Posts mit dem Label Vegan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vegan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 1. Januar 2023

Fit ins neue Jahr: Vegane Kostproben

Nur noch wenig Stunden. Dann heißt es, mal wieder, neues Jahr, neues Glück.

Und natürlich auch: Neue Vorsätze. Ein Vorsatz der in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist, ist sich vegan zu ernähren. Vielleicht habt ihr auch diesen Vorsatz. Um euch den Einstieg ein bisschen zu erleichtern, stelle ich euch nachfolgend vegane Produkte vor, mit denen ihr fit ins neue Jahr starten könnt.

Fit ins neue Jahr mit veganen Produkten

Tortellini Gemüse von Dangelo.

Leckere semifrische Pasta, die auch ordentlich gefüllt sind. In der Füllung befinden sich Lauch, Zwiebel, Knoblauch und Karotte.

Vegane Würste von Spacebar.

Die pflanzlichen Würste kommen mit einem hohen Eiweißgehalt daher und ähneln der Konsistenz einer Wurst sehr stark.

Veganer Käse und Black Bean Burger von Veganic.

Der vegane Pizzakäse hat sich sehr gut auf einer Kartoffelpizza gemacht. Optisch ist kein Unterschied zu erkennen. Geschmacklich, nur wenn man weiß, dass man gerade veganen Käse verspeist. Die Black Bean Burger wurden in etwas Öl angebraten und anschließend als leckerer veganer Burger zwischen einen Tomatenhummus und einer Guacomole serviert. Sehr gut! Auch der Scheiblettenkäse reiht sich nahtlos an.

Tomatensaue und vegane Schokolade von Naturata.

Die fruchtige Tomatensauce kann man sich schön unter eine Pasta ziehen. Die vegane Schokolade mit Kakaosplittern war mir geschmacklich leider ewas zu flach.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Der beste vegane Salat für Grillpartys: Geräucherter Tofu-Erdbeeren-Zucchini Salat

Die Sonne knalllt. Der Grill läuft heiß. Und der Hunger ist groß.

An unserem großem Grillkamin von Hellweg  ,der nicht nur optisch ein Hingucker ist, sondern auch eine große Grillfläche bietet, haben wir letzte Woche eine kleine Grillparty veranstaltet.

Bratwurst, Nackensteak, Grillkäse, Rinderfilet. Für jeden Hunger war was dabei. Scheinbar. Käme da nicht dieser Veganer um die Ecke.

Hat man vor ein paar Jahren noch einfach etwas Fleisch auf das Rost gehauen, ist es heute schon etwas schwieriger alle Gästen gerecht zu werden.

Falls ihr auf der nächsten Grillparty, einen veganen Gast dabei habt, empfehle ich einen tollen, sehr erfrischenden Tofu-Erdbeeren Salat. Angemacht mit einem Sojajoghurtdressing, kommt der Salat rein pflanzlich daher und schmeckt garantiert auch allen Fleischessern.

Anstatt Erdbeeren könnt ihr auch gerne Heidelbeeren, Himbeeren oder Kirschen nehmen.


Toller erfrischender veganer Salat

Zutaten für 2 Personen:


  • 2 Stücke geräucherter Tofu
  • 200 g Erdbeeren
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Bund Minze
  • Salz
  • 100 g Sojajoghurt
  • 2 EL Rapsöl

Zubereitung:

Den Tofu in einer Pfanne ohne Öl scharf anbraten.

Die Erdbeeren putzen und in feine Scheiben schneiden. Sojajoghurt mit der Minze und dem Öl kurz mit einem Stabmixer pürieren.

Die Zucchini mit einem Sparschäler dünn runterhobeln.

Alles zusammen servieren.

Dienstag, 7. April 2015

Mein Erster: Frühlings-Smoothie mit Avocado und Feldsalat

Kaum zu glauben. Bis heute habe ich noch nie einen Smoothie gemacht.

Und bis heute frage ich mich: Warum eigentlich? Denn so ein Smoothie ist schnell gemacht, sättigend und lecker.

