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Dienstag, 22. April 2014

Ein Traum von Schaum: Frühlingszwiebelsuppe

Oft bin ich ja selber erstaunt und werde eines Besseren belehrt. Aus lediglich drei Zutaten soll man eine anständige Suppe hinbekommen? Und dann noch mit Milch, für mich als Sahne-Verfechter Nummer 1, eigentlich gar keine Alternative. Aber wie heißt es so schön "Versuch macht klug."

Für die Suppe benötigt ihr nur das Weiße der Frühlinszwiebeln. Da steckt der tolle zwiebelige Geschmack drin. Den Rest könnt Ihr aufbewahren und euch unter einem Quark oder Salat mischen.

Steht wie eine Eins

 

Der Geschmack der Frühlingszwiebelsuppe ist sehr subtil und fein. Traut Euch ruhig ordentlich zu salzen. Dann sticht der leicht erfrischende scharfe Geschmack der Frühlingszwiebel noch besser hervor.

Ich hätte nie im Leben gedacht, dass die Suppe solch eine schaumige Konsistenz durch das Aufmixen bekommt. Das Tolle: Der Schaum verschwindet nicht nach ein paar Minuten im Suppentelleruntergrund, sondern bleibt wie eine Eins an der Oberfläche stehen. Mir persönlich hat die Suppe auch kalt geschmeckt. Mit ein paar Spritzer Limettensaft eignet sie sich bei hohen Temperaturen auch als kleinen Erfrischung.

Der Traum vom Schaum bleibt so oder so. Bei kalten und bei warmen Temperaturen.

Sehr fluffig und leicht: Frühlingszwiebelsuppe

 Zutaten für 2 Personen:
  • 200 ml Milch, 1,5% Fett
  • 150 g Frühlingszwiebeln (nur das Weiße!)
  • 20 g gesalzene Butter
  • Salz
Zubereitung:

Das Weiße der Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Die gesalzene Butter in einem Topf zerlassen, die Zwiebelringe zugeben. Bei geringer Hitze vorsichtig anschwitzen, bis die Zwiebelringe glasig und weich sind.

Die Milch erhitzen und zu den Zwiebelringen gießen. Mit Salz würzen. Die Milch-Frühlingszwiebel-Mischung im Topf mit dem Mixstab schaumig aufmixen.

Montag, 24. März 2014

Beste Reste: Wurzelgemüsesuppe

Suppen sind wahre Allzweckwaffen. Gestern blieb ein wenig Wurzelgemüse übrig, was wir mit etwas Honig, ein paar Kräutern und Orangensaft im Ofen geschmort haben. Und heute habe ich daraus mit wenigen Zutaten eine leckere Suppe gezaubert. Wenn ich Suppen aus dem Stehgreif zubereite, halte ich mich an folgende Faustregel:

Eins, zwei, eins


1 Teil Gemüse, 2 Teile Brühe, 1 Teil Sahne. Die 1:2:1-Regel könnt Ihr eigentlich bei nahezu jedem Gemüse anwenden (außer bei der Kartoffel, da wird die Suppe zu dickflüssig) und erreicht mit den Mengen eine schaumige Suppe mit einer tollen Konsistenz. Für die Würzelgemüse Suppe habe ich anstatt Brühe Wasser verwendet, da das Gemüse durch das Schmoren im Ofen mit den Kräutern und dem Honig, bereits viel Eigengeschmack aufgewiesen hat.

Herausgekommen ist ein leckeres und schönes Resteergebnis.

Lady in pink: Schaumige Wurzelgemüsesuppe

Zutaten für 2 Personen:
  • 200 g Wurzelgemüse (Pastinake, Petersilienwurzel, Rote Bete, Karotte)
  • 200 g Sahne
  • 400 ml Gemüsebrühe oder Wasser
  • Salz 
Zubereitung:

Das Wurzelgemüse in einem Topf auf mittlerer Stufe für 3-4 Minuten anbraten. Brühe oder Wasser aufgießen und 10 Minuten leicht kochen lassen. Mit einem Pürierstab das Gemüse pürieren und die Sahne schlückchenweise hinzufügen. Zum Schluss die Suppe noch einmal aufmixen.  Mit Salz abschmecken.

Freitag, 31. Mai 2013

METRO-Kochherausforderung: Brausepulver in Kartoffeln, gestrudelte Cheesecakes & Luxus gewordene Flüssigkeit

Die METRO hat zum kochen eingeladen! Food-Bloggern aus ganz Deutschland konnten sich ein Paket bei ihrer Metro-Filiale abholen und sollten aus den enthaltenden Zutaten ein leckeres 3-Gang Menü zubereiten.
Einzige Bedingung: Es muss ALLES verwendet werden!

