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Montag, 5. Dezember 2022

Die geballte Ladung Power: Chiasamen-Cräcker mit Erbsenpüree und marinierten Feta

Was waren das früher nur für einfache Zeiten. Man hat sich ein Knäckebrot geschnappt, hat etwas gute Butter darauf gestrichen und fertig.

Heute würde man wahrscheinlich, über solch ein Knäckebrot nur spöttisch lachen. Zumindest diejenigen, die ein Gefallen an Superfood und Healthy  Food gefunden haben.

Genau diese, dürften sich jetzt besonders über mein Rezept freuen. Schnell gemachte Superfood-Cräcker mit Chiasamen, Hanfsamen, Buchweizen, Flohsamen, Arionia und Heidelbeeren. Die Arionia-Saaten Mischung hat es voll in sich ;). Und in Kombination mit salzigen Fetakäse, kommt die leicht süßliche Mischung sogar noch etwas besser zur Geltung.

Darunter gesellt sich ein erfrischendes Erbsenpüree, das ihr mit der Limette mutig säuerlich abschmecken könnt.

Möge die Macht  Kraft mit euch sein!


Zutaten für 2 Personen:

  • 10 Chia-Cräcker
  • 100 Gramm Fetakäse
  • 150 Gramm Tiefkühl-Erbsen
  • 1 Limette
  • 1 Esslöffel Creme fraiche
  • Salz
  • Arionia-Saaten Mischung
  • eine halbe Gurke
Zubereitung:

Die Erbsen in kochendem Wasser weich koche und mit der Creme fraiche, dem Saft der Limette und etwas Salz grob mit einem Mixer pürieren.

Den Feta zerbröseln und durch die Arioniamischung ziehen. Alternativ könnt ihr jeglich andere Samen verwenden, wie z.B. Sesam, um den Käse etwas zu verzieren.

Die Gurke waschen und in kleine Stücke schneiden. 

Die Chia Cräcker mit dem Erbsenpüree, der Gurke und dem Fetakäse belegen.

Montag, 10. Februar 2014

Pfannenquickie: Carbonara-Omelett

"Ay, caramba!" war gestern! Ab heute ist bei uns offiziell der Ausdruck "Ei, Cabronara!" ins Haus gezogen.

Die Geschichte dazu ist kurz: Es sollte schnell gehen, nicht was es "immer" gibt, aber auch nichts ganz neues und auch kein Fisch. Zuerst stand Pasta auf dem Kochplan. Aber die gibt es eigentlich oft. Dann der Blick in das oberste Fach des Kühlschranks: Eine Packung Eier. Omelett gibt es bei uns ist recht selten. Warum dann einfach nicht mal was neues und altes kombinieren?

Herausgekommen ist ein flink gemachtes Carbonara-Omelett, was auch noch am nächsten Tag kalt ganz gut schmeckt.

Die kleinen Fadennudeln eignen sich dafür optimal, weil sie beim braten leicht knusprig werden.

Spaghetti Carbonra im praktischen Pfannenformat
Zutaten für 2 Personen:
  • 3 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 20 g Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch
  • 150 g Nudeln
  • 125 g Schinkenwürfel
  • Öl
Zubereitung:

Einen hohen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Inzwischen die, Eier, Sahne und den Parmesan in einem hohen Gefäß pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Die Hälfte davon unter die Eiersahne mischen. Die Fadennudeln nach Packungsanweisung garen. Abgießen und gut abtropfen lassen.

Die Schinkenwürfel in einer Pfanne mit drei EL Öl anbraten. Nudeln zugeben und kurz mitbraten. Alles gleichmäßig in der Pfanne verteilen und die Eiersahne darübergießen. Bei mittlerer bis milder Hitze zugedeckt fünf Minuten stocken lassen. Das Omelette auf ein Brett gleiten lassen und mit dem restlichen Schnittlauch bestreut servieren.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Feierabendsnack: Fixe Bohnen-Brot-Pfanne

Je später der Feierabend, desto schneller muss das Essen erledigt sein. Vom Kochevent hatte ich noch ein paar dicke grüne Bohnen übrig, die dann flix in eine schnelle Bohnen-Brot-Pfanne verarbeitet wurden.

Ehrlich, bodenständig, lecker.

Genau das richtige für frostige Wintertage!



