Dienstag, 24. Januar 2023

Sonntagsfrühstück für Angeber: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeeren-Thymian Sauce

Sunday is not sunday without pancakes.

Und mit diesem Rezept wollte Ihr am liebsten jeden Tag Sonntag haben. Denn die Chai Latte Pancakes sind süß und fruchtig zugleich. Der Thymian gibt dem Gericht den letzten Pfiff. Ihr benötigt auf jeden Fall das Obst, da die Pancakes durch das Chai Latte Pulver schon süß sind und durch die Zugabe der Amarettinis die Sache gleich nochmal viel mehr süßer wird. Der Pfirsich und die Heidelbeeren steuern eine angenehme Frische und Säure entgegen.

Fluffige Teilchen

Um die Pancakes besonders fluffig zu bekommen, solltet Ihr das Eiweiß vorsichtig unter dem Teig heben und die Pancakes wirklich nur auf mittlerer Hitze mit Bedacht braten. Das Eiweiß sollte auch richtig steif sein, sonst braucht Ihr euch die Mühe mit dem ganzen Eier trennen gar nicht machen und könnt einfach normale platte Pfannekuchen machen. Wer mag kann den Pfirsichspalten auch noch einen Feinschliff geben und diese in etwas milden Olivenöl und Honig marinieren.

Süß und fruchtg zugleich: Chai Latte Pancakes mit Heidelbeer-Thymian Sauce


Zutaten für 2 Personen:
  • 3 große Eier
  • 120 g Mehl
  • 140 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3,5 EL Chai Latte Tee Pulver
  • 150 g TK Heidelbeeren
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 EL brauner Zucker
  • eine Handvoll Amarettinis
  • 1 Pfirsich
  • Butter
Zubereitung:

Die Eier trennen. Mehl, Backpulver, Milch, Chai Latte Tee Pulver zu einem glatten, dicken Teig verarbeiten. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und anschließend unter dem Teig heben.

Eine Pfanne mit 2 EL Butter auf mittlerer Hitze erhitzen. Etwas Teig hineingeben und ein paar Minuten backen, bis die gebackene Seite gold und fest aussieht.

Ein Topf mit 1 EL Butter und dem braunen Zucker auf mittlere Hitze erhitzen. Den Zucker karamellisieren lassen. Die TK-Heidelbeeren und den Thymian hinzufügen und für ungefähr zehn Minuten köcheln lassen, bis im Topf eine sämige Sauce entsteht.  Kurz vor Schluss ein wenig Amarettinis zerbröseln und unter die Heidelbeern heben.

Den Pfirsich waschen und in dünnen Spalten schneiden.

Pancakes mit der Sauce, ein paar Amarettinis und den Pfirsichspalten servieren.

Dienstag, 3. Januar 2023

Küchenquickie: Lauwarmer Spargel-Hähnchen Salat aus der Pfanne

Salat kann auch warm! In diesem Fall lauwarm direkt aus der Pfanne.

Besonders gut, klappt das derzeit mit grünem Spargel. Dieser wird einfach in grobe Stücke geschnitten und kurz durch die Pfanne gezogen. Für das Dressing benötigen wir lediglich zwei Zutaten: Zitronensaft und Sojasauce. Ruckzuck entsteht ein leicht asiatisch angehauchtes Dressing. Dazu passen Erdnüsse besonders gut.

Salzig und ein toller Crunch. Perfekt! Für die Farbe schnibbeln wir noch etwas Paprika dazu und motzen die Pfanne mit etwas Hähnchenbrust auf. Veganer dürfen stattdessen gerne eine Avocado oder etwas Räuchertofu dazu packen.

Die Hähnchenbrust brate ich direkt am Anfang an. Danach tue  ich das Gemüse in die Pfanne. Denn dieses braucht nur kurz in der Pfanne etwas von der Hitze aufnehmen. So bleibt es schön knackig und alle Nährstoffe bleiben erhalten.

Wer es etwas schärfer mag: Gerne etwas Ingwer oder Chili in der Pfanne auslassen.





Zutaten für 2 Personen:
  • 1 rote Paprika
  • 200 g grüner Spargel
  • 80 g Erdnüsse, gesalzen und geröstet
  • 1 Hähnchenbrust, in Streifen geschnitten
  • 1 Zitrone
  • 5 EL Sojasauce
  • Öl


Zubereitung:

Etwas Öl in einer Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und die Hähnchenbruststreifen anbraten.