Für meinen habe ich etwas Feldsalat, Ingwer, Orangensaft und Avocado verwendet. Der Feldsalat steuert eine leichte bittere Note bei, der Ingwer eine erfrischende Schärfte, der Orangensaft eine tolle Säure und die Avocado sorgt für eine angenehme Sämigkeit.

Insgesamt eine sehr runde Sache. Ich denke, das Smoothie-Fieber hat mich gepackt.

Wenn auch etwas verspätet ;).




Zutaten für ungefähr 1 Liter:

  • 1 Avocado
  • 100 g Feldsalat
  • 15 g Ingwer
  • Saft von 2 Kilogramm Orangen oder ungefähr 0,6 Liter Orangensaft
Zubereitung:

Die Avocado schälen, vom Kern befreien und in grobe Stücke schneiden. Ingwer schälen und klein schneiden.

Avocado, Feldsalat, Ingwer und Orangensaft in einem Mixer geben und alle kurz pürieren.

Sonntag, 8. März 2015

Völlig unterschätzt: Fenchelgrün-Birnen Topping

Manchmal unterschätzt man Dinge.

Und wirft sie sogar womöglich im Müll. Das war bei oft beim Grün vom Gemüse der Fall.

Karottengrün, Radieschenblätter oder Fenchelgrün. Alles radikal abschneiden und ab weg damit.

Gerade in dem grüne Gestrüpp der einzelnen Gemüsesorten steckt oftmals geballte Aromatik drin. Zum ersten durfte ich das in Athen erfahren. Ein Salat mit etwas Fenchelgrün angemacht, ließ mich erstmal skeptisch blicken.

Auf einmal soll ich etwas essen, was ich sonst immer Mülle geworfen habe? Naja. Augen zu und durch. Und siehe da: Was für ein toller Geschmack! Leicht nach Anis, ein wenig nach grünem Kraut und in der Gesamtheit echt erfrischend.

Mit den Blättern von Radieschen habe ich schon einmal etwas zubereitet: Pesto aus Radiechenblättern.  .

Dieses Mal war das Grün vom Fenchel dran. Aus wenigen Zutaten könnt ihr damit ein leckeres Topping zaubern, was ihr aufs Brot schmieren könnt oder unter die Pasta heben könnt. Passt auch super zu Geflügel.


Zutaten für ein kleines Glas:


  • Das Grün von einer Fenchelknolle
  • 1/2 Birne
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1-2 EL Estragon, getrocknet (gerne auch frischen, wenn Ihr welchen zur Verfügung habt)
Zubereitung:

Das Grün vom Fenchel abschneiden, kurz abwaschen und fein hacken.

Die Birne entkernen und in kleine Würfel schneiden, Birne und Fenchelgrün in einem Glas vorsichtig vemengen. Olivenöl  und Estragon hinzufügen. Mit etwas Salz abschmecken.



Dienstag, 26. August 2014

Vegan in Topform: Kreative vegane Rezepte nicht nur für Sportler

Vegan und Spitzensport. Wie geht das überhaupt, werden sich viele fragen. Kann man sich lediglich mit „Grünzeugs“ in Topform bringen?

Brendan Brazier ist veganer Ausdauersportler und Ironman-Triathlet. Der erfolgreiche Sportler entwickelte Anfang der 90er Jahre seine „Thrive-Diät. Eine rein pflanzliche Ernährungsweise mit einem Schwerpunkt auf rohen Lebensmitteln. Seine Diät machte ihn leistungsfähiger und er benötigte weniger Zeit zu regenerieren. Sein Buch „Thrive: The Vegan Nutrition Guide To Optimal Performance“ wurde jetzt ins Deutsche übersetzt, mit dem Titel „Vegan in Topform“.