Zutaten:
  • Eine handvoll dicke Bohnen (meine waren TK-Bohnen)
  • Brot
  • Olivenöl
  • 3 Schalotten
  • 2 Scheiben Salami
  • 3 TL getrockneter Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung:

4 EL Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Das Brot in kleine Stücke schneiden und in der Pfanne goldbraun braten. (Das Brot soll fast das ganze Öl aufsaugen). Schalotten schälen und halbieren. Salami in grobe Streifen schneiden.

Schalotten, Salami und getrockneten Thymian mit in die Pfanne geben und kurz anbraten.

Die dicken Bohnen ebenfalls in die Pfanne tun (wer will, kann die Schale entfernen. Ist aber mühselige Arbeit) und für 2-3 Minuten anbraten.

Jetzt einen Deckel für ca. 5-6 Minuten auf die Pfanne geben. So können die Bohnen ein wenig kochen und werden schneller gar, bleiben dennoch bissfest.

Abschließend kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Für Vegetarier UND Fleischesser: Pimentos-Pizza

Prüfungsphase. Lernen. Kaum Zeit zum Kochen. Wenn es schnell gehen muss sind fertige Pizzateigböden doch schon eine nette Erfindung.

Inspiriert wurde ich von der aktuellen italienischen Sonderausgabe der "Lecker". Und da eine Person hier im Haushalt gerade auf dem Vegan/Vegetarier-Trip gekommen ist, gab es die Variante mit Soja-Granulat anstatt mit Hackfleisch. Schmeckte auch. Bleibe aber trotzdem Herzblutcarnivore.

Und wer gleich zwei Parteien vereinen will, macht auf einer Hälfte Soja-Granulat und auf der anderen Hälfte einfach Hackfleisch. Aber Vorsicht - von der Optik her könnten beide auch Zwillinge sein.


Zutaten für 2 Personen:
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 g gemischtes Hack (Vegetarier nehmen einfach Soja-Granulat)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Thymian, getrocknet
  • Salz
  • Pfeffer
  • 300 g Pimentos
  • 250 g Mozzarella
  • Tomatensauce
  • Pizzateig, fertig aus der Kühltheke (oder selber machen)

Für die Tomatensauce:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 1 TL Basilikum, getrocknet
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker

Zubereitung:

Ofen auf 225 Grad Umluft vorheizen.

Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch schälen, beides hacken. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin ca. 5 Minuten andünsten. Tomaten mit dem Saft hinzufügen und mit einem Löffel zerkleinern. Soße offen 40 Minuten dick einköcheln. Nach ca. 20 Minuten die Kräuter zu der Sauce hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Die Tomatensauce auf den Pizzateig streichen.  1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Hack /Sojagranulat darin krümelig anbraten. Knoblauch schälen, hacken und mit Thymian kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Pimentos waschen und trocken tupfen.  3 EL Öl erhitzen . Pimentos darin unter Wenden 4 Minuten braten, mit Salz würzen. Hackmasse/Sojamasse auf die Pizzaböden verteilen. Mozzarella  in Scheiben schneiden, mit den Pimentos aufs Hack /Soja geben. Etwas Pimentos-Bratöl darübeträufeln.  Pizza für ca. 15 Minuten backen.

Sonntag, 27. Mai 2012

Hart gekocht: Eiersalat-Sandwich

Feiertage, warmer Sonnenscheine, lange Nächte. Da bleibt das Kochen manchmal auf der Strecke.

Deswegen hier nur eine leckere Stulle für zwischendurch eingeschoben.

Für Eier muss ich eigentlich immer richtig Heißhunger haben. Aber auf dem Sandwich geht das auch ohne.


Zutaten für 2 Personen:
  • 4 Eier
  • 1 Schalotte
  • 50 g Gurke
  • 100 g rote Paprika
  • etwas glatte Petersilie
  • 75 g Mayonnaise (gekauft oder selbst gemacht)
  • 75 g Joghurt
  • 1/2 TL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer
  • 8 Scheiben Toastbrot

Zutaten für Blitz-Mayo:
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Senf
  • 200 ml Sonnenblumenöl
  • 1 EL Zitronensaft

 Zubereitung:

Die Eier in kochendem Wasser 10 Minuten garen, abgießen, abschrecken und abkühlen lassen.

