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Dienstag, 24. Januar 2023

Sonntagsfrühstück für Angeber: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeeren-Thymian Sauce

Sunday is not sunday without pancakes.

Und mit diesem Rezept wollte Ihr am liebsten jeden Tag Sonntag haben. Denn die Chai Latte Pancakes sind süß und fruchtig zugleich. Der Thymian gibt dem Gericht den letzten Pfiff. Ihr benötigt auf jeden Fall das Obst, da die Pancakes durch das Chai Latte Pulver schon süß sind und durch die Zugabe der Amarettinis die Sache gleich nochmal viel mehr süßer wird. Der Pfirsich und die Heidelbeeren steuern eine angenehme Frische und Säure entgegen.

Fluffige Teilchen

Um die Pancakes besonders fluffig zu bekommen, solltet Ihr das Eiweiß vorsichtig unter dem Teig heben und die Pancakes wirklich nur auf mittlerer Hitze mit Bedacht braten. Das Eiweiß sollte auch richtig steif sein, sonst braucht Ihr euch die Mühe mit dem ganzen Eier trennen gar nicht machen und könnt einfach normale platte Pfannekuchen machen. Wer mag kann den Pfirsichspalten auch noch einen Feinschliff geben und diese in etwas milden Olivenöl und Honig marinieren.

Süß und fruchtg zugleich: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeer-Thymian Sauce


Zutaten für 2 Personen:
  • 3 große Eier
  • 120 g Mehl
  • 140 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3,5 EL Chai Latte Tee Pulver
  • 150 g TK Heidelbeeren
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 EL brauner Zucker
  • eine Handvoll Amarettinis
  • 1 Pfirsich
  • Butter
Zubereitung:

Die Eier trennen. Mehl, Backpulver, Milch, Chai Latte Tee Pulver zu einem glatten, dicken Teig verarbeiten. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und anschließend unter dem Teig heben.

Eine Pfanne mit 2 EL Butter auf mittlerer Hitze erhitzen. Etwas Teig hineingeben und ein paar Minuten backen, bis die gebackene Seite gold und fest aussieht.

Ein Topf mit 1 EL Butter und dem braunen Zucker auf mittlere Hitze erhitzen. Den Zucker karamellisieren lassen. Die TK-Heidelbeeren und den Thymian hinzufügen und für ungefähr zehn Minuten köcheln lassen, bis im Topf eine sämige Sauce entsteht.  Kurz vor Schluss ein wenig Amarettinis zerbröseln und unter die Heidelbeern heben.

Den Pfirsich waschen und in dünnen Spalten schneiden.

Pancakes mit der Sauce, ein paar Amarettinis und den Pfirsichspalten servieren.

Dienstag, 10. November 2015

Kostprobe: Mövenpicks Gebrannte Mandel [Plus: Rezept]

Wie riecht eigentlich Weihnachten?

Für mich eindeutig nach gebrannten Mandeln!

Der süßliche, nussige Geruch nach Karamell wickelt mich jedes Jahr aufs Neue um Finger.

Umso gespannter war ich die aktuelle EisCreation von Mövenpick zu probieren. Die Sorte Winter Mövenpicks Gebrannte Mandel kommt mit eine cremigen Mandeleis, zarter Karamellsauce und kandierten Mandelstücken daher.



Das Eis hat eine sehr luftig-leichte Konsistenz und schmilzt im Mund relativ schnell. Die Karamellsauce sorgt für eine angenehme tiefe Süße, kandierte Mandelstücke verleihen dem Eis ein wenig Textur und fügen sich somit,zum sehr lockeren Eis, sehr gut ein.


Mir hat das Eis sehr gut geschmeckt, das es für mich den typischen Geschmack von gebrannter Mandel in Eisform bringt. Man schmeckt Süße, was Knackiges und etwas Nussiges.

Ich habe das Eis für einen winterlichen Eiskaffee verwendet. Hier findet ihr das Rezept.

Winterlicher Mandeleiskaffee
  • 1 Kugel Gebrannte Mandel Eis
  • 150 ml Kaffee
  • 100 ml Milch
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Vanillemark



Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander in einem Shaker kurz mixen. We mag kann den Eiskaffee mit gebrannten Mandeln garnieren.

Montag, 21. Juli 2014

Eis für Dummies: Raffaello-Himbeer Eis

Keine Angst. Eis zu machen ist kein Hexenwerk. Und beim Raffaello-Himbeer Eis, welche ich bei Yvonne von Experimente au meiner Küche gefunden habe, kann man eigentlich auch nichts falsch machen.

Vier Zutaten und eine Kuchenkastenform. Mehr braucht Ihr nicht, um euch ein wenig abzukühlen. Wer es nicht gerne süß mag, darf ruhig ein paar mehr Himbeeren dem Eis hinzufügen. Und vielleicht sogar ein wenig zermatschte Himbeeren unter die Eismasse ziehen. Dann wechseln sich fruchtig-sauer und karibisch-süß immer ab.

Auch wenn Tropentemperaturen eigentlich nur nach Nichtstun schreien: Das Raffaello-Himbeer Eis lässt sich zwischen Schweißtropfen von der Stirn putzen und dauernden Eiswürfel nachlegen, garanatiert noch schnell zubereiten. Spätestens beim nächsten Überschreiten der 30 Grad seid Ihr froh, dass Ihr da ja noch was im Tiefkühler habt.


