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Montag, 28. April 2014

Küchenquickie: Veganes Spargelcurry

Grün ist meine Farbe!

Seit der Kindheit meine Lieblingsfarbe. Ich mag grüne Hosen. Und grüner Spargel lässt mein Herz höher schlagen. Wohingegen weißer Spargel mich gar nicht begeistern kann. Ich weß einfach nicht was an diesem Gemüse so toll schmecken soll. Ob aus dem Topf, aus dem Ofen oder aus der Pfanne. Weißer Spargel beibt für mich einfach eine geschmackslose labbrige weiße Stange aus der Erde.

Geheimzutat Erdnussbutter


Beim grünen Spargel mag ich seine Knackigkeit und die leichte Frische. Zudem lässt sich die grüne Stange ruckzuck verarbeiten, keine fünf Minuten in der Pfanne anbraten und der Spargel ist bereit zum verzehren. Dieses mal habe ich den grünen Spargel in einem Curry verarbeitet.

Die Geheimzutat meiner Currys ist stückige Erdnussbutter. Die verleiht dem Curry eine tolle vollmundige Note und macht es schön cremig.

Spargel mal anders: In einem pikanten Curry
Zutaten für eine Person:

  • 150 g grüner Spargel
  • 1 TL rote Currypaste
  • 1,5 EL Erdnussbutter, mit Stücken
  • 125 ml Kokosmilch
  • Salz
  • Öl
Zubereitung:

In einer Pfanne 1 TL Öl auf mittlerer Hitze erhitzen. Die holzigen Enden von den Spargel abschneiden und den Spargel in der Pfanne für 2-3 Minuten anbraten. Mit Salz würzen. Die Hitze der Pfanne etwas reduzieren und die Currypaste einrühren. Die Kokosmilch hinzufügen und alles "glatt" rühren. Jetzt habt Ihr wahrscheinlich eine Konsistenz die eher an einer sehr flüssigen Sauce erinnert. Fügt Ihr jetzt zum Schluss die Erdnussbutter hinzu,und verrührt alles ordentlich miteinander bekommt Ihr ein cremiges Curry.

Wer mag kann das Curry noch mit etwas frischen Koriander oder Schnittlauch anrichten.

Freitag, 13. Dezember 2013

Küchequickie: Hähnchenbrust mit Apfel-Jalapeño Gemüse

Zugegeben: Es gibt wahrlich schönere Gerichte. Und die Hähnchebrust mit dem sauleckeren Apfel-Jalapeño Gemüse zählt eher zur der Kategorie "Hässliches Entlein".

Ein Maul voll Geschmack

 

Aber ich sag's Euch: Hinter diesem hässlichen Entlein steckt eine wahre Aromenbombe! Eigentlich ist das Gericht vor einigen Wochen mal aus der Not rausgeboren, weil außer ein Apfel und Jalapeño aus dem Glas nicht sehr viel im Haus war. Damals habe ich das Gemüse mit Lachs gegessen, geht auch sehr gut!

Das Gericht hat einfach einen Maul voll Geschmack. Apfel (süß-säuerlich), Jalapeño (schöne Schärfe), Ingwer (Frische) und ein Sojasauce (Salzig). Dazu ist es noch im Handumdrehen zubereitet.

Wer es schärfer, säuerlicher oder frischer mag, fügt einfach etwas mehr von der jeweilige Zutat zu dem Gericht hinzu.

Scharf, sauer, süß und erfrischend zugleich!
Zutaten für eine Person:
  • 200g Hähnchenburst
  • 1/2 Apfel
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 3-4 EL Jalapeños aus dem Glas
  • 2-3 EL Sojasauce
  • Öl
Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Die Jalapeños und den Apfel (lasst die Schale ruhig dran) ebenfalls in Würfel schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen und die Hähnchenbrust auf jeder Seite ungefähr. fünf Minuten anbraten. Ingwer, Apfel und Jalapeños dazugeben. Alles mit der Sojasauce ablöschen und servieren.

Dienstag, 13. August 2013

Exotisch statt klassisch: Zweierlei Kokos-Flammkuchen

Kulinarische Klassiker sind meistens eine sichere Nummer. Man weiß, dass sie einem immer schmecken, für einen Moment glücklich machen und gelingsicher sind.

Ein Stück ofenfrischen Flammkuchen mit einem Federweißer auf der Terrasse im Spätsommer. Das geht immer. Oder auch nicht.