Für die Blitzmayo sollten alle Zutaten Raumtemperatur haben. 
Die Zutaten einfach alle mit einem Pürierstab in einem hohen Rührbecher pürieren. Den Stab dabei langsam von unten nach oben ziehen.

Die Schalotte und die Gurke schälen und fein würfeln. Paprika vierteln, entkernen und fein würfeln. Petersilienblätter grob hacken.

Mayonnaise, Joghurt und Senf in einer Schüssel verrühren. Schalotte, Gurke, Petersilie und Paprika untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Eier pellen und in Scheiben schneiden. Unter die Mayonnaisecreme heben.
4 Toastscheiben mit dem Eiersalat bestreichen. Die restlichen Toastscheiben drauflegen und  diagonal halbieren.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Aus unbeliebt macht beliebt: Spargelnuggets

Die Vorfreude auf die Spargelsaison ist ja bekanntlich groß. Aber wenn man mal ehrlich ist, ist die Freude doch nur auf die Spargelköpfe groß.

Besonders zart und delikat im Gegensatz zu den unteren unbeliebten Drittel des Spargels.

Das untere Drittel was der eine Teil wegschmeißt oder für Fonds/Suppen verwendet, kann man aber auch schön herausfrittieren. So wird aus den eigentlichen "Spargelmüll" ein kleiner leckerer Spargelsnack.


Zutaten für 2 Personen:
  • 200 Gramm ungekochten Spargel, davon die Endstücke
  • 2 Eier
  • 2 EL Mehl
  • 100 g Panko
  • Öl

Zubereitung:

Die Spargelenden leicht mehlieren, anschließend durch das zerschlagene Ei ziehen und in den Pankobrösen wenden.

Nach Belieben die Pankomischung noch mit Chili, Curry, Salz, Pfeffer oder anderen Gewürzen abschmecken.

In einem Topf Öl erhitzen, sodass der Spargel darin schwimmt und die Spargelstücke auf mittlerer Hitze im Öl goldbraun frittieren.

Dazu wahlweise Salsa oder eine andere Sauce sevieren.

Freitag, 2. März 2012

Pfannenquickie: Zucchini-Fritters

Locker, fluffig und saftig. Dabei noch gesund und eine willkommende Abwechslung für einen Snack vor dem Fernseher.

Die Zucchini-Fritters sind schnell zusammengemischt und kann man ganz nach Geschmack auch noch mit etwas Chili, Schalotten, Knoblauch, Minze oder auch mit anderen Gemüsesorten mischen.

Durch das Backpulver gehen sie in der Pfanne schön auf.

Wichtig ist, dass das Wasser aus der Zucchini nahezu komplett verschwindet. Sonst habt ihr hinterher nur ein latschiges geschmackloses Etwas auf dem Teller.

Als Dip kann man neben der Limetten-Créme-Fraiche auch Joghurt mit fein gehacktem Knoblauch oder Chili-Sauce verwenden.


Zutaten für ca. 10 Fritters:

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 1 großes Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 80 -100 Gramm Mehl
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 EL Créme Fraiche
  • 1 Limette, unbehandelt

 Zubereitung:

Die holzigen Enden der Zucchini abschneiden. Die Zucchini auf einer Reibe grob raspeln und in einer großen Schüssel werfen.

Einen Teelöffel Salz zu der Zucchini hinzufügen und für 10 Minuten stehen lassen (damit das Salz in Ruhe das Wasser entziehen kann). Anschließend die Zucchini in einem sauberen Geschirrtuch geben und die Masse auswringen. Du wirst erstaunt sein, wieviel Wasser dabei herauskommt. Eine andere das Wasser aus den Zuchhini rauszulassen, wäre die Masse einfach in ein Sieb zu geben und mit einem Holzlöffel von oben gegenzudrücken.

Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Die trockene Zucchinimasse mit dem Ei, Backpulver, Frühlingszwiebeln und Mehl gut vermischen (wenn die Masse zu "flüssig" erscheint, einfach noch ein wenig Mehl hinzufügen). Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne 2 Esslöffel Öl auf mittlerer Hitze erhitzen. Den Teig mit einem Löffel in die Pfanne geben und auf jeder Seite für ca. 3 - 4 Minuten braten, bis die Fritters eine goldbraune Farbe annehmen.

Daran denken immer ein wenig Öl nachzugeben, wenn ihr fertige Fritters aus der Pfanne geholt habt.