 Zutaten für 1 Kastenform:
  • 200 g Raffaello
  • 400 g Schlagsahnee
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch
  • 250 g Himbeeren

Zubereitung

Die Kastenform mit Klarsichtfolie auslegen. Raffaello mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken und mit der gezuckerten Kondensmilch verrühren. Schlagsahne steif schlagen und unter die Masse heben. 150 g Himbeeren  mit einer Gabel zermatschen. Auf dem Boden der Kastenform verteilen und mit den restlichen Himbeeren bedecken.

Die Eismasse vorsichtig darauf gießen. Die Kastenform für mindestens zehn Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Samstag, 14. Juni 2014

Antipasti für den süßen Zahn: Sommerliche Dessert-Bruschettas

Wollt Ihr, dass man auf der nächsten sommerlichen Gartenparty über euch extrem tuschelt? Aber eher so ein gut gemeintes Tuscheln mit vollem Mund: „Schmmmeckt das gut!“, „Das muss ich mir merken!“.

Obst auf das Brioche


Dann probiert mal meine Dessert- Bruschettas aus. Die Antipasto Variante könnt Ihr nicht nur pikant und herzhaft servieren, sondern auch sommerlich süß. Leckeres aromatisches Obst gibt es gerade jetzt zum Sommer. Ihr müsst nicht zwingend Erdbeeren, Pfirsiche oder Heidelbeeren. Auch Kirschen mit etwas Amaretto verfeinert, eignen sich wunderbar. Ebenso könnt Ihr auch anstatt Frischkäse beispielsweise Quark nehmen. Ihr könnt auch ein Teil des Obstes kurz in einem Topf etwas erwärmen oder einkochen und dann auf den Briochescheiben servieren.

Wichtig ist nur, dass Ihr immer ein verbindendes (cremiges) Element zwischen der knusprigen Briochescheiben und dem Obst habt. Wenn Ihr das Brioche nicht seperat in der Pfanne anbraten wollt, könnt Ihr es auch kurz im Toaster geben.

Dann steht dem positiven Getuschel nichts mehr im Weg.


Bei dem Obst habt Ihr freie Wahl und könnt auch beispielsweise Kirschen nehmen


Zutaten für 2 Personen:
  • 100 g Erdbeeren
  • 100 g Pfirsiche
  • 100 g  Heidelbeeren
  • 100 g Kiwis
  • 1 Zitrone, unbehandelt
  • 4 EL Frischkäse
  • 2,5 EL Ricotta
  • 50 ml Olivenöl, fruchtig
  • eine Prise Zimt
  • 5 EL Honig
  • Minze, frisch
  • 4 EL Creme fraiche
  • 2 EL Kokosflocken
  • 1 Schuss Kokoslikör
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • Butterbrioche
  • Puderzucker
  • Butter

Zubereitung:

Das Baguette in dünnen Scheiben schneiden. Die Scheiben von jeder Seite mit etwas Puderzucker bestäuben und in einer Pfanne mit 2 EL Butter auf mittlerer Hitze anbraten, bis die Baguettescheiben von jeder Seite leicht karamellisiert sin
Die Erdbeeren in dünnen Scheiben schneiden. Die Pfirsiche schälen und fein würfeln. Die Kiwis ebenfalls schälen und in feine Stifte schneiden.

Kokos-Creme fraiche
Die Kokosflocken kurz in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Danach die Kokosflocken mit dem Kokoslikör und der Creme fraiche glatt rühren.

Zitronen-Ricotta
Von der Zitrone die Schale abreiben und mit dem Ricotta vermischen. Den Saft einer halben Zitrone auspressen und ebenfalls zu dem Ricotta hinzufügen. Zum Schluss einen Esslöffel braunen Zucker untermischen.

Minz-Frischkäse:
Den Frischkäse mit 2 EL Honig glatt rühren. Die Minze in feine Streifen schneiden und unter dem Frischkäse mischen.

Honig-Vanille-Olivenöl:
Die Vanilleschote längst aufschneiden und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark mit dem Olivenöl vermischen. Honig und eine Prise Zimt hinzufügen. Alles gründlich verrühren. Die Pfirsichwürfel in das Öl hineingeben und leicht marinieren.

Die verschiedenen Aufstriche dünn auf die Baguettscheiben streichen. Danach die Erdbeerwürfel auf die Kokos-Creme fraiche, die Heidelbeeren auf dem Minz-Frischkäse und die Kiwi auf dem Zitronen-Ricotta servieren. Die Pfirsiche mit etwas Honig-Vanille-Öl ebenfalls auf einer Scheibe Baguette servieren.

Eine tolle Farbenpracht: Dessert-Bruschettas mit Obst der Saison

Die Heidebeeren passen gut mit der Minze zusammen

Montag, 26. Mai 2014

Küchenquickie: Whisky-Mirabelllen mit Amarettinikaramell

Diese Woche wird die Woche der wenigen Worten. Ein Umzug steht an.

Und ein wahrer Gentleman genießt und schweigt ja eh.

Deswegen: Für Euch gibt es unten das schnell zubereitete Rezept. Nur noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Anstatt Amarettinis könnt ihr auch Butterkekse nehmen.

Ein Fünf-Minuten-Dessert: Mirabellen, Whiskey und Amarettinis


 Zutaten für eine Person:
  • 6 Mirabellen
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Amarettinis, zerbröselt
  • 4 EL Joghurt
  •  4 cl Whiskey 
Zubereitung:

Die Mirabellen entkernen und in Spalten schneiden. Die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Mirabellen darin leicht anbraten. Die Sahne und den Zucker hinzufügen. Solange leicht einkochen, bis die Masse leicht karamellisiert. Zum Schluss mit etwas Whisky ablöschen und die Amarettinis in die Pfanne kurz einrühren.
Mit Joghurt servieren.