Spargel und Paprika in grobe Stücke schneiden und hinzufügen. Für  etwas fünf Minuten auf mittlere Hitze braten.

Sojasauce und Zitrone in die Pfanne geben, alles nochmal bei starker Hitze anbraten und zum Schluss die Erdnüsse unterheben.

Sonntag, 1. Januar 2023

Fit ins neue Jahr: Vegane Kostproben

Nur noch wenig Stunden. Dann heißt es, mal wieder, neues Jahr, neues Glück.

Und natürlich auch: Neue Vorsätze. Ein Vorsatz der in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen ist, ist sich vegan zu ernähren. Vielleicht habt ihr auch diesen Vorsatz. Um euch den Einstieg ein bisschen zu erleichtern, stelle ich euch nachfolgend vegane Produkte vor, mit denen ihr fit ins neue Jahr starten könnt.

Fit ins neue Jahr mit veganen Produkten

Tortellini Gemüse von Dangelo.

Leckere semifrische Pasta, die auch ordentlich gefüllt sind. In der Füllung befinden sich Lauch, Zwiebel, Knoblauch und Karotte.

Vegane Würste von Spacebar.

Die pflanzlichen Würste kommen mit einem hohen Eiweißgehalt daher und ähneln der Konsistenz einer Wurst sehr stark.

Veganer Käse und Black Bean Burger von Veganic.

Der vegane Pizzakäse hat sich sehr gut auf einer Kartoffelpizza gemacht. Optisch ist kein Unterschied zu erkennen. Geschmacklich, nur wenn man weiß, dass man gerade veganen Käse verspeist. Die Black Bean Burger wurden in etwas Öl angebraten und anschließend als leckerer veganer Burger zwischen einen Tomatenhummus und einer Guacomole serviert. Sehr gut! Auch der Scheiblettenkäse reiht sich nahtlos an.

Tomatensaue und vegane Schokolade von Naturata.

Die fruchtige Tomatensauce kann man sich schön unter eine Pasta ziehen. Die vegane Schokolade mit Kakaosplittern war mir geschmacklich leider ewas zu flach.

Montag, 5. Dezember 2022

Kulinarisch durch Südtirol: Auf der Suche nach dem Sinn

Ich halte mir mitten in Meran rund 120 Gramm Südtiroler Speck am Ohr. Dabei ist es mir ziemlich egal, dass ich von allen Seiten komisch angeguckt werde. Denn schließlich ist die ganze Sache schon über 2400 Jahre alt.

Bereits der griechische Philosoph Aristoteles beschrieb, dass der Mensch über fünf Sinne verfügt: Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Tasten. So stehe ich nun mitten in Meran, mit dem Speck am linken Ohr. 

Kann man eine Region mit allen fünf Sinnen kulinarisch erkunden?

Südtirol bietet abseits der Kulinarik eine tolle Landschaft

Hören


Der Sound of Südtirol: Kurz, knackig und rund. Wie ein gut gemachter Popsong.

Konntet ihr erkennen, was sich dahinter versteckt?


Der Südtiroler Apfel. Im Meraner Land hat die Tradition des Obstbaus eine große Tradition und lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Pink Lady, Gala, Jonagold, Morgenduft oder Granny Smith. Das Apfelsortiment ist breit gefächert. In der Apfeloase Locherhof könnt ihr euch durch das Obst beißen und die Ohren spitzen.

Schmecken und riechen


Ortstermin bei der Osteria Porta Passiria. Der Koch Lucas erwartet mich schon mit einem breiten Grinsen. Denn eines seiner Lieblingsgerichte wird er mir heute zeigen: Hirschgulasch mit Kartoffelklößen. Ein Gericht das auf der Zunge hin und her reißt. Ein bisschen Italien, alpine Bergwelt und Wohlwollen. Und die Nase dabei auch mit diversen Aromen befeuert. Genau, wie ich Südtirol bisher erlebt habe. Als eine mediterrane Bergwelt.

Wollt ihr diese Sinne mal selber nachempfinden?

Dann kocht es einfach nach. 

