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Dienstag, 24. Januar 2023

Sonntagsfrühstück für Angeber: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeeren-Thymian Sauce

Sunday is not sunday without pancakes.

Und mit diesem Rezept wollte Ihr am liebsten jeden Tag Sonntag haben. Denn die Chai Latte Pancakes sind süß und fruchtig zugleich. Der Thymian gibt dem Gericht den letzten Pfiff. Ihr benötigt auf jeden Fall das Obst, da die Pancakes durch das Chai Latte Pulver schon süß sind und durch die Zugabe der Amarettinis die Sache gleich nochmal viel mehr süßer wird. Der Pfirsich und die Heidelbeeren steuern eine angenehme Frische und Säure entgegen.

Fluffige Teilchen

Um die Pancakes besonders fluffig zu bekommen, solltet Ihr das Eiweiß vorsichtig unter dem Teig heben und die Pancakes wirklich nur auf mittlerer Hitze mit Bedacht braten. Das Eiweiß sollte auch richtig steif sein, sonst braucht Ihr euch die Mühe mit dem ganzen Eier trennen gar nicht machen und könnt einfach normale platte Pfannekuchen machen. Wer mag kann den Pfirsichspalten auch noch einen Feinschliff geben und diese in etwas milden Olivenöl und Honig marinieren.

Süß und fruchtg zugleich: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeer-Thymian Sauce


Zutaten für 2 Personen:
  • 3 große Eier
  • 120 g Mehl
  • 140 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3,5 EL Chai Latte Tee Pulver
  • 150 g TK Heidelbeeren
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 EL brauner Zucker
  • eine Handvoll Amarettinis
  • 1 Pfirsich
  • Butter
Zubereitung:

Die Eier trennen. Mehl, Backpulver, Milch, Chai Latte Tee Pulver zu einem glatten, dicken Teig verarbeiten. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und anschließend unter dem Teig heben.

Eine Pfanne mit 2 EL Butter auf mittlerer Hitze erhitzen. Etwas Teig hineingeben und ein paar Minuten backen, bis die gebackene Seite gold und fest aussieht.

Ein Topf mit 1 EL Butter und dem braunen Zucker auf mittlere Hitze erhitzen. Den Zucker karamellisieren lassen. Die TK-Heidelbeeren und den Thymian hinzufügen und für ungefähr zehn Minuten köcheln lassen, bis im Topf eine sämige Sauce entsteht.  Kurz vor Schluss ein wenig Amarettinis zerbröseln und unter die Heidelbeern heben.

Den Pfirsich waschen und in dünnen Spalten schneiden.

Pancakes mit der Sauce, ein paar Amarettinis und den Pfirsichspalten servieren.

Freitag, 18. November 2022

Grünes Wunder: Matcha-Gurken Limonade

Lange habe ich das grüne Teepulver einfach ignoriert. Matcha. Das klang für mich nach einem kurzzeitigen Trend. Inzwischen dürfte ich aber einer der letzten Menschen sein, die noch kein Matcha-Tee probiert haben. Matcha wird aus den zermahlenen Blätter der Tencha-Teepflanze gewonnen.

Echter Wachmacher


Der japanische Tee ist mit seinem Koffeingehalt von zwei bis vier Prozent ist ein echter Wachmacher. Ich habe etwas Matcha-Tee für eine tolle Sommerlimonade genommen. Durch die Zugabe der Gurke kommt die Limonde schön erfrischend daher. Der Matcha-Tee reiht sich mit seiner leicht süßlichen und herben Note gut darin ein. Ein wenig Minze sorgt für die nötige kühle Frische.

Zusammengenommen habt Ihr also eine Limonade, die euch wachhält, erfrischt und dabei noch schmeckt. Ein echtes grünes Wunder.

Wer es ein bisschen fruchtiger mag, sollte sich mal meine Rhabarberlimo anschauen.

Macht wach und fit: Matcha-Gurken Limo

Zutaten für 4 Gläser:
  • 2 TL Matcha-Tee
  • 1 Salatgurke
  • 4 EL brauner Zucker
  • 8 Stängel Minze, frisch
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 l eiskaltes Mineralwasser
  • Eiswürfel
Zubereitung:

Das Matcha-Teepulver mit 600 ml kochendem Wasser überbrühen und für gut 10 Minuten offen ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und kalt stellen. Die Gurke schälen, das Gurkeninnere mit einem Löffel entfernen und kleine Rauten Halbmonde schneiden. Zucker in den Matcha-Tee einrühren. Das Gurkeninnere ebenfalls hinzufügen und einmal mit dem Stabmixer kurz pürieren.