Gucken wir uns mal an, was alles im Paket für die METRO-Kochherausforderung enthalten war:

Junger Blattspinat
Ingwer
Persisches Blausalz
Arganöl
Filo-Teig
Pesto Genovese
Weißwein (Riesling)
Kartoffeln, Premium handverlesen
ein französisches Freilandhuhn, frisch
Mango
Tomaten
Ahoi Brausepulver

Das Brausepulver (in Form eines Eimers mit 100 Packungen) machte mich zunächst stutzig. Ich wollte es aber unbedingt in meinem Hauptgang verwenden, der ziemlich schnell in meinem  Kopf entstanden ist. Beim Nachtisch war die Mango für mich der Hauptakteur. Und bei der Vorspeise musste ich eine Weile grübeln. Suppe, Salat oder Strudel? Zusätzliche Herausforderungen die ich mir gestellt habe: 1. So wenig Zutaten wie möglich dazu nehmen und wenn dann nur Basic-Zutaten die jeder zu Hause hat. 2. Wenn möglich sollte eine Zutat nur einmal verwendet werden und nicht mehrmals.

Was aus den Zutaten im Endeffekte geworden ist, könnt Ihr weiter unten sehen!

Luxus-Smoothie

Zur Vorspeise gibt es einen Smoothie. Aber nicht irgendeinen Smoothie, sondern einen luxoriösen Spinat-Smoothie! Wertvolles Arganöl und delikates persisches Blausalz heben den Smoothie nicht nur in eine geschmackliche Extra-Klasse, sondern auch in eine etwas gehobenere Finanzklasse.


Zutaten für einen Smoothie:

  • 100 g junger Blattspinat
  • 10 g Arganöl
  • 1 Banane
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 Prise Blausalz
  • 15 g Ingwer

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden, Banane ebenfalls schälen und klein schneiden. Blattspinat, Öl, Orangensaft, Ingwer, Salz und Banane in einem Mixer geben und pürieren.
Kühl servieren.

Pesto-Hähnchen mit Zitronenstampf und Ofentomatensauce

Für den Hauptgang ging mir sofort "Mediterran" durch dem Kopf. Das Pesto zu dem Geflügel. Dazu ein Kartoffelstampf mit einer leichten Zitrusnote, Brausepulver olé, und eine lecker Ofen-Tomatensauce.


Zutaten für vier Personen:

  • 200 g Kartoffeln
  • 1 Päckchen Brausepulver, Zitrone
  • 4 EL Pesto
  • 1 Freilandhähnchen
  • 3 Tomaten
  • 100 g Butter
  • 50 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in gesalzenen Wasser kochen. Die Tomaten halbieren, mit fein gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl mischen. Auf ein Blech geben und 15 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließen pürieren, passieren und abschmecken.

Das Freilandhähnchen nach Gusto zerteilen, und wer mag die Haut entfernen, und mit dem Pesto einreiben. Anschließend im Ofen bei 160 Grad für ca. 75 Minuten garen.

Die ausgedämpften Kartoffeln mit der Milch und der Butter zu einem Püree stampfen. Das Püree mit dem Zitronen-Brausepulver abschmecken, sodass es leicht zitronig schmeckt. Vorsichtig dosieren und immer wieder abschmecken.

Das Pesto-Huhn mit der Ofentomaten-Sauce und dem Zitronen-Kartoffelstampf servieren.

Mango-Strudel-Cheesecakes

Zum Schluss stand die Nachspeise auf dem Plan. Die kleinen Mango-Studel-Cheesecakes waren eine wahre Sünde! UNBEDINGT NACHMACHEN! Die Masse ist ruckzuck zusammengerührt und schnell hat man kleine süße Käseküchlein zubereitet.


Zutaten für zwei Personen:
  • 80 ml Weißwein
  • 1 Mango
  • Filoteig
  • 1 Ei
  • 4 EL Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Créme fraiche
  • 100 g Frischkäse
  • 1/2 EL Speisestärke
Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Mango schälen und würfeln und in einer heißen Pfanne mit etwas Butter leicht anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und die Würfel herausnehmen.

Filoteigblätter dünn mit flüssiger Butter bestreichen und der Länge nach zusammenklappen. Dann jedes Blatt in der Mutter durchschneiden, sodass sechs Teigblätter entstehen. Jeder Mulde der Muffinform mit einem Teigblatt auslegen.

Ein Ei mit Créme fraiche, Zucker, Frischkäseund 1/2 EL Speisestärke glatt rühren. Angebratene Mangowürfel unter die Masse heben. Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark ebenfalls unter die Masse rühren. Die Masse gleichmäßig in die mit Teig ausgelegten Mulden füllen, den Teig dabei über der Masse zusammendrehen. Für ca.20 Minuten goldbraun backen. Törtchen mit der Zabaione servieren.

Freitag, 24. August 2012

Freestyle: Gartenhäuschen-Tomatensuppe


Immer noch Tomatenschwemme hier im Haus. Dieses Mal standen die großen Ochsenherztomaten auf dem Speisenplan, welche möglichst ohne großen Kochaufwand verkocht werden sollten.