Hier ist das Rezept:

1 Kilogramm Hirschfleisch aus der Keule
250 Gramm Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
5 Wacholderbeeren
5 EL Öl
1 EL Tomatenmark
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer
0,7 l Rotwwein


Wohlwärmendes Hirschglasch

Das Fleisch abspülen, trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Schalotten abziehen und halbieren. Knoblauch abziehen und in dünne Scheiben schneiden. Zitrone heiß abspülen, trocken reiben und die Schale dünn abschälen. Thymian und Rosmarin abspülen und trocken schütteln. Das Fleisch im heißen Öl in einem weiten Topf rundherum braun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Die Schalotten im Bratfett kurz andünsten. Knoblauch und Tomatenmark zugeben und mit Mehl bestäuben. Etwa 1 Minute unter Rühren dünsten. Fleisch zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Rotwein und eventuell noch etwas Wasser zugießen, das Fleisch soll von der Flüssigkeit bedeckt sein. Einmal aufkochen. Lorbeerblatt, zerdrückte Wacholderbeeren, Zitronenschale, Rosmarin und Thymian zugeben und im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze 50 Minuten schmoren. Das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Die Flüssigkeit im offenen Topf bei großer Hitze einkochen lassen, bis die Soße sämig ist.

Dazu nach Gusto Salzkartoffeln, Klöße oder Nudeln servieren.

Sehen


Ich habe mich zu einem kleinen Filmshooting verabredet. Ein Gericht, was sich schnell kochen lässt und in einem Meraner Haushalt serviert wird. Stefanie, die inzwischen seit 19 Jahren in Meran wohnt, habe ich zufällig in einem Supermarkt aufgegriffen und ihr meinen Grund, für die Reise nach Meran kurz erklärt.

Schon lud sie mich zu sich und ihren Freund nach Hause ein und kochte für uns eine schnelle Apfel-Speck Pasta.



Tasten


Klar. Mit Essen spielt man nicht. Aber wenn man im „Pur Südtirol“ im Meraner Kurhaus einkehrt, kann man nicht anders als zumindest einmal kurz die riesigen Käselaibe im Keller zu berühren. Reihe an Reihe sind im Reifekeller verschiedene Käsesorte in den Regalen. Wer aus kulinarischer Sicht Südtirol mal ertasten möchte ist  hier gut aufgehoben.

Was zum anfassen: Das "Pur Südtirol"
Ach ja, der Südtiroler Speck. 

Den habe ich im Übrigen dann auch noch geöffnet: Seine speckigen Adern kurz angeschaut, zweimal intensiv an der Kruste  gerochen, das wachsfeste Fleisch kräftig angefasst und ein ordentliches Stück abgebissen.

Also das angewandt, was ich auf dieser Reise gelernt habe:

Es macht nur Sinn, mit allen Sinnen zu genießen.



  Vielen Dank an das Südtirol Marketing für die Einladung!

Die geballte Ladung Power: Chiasamen-Cräcker mit Erbsenpüree und marinierten Feta

Was waren das früher nur für einfache Zeiten. Man hat sich ein Knäckebrot geschnappt, hat etwas gute Butter darauf gestrichen und fertig.

Heute würde man wahrscheinlich, über solch ein Knäckebrot nur spöttisch lachen. Zumindest diejenigen, die ein Gefallen an Superfood und Healthy  Food gefunden haben.

Genau diese, dürften sich jetzt besonders über mein Rezept freuen. Schnell gemachte Superfood-Cräcker mit Chiasamen, Hanfsamen, Buchweizen, Flohsamen, Arionia und Heidelbeeren. Die Arionia-Saaten Mischung hat es voll in sich ;). Und in Kombination mit salzigen Fetakäse, kommt die leicht süßliche Mischung sogar noch etwas besser zur Geltung.

Darunter gesellt sich ein erfrischendes Erbsenpüree, das ihr mit der Limette mutig säuerlich abschmecken könnt.

Möge die Macht  Kraft mit euch sein!


Zutaten für 2 Personen:

  • 10 Chia-Cräcker
  • 100 Gramm Fetakäse
  • 150 Gramm Tiefkühl-Erbsen
  • 1 Limette
  • 1 Esslöffel Creme fraiche
  • Salz
  • Arionia-Saaten Mischung
  • eine halbe Gurke
Zubereitung:

Die Erbsen in kochendem Wasser weich koche und mit der Creme fraiche, dem Saft der Limette und etwas Salz grob mit einem Mixer pürieren.