Den Tee und das Mineralwasser in ein großes Gefäß geben. Die Kräuter waschen. Die Minze fein schneiden und in die Flüssigkeit geben. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken, und ebenfalls in die Flüssigkeit geben. Die Gurkenmonde in die Gläser geben und Eiswürfel zugeben.

Wer mag kann die Limo auch mit Vodka auffüllen und als Shot servieren

Dienstag, 7. April 2015

Mein Erster: Frühlings-Smoothie mit Avocado und Feldsalat

Kaum zu glauben. Bis heute habe ich noch nie einen Smoothie gemacht.

Und bis heute frage ich mich: Warum eigentlich? Denn so ein Smoothie ist schnell gemacht, sättigend und lecker.

Für meinen habe ich etwas Feldsalat, Ingwer, Orangensaft und Avocado verwendet. Der Feldsalat steuert eine leichte bittere Note bei, der Ingwer eine erfrischende Schärfte, der Orangensaft eine tolle Säure und die Avocado sorgt für eine angenehme Sämigkeit.

Insgesamt eine sehr runde Sache. Ich denke, das Smoothie-Fieber hat mich gepackt.

Wenn auch etwas verspätet ;).




Zutaten für ungefähr 1 Liter:

  • 1 Avocado
  • 100 g Feldsalat
  • 15 g Ingwer
  • Saft von 2 Kilogramm Orangen oder ungefähr 0,6 Liter Orangensaft
Zubereitung:

Die Avocado schälen, vom Kern befreien und in grobe Stücke schneiden. Ingwer schälen und klein schneiden.

Avocado, Feldsalat, Ingwer und Orangensaft in einem Mixer geben und alle kurz pürieren.

Sonntag, 6. April 2014

Ein ungewöhnliches Paar: KoKi-Salat

Habt Ihr auch Gemüse, welches Ihr roh quasi vergöttert, aber im gekochtem Zustand noch nicht mal angucken würdet?

Bei mir ist Kohlrabi definitiv so ein Kandidat. Frisch runter geschnitten, mag ich seine Knackigkeit und das leicht Erfrischende. Zugegeben: Roh hat Kohlrabi jetzt nicht den großartigen Eigengeschmack. Deswegen habe ich ihn in meinem Frühlingsstarter Ko(hlrabi)Ki(wi)-Salat um ein paar Kiwi Scheiben ergänzt. Die verleihen dem Kohlrabi eine leichte Säure und Süße. Und machen sich auch optisch auf den weißen Scheiben ganz gut.

Kühle Minze


Für das Dressing habe ich Orangensaft verwendet, weil mir die Kiwi alleine nicht genügend Säure liefert. Die Minze als Kick oben drauf, verleiht den Salat einen kleinen "Kühl-Effekt".

So simpel der Salat in der Zubereitung auch ist, im Mund entfaltet sich dann seine geschmackliche Komplexität.

Exotisch in den Frühling mit Kohlrabi und Kiwi





Zutaten für eine Person:
  • 1/2 Kohlrabi
  • 1 Kiwi
  • 1 Bio-Orange
  • 60 g Walnüsse
  • 1 TL körniger Senf
  • Olivenöl
  • etwas Minze, frisch
  • Salz
Zubereitung:

Den Kohlrabi und die Kiwi schälen und beide in feine Scheiben schneiden. Die Walnüsse in einer Pfanne kurz ohne Öl rösten, bis sie anfangen zu duften. Die Orange auspressen. Den Orangensaft mit dem Senf vermischen und soviel Öl unterschlagen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (bei mir waren es 1-2 TL Öl). Das Dressing mit Salz abschmecken.

Kohlrabi und Kiwi auf dem Teller anrichten. Mit dem Dressing, den gerösteten Nüssen und der Minze anrichten.

Sonntag, 26. Januar 2014

Gib mir Saures, Baby! - Zitronentarte

Es ist ja doch gar kein Hexenwerk. Tarte. Das klang bisher in meinen Ohren immer nach hoher Handwerkskunst. Das Einzige was ein bisschen Handwerk erfordert, ist lediglich der Boden aus Mürbeteig.

