch, dass wir die Walnüsse in etwas braunem Zucker karamellisieren, bekommen diese eine schöne dezente Süße. Knusprig frittierte Salbeiblätter komplementieren dann das Raw-Crostini. Generell ist es sehr interessant mal Kräuter kurz in heißes Öl zu werden. Dadurch bekommen die Kräuter eine tolle Textur. Der Geschmack mildert sich meiner Meinung nach durch das viele Öl etwas ab, aber da Munderlebnis ist trotzdem anders.

Die frittierten Salbeiblätter geben dem Crostini eine besondere Note
Zutaten: 
  • 150 g grüner Spargel
  • 50 g Walnüsse
  • 1 EL brauner Zucker
  • Baguette
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Salbei, frisch
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Dünne Scheiben vom Baguette herunter schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl goldbraun ausbacken.

Den Spargel von den holzigen Enden befreien und mit einem Sparschäler dünne Streifen schälen. Diese in etwas Zitronensaft, Salz und Chiliflocken kurz marinieren.

In eine Pfanne den Zucker zergehen lassen und die Walnüsse darin kurz karamellisieren.

150 ml Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und das Salbei darin kurz frittieren und auf einem Tuch abtropfen lassen. Alle Zutaten dekorativ auf dem Crostinis anrichten.

Freitag, 2. März 2012

Pfannenquickie: Zucchini-Fritters

Locker, fluffig und saftig. Dabei noch gesund und eine willkommende Abwechslung für einen Snack vor dem Fernseher.

Die Zucchini-Fritters sind schnell zusammengemischt und kann man ganz nach Geschmack auch noch mit etwas Chili, Schalotten, Knoblauch, Minze oder auch mit anderen Gemüsesorten mischen.

Durch das Backpulver gehen sie in der Pfanne schön auf.

Wichtig ist, dass das Wasser aus der Zucchini nahezu komplett verschwindet. Sonst habt ihr hinterher nur ein latschiges geschmackloses Etwas auf dem Teller.

Als Dip kann man neben der Limetten-Créme-Fraiche auch Joghurt mit fein gehacktem Knoblauch oder Chili-Sauce verwenden.


Zutaten für ca. 10 Fritters:

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 1 großes Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 80 -100 Gramm Mehl
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Créme Fraiche
  • 1 Limette, unbehandelt

 Zubereitung:

Die holzigen Enden der Zucchini abschneiden. Die Zucchini auf einer Reibe grob raspeln und in einer großen Schüssel werfen.

Einen Teelöffel Salz zu der Zucchini hinzufügen und für 10 Minuten stehen lassen (damit das Salz in Ruhe das Wasser entziehen kann). Anschließend die Zucchini in einem sauberen Geschirrtuch geben und die Masse auswringen. Du wirst erstaunt sein, wieviel Wasser dabei herauskommt. Eine andere das Wasser aus den Zuchhini rauszulassen, wäre die Masse einfach in ein Sieb zu geben und mit einem Holzlöffel von oben gegenzudrücken.

Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Die trockene Zucchinimasse mit dem Ei, Backpulver, Frühlingszwiebeln und Mehl gut vermischen (wenn die Masse zu "flüssig" erscheint, einfach noch ein wenig Mehl hinzufügen). Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne 2 Esslöffel Öl auf mittlerer Hitze erhitzen. Den Teig mit einem Löffel in die Pfanne geben und auf jeder Seite für ca. 3 - 4 Minuten braten, bis die Fritters eine goldbraune Farbe annehmen.

Daran denken immer ein wenig Öl nachzugeben, wenn ihr fertige Fritters aus der Pfanne geholt habt.

Fertigen Fritters im Backofen bei ungefähr 150 Grad warm halten.

Für den Dip einfach die Créme Fraiche mit dem Abrieb von der Limette und den Saft einer 1/2 Limette vermischen.

Dienstag, 15. November 2011

Auf Ex ! - Radieschen-Shooter

Wer hat es nicht ab und an gerne ? Einen kleinen Schnaps, runter damit und meist fühlt man sich danach direkt besser. Egal ob zum Magen aufräumen oder aus Partylaune heraus. Aber es muss nicht immer Alkohol sein !

Steffen Henssler hat in seinem neuen Kochbuch unterschiedliche schnelle Shootervarianten, die sich beispielsweise perfekt für ein Buffet eignen. Einer davon ist der Radischen-Shooter. Im Handumdrehen mit simplen Zutaten gemacht. Schmeckt sehr erfrischend und ist z.B. nach dem Sport mal eine willkommende gesunde erfrischende Abwechslung.




Zutaten für 4 Personen:

  • 180 g Radieschen
  • 50 ml kalte Milch
  • 60 ml kaltes Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 90 g Créme Fraiche
  • 1 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilli
  • 3 Stängel Petersilie

Zubereitung:

Die Radieschen waschen und fein reiben. Die Milch mit der Créme Fraiche und den Mineralwasser mit einem Handmixer verühren. Die Petersilie waschen und Blätter abzupfen (ob krause oder glatte Petersilie ist egal).

Die Zitrone heiß abwaschen und die Häflte der Schale fein abreiben. Den Saft einer halben Zitrone auspressen. Abgeriebene Schale und Saft zur Milchmischung geben. Mit Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken. Mit einem Stabmixer nochmal die Milchmischung kurz aufschäumen lassen. Die geriebenen Radieschen und die Petersilie untermmischen. Anschließend in kleine Gläser oder Pinnchen gießen.

Wer jetzt noch Lust hat, kann aus den Radieschenblätter ein schmackhaftes Pesto herstellen. Eignet sich hervorragend für Pasta, aber auch als Aufstrich fürs Brot.



Zutaten: 

  • 25 g Radieschenblätter
  • 20 g Parmesan (wer kein Parmesan hat, kann auch zur Not auch Gouda als kostengünstigere Variante nehmen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 40 g Öl (Sonnenblumenöl eignet sich hierfür gut)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 15 g geröstete Haselnüsse/Paranüsse/Macadamianüsse/Walnüsse (was für Nüsse der Schrank grade hergibt)
Zubereitung:

Radieschenblätter waschen. Die Nüsse in einer Pfanne kurz ohne Öl anrösten. Knoblauch fein hacken und Parmesan reiben. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer solange pürieren, bis die Konsistenz erreicht ist, die man am liebsten mag.