Der Bulleit Bourbon Whiskey besticht durch sein harmonisches Aroma



 Vielen Dank an Alexander and James, die mir die Flasche zur Verfügung gestellt haben!

Freitag, 18. April 2014

Guildo hat euch lieb: Die besten Nussecken der Welt

Bock auf schlanke Linie? Super Sommerfigur? Gesund durch den Frühling?

Dann bitte jetzt einmal oben rechts auf das x klicken.

Guildos Ecken


Denn diese unfassbar leckeren Nussecken, gehen ohne Umwege direkt auf die Hüfte. Wahrscheinlich werden sie deswegen nur ein- bis zweimal im Jahr bei uns gemacht. Und sind auf der Kaffeetafel immer das Highlight. Da können selbst die besten Torten und saftigsten Kuchen auf dem Tisch stehen. Die Nussecken werden immer leer. Auch wenn eigentlich nichts mehr reinpasst.

Das Rezept stammt ursprünglich von Guildo. Der Guildo Horn, der vor einigen Jahren mal beim Grand Prix aufgetreten ist. "Nussecken und Himbeereis..." - Ihr erinnert Euch bestimmt. Seitdem geistert das Rezept für die Nussecken einige Jahre durch das Netz.

Und ist das Beste was der Grand Prix für mich je hervorgebracht hat

Guildos Nussecken gehen immer
Zutaten:

Für den Teig:
  • 300 g Weizenmehl
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 130 g Margarine
Für den Belag:
  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 200 g gehackte Haselnüsse
  • 200 g gehackte Mandeln
  • 200 g Butter
  • 7 EL Aprikosenmarmelade
  • Schokoladenglasur

Zubereitung:

Den Backofen auf eine Temperatur von 180°C vorheizen.

Für die Vorbereitung des Belages Wasser und Butter aufkochen.
Dann die Haselnüsse und die Mandeln untermischen und abkühlen lassen.
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig bereiten.

Den Mürbeteig auf einem Backblech gleichmäßig ausrollen und mit der Aprikosenmarmelade bestreichen.

Anschließend den abgekühlten, vorbereiteten Belag darüberstreichen.
Backblech für ca. 20 - 30 Minuten bei 180°C in den Ofen schieben. Das Gebäck soll gut hellbraun sein.

Dann abkühlen lassen und noch warm in die entsprechenden Ecken schneiden.

Die beiden spitzen Ecken der Nußecken mit Schokoladenglasur überziehen.

Schneller weg als man denkt

Donnerstag, 13. März 2014

Hübsch und lecker: Panna-cotta-Pie mit Obst

Ich kann ganz zweie Wörter auf Italienisch: Panna (dt. Sahne) und cotta (dt. gekocht). Die typisch italienische Nachspeise ist nicht mehr und nicht weniger: Gekochte Sahne. Je nach Gusto aromatisiert mit etwas Vanille, Tonkabohne oder Zitronenabrieb. Das Gute an Panna cotta ist, dass sie kein Hexenwerk und idiotensicher ist.

Vom Glas auf dem Kuchen 

 

Panna cotta macht nicht nur im Glas eine gute Figur, sondern auch auf dem Kuchen. Dazu wird die Masse einfach auf einem vorgebackenen Mürbeteig gegossen und dann im Kühlschrank gestellt. Wer mit Mürbeteig auf dem Kriegsfuss steht, kann auch fertigen Mürbeteig aus dem Supermarkt zurückgreifen. Der Vorteil an der Panna-cotta-Pie ist, dass man so direkt einen erfrischenden Nachtisch für mehrere Personen hat. Bei dem Obst, könnt Ihr euch frei austoben. Jetzt im Frühling kann man den Panna-cotta-Pie auch toll mit saisonalen Obstsorten wie Rhabarber und Apfel belegen.

Ach ja, einen großen Vorteil gegenüber der Panna cotta im Glas hat der Kuchen noch. Man muss die Panna cotta nicht vorsichtig aus dem Glas stürzen. Stattdessen kann man direkt mit der Gabel loslegen. Und gar nicht mehr aufhören.

Panna-cotta-Pie ein Gaumen- und Augenschmaus

Zutaten:
  • 360 g Mehl
  • 30 g Puderzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Eigelb
  • 5 Blatt Gelantine (alternativ: Agar-Agar)
  • 750 g Sahne
  • 125 g Zucker
  • 2 Vanilleschoten
  • verscheiden Obstsorten
Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz vermischen. Die Butter in grobe Würfel schneiden, dazugeben und alles zu einer bröseligen Masse vermengen. Das Ei hinzufügen und das Ganze rasch zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen. Den Boder der Springform mit dem Teig auslegen und Ränder hochziehen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Form 15 Minuten kühl stellen.

Backofen auf 225 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig auf mittlere Schiene 12-15 Minuten backen. Eigelb und 1 TL Sahne verrühren und den warmen Boden damit bestreichen. Damit die Einstechlöcher geschlossen werden. Für die Panna cotta die Gelantine 10 Mintuten in kaltem Wasser einweichen. Vanilleschoten aufschneiden,das Mark herauskratzen. Schoten, Mark, Zucker und Sahne in einem Topf aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen, die Gelantine ausdrücken und unter ständigem Rühren in der Sahnemischung auflösen. Die Masse etwa 20 Minuten abkühlen lassen und zwischendurch umrühren. Die Schoten herausnehmen und die Panna cotta auf dem Pie verteilen. Den Kuchen mindestens 3 Stunden kühl stellen, bis der Belag fest geworden ist. Mit dem Obst garnieren.