Leckeres Superfood-Chia-Chili

Abwechslungsreiche Rezepte


Das Buch macht einen guten Ersteindruck. Ein schöner Einband, ein ausgewogenes Bild-Text Verhältnis und eine motivierende Schreibe sorgen für einen stimmigen Einstieg. Was man sagen muss: Das Buch ist kein reines Kochbuch. Neben den 200 Rezepten geht Brazier auch auf diverse ökologische, gesundheitliche und ethische Aspekte ein.

Brendan Brazier beweist, dass man eine vegane Lebensweise mit Profisport vereinbaren kann
Mich haben primär die Rezepte interessiert, die in Getränke, Frühstück, Salate, Suppen, Dips und Saucen, Hauptgerichte, Gemüse, Snacks, Energieriegel und Desserts unterteilt sind. Eine hohe Bandbreite. Die Rezepte sind zum großen Teil sehr interessant, da Braziers seine Zutaten auf höchstens 150 Grad erhöht. Ein frisches Feigenmus schmeckt morgens sehr gut auf einem Stück Brot, ein Kokos-Kreuzkümmel Dressing bringt Abwechslung auf das Salatbuffet und eine rohe Zucchini- und Karottenlasagne ist eine tolle Alternative zu der herkömmlichen italienischen Lasagne.
Oftmals vermisse ich bei veganen Rezepten das kreative Etwas. In „Vegan in Topform“ finde ich viele tolle und interessante Kniffe, weshalb ich das Buch aus kochtechnischer Sicht definitiv 
 empfehlen kann.

Schmackhafte Rote-Bete-Ravioli mit Basilkum-Macadamia Ricotta
Fazit:

„Vegan in Topform“ ist ein empfehlenswertes ganzeinheitliches veganes Kochbuch, was durch seine  Rezepte zu begeistern weiß.

Ein Rezept  aus dem Buch für den Sommerausklang verrate ich Euch. Eine erfrischende Karotten-Ingwer-Kaltschale:

Karotten-Ingwer-Kaltschale

Zutaten:

  • 750 ml Kartottensaft
  • 1 Avocado
  • 1 EL frischer Ingwer, geschält und klein gehackt
  • 2 TL Misopaste

Zubereitung:

Alle Zutaten in einem Standmixer geben und pürieren.

Sonntag, 17. August 2014

Weg vom Mittelmeer: Walnuss-Salbei Crostini

Tomate; Mozzarella und etwas Brot. Kann man das Trio jemals wieder trennen? Wahrscheinlich nicht. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, um einen kleinen Happen mal anders zu servieren. Ein Beispiel ist ein Crostini der mal komplett von der mediterranen Aromatik weggeht und eher eine nordische Richtung einschlägt.

Frittiertes Kraut


Für unsere kleinen Crostini benutzen wir grünen Spargel und Walnüsse als Hauptzutaten. Der grüne Spargel hat den großen Vorteil, dass man ihn auch roh verzehren kann. Hauchdünn aufgeschält, entfaltet dieser ein tolles erfrischendes "grünes" Aroma. Dadurch, dass wir die Walnüsse in etwas braunem Zucker karamellisieren, bekommen diese eine schöne dezente Süße. Knusprig frittierte Salbeiblätter komplementieren dann das Raw-Crostini. Generell ist es sehr interessant mal Kräuter kurz in heißes Öl zu werden. Dadurch bekommen die Kräuter eine tolle Textur. Der Geschmack mildert sich meiner Meinung nach durch das viele Öl etwas ab, aber da Munderlebnis ist trotzdem anders.

Die frittierten Salbeiblätter geben dem Crostini eine besondere Note
Zutaten: 
  • 150 g grüner Spargel
  • 50 g Walnüsse
  • 1 EL brauner Zucker
  • Baguette
  • Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Chiliflocken
  • Salbei, frisch
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Dünne Scheiben vom Baguette herunter schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl goldbraun ausbacken.

Den Spargel von den holzigen Enden befreien und mit einem Sparschäler dünne Streifen schälen. Diese in etwas Zitronensaft, Salz und Chiliflocken kurz marinieren.

In eine Pfanne den Zucker zergehen lassen und die Walnüsse darin kurz karamellisieren.