Die herrlich fruchtig-säuerliche Zitronencreme ist im Handumdrehen zusammengerührt Ursprünglich wollte ich noch etwas frischen Ingwer mit in die Creme hineinreiben. Leider hatte ich keinen mehr im Kühlschrank. Das war aber nicht allzu schlimm, denn die Tarte schmeckte auch ohne Ingwer sehr gut. Bissen für Bissen könnt Ihr mit der Tarte die frostigen Minusgrade vergessen.

Also, ran ans Backen. Gegen den Winterblues.

Sauer macht lustig. In diesem Fall auch glücklich.

Zutaten:
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter, kalt
  • 4 Bio-Zitronen
  • 1 EL Speisestärke
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 255 Gramm Zucker

Zubereitung:

Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

Für den Mürbeteig Mehl, 75 g Zucker, ein Ei und Butter Flöckchen mit den Knethaken des Handrührgeräts verrühren. Mürbeteig mit den Händen glatt verkneten. Mürbeteig ca. 30 Minuten kalt stellen.

Mürbeteig ausrollen und in eine gefettete mit Mehl ausgestäubte Springform geben. Mit einer Gabel den Mürbeteig einstechen, damit er im Ofen nicht sehr stark aufgeht.

Im Ofen für ca. 10 Minuten backen.

Für die Füllung die Schale von zwei Zitronen abreiben, Zitronen auspressen und 180 ml Zitronensaft abmessen. Den Saft mit der Zitronenschale, Sahne, drei Eier, 180 Gramm Zucker und Speisestärke verrühren.

Die Zitronenfüllung auf den vorgebackenen Mürbeteigboden und die Tarte für ca. 20 Minuten bei 170 Grad im Ofen backen.

Dienstag, 13. August 2013

Exotisch statt klassisch: Zweierlei Kokos-Flammkuchen

Kulinarische Klassiker sind meistens eine sichere Nummer. Man weiß, dass sie einem immer schmecken, für einen Moment glücklich machen und gelingsicher sind.

Ein Stück ofenfrischen Flammkuchen mit einem Federweißer auf der Terrasse im Spätsommer. Das geht immer. Oder auch nicht.

Klar: Zwiebel, Schinken und ein bisschen Sauerrahm. Das schmeckt schon lecker. Wurde mir auf Dauer aber zu langweilig. Gerade für die heißen Temperaturen wollte ich einen erfrischenden und anderen Flammkuchen mal ausprobieren. Weit weg von Europa, hin zu Exotik.

Eine Kokusnuss lächelte mich an. Symbol von endlosen weißen Karibikstränden. Geschmack von Exotik.

Das ist es!

Das Resultat: Ein pikanter und ein süßer Flammkuchen in dem die Kokosnuss (Kurumba) eine Hauptrolle spielt. Beide außergewöhnlich. Beide das Potential den Klassiker im Sommer abzulösen.

Natürlich ohne Federweißer. Sondern mit einem sommerlichen Cocktail.


Für 4 Personen:

Für den Teig
  • 600 g Mehl
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 6 EL Öl
  • 140 g Kokosraspel
  • etwas Kokoslikör
Zubereitung:

Die Hefen in eine Schale bröckeln und mit Zucker bestreuen und solange rühren bis sie flüssig wird. Mehl, 1/2 TL Salz, Öl, 300 ml lauwarmes Wasser und Hefe in eine Schüssel geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten.
Die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Öl goldbraun anrösten.
Von dem Flammenkuchenteig eine Hälfte nehmen und die Kokosraspel und etwas Kokoslikör mitunter mischen.
Beide Teigeballen  an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

Für den süßen Belag:
  • 100 g Kokoscreme
  • 100g saure Sahne
  • 90 g weiße Schokodrops
  • 2 Passionsfrüchte
  • Minze, frisch
  • 1 Vanilleschote
  • 80 g Mandeln, gehackt, ganz, ganz egal ;)
  • 3 Aprikosen
  • 2-3 EL brauner Zucker
  • 2 EL Rum
Zubreitung:

Den Flammenkuchenteig mit Kokosraspeln dünn ausrollen. Kokoscreme und saure Sahne miteinander gründlich vermischen. Die Schokodrops über einem Wasserbad schmelzen und anschließend unter das Kokos-Sahne-Gemisch rühren. Falls die Flüssigkeit nicht cremig ist, noch etwas saure Sahne hinzufügen.
Die Vanilleschote aufkratzten und das Mark der Vanille ebenfalls hinzufügen. Alles gut verrühren.
Kokoscreme auf dem Teig verteilen.
Die Aprikosen schälen oder nicht schälen in Streifen schneiden und mit etwas Rum und braunem Zucker "bauchbepinseln". Danach Aprikosen und Mandeln über die Creme verteilen..
Im vorgeheizten Backofen bei ca. 160 Grad 13-15 Minuten auf der untersten Schiene backen lassen. Anschließend fertigen Flammkuchen mit Passionsfruchtmark und Minze garnieren.