Klar: Zwiebel, Schinken und ein bisschen Sauerrahm. Das schmeckt schon lecker. Wurde mir auf Dauer aber zu langweilig. Gerade für die heißen Temperaturen wollte ich einen erfrischenden und anderen Flammkuchen mal ausprobieren. Weit weg von Europa, hin zu Exotik.

Eine Kokusnuss lächelte mich an. Symbol von endlosen weißen Karibikstränden. Geschmack von Exotik.

Das ist es!

Das Resultat: Ein pikanter und ein süßer Flammkuchen in dem die Kokosnuss (Kurumba) eine Hauptrolle spielt. Beide außergewöhnlich. Beide das Potential den Klassiker im Sommer abzulösen.

Natürlich ohne Federweißer. Sondern mit einem sommerlichen Cocktail.


Für 4 Personen:

Für den Teig
  • 600 g Mehl
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 6 EL Öl
  • 140 g Kokosraspel
  • etwas Kokoslikör
Zubereitung:

Die Hefen in eine Schale bröckeln und mit Zucker bestreuen und solange rühren bis sie flüssig wird. Mehl, 1/2 TL Salz, Öl, 300 ml lauwarmes Wasser und Hefe in eine Schüssel geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
Die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Öl goldbraun anrösten.
Von dem Flammenkuchenteig eine Hälfte nehmen und die Kokosraspel und etwas Kokoslikör mitunter mischen.
Beide Teigeballen  an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Für den süßen Belag:
  • 100 g Kokoscreme
  • 100g saure Sahne
  • 90 g weiße Schokodrops
  • 2 Passionsfrüchte
  • Minze, frisch
  • 1 Vanilleschote
  • 80 g Mandeln, gehackt, ganz, ganz egal ;)
  • 3 Aprikosen
  • 2-3 EL brauner Zucker
  • 2 EL Rum
Zubreitung:

Den Flammenkuchenteig mit Kokosraspeln dünn ausrollen. Kokoscreme und saure Sahne miteinander gründlich vermischen. Die Schokodrops über einem Wasserbad schmelzen und anschließend unter das Kokos-Sahne-Gemisch rühren. Falls die Flüssigkeit nicht cremig ist, noch etwas saure Sahne hinzufügen.
Die Vanilleschote aufkratzten und das Mark der Vanille ebenfalls hinzufügen. Alles gut verrühren.
Kokoscreme auf dem Teig verteilen.
Die Aprikosen schälen oder nicht schälen in Streifen schneiden und mit etwas Rum und braunem Zucker "bauchbepinseln". Danach Aprikosen und Mandeln über die Creme verteilen..
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160 Grad 13-15 Minuten auf der untersten Schiene backen lassen. Anschließend fertigen Flammkuchen mit Passionsfruchtmark und Minze garnieren.

Für den pikanten Belag:
  • 150 g Schmand
  • 50 g Creme fraiche
  • 0,25 Tl Wasabi
  • 2 TL rote Currypaste
  • Salz
  • 2 Zwiebeln, rot
  • 1 Limette
  • 100 ml Kokosmilch
  • 150 g Blumenkohl
  • 120 g Rinder- oder Lammhackfleisch
  • Öl
Zubereitung:

In einer Pfanne das Hackfleisch bei mittlerer Hitze in Öl krümelig braten. Den Blumenkohl in grobe oder feine Stücke schneiden und ebenfalls kurz in der Pfanne anbraten. Die Currypaste in die Pfanne geben.  Alles mit der Kokosmilch ablöschen und etwas einkochen lassen, sodass es leicht dicklich wird. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken.
Den Schmand mit der Creme fraiche und dem Wasabi verrühren. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
Den Flammenkuchenteig ohne Kokosraspel dünn ausrollen , mit de Wasabi-Schmand bestreichen und mit dem Hack-Kokos-Curry  und Zwiebeln belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft  ca.13-15 Minuten auf der untersten Schiene backen.

Man kann, muss aber nicht beide Flammenkuchen zusammen backen. Wenn einzeln, empfiehlt es sich den Pikanten auf 220 Grad für 8-10 Minuten zu backen. Dann wir der Teig richtig schön knusprig. Die Aprikosen schmeckten leider beim ersten 220 Grad Versuch nicht so sehr.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Pfannenquickie: In Soja ersoffener Lachs

Asiatisch geht schnell.  Asiatisch ist gesund.  Asiatisch schmeckt würzig.