150 ml Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und das Salbei darin kurz frittieren und auf einem Tuch abtropfen lassen. Alle Zutaten dekorativ auf dem Crostinis anrichten.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Alles auf Schwarz: Reis mit Ajvar und Basilikum

Heute mal ein Rezept für ganz Eilige. Gerade aus Nordfriesland wieder gekommen, geht es morgen in die Türkei. Für die Stunden dazwischen habe ich mir schwarzen Reis gekocht und diesen flix mit dem Smartphone abgeblitzt.

Genauer genommen pechschwarzer Reis. Dieser ist ein Mittelkorn Reis mit schwarzer Vollkornschale und einer leckeren nussigen Eigennote. Zudem ist er etwas bissfester als herkömmlicher Reis.

Zusammen mit etwas Ajvar und Basilkuma ergibt sich daraus nicht nur eine schöne bunte Speise, sondern auch eine sehr geschmacksvolle Angelegenheit.

Schwarz, rot und grün. Leckere Farbkombination.





Zutaten für 2 Personen:
  • 200 g schwarzer Reis
  • 2 EL Ajvar
  • Basilikum, frisch
Zubereitung:

Den Reis zwei Mal waschen. Anschließend 2,5 Teetassen Wasser und eine Prise Salz hinzufügen. Den Reis 10 Minuten einweichen lassen. Den Herd auf höchste Hitzestufe stellen. Sobald das Wasser kocht, den Herd auf die niedrigste Hitze stellen und den Reis ca. 35 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist. Ajvar unterrühren und fein geschnittenes Basilikum unterheben.



Montag, 28. April 2014

Küchenquickie: Veganes Spargelcurry

Grün ist meine Farbe!

Seit der Kindheit meine Lieblingsfarbe. Ich mag grüne Hosen. Und grüner Spargel lässt mein Herz höher schlagen. Wohingegen weißer Spargel mich gar nicht begeistern kann. Ich weß einfach nicht was an diesem Gemüse so toll schmecken soll. Ob aus dem Topf, aus dem Ofen oder aus der Pfanne. Weißer Spargel beibt für mich einfach eine geschmackslose labbrige weiße Stange aus der Erde.

Geheimzutat Erdnussbutter


Beim grünen Spargel mag ich seine Knackigkeit und die leichte Frische. Zudem lässt sich die grüne Stange ruckzuck verarbeiten, keine fünf Minuten in der Pfanne anbraten und der Spargel ist bereit zum verzehren. Dieses mal habe ich den grünen Spargel in einem Curry verarbeitet.

Die Geheimzutat meiner Currys ist stückige Erdnussbutter. Die verleiht dem Curry eine tolle vollmundige Note und macht es schön cremig.

Spargel mal anders: In einem pikanten Curry
Zutaten für eine Person:

  • 150 g grüner Spargel
  • 1 TL rote Currypaste
  • 1,5 EL Erdnussbutter, mit Stücken
  • 125 ml Kokosmilch
  • Salz
  • Öl
Zubereitung:

In einer Pfanne 1 TL Öl auf mittlerer Hitze erhitzen. Die holzigen Enden von den Spargel abschneiden und den Spargel in der Pfanne für 2-3 Minuten anbraten. Mit Salz würzen. Die Hitze der Pfanne etwas reduzieren und die Currypaste einrühren. Die Kokosmilch hinzufügen und alles "glatt" rühren. Jetzt habt Ihr wahrscheinlich eine Konsistenz die eher an einer sehr flüssigen Sauce erinnert. Fügt Ihr jetzt zum Schluss die Erdnussbutter hinzu,und verrührt alles ordentlich miteinander bekommt Ihr ein cremiges Curry.

Wer mag kann das Curry noch mit etwas frischen Koriander oder Schnittlauch anrichten.

Mittwoch, 16. April 2014

Küchenquickie: Brot mit Spargel und Minze

Fast pünktlich zum Gründonnerstag, zeige ich Euch einen Teller, der den Tag zumindest farblich alle Ehre macht.