Für den pikanten Belag:
  • 150 g Schmand
  • 50 g Creme fraiche
  • 0,25 Tl Wasabi
  • 2 TL rote Currypaste
  • Salz
  • 2 Zwiebeln, rot
  • 1 Limette
  • 100 ml Kokosmilch
  • 150 g Blumenkohl
  • 120 g Rinder- oder Lammhackfleisch
  • Öl
Zubereitung:

In einer Pfanne das Hackfleisch bei mittlerer Hitze in Öl krümelig braten. Den Blumenkohl in grobe oder feine Stücke schneiden und ebenfalls kurz in der Pfanne anbraten. Die Currypaste in die Pfanne geben.  Alles mit der Kokosmilch ablöschen und etwas einkochen lassen, sodass es leicht dicklich wird. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken.
Den Schmand mit der Creme fraiche und dem Wasabi verrühren. Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
Den Flammenkuchenteig ohne Kokosraspel dünn ausrollen , mit de Wasabi-Schmand bestreichen und mit dem Hack-Kokos-Curry  und Zwiebeln belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft  ca.13-15 Minuten auf der untersten Schiene backen.

Man kann, muss aber nicht beide Flammenkuchen zusammen backen. Wenn einzeln, empfiehlt es sich den Pikanten auf 220 Grad für 8-10 Minuten zu backen. Dann wir der Teig richtig schön knusprig. Die Aprikosen schmeckten leider beim ersten 220 Grad Versuch nicht so sehr.

Dienstag, 12. März 2013

Fruchtig anders: Kirsch-Frühlingslauch-Risotto

Ein Risotto kann auch eine leichte Angelegenheit sein. Ganz ohne Parmesan. Stattdessen kann man getrocknete Früchte, wie zum Beispiel in meinem Fall Sauerkirschen (vorstellbar wären aber auch getrocknete Aprikosen) unter einem Risotto heben.

Das Ergebnis: Eine feine Säure und Fruchtigkeit die mit der leichten Schärfte des Frühlingslauch gut harmoniert.
 
Die Pinienkerne sorgen noch für das gewisse Extra. Wer es aber nich ganz so fein mag, kann sie auch problemlos durch andere Nüsse ersetzen.


 Zutaten für 2 Personen:
  • 150 g Risottoreis
  • 50 g Butter
  • 1/2 Zwiebel
  • 50 ml Weißwein
  • 225 ml Geflügelbrühe
  • 4 EL Pinienkerne
  • 4 EL Sauerkirschen, getrocknet
  • 2 Stangen Frühlingslauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Öl in einem Topf zerlassen und die Würfel darin andünsten. Risottoreis hinzufügen und glasig andünsten.
Den Reis mit dem Weißwein ablöschen und etwas verkochen lassen.

Geflügelbrühe nach und nach in dem Topf hinzugießen. Bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten quellen lassen. Immer wieder umrühren und Brühe nachgießen, falls keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist.

Frühlingslauch waschen und in Rauten schneiden.

Die Butter unter das Risotto rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Schluss die Kirschen, Pinienkerne und den Lauch unter das Risotto heben.

Wer mag kann auch den Frühlingslauch vorher kurz in der Pfanne anbraten, sodass er ein wenig an Schärfte verliert. Ich persönlich mag ihn aber lieber, wenn er erst kurz vor dem servieren untergehoben wird und seinen Geschmack und Konsistenz beibehält.

Montag, 5. November 2012

Feierabendsnack - Winterlicher Hüttenkäse

Seit gestern Morgen fühle ich mich komplett in Hamburg angekommen. Das tolle Wetter am Elbstrand ausgekostet, dazwischen ein saftiges Matjesbrötchen und auf dem Heimweg noch stilecht ein leckeres Franzbrötchen verspeist.

Wenn ich nach Hause komme ist es schon stockduster und der Kühlschrank gibt derzeit außer Marmelade, Hüttenkäse und Toast auch nicht so viel her.

