Posts mit dem Label Kräuter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kräuter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. März 2015

Völlig unterschätzt: Fenchelgrün-Birnen Topping

Manchmal unterschätzt man Dinge.

Und wirft sie sogar womöglich im Müll. Das war bei oft beim Grün vom Gemüse der Fall.

Karottengrün, Radieschenblätter oder Fenchelgrün. Alles radikal abschneiden und ab weg damit.

Gerade in dem grüne Gestrüpp der einzelnen Gemüsesorten steckt oftmals geballte Aromatik drin. Zum ersten durfte ich das in Athen erfahren. Ein Salat mit etwas Fenchelgrün angemacht, ließ mich erstmal skeptisch blicken.

Auf einmal soll ich etwas essen, was ich sonst immer Mülle geworfen habe? Naja. Augen zu und durch. Und siehe da: Was für ein toller Geschmack! Leicht nach Anis, ein wenig nach grünem Kraut und in der Gesamtheit echt erfrischend.

Mit den Blättern von Radieschen habe ich schon einmal etwas zubereitet: Pesto aus Radiechenblättern.  .

Dieses Mal war das Grün vom Fenchel dran. Aus wenigen Zutaten könnt ihr damit ein leckeres Topping zaubern, was ihr aufs Brot schmieren könnt oder unter die Pasta heben könnt. Passt auch super zu Geflügel.


Zutaten für ein kleines Glas:


  • Das Grün von einer Fenchelknolle
  • 1/2 Birne
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1-2 EL Estragon, getrocknet (gerne auch frischen, wenn Ihr welchen zur Verfügung habt)
Zubereitung:

Das Grün vom Fenchel abschneiden, kurz abwaschen und fein hacken.

Die Birne entkernen und in kleine Würfel schneiden, Birne und Fenchelgrün in einem Glas vorsichtig vemengen. Olivenöl  und Estragon hinzufügen. Mit etwas Salz abschmecken.



Sonntag, 17. August 2014

Weg vom Mittelmeer: Walnuss-Salbei Crostini

Tomate; Mozzarella und etwas Brot. Kann man das Trio jemals wieder trennen? Wahrscheinlich nicht. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, um einen kleinen Happen mal anders zu servieren. Ein Beispiel ist ein Crostini der mal komplett von der mediterranen Aromatik weggeht und eher eine nordische Richtung einschlägt.

Frittiertes Kraut


Für unsere kleinen Crostini benutzen wir grünen Spargel und Walnüsse als Hauptzutaten. Der grüne Spargel hat den großen Vorteil, dass man ihn auch roh verzehren kann. Hauchdünn aufgeschält, entfaltet dieser ein tolles erfrischendes "grünes" Aroma. Dadurch, dass wir die Walnüsse in etwas braunem Zucker karamellisieren, bekommen diese eine schöne dezente Süße. Knusprig frittierte Salbeiblätter komplementieren dann das Raw-Crostini. Generell ist es sehr interessant mal Kräuter kurz in heißes Öl zu werden. Dadurch bekommen die Kräuter eine tolle Textur. Der Geschmack mildert sich meiner Meinung nach durch das viele Öl etwas ab, aber da Munderlebnis ist trotzdem anders.

Die frittierten Salbeiblätter geben dem Crostini eine besondere Note
Zutaten: 
  • 150 g grüner Spargel
  • 50 g Walnüsse
  • 1 EL brauner Zucker
  • Baguette
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Salbei, frisch
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Dünne Scheiben vom Baguette herunter schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl goldbraun ausbacken.

Den Spargel von den holzigen Enden befreien und mit einem Sparschäler dünne Streifen schälen. Diese in etwas Zitronensaft, Salz und Chiliflocken kurz marinieren.

In eine Pfanne den Zucker zergehen lassen und die Walnüsse darin kurz karamellisieren.

150 ml Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und das Salbei darin kurz frittieren und auf einem Tuch abtropfen lassen. Alle Zutaten dekorativ auf dem Crostinis anrichten.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Vorsicht Angeber: Kräutersalat mit Ziegenkäsetaler und Whisky-Bitterorangen

Wollt Ihr mal so richtig angeben?