Fertigen Fritters im Backofen bei ungefähr 150 Grad warm halten.

Für den Dip einfach die Créme Fraiche mit dem Abrieb von der Limette und den Saft einer 1/2 Limette vermischen.

Dienstag, 10. Januar 2012

Kühlschrankquickie: Rote-Bete Sandwich

Seit Wochen lummert bei uns in der tiefsten Ecke des Kühlschrankes ein vakuumiertes Paket mit gekochter Roter Bete.

Von vielen ist das gesunde Gemüse verpöhnt: Der Geschmack ist zu erdig und die roten Flecken sind der Alptraum jeder Hausfrau. Dabei ist die Rote Bete mit ihren Inhaltsstoffen: Folsäure, Kalium, Magnesium, Jod, Kalzium, Natrium und Vitamin C ein gutes Abwehrmittel gegen freie Radikale, sowie äußerst blutfördernd.

Es wurde also Zeit die kleinen gesunden Knollen mal aus ihrer Verpackung zu befreien !

Da es heute schnell gehen musste, habe ich die Rote Bete in ein Sandwich verarbeitet und geguckt was der Kühlschrank dafür hergegeben hat.

Ein leckeres Sandwich zuzubereiten ist eigentlich ganz einfach, sofern man sich an die Regel hält verschiedene Geschmacksrichtungen miteinander zu kombinieren. In meinem Fall wollte ich etwas Süßes (Honig), Saures (Balsamico), Scharfes-Erfrischendes (Ingwer), Fettes als Geschmacksträger (Ziegenfrischkäse) und was Salziges (Speck), um den leicht erdigen Geschmack der Roten Bete auszugleichen und viele verschieden Geschmäcker im Mund mit einem Biss zu haben.

Dazu vereinen sich dann verschiedene Texturen: Weicher und cremiger Frischkäse, krosser Speck, leicht bissfeste Rote Bete und knuspriges Sandwichbrot.

Natürlich könnt ihr auch andere Produkte für die jeweiligen Aromen verwenden. Statt Balsamico kann man auch Zitronensaft nehmen, statt Ingwer Chili, statt Honig Zuckerrübensirup, statt Speck Kapern, die man auch super kurz in der Pfanne frittieren kann (dann ist das Sandwich sogar für Vegetarier geeignet) und statt Ziegenfrischkäse normalen Frischkäse oder auch eine fettreiche Avocado.

Wie ihr seht sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt !


Zutaten für 2 Toastbrot:

  • 2 Toastbrot (ist jedem selber überlassen ob Vollkorntoast oder normales Toast)
  • 3/4 Rote Bete Knolle, vorgekocht (bekommt man eigentlich überall im Supermarkt inzwischen)
  • 6 Baconstreifen
  • 2 EL Honig
  • 4 EL Balsamico
  • 2-3 EL Ingwer (ungefähr ein daumengroßes Stück)
  • 6-8 EL Ziegenfrischkäse
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Den Ingwer fein reiben. Honig, Balsamico und Ingwer zusammenrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Baconstreifen in einer Pfanne ohne Fett kross braten und anschließend auf ein Küchentuch abtropfen lassen.

Das Toastbrot in einem Toaster oder in einer mit Öl befüllten Pfanne goldbraun rösten.

Die Rote Bete in feine Scheiben schneiden.

Das geröstete Toastbrot diagonal durchschneiden und jede Seite mit dem Ziegenfrischkäse bestreichen (wer mag kann noch ein paar Kräuter wie Rosmarin oder Thymian unter den Käse heben).

Anschließend die Scheiben der Rote Bete auf einem mit Ziegenfrischkäse bestrichenem Toast legen, mit dem Dressing leicht beträufeln, die Baconscheiben drauflegen und zuklappen !

Sonntag, 27. November 2011

Fingerfood - ein Klassiker: Mozzarella-Sticks

Fingerfood ist schon toll. Kleine Portionen, die mit einem Happen im Mund landen, für die man gar kein Besteck braucht. Perfekt für einen Sonntagabend vor der Flimmerkiste.

Ein bewährter Klassiker des Fingerfoods, der nahezu überall immer gut wegkommt, sind die Mozzarella Sticks.

Im Supermarkt meist überteuert und aus 90% Panade bestehend, kann man am eigenen Herd bessere und leckere Sticks zubereiten.