Montag, 10. März 2014

Der Endgegner: Chai Latte-Milchreis mit Thymianpflaumen

Es gibt Gerichte bei denen ich einfach Angst habe. Das sind für mich kleine Endgegner in der Küche, welche oft gegen mich gewinnen. Ein solch ein Endgegner heißt Milchreis.

Das Gemeine ist ja, dieser Milchreis schaut so unscheinbar aus: Kleiner als eine 1-Cent-Münze, schmaler als ein Grashalm und langweilig blass. Aber er hat es faustdick hinter den Ohren, beziehungsweise eher hinter den Körnern. Mal wird Endgegner Milchreis bei mir gar nicht weich, dann brennt die Milch an oder der Milchreis schmeckt einfach nichts. Und mit nichts meine ich wirklich NICHTS. Selbst ein herzhafter Biss in ein Stück Papier, dürfte dagegen ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse sein.

Thymian-Pflaumen als Unterstützung 

 

Aufgeben ist aber nicht. Darum habe ich mir Unterstützung geholt, in Form von Kochbüchern und Pflaumen.

Die Kochbücher habe ich gewälzt, um mir Tipps zu holen, damit mein Milchreis mal direkt im ersten Anlauf gelingt. Folgendes solltet Ihr beachten:
  • Einen großen Topf verwenden, damit man gut umrühren kann
  • Einen Topf mit dicken Boden nehmen, damit nichts anbrennt
  • Die Milch einmal aufkochen lassen, den Milchreis hinzufügen und auf den Herd auf niedrigster Stufe zurückstellen
  • Deckel drauf
  • Ruhe und Geduld haben und den Milchreis ausquellen lassen 
Zugegeben: Das klingt einfach. Ich weiß nicht, was ich davor immer falsch gemacht habe. Na gut. Aber um ganz auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mir noch einen Partner mit ins Boot geholt: Die Pflaumen. Diese sollen den Milchreis ein bisschen Geschmack bringen. Dazu habe ich die Pflaumen in etwas Butter und Honig in der Pfanne angebraten. Am Ende habe ich noch etwas Thymian dazugegeben. Und ganz zum Schluss die Superkraft Chaipulver.

Und was soll ich sagen? Er wurde besiegt! Der Milchreis war zum Verzehr geeignet und konnte sogar geschmacklich durch die Thymian-Pflaumen und dem Chaipulver überzeugen.

Eigentlich doch ein leichtes Spiel.

Mit Thymian-Pflaumen und Chaipulver erfolgreich in die Knie gezwungen
Zutaten für 2 Personen:
  • 500 ml Milch
  • 125 g Milchreis
  • 3 EL brauner Zucker
  • 2-3 EL Chai Latte Teepulver
  • 4 Pflaumen
  • 2 EL Honig
  • 1,5 EL Butter
  • 1 EL Thymian, getrocknet
Zubereitung:

Die Milch in einem Topf geben und einmal kurz aufkochen. Milchreis einrühren und den Herd auf niedrigster Stufe stellen. Deckel auf dem Topf geben. Den Milchreis 35-45 Minuten aufquellen lassen.

Die Pflaumen entkernen. Butter in der Pfanne erhitzen und Honig hinzufügen. Pflaumen beigeben und leicht karamellisieren lassen. Zum Schluss den getrockneten Thymian dazugeben.

Braunen Zucker und das Chai Latte Teepulver in den Milchreis einrühren. Milchreis mit den warmen Thymian-Pflaumen servieren.

Sonntag, 26. Januar 2014

Gib mir Saures, Baby! - Zitronentarte

Es ist ja doch gar kein Hexenwerk. Tarte. Das klang bisher in meinen Ohren immer nach hoher Handwerkskunst. Das Einzige was ein bisschen Handwerk erfordert, ist lediglich der Boden aus Mürbeteig.

Die herrlich fruchtig-säuerliche Zitronencreme ist im Handumdrehen zusammengerührt Ursprünglich wollte ich noch etwas frischen Ingwer mit in die Creme hineinreiben. Leider hatte ich keinen mehr im Kühlschrank. Das war aber nicht allzu schlimm, denn die Tarte schmeckte auch ohne Ingwer sehr gut. Bissen für Bissen könnt Ihr mit der Tarte die frostigen Minusgrade vergessen.

Also, ran ans Backen. Gegen den Winterblues.

Sauer macht lustig. In diesem Fall auch glücklich.

Zutaten:
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter, kalt
  • 4 Bio-Zitronen
  • 1 EL Speisestärke
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 255 Gramm Zucker

Zubereitung:

Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

Für den Mürbeteig Mehl, 75 g Zucker, ein Ei und Butter Flöckchen mit den Knethaken des Handrührgeräts verrühren. Mürbeteig mit den Händen glatt verkneten. Mürbeteig ca. 30 Minuten kalt stellen.

Mürbeteig ausrollen und in eine gefettete mit Mehl ausgestäubte Springform geben. Mit einer Gabel den Mürbeteig einstechen, damit er im Ofen nicht sehr stark aufgeht.

Im Ofen für ca. 10 Minuten backen.

Für die Füllung die Schale von zwei Zitronen abreiben, Zitronen auspressen und 180 ml Zitronensaft abmessen. Den Saft mit der Zitronenschale, Sahne, drei Eier, 180 Gramm Zucker und Speisestärke verrühren.