Dann probiert mal diesen geschmacksvollen Kräutersalat aus. Dieser wird mit einen Ziegenkäsetaler, der mit Bacon umwickelt wird, getoppt. Zudem gesellen sich Bitterorangen die in etwas Whisky geschmort worden sind dazu. Am Ende bekommt werdet Ihr einen Salat der Extraklasse, der durch seine geschmackliche Vielfalt begeistert, auf dem Teller haben.

Falls Ihr keine Bitterorangen/Pomeranzen bekommt, passen selbstverständlich auch normale Orangen.

Ich hatte die gerade zur Hand, da ich mir ein Glas aus der Türkei mitgenommen habe.

Pomeranzenmarmelade aus dem Viverde Hotel Loryma
Statt Weizen könnt Ihr auch diesen Salat mit Couscous zubereiten

Zutaten für 2 Personen:
  • 200 g Weizen
  • 2 Ziegenkäsetaler
  • 2 Scheiben Bacon
  • 6 Radieschen
  • 1/4 Gurke
  • 1/4 Bund Minze
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • 4 Blätter Salbei
  • 1 EL brauner Zucker
  • 4 EL Whisky
  • 5 EL Bitterorangenmarmelade (alternativ: normale Orangen oder Orangenmarmelade mit Stücken)
  • 2 EL Orangensaft
  • 2 EL Öl
Frische Kräuter wie Minze oder Salbei sorgen für das gewisse Etwas

Zubereitung:

Den Weizen für ca. 30 Minuten in leicht kochendes Wasser bissfest garen. Die Ziegenkäsetaler mit den Bacon umwickeln.

Die Minze, Schnittlauch und Salbei grob hacken. Radieschen und Gurke in feine Stifte schneiden. Die Kräuter mit der Gurke und den Radischen zusammen vermischen.

In einem Topf die Bitterorangen, braunen Zucker, Orangensaft und Whisky geben. Alles auf niedriger Stufe sirupartig einkochen lassen.

In einer Pfanne das Öl auf mittlerer Hitze erhitzen und die umwickelten Ziegekäsetaler von jeder Seite ca. 3 Minuten anbraten.

Vegetarier lassen einfach den Bacon weg und panieren den Käse mit Semmelbröseln

Montag, 31. März 2014

Frühlingsfrische: Bärlauch-Parmesan Butter

Beeilt Euch! Noch habt Ihr die Chance in schattigen, feuchten und humusreichen Laubwäldern Bärlauch zu finden. Dabei gilt: Bitte nur so viel pflücken, wie Ihr für euren Eigenbedarf benötigt. Zudem solltet Ihr auch darauf achten, dass ihr die Pflanze nicht mit dem gifitigen Maiglöckchen verwechselt.

Wenn Ihr euch unsicher seid, riecht einfach mal an der Pflanze. Wenn sie intensiv nach Knoblauch riecht, könnt Ihr euch sicher sein, dass es sich um Bärlauch handelt.

Allzweckswaffe Bärlauch


In der Küche ist Bärlauch ein echter Allrounder. Ihr könnt aus Bärlauch Pestos, Aufstriche, Salate oder Suppen erstellen. Der Geschmack bleibt einzigartig. Leicht scharf und erfrischend zugleich. Ich habe mich für eine köstliche Bärlauch-Parmesan Butter entschieden. Die könnt Ihr euch nicht nur auf das Brot schmieren, sondern damit auch ganz easy eure Pasta aufmotzen.

Eine gute Butter und ein gutes Brot. Mehr braucht man nicht.
Zutaten:
  • 100 g Butter
  • 40 g Bärlauch
  • 15 g Parmesan
Zubereitung:

Die Butter etwas eine halbe Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Bärlauch mit einem Messer grob hacken. Den Parmesan fein reiben. Butter, Bärlauch und Parmean mit dem Stabmixer kurz mixen.