Also wurde eine einfache leicht rahmige Tomatensuppe gekocht. Mir persönlich schmecken Tomatensuppen mit einem Schuss Sahne immer ein wenig besser. Ich habe immer das Gefühl dass die Sahne den leicht süßlichen Geschmack der Tomaten noch ein wenig mehr heraus kitzelt.

Gekocht wurde dieses Mal nach Zungen und Augenmaß, weshalb ich nur grobe Zutatenangaben angeben kann.


Zutaten für 2 Personen:

  • Ca. 8 Ochsenherztomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Chiliflocken
  • Basilkum
  • 75 ml Sahne

Zubereitung:

Die Knoblauchzehe schälen und in feine Würfel schneiden. Die Ochsenherztomaten vierteln.
Olivenöl in einem Topf heiß werden lassen. Knoblauch und die Tomaten dazu geben. Alles bei mittlerer Hitze für ca. 40 Minuten einkochen lassen.

Alles durch ein Sieb passieren und den aufgefangenen Tomatensaft mit der Sahne verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Basilikum und Chiliflocken abschmecken.

Die Tomatenstücke im Sieb kann man beispielsweise einfach unter ein Kartoffelpüree heben und somit weiter verwenden.

Sonntag, 3. Juni 2012

Die Saison ist eröffnet: Erdbeer-Kaltschale

Endlich ist wieder Erdbeerzeit ! Selber pflücken auf heimischen Felder, Konfitüre herstellen, pur vernaschen oder im Salat. Mit nur 32 Kilokalorien ist die Erdbeere auch für die schlanke Linie geeignet. Und auf Grund ihres hohen Vitamin-C Gehalt von 65 Milligramm pro 100 Gramm auch sehr gesund.

Fest, glänzend und leuchtend sollten frische Erdbeeren sein. Dann schmecken sie am besten. Botanisch gesehen handelt es sich bei der Erdbeere um gar keine Frucht, sondern um eine verdickte Blütenachse der Erdbeerpflanze. Die kleinen gelblichen Samen sind die eigentliche Früchte der Erdbeeren.

Im Garten lassen sich Erdbeeren prima anpflanzen. Ein lockeres Sand-Humus Gemisch ist eine gute Grundlage um eine ertragsreiche Ernte zu erlangen. Den größten Ertrag liefern Erdbeeren im zweiten und im dritten Jahr nach der Pflanzung.

Mit den Erdbeeren habe ich eine leckere Kaltschale gemacht. Nicht mit TK-Erdbeeren, sondern mit frischen Erdbeeren. Ein Foto habe ich dieses Mal irgendwie vergessen.

Zutaten für 2 Personen:
  • 250 ml Apfelsaft
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 Vanilleschote
  • 10 g Zucker
  • 10 g Speisestärke
  • 250 g Erdbeeren

Zubereitung:
Den Apfelsaft, mit der Zimtstange, der Vanille und dem Zucker zum kochen bringen. Speisestärke in Wasser anrühren und dazugeben.

Die Erdbeere in den nicht mehr kochenden Saft unterrühren, die Zimtstange entfernen und mit Zucker abschmecken. Anschließend die Kaltschale für einige Stunde gut kalt stellen.

Bei warmen Wetter auf der Terrasse genießen und sich über die kühlende Schale freuen.

Wer keine Erdbeeren hat, kann auch eigentlich jedes beliebige andere Obst verwenden. Auch in der Wahl des Saftes kann man ganz nach Geschmack variieren.

Montag, 2. April 2012

Geballte Aromenkraft: Vakuumierte Zwiebelsuppe

Rezepte für ein Vakuumiergerät müssen nicht immer höchst kompliziert sein. Und es muss auch nicht immer Fleisch oder Gemüse sein, was man luftdicht verschließt.

Eine intensive Zwiebelsuppe ist beispielsweise mit einem Vakuumiergerät sehr einfach herzustellen. Alle Zutaten einfach in einem Beutel geben, verschließen und in einem Topf verfrachten.

Der Fond nimmt den süßlichen und pikanten Geschmack der Zwiebel während der Garzeit an, sodass man eine Zwiebelsuppe par excellence erhält.

Wichtig hierbei ist, dass man einen Vakuumbeutel verwendet welcher 100 % frei von Weichmachern ist, dass keine giftigen Stoffe beim Garen auf das Produkt einwirken können.

Als Beispiel für solche Vakuumbeutel wären die des Herstellers Lava zu nennen (R-Vac Vakuumbeutel). Neben Vakuumbeutel sind auch Endlosrollen erhältlich, mit denen der Anwender noch flexibler ist, was die Produktgröße betrifft.  



Zutaten für zwei Personen:

  • 500 ml Geflügelfond
  • 300 g Zwiebeln
  •  2 Lorbeerblätter
  •  1/2 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Majoran
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und ebenfalls grob hacken. Alle Zutaten miteinander vakuumieren und für ca. 60 Minuten in 85 - 90 Grad heißen Wasser garen.

Sofort servieren, Kräuter entfernen und würzig abschmecken.

Nach Belieben mit Käse gratinieren.