Dennoch kann purer Minimalismus manchmal ganz gut schmecken. Dazu noch dank der Zwetschgen-Zimt Marmelade passend winterlich.

Ein kleiner, schneller und gesunder Snack für die Feierabendabende auf der Couch. Auch schnell mit dem Handy fotografiert.



Für eine Portion:
  • 200g Hüttenkäse
  • 3-4 EL Zwetschgen-Zimt Marmelade
  • 1 EL Mineralwasser oder irgendein Fruchtsaft (wer es ein bisschen cremiger mag)
Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermischen. Wer mag kann sich noch beispielsweise ein Apfel mit hineinschneiden.

Samstag, 25. Februar 2012

Gut verschlossen: Vakuumierte Zitronen- Hähnchenbrust mit Traubensenfcreme

Gestern habe ich endlich mal mein Vakuumiergerät von LAVA  ausprobiert

Mit dem V.100 Premium schneller zu Recht als ich gedacht habe. Einmal kurz über die Anleitung geschaut und es konnte beginnen.

Die Hähnchenbrust habe ich zusammen mit Zitronenschreiben, einer Stange Zitronengras und ein paar angedrückten Kardamonkapseln vakuumiert, sodass die Brust eine schöne leichte frische säuerliche Note bekommen hat.

Dazu habe ich mir eine schnelle (Trauben)Senfcreme angerührt. Senf pur geht bei mir eigentlich schon seit klein auf gar nicht. Aber angerührt mit etwas Créme Double und einen Schuss Olivenöl ist das schon wieder eine andere lecker Geschichte.

Als Beilage gab es einfach ein paar knusprige Kartoffeln mit geräucherten Paprikapulver, um noch etwas Textur ins Gericht reinzubringen

Die Trauben hätte ich eigentlich auch mit unter die Senfcreme verrühren können, ist mir aber zu spät eingefallen.

Hähnchen, Traube und Senf bilden in meinen Augen eine perfektes harmonisches Aromadreieck.

Heraus kam dann ein etwas dekonstruktiver (und überbelichteter) Teller. Natürlich kann man auch die Hähnchenbrust mit der Creme, den Trauben einfach wild in einer Pfanne kurz vermischen und die Kartoffeln dann seperat dazu servieren.



Zutaten für eine Person:
 
  • 200 g Hähnchenbrust
  • 3 Zitronenscheiben
  • 1 Stange Zitronengras
  • 5 Kardamonkapseln
  • 1 Kartoffel, festkochend
  • 2 Weintrauben
  • 1 TL Traubensenf
  • 2 TL Cremé Double
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver, geräuchert
  • Öl 

Zubereitung: 

Die Hähnchenbrust waschen und abtupfen.

Das Zitronengras leicht einritzen und ankklopfen, damit sich das Aroma besser verteilt. Die Kardamonkapseln ebenso zerdrücken.

Die Hähnchenbrust, Zitronenscheiben, Zitronengras und den Kardamon in einem Beutel geben und vakuumieren. Den Beutel in einen Topf mit heißem Wasser (ca. 70 - 80 Grad) geben und bei gleichbleibender Temeperatur je nach Dicke der Hühnerbrüste etwa 20 - 25 Minuten durchziehen lassen.

Für die Senfcreme, die Cremé Double mit dem Traubensenf und dem Olivenöl glatt rühren.

Die Kartoffel in feine Streifen oder Scheiben schneiden und anschließend für 10 Minuten in kaltes Wasser legen, damit die Stärke von den Kartoffeln abgeht. So werden sie hinterher in der Pfanne knuspriger.

Eine Pfanne mit 3 - 4 EL Öl erhitzen und die Kartoffelscheiben darin goldbraun ausbraten. Anschließend auf ein Küchentuch abtropfen lassen und mit geräucherten Paprikapulver bestäuben.

Die Weintrauben in feine Ringe schneiden.

Den vakuumierten Beutel aus dem Topf herausholen und mit einer Schere aufschneiden. Hähnchenbrust für ein bis zwei Minuten ruhen lassen und dann aufschneiden.

Wer möchte kann den Saft aus dem Vakuumbeutel , von der Zitrone, dem Zitronengras und dem Kardamon, noch mit unter der Senfcreme mischen oder tröpfchenweise auf die Weintrauben geben.