Der Clou dabei ist, die Panade anstatt wie üblich aus Semmelbrösel zu machen, aus Panko zuzubereiten.


Panko sind "japanische Semmelbrösel"  bzw. Brotkrumen die aus Weißbrot ohne Krusten hergestellt werden. Es hat den Vorteil, dass die Panierungen mit Panko wesentlich luftiger, knuspriger und locker werden, als mit den uns bekannten Paniermehl.

In Supermärkten habe ich es noch nicht zu kaufen gesehen, allerdings führt jeder gängige Asialaden Panko in den Regalen. Eine 500 Gramm Tüte kostet meist um die 2,50 Euro.

Zu den Stick bzw. Kugeln habe ich noch einen kleinen Tomatendip gemacht. Dabei habe ich eine Dose Sarno San Marzano Tomaten verwendet. Die Tomaten aus Kampanien schmecken besonders fruchtig und aromatisch, da sie am Fuße des Vulkans Vesvus angebaut werden.


Zutaten für 12 Kugeln:

  • 1 Packung Mini Mozzarella Kugeln (in meiner Packung waren 12 Stück enthalten, man kann sich aber auch Sticks aus einer Kugel Mozzarella schneiden.)
  • 1 Tasse Panko
  • 1 Ei
  • 1/2 Tasse Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
Tomatendip:

  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilli
  • Zucker
  • Basilikum, getrocknet
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • Öl

Zubereitung:

Für den Tomatendip Öl einem kleinen Topf erhitzen.

Knoblauch und Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Anschließend im Topf für drei bis vier Minuten auf mittlere Stufe anbraten.

Tomaten samt Saft hinzufügen und für sechs bis acht Minuten leicht köcheln lassen. Mit einem Kartoffelstampfer (wer keinen hat, nimmt einfach ein Messer oder einen Löffel), die Tomatenstückchen zerkleinern.Wer gar keine Tomatenstücke mit im Dip haben möchte, muss den Inhalt einmal komplett im Mixer pürieren.

Mit Salz, Pfeffer, Chilli und WICHTIG Zucker (!) abschmecken. Zucker hebt immer den Eigengeschmack der Tomate nochmals ein bisschen hervor.

Zum Schluß getrockneten Basilikum oder wahlweise Oregano unter dem Dip mischen. Alles für zehn Minuten zum Schluß nochmals leicht köcheln lassen.

Für die Mozzarella Kugeln eine Panierstraße aus Mehl, Ei und Panko vorbereiten. Dazu Mehl in eine Schüssel geben, in eine andere Schüssel ein Ei mit einer Gabel zerschlagen und mit Salz und Pfeffer würzen, und in einer dritten Schüssel das Panko geben.

Soviel Öl in eine Pfanne geben, dass die Kugeln darin "schwimmen" können und das Öl auf hoher Stufe erhitzen.

Mozzarella Kugeln abtropfen lassen und leicht mit Mehl bestäuben, danach durch das Ei ziehen und anschließend mit Panko bestreuen, sodass man kaum noch mehr was vom Käse sieht.

Um zu gucken, ob das Öl heiß genug ist, einfach ein bisschen Panko in die Pfanne werfen. Wenn es Blasen wirf, hat das Öl die richtige Temperatur erreicht und ihr könnt mit der Hitze ein wenig runtergehen.

Panierte Kugeln in die Pfanne geben. Je nachdem wie heiß das Öl ist, kann die ganze Sache 30 Sekunden oder zwei Minuten dauern. Deshalb stets am Herd bleiben und die Kugeln zwischendurch immer ein wenig drehen.

Wenn es plötzich laut wird und Öl in die Höhe spritzt, heißt es schnell die Kugeln aus der Pfanne holen und auf ein Zewa geben. Dann hat der Käse im Inneren seinen flüssige Zustand erreicht. Wer es nicht so flüssig mag, holt sie einfach eher raus und wartet nur bis das Panko goldbraun wird.

Die Stangen, die eigentlich bei mir Kugeln sind mit dem Dip servieren und ab auf die Couch !

Samstag, 19. November 2011

Ofenquickie: Falscher Flammkuchen

Flammkuchen, die traditionelle Spezialität aus dem Elsass, ist immer eine willkommene Abwechslung zur Pizza. Knusprig dünner Boden, rauchiger Schinken , Zwiebeln und die Creme aus Schmand, Sauerrahm oder Cremé Fraiche kommt immer gut im Gaumen an.