Alle drei Punkte kannst Du mit dem schnellen asiatischen Lachs aus der Pfanne abhaken.

Wer will kann noch frischen Koriander mit servieren. Passt auch gut dazu.
 Schmeckt auch übrigens später kalt auf einem Brot!



Zutaten für zwei Personen:

  • 2 Lachsfilet
  • 3-4 cm Ingwer
  • 5-6 El Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • Pfeffer
  • Chili,  getrocknet
  • Öl
  • Schnittlauch
  • 4 Blätter Römersalat
  • 2-3 Mehl


Zubereitung:

Die Lachsfilets mit dem Mehl leicht bestäuben. Ingwer, Knoblauch und Zwiebel schälen und klein würfeln. In einer Pfanne das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen und Ingwer, Knoblauch und Zwiebel glasig andünsten.

Anschließend die Lachsfilets ebenfalls in die Pfanne geben, von jeder Seite 3-4 Minuten braten und mit Pfeffer und Chili würzen. Römersalat grob zupfen und ebenfalls in die Pfanne geben.

Mit Sojasauce ablöschen und leicht einkochen lassen.

Mit frisch gehackten Schnittlauch servieren.

Dienstag, 17. Juli 2012

Qualität hat ihren Preis: Asiatisches Lachs-Sashimi

Elf Euro und ein paar Cent - da habe ich, als armer Student, nicht schlecht gestaunt, als ich knapp 200 g Lachs beim örtlichen Fischhändler gekauft habe.

Auf dem zweiten Blick wurde mir dann klar, was den Preis rechtfertigt: Sushi-Qualität und Bio. Eine einwandfreie Qualität. Der Fisch hatte eine marzipanähnliche Konsistenz im Mund und war jeden Cent wert.

Das leichte asiatische Dressing kommt ohne Salz aus, da die Sojasauce schon eine starke jodige Note mitbringt.


Zutaten für zwei Personen:
  • 200 g Lachsfilet ohne Haut (Sushi-Qualität)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Erdnüsse, geröstet
  • 1/2 TL Zitronensaft
  • 1/4 Chilischote, rot
  • 5-7 Blätter Koriander
  • Öl
  • 1-2 EL Mehl

Zubereitung:

Das Lachsfilet von beiden Seiten leicht mehlieren, damit der Fisch nicht an der Pfanne anklebt und sich eine schöne leichte Kruste bildet.

Die Sojasauce mit dem Zitronensaft vermischen. Erdnüsse, Koriander und die Chilischote grob oder fein hacken und untermischen.

Öl in einer Pfanne auf mittlerer-starker Stufe heiß werden lassen und den Fisch auf jeder Seite ca. 90 Sekundne anbraten.

Den Fisch in Tranchen schneiden und mit dem Dressing beträufeln.

Freitag, 13. Januar 2012

Size Doesn't Matter: Gebackene Zwergbananen

Was immer beim Stammchinesen geht, ist die vor Fett triefende gebackene Banane mit Honig.

Irgendwie gehört sie immer dazu, auch wenn der Bauch vor Ente süß-sauer, Peking-Suppe und Tonnen von Reis schon platzt, für die Banane findet man immer Platz.

Für meine Variante habe ich Zwergbananen genommen, die mir meine Mutter zufällig mitgebracht hat. 
Schmecken ein wenig delikater als normale Bananen. Ansonsten konnte ich keinen großen geschmacklichen Unterschied feststellen. Sehen halt nur putziger aus, als die Großen.

Um dem asiatischen Touch treu zu bleiben, habe ich die Bananen in Panko ausgebacken. Wer kein Panko hat, stellt sich einfach aus 3-4 EL Mehl, 2 Eier, und einer Prise Backpulver und Salz selber einen Ausbackteig her.



Zutaten für 2 Zwergbananen:

  • 2 Zwergbananen (alternativ: eine normale Banane)
  • 1 EL Mehl
  • 1 Ei
  • 3-4 EL Pankobrösel
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 2 EL Honig
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Die Bananen schälen und erst in Mehl (überschüssiges Mehl abklopfen), dann im verquirltem Ei und anschließend in den Pankobröseln wenden.

In einer Pfanne soviel Öl erhitzen, dass die Bananen fast mit diesem bedeckt sind. Sobald die Pfanne heiß genug ist (am Besten hat es bei mir auf Stufe sechs von zehn geklappt, bei zu hoher Hitze können die Bananen schnell verbrennen), die Bananen hineingeben und goldbraun ausbacken.