Die Zitronenfüllung auf den vorgebackenen Mürbeteigboden und die Tarte für ca. 20 Minuten bei 170 Grad im Ofen backen.

Sonntag, 12. Januar 2014

Schmecken und riechen gut: Schokoladen-Whisky Muffins

Alkohol wirkt wie Parfüm. Zumindest bei Desserts. Ob Rum, Whisky oder Likör. Wohldosiert kann etwas Hochprozentiges einen Kuchen oder eine Mascarpone-Creme erst so richtig vollmundig und rund wirken lassen. Dabei schmeckt man den Alkohol an sich gar nicht explizit raus, man riecht ihn nur leicht. Je nach verwendeter Spiritouse bekommt das Dessert dann einen leicht rauchigen, würzigen, fruchtigen oder süßlichen Beigeschmack.
  
Leichte Note von Vanille

Für meine saftigen Schokoladen-Whisky Muffins habe ich den Jack Daniels Whisky-Likör Honey verwendet. Dieser verleiht den Muffins eine leichte Note von Vanille und nochmals eine ganz spezielle Süße. Wer kein großer Fan von Whisky ist, kann auch Rum verwenden. Harmoniert mit Schokolade ebenfalls sehr gut. Natürlich kann man den Alkohol auch komplett weglassen.


Schokolade und Whisky machen sich auch in einem Muffin gut


Zutaten für 12 Stück

125 g weiche Butter
125 g Zucker
4-5 EL Whisky
Salz
3 Eier
150 g Mehl
30 g Speisestärke
30 g Kakaopulver
2 TL Backpulver
140 g Schokolade, geschmolzen (je nach Gusto: Zartbitter oder Vollmilch)

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts sehr schaumig schlagen. Whisky und Salz dazugeben, dann ein Ei nach dem andere unterrühren. Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen und kurz unterrühren. Geschmolzene Schokolade zügig unterrühren. Teig in die Muffinförmchen geben.

Für 20 Minuten im Ofen backen und abkühlen lassen.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Österreich sei Dank: Der weltbeste Kaiserschmarrn

Irgendwann muss sich jeder entscheiden. BVB oder Bayern München? SPD oder CDU? Pfannkuchen oder Kaiserschmarrn? Ziemlich lange war ich überzeugter Anhänger der Pfannkuchen-Fraktion. Mit Apfelmus, geschlagener Sahne, Nutella oder puristisch mit Zimt und Zucker. Hauptsache es gab den sättigen Kuchen aus der Pfanne.

Pfannkuchen adieu!

Doch dann: Österreich irgendwann in den späten 90er Jahren. Ein heißer Spätsommertag. Keine Wolke am Himmel. Viel Hunger im Bauch. Rast mit der ganzen Familie in einem urigen österreichischen Restaurant.Wir saßen draußen, auf einer großen alten Holzterrasse. Eine halbe Stunde später wurde mir ein großer Berg Kasierschmarrn serviert. Goldgelb. Locker und luftig. Außen eine dünne Karamellkruste. Um mich war es danach geschehen: Pfannkuchen adieu! Es war schön mit dir, doch die Zeit mit dem Kaiserschmarn danach war besser. Im Gegensatz zum Pfannkuchen, liebe ich an dem Kasierschmarrn, dass er (sofern er richtig gemacht wird) herrlich fluffig  und saftig daherkommt. Pfannkuchen liegen mir meist schwer im Magen. Von einem Kaiserschmarrn kann ich gar nicht genug kriegen.

Mit Zitronenschale oder Chili-Schokolade

Ganz klassisch kommen nur ein paar (Rum)-Rosinen rein. Wer mag kann aber auch etwas abgeriebene Schale einer Zitrone oder einer Orange hinzufügen. Geröstete Nüsse oder ein paar Stücke Chili-Schokolade machen sich ebenso gut und verleihen dem Ganzen nochmal eine andere Geschmacksrichtung. Äpfel, Birnen oder Pflaumen passen auch sehr gut.

Für euch habe ich das in meinen Augen weltbeste Kaiserschmarrn Rezept unten aufgeschrieben. Ganz klassisch, ohne viel Firlefanz. So wie damals in Österreich. Jetzt auch für daheim.

Luftig, locker, leicht: Kaiserschmarrn wie er sein sollte

Zutaten für 2 Personen
  • 2 EL Rosinen
  • 4 cl Rum
  • 3 Eier
  • 150 ml Milch
  • 85 g Mehl
  •  Eine Prise Salz
  • 1 EL Vanillezucker
  • 75 g Zucker
  • 5 EL Butter
  • Puderzucker
Zubereitung:

Die Rosinen in einer kleinen Schüssel mit dem Rum begießen, abdecken und mindestens zwei Stunden marinieren lassen (gerne auch länger).

Die Eier trennen. Die Eigelbe mit Milch verrühren, das Mehl mit dem Salz und Vanillezucker vermischen. Alles mit einem Schneebesen kräftig zu einem glatten Teig verrühren und 20 Minuten ruhen und quellen lassen.

Dann Eiweiße und 2 EL Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts fast steif schlagen. Bis der Eischnee die erste Spitzen bildet. Eischnee mit dem Schneebesen sanft und mit viel Gefühl unter den Teig heben.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Hälfte der Butter in einer großen ofenfesten Pfanne zerlassen. Teig in die Pfanne gießen und glatt streichen, die Rumrosinen darüberstreuen.