Wer allerdings keine Zeit  oder Lust hat, einen Teig  für den Flammkuchen herzustellen, kann auch als Ersatz einfach ein Toast nehmen. Ob Vollkorntoast oder Normales ist letztendlich reine Geschmackssache.

Vegetarier können anstatt des Specks z.B. Champignons oder Lachs verwenden.

Früher dienten Flammkuchen nur dazu, um die Temperatur im Ofen zu kontrollieren. Wenn diese zu dunkel wurden, musste der Ofen noch ein wenig abkühlen. Brauchten die Flammkuchen zu lange, musste noch Holz nachgeschoben werden.


Zutaten für 1 Toast:

  •  1 Toastscheibe
  •   Salz
  •   Pfeffer
  •   1/4 Zwiebel
  •   1 - 1 1/2 Esslöffel Cremé Fraiche, Sauerrahm oder Schmand (der Toastboden sollte dünn  bestrichen sein).
  •  50 g Speck, gewürfelt oder 1 Scheibe Schinken

Zubereitung:

Ofen auf 220 Grad vorheizen.

Das Toastbrot dünn mit der Cremé Fraiche bestreichen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Gewürfelten Speck oder zerkleinerten Schinken auf die Streichmasse verteilen. Zwiebel würfeln und ebenso auf das Toastbrot verteilen.

Für ungefähr 8 - 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben.

Freitag, 11. November 2011

Pfannenquickie: Chorizo-Bacon-Tomaten Pita

Ich glaube wenn ich auf einer einsamen Insel ausgesetzt sein würde und mir fünf Zutaten wünschen dürfte, wäre die Chorizo immer dabei. Die rote mit Knoblauch, Paprika und je nach Region anderen Gewürzen, gespickte spanische Wurst schmeckt einfach immer.

Als ich in Dublin war, gab es gefühlt jeden zweiten Tag immer Pasta mit einen Chorizo-Tomaten Sugo. Tierisch einfach zumachen und unglaublich intensiv würzig im Geschmack. Und die Kombination von Tomate und Chorizo geht in meinen Augen wunderbar auf. Die fruchtige leichte Säure der Tomate fügt sich nahtlos in die pikante Würze der Wurst ein und lässt sie nicht allzu mächtig wirken.

Ergänzt habe ich diesmal das Duo Chorizo und Tomate mit Bacon. Dieser gibt den ganzen noch eine leichte rauchige und salzige Note. Das Rezept ist ruckzuck zubereitet: Lediglich eine Pfanne und knappe acht Minuten werden benötigt.







































Zutaten für 1 Portion:
  • 5 Scheiben Chorizo
  • 2 Streifen Frühstücksbacon
  • 5 Kirschtomaten
  • 1/2 Frühlingszwiebel
  • 1/2 rote Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Öl
  • Chilli
  • 1/8 Kopfsalat
  • 2-3 Esslöffel Schmand/Creme Fraiche/Philadelphia oder was Ähnliches
  • 1 Pitafladen (kann man wenn man Zeit natürlich auch selber machen)

Zubereitung:

Eine Pfanne mit einem Esslöffel Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Bacon in vier bis fünf Stücken schneiden, rote Zwiebel würfeln. Den Bacon solange in die Pfanne geben bis er leicht Farbe annimmt und auf ein Zewa legen, um das überschüssige Fett abtropfen zu lassen.

Rote Zwiebel und die Kirschtomaten in die Pfanne geben und leicht mit Zucker für vier bis fünf Minuten karamellisieren lassen. Tomaten und die Zwiebel am Rand der Pfanne schieben und die Chorizo anbraten, bis diese Farbe bekommt und sich leicht wellt. In der Zwischenzeit Kopfsalat in kleine Streifen und Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.

Den Pitafalden mit Creme Fraiche bestreichen (wer es säurebetont mag, kann noch ein bischen Zitronensaft und Schale drunter mischen) und mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen. Chorizo aus der Pfanne nehmen und ebenfalls wie den Bacon kurz auf Zewa (ein Küchentuch geht natürlich auch) legen.

Zum Schluß die bestriechende Pita mit Chorizo, Bacon, Kirschtomaten, Frühlingszwiebel, roten Zwiebeln und dem Kopfsalat belegen.