Dienstag, 24. Januar 2012

Pfannenquickie: Süßes Orangen-Aprikosen-Couscous

Desserts kosten meist nicht nur Nerven. Sie kosten auch in neun von zehn Fällen viel Zeit.

Ein Parfait muss erst gefroren werden, das Schokoladenküchlein muss im Ofen wandern und die Panna Cotta muss im Kühlschrank ein paar Stunden stehen.

Umso erfreulicher war ich, als ich in der Effilee ein Rezept für eine Nachspeise gefunden habe, die sich ohne großen Zeit - und Arbeitsaufwand fertigstellen lässt.

Eine Pfanne und acht Minuten. Mehr braucht man nicht, da das Couscous lediglich einmal ganz kurz aufgekocht wird und dann von der Herdplatte weggezogen wird und für fünf Minuten kurz in der Pfanne dämpft.

Das süße Orangen-Aprikosen-Couscous erinnert ein bisschen an ein orientalisch angehauchten Milchreis - ein echter Seelentröster im warmen Zustand. Nur das statt Reis und Milch, zerriebener Grieß von Weizen, Couscous, und Orangensaft verwendet wird.

Im Originalrezept werden noch frisch geschnittene Mangowürfel über das Couscous verteilt. Meiner Meinung nach haben der Orangensaft und die Aprikosen schon genug Säure zum Gericht beigesteuert, sodass ich diese weggelassen habe.

Da aber noch getrocknete Pflaumen übrig waren, habe ich diese noch mit in das Couscous gepackt.


 Zutaten für zwei Personen:

  • 125 g Couscous
  • 100 g getrocknete Aprikosen
  • 7 EL Honig
  • 125 ml Schlagsahne
  • 150 ml Orangensaft
  • 2 EL Krokant (oder irgendwas anderes "crunchiges" als Topping: wie z.B. Pistazien oder Mandeln)
  • 1 Mango (kann man aber meiner Meinung auch weglassen)
  •  
Zubereitung:

Die Aprikosen vierteln und in eine Pfanne geben. Den Orangensaft und fünf Esslöffel Honig dazugeben und aufkochen lassen.

Das Couscous langsam hinzugeben, kurz unterrühren und nochmals aufkochen lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen und das Couscous zugedeckt etwa fünf Minuten ziehen lassen.

Die Pfanne wieder auf den Herd stellen. Die Schlagsahne hinzugeben, das Couscous cremig rühren und leicht erwärmen. Das Krokant oder Pistazien klein hacken und das Couscous damit bestreuen. Das Couscous außerdem mit dem restlichen Honig beträufeln.

Die Mango schälen und würfeln zum Couscous geben und unterheben.

Freitag, 13. Januar 2012

Size Doesn't Matter: Gebackene Zwergbananen

Was immer beim Stammchinesen geht, ist die vor Fett triefende gebackene Banane mit Honig.

Irgendwie gehört sie immer dazu, auch wenn der Bauch vor Ente süß-sauer, Peking-Suppe und Tonnen von Reis schon platzt, für die Banane findet man immer Platz.

Für meine Variante habe ich Zwergbananen genommen, die mir meine Mutter zufällig mitgebracht hat. 
Schmecken ein wenig delikater als normale Bananen. Ansonsten konnte ich keinen großen geschmacklichen Unterschied feststellen. Sehen halt nur putziger aus, als die Großen.

Um dem asiatischen Touch treu zu bleiben, habe ich die Bananen in Panko ausgebacken. Wer kein Panko hat, stellt sich einfach aus 3-4 EL Mehl, 2 Eier, und einer Prise Backpulver und Salz selber einen Ausbackteig her.



Zutaten für 2 Zwergbananen:

  • 2 Zwergbananen (alternativ: eine normale Banane)
  • 1 EL Mehl
  • 1 Ei
  • 3-4 EL Pankobrösel
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 2 EL Honig
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Die Bananen schälen und erst in Mehl (überschüssiges Mehl abklopfen), dann im verquirltem Ei und anschließend in den Pankobröseln wenden.

In einer Pfanne soviel Öl erhitzen, dass die Bananen fast mit diesem bedeckt sind. Sobald die Pfanne heiß genug ist (am Besten hat es bei mir auf Stufe sechs von zehn geklappt, bei zu hoher Hitze können die Bananen schnell verbrennen), die Bananen hineingeben und goldbraun ausbacken.

Aus der Pfanne nehmen und auf ein Küchentuch abtropfen lassen.