Den schaumigen Pfannkuchen bei mittlerer Hitze 3 Minuten anbacken, bis die Unterseite ei bisschen braun ist und die Oberfläche noch ganz flüssig ist. Die Pfanne in den Ofen (Mitte) schieben und den dicken Pfannkuchen ca. 10 Minuten fertig backen. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und den Schaumpfannkuchen mit zwei Gabeln in große Stücke zerteilen.

Restliche Butter in Flöckchen zum Schmarn geben und mit dem übrigen Zucker bestreuen. Die Schmarnstücke wenden und auf dem Herd bei mittlerer Hitze noch 3 Minuten karamellisieren lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.

Freitag, 1. November 2013

Unscheinbar lecker: Saftige Dulce de leche-Muffins

So unscheinbar. Aber so lecker!  Dulce de leche-Muffins. Nichts da mit aufwändigen verzierten Cupcakes oder Pop-Cakes. Back to the roots: Ganz normale  klassische Muffins mit einer feinen leckeren Note von Karamell. Zudem sorgt die Dulce de leche dafür, dass die Muffins trotz ihrer Kompaktheit herrlich saftig bleiben.

Für alle die sich fragen „Dulce - was?!“: Dulce de leche heißt soviel wie Süßes aus Milch und ist insbesondere in Lateinamerika als Brotaufstrich weit verbreitet. Argentinien versuchte im Jahr 2003 sogar Dulce de leche als Weltkulturerbe anzumelden, was aber scheiterte.

Geschmacklich erinnert Dulce de leche an eine etwas süßere Karamellsauce.


Dulce de leche kann man leicht selber herstellen, indem man einfach eine Dose gezuckerte Dosenmilch  (vorherdie Papierbandenrollen entfernen), in einem Kochtopf stellt, soviel Wasser angießt, dass die Dose bedeckt ist und bei mittlerer Hitze für ungefähr zwei bis drei Stunden kochen lässt. Anschließend die Dosen herausnehmen, abkühlen lassen und die fertige Dulce de leche genießen. Alternativ kann man sie aber auch fertig kaufen. Ich habe meine, welche sich in der russischen Lebensmittelabteilung befand, auch schon bereits fertig gekauft.


Zutaten für 12 Muffins:
  • 75 Gramm Zucker
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 125 g Sahne
  • 250 g Dulce de leche
  • 100 Gramm Walnüsse, gehackt
Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker auf höchster Stufe schaumig aufschlagen. Die Butter mit der Dulce de leche für zwei Minuten in der Mikrowelle erwärmen, sodass die Butter und die Dulce de leche leicht flüssig sind und anschließend glatt rühren. Das Gemisch unter die Eiermasse geben. Sahne hinzufügen. Alles kurz verrühren.
Mehl, Backpulver, gehackte Walnüsse und eine Prise Salz zum Schluss hinzufügen. Alles miteinander ordentlich und kurz verrühren.

Für ca. 28 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Dienstag, 13. August 2013

Exotisch statt klassisch: Zweierlei Kokos-Flammkuchen

Kulinarische Klassiker sind meistens eine sichere Nummer. Man weiß, dass sie einem immer schmecken, für einen Moment glücklich machen und gelingsicher sind.

Ein Stück ofenfrischen Flammkuchen mit einem Federweißer auf der Terrasse im Spätsommer. Das geht immer. Oder auch nicht.

Klar: Zwiebel, Schinken und ein bisschen Sauerrahm. Das schmeckt schon lecker. Wurde mir auf Dauer aber zu langweilig. Gerade für die heißen Temperaturen wollte ich einen erfrischenden und anderen Flammkuchen mal ausprobieren. Weit weg von Europa, hin zu Exotik.

Eine Kokusnuss lächelte mich an. Symbol von endlosen weißen Karibikstränden. Geschmack von Exotik.

Das ist es!

Das Resultat: Ein pikanter und ein süßer Flammkuchen in dem die Kokosnuss (Kurumba) eine Hauptrolle spielt. Beide außergewöhnlich. Beide das Potential den Klassiker im Sommer abzulösen.

Natürlich ohne Federweißer. Sondern mit einem sommerlichen Cocktail.


Für 4 Personen:

Für den Teig
  • 600 g Mehl
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 6 EL Öl
  • 140 g Kokosraspel
  • etwas Kokoslikör
Zubereitung:

Die Hefen in eine Schale bröckeln und mit Zucker bestreuen und solange rühren bis sie flüssig wird. Mehl, 1/2 TL Salz, Öl, 300 ml lauwarmes Wasser und Hefe in eine Schüssel geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
Die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Öl goldbraun anrösten.
Von dem Flammenkuchenteig eine Hälfte nehmen und die Kokosraspel und etwas Kokoslikör mitunter mischen.
Beide Teigeballen  an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Für den süßen Belag:
  • 100 g Kokoscreme
  • 100g saure Sahne
  • 90 g weiße Schokodrops
  • 2 Passionsfrüchte
  • Minze, frisch
  • 1 Vanilleschote
  • 80 g Mandeln, gehackt, ganz, ganz egal ;)
  • 3 Aprikosen
  • 2-3 EL brauner Zucker
  • 2 EL Rum
Zubreitung:

Den Flammenkuchenteig mit Kokosraspeln dünn ausrollen. Kokoscreme und saure Sahne miteinander gründlich vermischen. Die Schokodrops über einem Wasserbad schmelzen und anschließend unter das Kokos-Sahne-Gemisch rühren. Falls die Flüssigkeit nicht cremig ist, noch etwas saure Sahne hinzufügen.
Die Vanilleschote aufkratzten und das Mark der Vanille ebenfalls hinzufügen. Alles gut verrühren.
Kokoscreme auf dem Teig verteilen.
Die Aprikosen schälen oder nicht schälen in Streifen schneiden und mit etwas Rum und braunem Zucker "bauchbepinseln". Danach Aprikosen und Mandeln über die Creme verteilen..
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160 Grad 13-15 Minuten auf der untersten Schiene backen lassen. Anschließend fertigen Flammkuchen mit Passionsfruchtmark und Minze garnieren.