Der ganze Teller besteht lediglich aus drei Zutaten und Du brauchst nur fünf Minuten Zeit: Brot, grüner Spargel und Minze. Mehr brauchst Du nicht.

Roh und gebraten


Der grüne Spargel wird zweierlei zubereitet. Einmal dünn runtergeschält und kurz, scharf in der Pfanne angebraten. Der rohe Spargel liefert den typischen Geschmack, wenn man an die Farbe Grün denkt. Frisch, leicht bitter und herb. Der angebratene Spargel und das geröstete Brot kitzeln tolle Röstaromen auf die Zunge. Und die Minze verbreitet einen Hauch Frische im Mund.

Zusammengenommen also ein wunderbares leichtes und im wahrsten Sinne des Wortes grünes Esssen.

Spargel und Minze ergänzen sich sehr gut

Zutaten für eine Person:
  • 100 g grüner Spargel
  • 3 Scheiben Brot
  • Butter
  • Salz
  • Minze
Zubereitung:

Mit einem Sparschäler von zwei Spargelstangen dünne Spargelscheiben runterhobeln.

Von dem grünen Spargel ggf. die holzigen Enden abschneiden.Spargel in kleine Rauten schneiden.  In einer Pfanne 1-2 EL Butter erhitzen und den Spargel darin für 2-3 Minuten auf mittlerer Stufe anbraten. Das Brot ebenfalls in der Pfanne rösten, bis es anfängt zu duften.

Gebratenen Spargel salzen, mit der Minze und dem rohen Sparge auf dem Brot verteilen.

Wichtig: Den grünen Spargel wirklich dünn schälen

Montag, 14. April 2014

Orientalischer Zungentänzer: Sesam-Joghurt Dip für Rokost

Meine Mutter war schon damals Trendsetterin! Gemüse im Rohformat einfach etwas klein schnibbeln und dazu ein, zwei leckere Dips. Das habe ich viel zu lange nicht mehr gemacht. Also wurde es mal wieder Zeit dafür.

Nich mehr als 42 Grad


In den USA ist die Rohkostwelle schon seit einigen Monaten fleißig in Bewegung. Und auch in Europa ist der neue Trend so langsam angekommen. Lebensmittel werden nicht höher als 42 Grad erhitzt, weil dann wichtige Vitamine, Mineralien und Enzyme verloren gehen.

Irgendwie scheine ich die letzten Tage auf rohes Gemüse zu stehen. Aber im Gegensatz zu meinem KoKi-Salat, kommt mein schnell zusammen gerührter Sesamdip leicht orientalisch her. Die Tahina Paste findet Ihr inzwischen in großen Supermärkten oder bei einem türkischen Lebensmittelhändler. Möhren eignen sich besonders gut zu dem Dip, da diese eine leichte Süße von Natur aus mitbringen, die dem Dip fehlt. Aber natürlich könnt Ihr auch Gurke, Kohlrabi oder jedes anderes Gemüse dazu genießen.

Frohes dippen!

Orientalischer Zungen- statt Bauchtänzer: Sesam-Joghurt Dip
Zutaten für eine Person:
  • 150 g Joghurt
  • 3 TL Tahina (Paste aus feingemahlenen Sesamkörnern)
  • 2-3 Spritzer Zitronensaft
  • Salz
  • Chiliflocken, getrocknet
  • 1 Frühlingszwiebel
  • verschiedenes Gemüse
Zubereitung:

Den Joghurt mit der Tahina Paste glatt rühren. Mit dem Zitronensaft, Salz und den Chiliflocken abschmecken. Die Frühlingszwiebel putzen, in feine Ringe schneiden und unter die Creme rühren.

Mit Gemüse wegdippen!

Sonntag, 6. April 2014

Ein ungewöhnliches Paar: KoKi-Salat

Habt Ihr auch Gemüse, welches Ihr roh quasi vergöttert, aber im gekochtem Zustand noch nicht mal angucken würdet?