Aus der Pfanne nehmen und auf ein Küchentuch abtropfen lassen.

Honig mit den Chiliflocken vermischen und über die Bananen geben.

Schmecken warm am Besten mit einem leckeren Vanilleeis.

Freitag, 6. Januar 2012

Trinken mit der rosaroten Brille - Pinker Kokos-Hibiskus Tee

Von der eat&Style Messe habe ich noch ein Haufen getrockneter Hibiskusblüten übrig gehabt.

Umso schöner, dass ich im Buch "Sommerdrinks & Winterdrinks" aus dem GU Verlag einen asiatisch angehauchten Wintertee gefunden habe, bei dem die Blüten nicht nur Farbgeber sind, sondern auch dem Ganzen eine leichte blumige Note verleihen.

Das Buch erwies sich übrigens als echter Glücksgriff. Nicht nur dass ich an der Kasse anstatt sechs Euro, drei Euro bezahlen musste. Auch die Vielzahl an kreativen Rezepten für Winterdinks ist mehr als ein Blick wert.



Zutaten für 2-3 Tassen:

  • 1 Stange Zitronengras
  • 300 ml Kokosmilch
  • 12 - 14 getrocknete Hibiskusblüten (ca. 2 Esslöffel)
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Kokoslikör (nach Belieben, z.B. Batida de Coco)

Zubereitung:

Das Zitronengras leicht mit der Hand anbrechen, damit sich das Aroma besser verteilt. Anschließend das Zitronengras in kleine Stücke schneiden.

Zusammen mit 250 ml Kokosmilch, 250 ml Wasser und den Hibiskusblüten in einen kleine Topf geben. Unter Rühren einmal aufkochen ( das Aufkochen ist wichtig, dadurch bekommt der "Tee" seine Farbe), dann zugedeckt 8 - 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Den Zucker, übrige Kokosmilch und nach Belieben den Kokoslikör unterrühren. Nochmals kurz heiß werden lassen, aber nicht mehr kochen lassen. Durch ein Sieb heiß in Tassen füllen.

Donnerstag, 24. November 2011

Asiatisch für Anfänger: Lackierte Putenbrust

Auf der Arbeit habe ich ein sehr schmackhaftes und einfaches asiatisches angehauchtes Gericht kennengelernt.

Die Sojasauce und der Ingwer sind hierbei die Aromatengeber, welche sich zu einer salzigen, leicht scharfen und würzigen "Sauce" verbinden. Dazu kommen erfrischende, knackige Lauchzwiebeln.

Der Clou bei dem Gericht ist, gerade soviel "Sauce" zuzubereiten, dass man die Putenbrust damit ebenso "lackieren" kann.

Servieren kann man das Ganze wahlweise auf Reis, Nudeln oder kann es auch ohne Alles essen.








































Zutaten für 2 Personen:

  • 350 Gramm Putenbrust
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer
  • 8 EL Sojasauce
  • 4 EL Sherry (Studenten nehmen die kostengünstigere Variante: einen Flachmann Weinbrand (z.B. Mariacron)
  • Pfeffer
  • Mehl

Zubereitung:

Die Putenbrust in mundgerechte Stücke schneiden und anschließend von allen Seiten leicht mehlieren.

Das Fleisch in einer heißen Pfanne kurz für vier bis fünf Minuten scharf anbraten. Das scharfe Anbraten sorgt für Röstaromen und verhindert, dass das Wasser aus der Putenbrust gelangt.

In der Zwischenzeit den Ingwer schälen und in feine Würfeln schneiden. Die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden.

Wenn das Fleisch von allen Seiten Farbe angenommen hat, die Stücke aus der Pfanne nehmen und auf ein Teller packen. Die Hitze der Pfanne auf mittlere Stufe reduzieren, und die 8 Esslöffel Sojasauce und 4 Esslöffel Sherry hinzufügen. Den fein gewürfelten Ingwer ebenso hinzufügen.

Alles kräftig umrühren, sodass sich der Ingwer auflöst. Sauce für drei bis vier Minuten leicht köcheln lassen und mit Pfeffer abschmecken. Fleischstücke in die Pfanne geben und mit der Sauce "lackieren".

Zum Schluß die Lauchzwiebeln hinzufügen und für eine Minute mitschwenken.