Für den pikanten Belag:
  • 150 g Schmand
  • 50 g Creme fraiche
  • 0,25 Tl Wasabi
  • 2 TL rote Currypaste
  • Salz
  • 2 Zwiebeln, rot
  • 1 Limette
  • 100 ml Kokosmilch
  • 150 g Blumenkohl
  • 120 g Rinder- oder Lammhackfleisch
  • Öl
Zubereitung:

In einer Pfanne das Hackfleisch bei mittlerer Hitze in Öl krümelig braten. Den Blumenkohl in grobe oder feine Stücke schneiden und ebenfalls kurz in der Pfanne anbraten. Die Currypaste in die Pfanne geben.  Alles mit der Kokosmilch ablöschen und etwas einkochen lassen, sodass es leicht dicklich wird. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken.
Den Schmand mit der Creme fraiche und dem Wasabi verrühren. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
Den Flammenkuchenteig ohne Kokosraspel dünn ausrollen , mit de Wasabi-Schmand bestreichen und mit dem Hack-Kokos-Curry  und Zwiebeln belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft  ca.13-15 Minuten auf der untersten Schiene backen.

Man kann, muss aber nicht beide Flammenkuchen zusammen backen. Wenn einzeln, empfiehlt es sich den Pikanten auf 220 Grad für 8-10 Minuten zu backen. Dann wir der Teig richtig schön knusprig. Die Aprikosen schmeckten leider beim ersten 220 Grad Versuch nicht so sehr.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Im siebten Käsekuchenhimmel: Himbeer-Mascarpone-Käsekuchen

Käsekuchen geht immer. Und wird nie auf Dauer langweilig, da man ihn immer etwas abwandeln kann. In dieser Variante steuern die Amarettinis eine tolle Süße zu der Säure der Himbeeren bei. Und das Beste: Man findet die kleinen süßen italienischen Mandelkekse unten als Boden und oben als knusprige Streusel.

Wer Himbeeren nicht mag, kannauch jegliche andere Beerensorte nehmen, die etwas Säure mit sich trägt. Die Mascarpone-Masse kam mir etwas geschmacksvoller vor, als die herkömmlichen Massen mit Frischkäse.


Zutaten für eine 26cm Springform:
  • 120 g Butter
  • 200 g Amarettini
  • 5 Eier 
  • 125 g Zucker
  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Magerquark
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
  • 300 g Himbeeren
Zubereitung:
Den Boden der Form mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten. Die Butter schmelzen. Amarettini fein zerkrümeln und mit der Butter mischen. Drei Viertel davon in die Form geben und am Boden fest drücken. Übrige Streusel beiseitestellen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Für die Creme die Eier trennen. Eiweiße mit 50 g Zucker steif schlagen. Eigelbe mit restlichem Zucker cremig rühren. Mascarpone, Quark, Vanillezucker, Zitronenschale, Zitronensaft und Puddingpulver unterrühren. Den Eischnee unterheben.

Die Hälfte der Creme auf dem Streuselboden glatt streichen. Die Hälfte der Himbeeren darauf verteilen, restliche Creme darauf verstreichen und mit dem übrigen Himbeeren belegen. Mit den beiseitengestellten Streuseln belegen. Im Ofen Umluft 160 Grad ca. 20 Minuten backen, dann den Kuchen bei Umluft 140 Grad weitere 50 Minuten backen. Kuchen vollständig auskühlen lassen.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Tchibo-Bloggerparade: Erdbeer-Mascarpone-Eis im Minzmantel

Tchibo hat zur Blogger-Eisparade aufgerufen!  Vielleicht helfen die vielen Eis-Rezepte dann gegen den bisherigen Sommer-Blues. Mein Eis-Rezept habe ich  mit dem Eis-Am-Stiel-Bereiter zubereitet. Dieser kommt mit 24Holzstäbchen daher. Der einzige Nachteil: Man kann den Bereiter nicht verschließen. Aber in der Anleitung steht, dass man eher nicht allzu Flüssiges benutzen soll. Dann läuft auch nichts aus.

Ich habe mich für ein grün leuchtendes Erdbeer-Mascarpone-Eis entschieden. Dazu benötigt ihr lediglich 200 g frische Erdbeeren, 3 EL Puderzucker, 150 g Mascarpone  und etwas Schoko-Minze (die im Mund ein echtes After-Eight-Aroma versprüht) Die Erdbeeren werden gewaschen, geviertel und mit dem Puderzucker und der Mascarpone in einer großen Schüssel zusammen püriert. Danach füllt ihr die Erdbeermasse in die Eisförmchen und lasst das Eis für ca.6 Stunden gefrieren. Zum Schluss wendet ihr es in der Schoko-Minze.


Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Erdbeeren, frisch
  • 3 EL Puderzucker
  • 150 g Mascarpone
  • Minze, frisch
Zubereitung:

Die Erdbeeren werden gewaschen, geviertel und mit dem Puderzucker und der Mascarpone in einer großen Schüssel zusammen püriert. Danach füllt ihr die Erdbeermasse in die Eisförmchen und lasst das Eis für ca.6 Stunden gefrieren. Zum Schluss wendet ihr es in der Schoko-Minze.

Freitag, 31. Mai 2013

METRO-Kochherausforderung: Brausepulver in Kartoffeln, gestrudelte Cheesecakes & Luxus gewordene Flüssigkeit

Die METRO hat zum kochen eingeladen! Food-Bloggern aus ganz Deutschland konnten sich ein Paket bei ihrer Metro-Filiale abholen und sollten aus den enthaltenden Zutaten ein leckeres 3-Gang Menü zubereiten.
Einzige Bedingung: Es muss ALLES verwendet werden!

Gucken wir uns mal an, was alles im Paket für die METRO-Kochherausforderung enthalten war:

Junger Blattspinat
Ingwer
Persisches Blausalz
Arganöl
Filo-Teig
Pesto Genovese
Weißwein (Riesling)
Kartoffeln, Premium handverlesen
ein französisches Freilandhuhn, frisch
Mango
Tomaten
Ahoi Brausepulver

Das Brausepulver (in Form eines Eimers mit 100 Packungen) machte mich zunächst stutzig. Ich wollte es aber unbedingt in meinem Hauptgang verwenden, der ziemlich schnell in meinem  Kopf entstanden ist. Beim Nachtisch war die Mango für mich der Hauptakteur. Und bei der Vorspeise musste ich eine Weile grübeln. Suppe, Salat oder Strudel? Zusätzliche Herausforderungen die ich mir gestellt habe: 1. So wenig Zutaten wie möglich dazu nehmen und wenn dann nur Basic-Zutaten die jeder zu Hause hat. 2. Wenn möglich sollte eine Zutat nur einmal verwendet werden und nicht mehrmals.

Was aus den Zutaten im Endeffekte geworden ist, könnt Ihr weiter unten sehen!

Luxus-Smoothie

Zur Vorspeise gibt es einen Smoothie. Aber nicht irgendeinen Smoothie, sondern einen luxoriösen Spinat-Smoothie! Wertvolles Arganöl und delikates persisches Blausalz heben den Smoothie nicht nur in eine geschmackliche Extra-Klasse, sondern auch in eine etwas gehobenere Finanzklasse.


Zutaten für einen Smoothie:

  • 100 g junger Blattspinat
  • 10 g Arganöl
  • 1 Banane
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 Prise Blausalz
  • 15 g Ingwer

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden, Banane ebenfalls schälen und klein schneiden. Blattspinat, Öl, Orangensaft, Ingwer, Salz und Banane in einem Mixer geben und pürieren.
Kühl servieren.

Pesto-Hähnchen mit Zitronenstampf und Ofentomatensauce

Für den Hauptgang ging mir sofort "Mediterran" durch dem Kopf. Das Pesto zu dem Geflügel. Dazu ein Kartoffelstampf mit einer leichten Zitrusnote, Brausepulver olé, und eine lecker Ofen-Tomatensauce.


Zutaten für vier Personen:

  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Päckchen Brausepulver, Zitrone
  • 4 EL Pesto
  • 1 Freilandhähnchen
  • 3 Tomaten
  • 100 g Butter
  • 50 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in gesalzenen Wasser kochen. Die Tomaten halbieren, mit fein gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl mischen. Auf ein Blech geben und 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließen pürieren, passieren und abschmecken.

Das Freilandhähnchen nach Gusto zerteilen, und wer mag die Haut entfernen, und mit dem Pesto einreiben. Anschließend im Ofen bei 160 Grad für ca. 75 Minuten garen.

Die ausgedämpften Kartoffeln mit der Milch und der Butter zu einem Püree stampfen. Das Püree mit dem Zitronen-Brausepulver abschmecken, sodass es leicht zitronig schmeckt. Vorsichtig dosieren und immer wieder abschmecken.

Das Pesto-Huhn mit der Ofentomaten-Sauce und dem Zitronen-Kartoffelstampf servieren.

Mango-Strudel-Cheesecakes

Zum Schluss stand die Nachspeise auf dem Plan. Die kleinen Mango-Studel-Cheesecakes waren eine wahre Sünde! UNBEDINGT NACHMACHEN! Die Masse ist ruckzuck zusammengerührt und schnell hat man kleine süße Käseküchlein zubereitet.


Zutaten für zwei Personen:
  • 80 ml Weißwein
  • 1 Mango
  • Filoteig
  • 1 Ei
  • 4 EL Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Créme fraiche
  • 100 g Frischkäse
  • 1/2 EL Speisestärke
Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Mango schälen und würfeln und in einer heißen Pfanne mit etwas Butter leicht anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und die Würfel herausnehmen.

Filoteigblätter dünn mit flüssiger Butter bestreichen und der Länge nach zusammenklappen. Dann jedes Blatt in der Mutter durchschneiden, sodass sechs Teigblätter entstehen. Jeder Mulde der Muffinform mit einem Teigblatt auslegen.

Ein Ei mit Créme fraiche, Zucker, Frischkäseund 1/2 EL Speisestärke glatt rühren. Angebratene Mangowürfel unter die Masse heben. Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark ebenfalls unter die Masse rühren. Die Masse gleichmäßig in die mit Teig ausgelegten Mulden füllen, den Teig dabei über der Masse zusammendrehen. Für ca.20 Minuten goldbraun backen. Törtchen mit der Zabaione servieren.