Honig mit den Chiliflocken vermischen und über die Bananen geben.

Schmecken warm am Besten mit einem leckeren Vanilleeis.

Montag, 26. Dezember 2011

Wintersalat Nr. 1: Marinierter Rotkohl mit Walnüssen

Die Feiertage sind vorbei - die große Resteessenverwertung beginnt !

Übrig gebliebene Semmelknödel wandern im Ofen als Knödelauflauf, der Lachs wird mit Frischkäse, Schnittlauch und Zitrone zum Frühstücksaufstrich und Truthanreste werden zu Frikadellen geformt.

Und wer ein wenig mehr Rotkohl als geplant eingekauft hat, kann daraus einen leckeren modernen Wintersalat zaubern. Kein lätschtig eingekochter Rotkohl, sondern knackig und frisch im Geschmack.

Fix zubereitet und wer keine Rotkohlreste mehr übrig hat, kann sich einfach einen kompletten Kopf kaufen (jetzt in der Winterzeit wird der ja einen für weniger als einen Euro hinterhergeworfen).

Ein simples Dressing aus Traubenkernöl, Balsamico und Apfel-Essig gibt den knackigen Salat eine fruchtige frische Säure. Karamellisierte Walnüsse sorgen für die Süße und können vom Süßigkeitenteller gleich mit vernichtet werden, und die Zwiebel verleiht den Salat eine milde Schärfe.

Wer will kann noch anschließend ein paar getrocknete Cranberrys mit unter dem Salat heben.

Schöner Nebeneffekt: Durch die Zugabe von Säure (Apfel-Essig und Balsamcio) bekommt der Rotkohl eine noch deutlichere rote Farbe.


Zutaten für 2 Personen:

  • 0,25 Kopf Rotkohl
  • 2 EL Traubenkernöl (alternativ geht auch einfaches Sonnenblumenöl)
  • 2 EL dunkler Balsamico
  • 2 EL Apfel - Essig
  • 2 EL Zucker
  • 1 - 2 TL Salz
  • 60 g Walnüsse
  • 50 g getrocknete Cranberrys
  • 1 mittelgroße Zwiebel 

Zubereitung:

Den Rotkohl in sehr feine Streifen schneiden.

In einer Schüssel den Rotkohl mit Traubenkernöl, Balsamico, Apfelessig, Salz und 1 EL Zucker mischen. Walnüsse in einer Pfanne mit 1 EL Zucker karamellisieren lassen.

Die Zwiebel in feinen Würfel schneiden und für 2-3 Minute in etwas Öl anbraten, bis sie leicht Farbe bekommen. Walnüsse, Zwiebelwürfel und getrocknete Cranberrys unter dem Salat heben.

Den Salat zugedeckt für ca. eine Stunde stehen lassen.

Montag, 21. November 2011

Kleine Beere, ganz groß: Cranberry-Shake

Großfrüchtige Moosbeere, Kraanbeere oder ganz einfach Cranbery. Die kleinen dunkelroten süßlichen Beeren dürften den Meisten unter den letzten Namen bekannt sein.

Insbesondere in den letzten Jahren ist die Beere immer stärker im Fokus geraten. Gesunde Trendfrucht oder alles nur Hokuspokus ?

Fakt ist, dass sie einen hohen Vitamin C Gehalt und jeden Menge Antioxidantien enthält. Insbesondere den Antioxidantien wurden in Studien nachgewiesen, dass diese das Einnisten von Helicobakter - pylori - Bakterien in Magen und Darm verhindern. Und somit u.a. eine Entzündung der Magenschleimhaut vorbeugen.

Dazu können die leicht säuerlichen Beeren auch die Bildung von Zahnbelag reduzieren und Parodontose verringern.

Weit umstritten dagegen, ist die These, dass Cranberrys einen Harnweginfekt vorbeugen können.

Wie ihr seht ,- nach diesem kleinen medizinischen Exkurs-, zum Frühstück ein leckerer Cranberry Shake kann bestimmt nicht schaden - zumal er nicht nur gesund ist, sondern auch schmeckt.

Wer möchte kann den Shake auch noch mit Chilli, Schokoladensplittern oder angerösteten Mandelblättchen aufmotzen.






































Zutaten für 1 Person:

  • 200 ml Milch
  • 1/2  Handvoll getrocknete Cranberrys
  • 1 Esslöffel Mandelblättchen

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Mixer geben und mixen.