Bei mir ist Kohlrabi definitiv so ein Kandidat. Frisch runter geschnitten, mag ich seine Knackigkeit und das leicht Erfrischende. Zugegeben: Roh hat Kohlrabi jetzt nicht den großartigen Eigengeschmack. Deswegen habe ich ihn in meinem Frühlingsstarter Ko(hlrabi)Ki(wi)-Salat um ein paar Kiwi Scheiben ergänzt. Die verleihen dem Kohlrabi eine leichte Säure und Süße. Und machen sich auch optisch auf den weißen Scheiben ganz gut.

Kühle Minze


Für das Dressing habe ich Orangensaft verwendet, weil mir die Kiwi alleine nicht genügend Säure liefert. Die Minze als Kick oben drauf, verleiht den Salat einen kleinen "Kühl-Effekt".

So simpel der Salat in der Zubereitung auch ist, im Mund entfaltet sich dann seine geschmackliche Komplexität.

Exotisch in den Frühling mit Kohlrabi und Kiwi





Zutaten für eine Person:
  • 1/2 Kohlrabi
  • 1 Kiwi
  • 1 Bio-Orange
  • 60 g Walnüsse
  • 1 TL körniger Senf
  • Olivenöl
  • etwas Minze, frisch
  • Salz
Zubereitung:

Den Kohlrabi und die Kiwi schälen und beide in feine Scheiben schneiden. Die Walnüsse in einer Pfanne kurz ohne Öl rösten, bis sie anfangen zu duften. Die Orange auspressen. Den Orangensaft mit dem Senf vermischen und soviel Öl unterschlagen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (bei mir waren es 1-2 TL Öl). Das Dressing mit Salz abschmecken.

Kohlrabi und Kiwi auf dem Teller anrichten. Mit dem Dressing, den gerösteten Nüssen und der Minze anrichten.

Mittwoch, 2. April 2014

Hier vermisst Du nichts: Kartoffelgulasch

Im Kühlschrank keins. Im Tiefkühlfach eben so nicht. Kein Fleisch weit und breit. Nur ein kleiner Sack Kartoffeln lummerte noch in der Küche. Ob das für ein Mittagessen reicht?

Mit Biss


Und wie! Ich hätte selbst nicht gedacht, dass ein Gulasch nur mit Kartoffeln so lecker schmecken kann. Durch die Zugabe von Tomatenmark und Ajvar bekommt es eine tolle fruchtige und vollmundige Note. Dazu einen ordentlichen Schub Pfeffer für die Schärfe und auf dem Teller landet ein Gericht, bei dem garantiert keiner das Fleisch vermissen würde. Wichtig ist, dass die Kartoffeln noch einen leichten Biss haben, so bekommt Ihr etwas mehr Vielfalt hinsichtlich der Textur des Gerichts.

Einfach, billig und vegan: Sättigendes Kartoffelgulasch
 Zutaten für 2 Personen:
  • 600 g Kartoffeln, geschält
  • 2,5 EL Tomatenmark
  • 2,5 EL Ajvar
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblätter
  • 4 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Paprikapulver
  • Öl
Zubereitung:

Die Kartoffeln in grobe Würfel schneiden und für acht Minuten in gesalzenem Wasser kochen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Pfanne 2-3 EL Öl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Das Tomatenmark in die Pfanne einrühren und leicht karamellisieren lassen. Das heißt: Einfach das Tomatenmark in die Pfanne geben und nicht großartig die Pfanne bewegen, nach 4-5 Minuten bekommt das Tomatenmark Farbe und einen leicht süßlichen Duft.

Die Kartoffeln abgießen, dabei aber etwa 150 ml von dem Kochwasser auffangen. Kartoffelwürfel in die Pfanne geben, Ajvar einrühren und alles kurz mit dem Tomatenmark vermengen. Das Kochwasser und die Lorbeerblätter (ich habe drei Stück genommen) hinzufügen, mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen. Für 5 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Creme Fraiche servieren.