Den Feta zerbröseln und durch die Arioniamischung ziehen. Alternativ könnt ihr jeglich andere Samen verwenden, wie z.B. Sesam, um den Käse etwas zu verzieren.

Die Gurke waschen und in kleine Stücke schneiden. 

Die Chia Cräcker mit dem Erbsenpüree, der Gurke und dem Fetakäse belegen.

Freitag, 18. November 2022

Grünes Wunder: Matcha-Gurken Limonade

Lange habe ich das grüne Teepulver einfach ignoriert. Matcha. Das klang für mich nach einem kurzzeitigen Trend. Inzwischen dürfte ich aber einer der letzten Menschen sein, die noch kein Matcha-Tee probiert haben. Matcha wird aus den zermahlenen Blätter der Tencha-Teepflanze gewonnen.

Echter Wachmacher


Der japanische Tee ist mit seinem Koffeingehalt von zwei bis vier Prozent ist ein echter Wachmacher. Ich habe etwas Matcha-Tee für eine tolle Sommerlimonade genommen. Durch die Zugabe der Gurke kommt die Limonde schön erfrischend daher. Der Matcha-Tee reiht sich mit seiner leicht süßlichen und herben Note gut darin ein. Ein wenig Minze sorgt für die nötige kühle Frische.

Zusammengenommen habt Ihr also eine Limonade, die euch wachhält, erfrischt und dabei noch schmeckt. Ein echtes grünes Wunder.

Wer es ein bisschen fruchtiger mag, sollte sich mal meine Rhabarberlimo anschauen.

Macht wach und fit: Matcha-Gurken Limo

Zutaten für 4 Gläser:
  • 2 TL Matcha-Tee
  • 1 Salatgurke
  • 4 EL brauner Zucker
  • 8 Stängel Minze, frisch
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 l eiskaltes Mineralwasser
  • Eiswürfel
Zubereitung:

Das Matcha-Teepulver mit 600 ml kochendem Wasser überbrühen und für gut 10 Minuten offen ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen und kalt stellen. Die Gurke schälen, das Gurkeninnere mit einem Löffel entfernen und kleine Rauten Halbmonde schneiden. Zucker in den Matcha-Tee einrühren. Das Gurkeninnere ebenfalls hinzufügen und einmal mit dem Stabmixer kurz pürieren.

Den Tee und das Mineralwasser in ein großes Gefäß geben. Die Kräuter waschen. Die Minze fein schneiden und in die Flüssigkeit geben. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken, und ebenfalls in die Flüssigkeit geben. Die Gurkenmonde in die Gläser geben und Eiswürfel zugeben.

Wer mag kann die Limo auch mit Vodka auffüllen und als Shot servieren

Mittwoch, 21. September 2016

Pinneken mit Bums! Selbsgemachter Pfirsich-Chili Likör

Cheers!

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder hier auf dem Blog. Grund dafür ist ein tolles Projekt von Tine, die das Blog Pottlecker  und Kathi, die das Blog Pottgewächs betreibt. Beides im Übrigen sehr sympathische Frauen, mit denen ich schon einmal kochen durfte.

Um das Kochen soll es heute nicht gehen. Stattdessen steht das Trinken im Vordergrund. Ganz nach dem Motto "Sommer im Pinnchen", haben die beiden Ruhrpottgrazien dazu aufgerufen, sich an Schnaps- oder Likörrezepte ranzusetzen, die den Sommer für den Herbst konservieren.

Bei mir fiel die Wahl relativ schnell auf einem Weinbergpfirsich. Ich mag die leichte Süße und Säure dieser Pfirsiche sehr gerne. Im Sommer kann ich von den platten Dingern kaum genug bekommen.

Der Clou bei meinem Likör: Die Pfirsichwürfel werden mit etwas Vanille, braunen Zucker und Chili eingerieben. Zusätzlich kommt eine Chilischote mit im Likörchen mit rein. Eine tolle fruchtige, leicht pikante Angelegenheit! 

Macht sich meiner Meinung nach im Übrigen auf Grund der Chilischote auch gut als Likör, den man zum Grillen zu einer Wurst mal trinken kann.

Also ran an die Pfirsiche und Chilis und noch einmal mit ordentlich Bums den Sommer in der Flasche konservieren!

PS: Nicht wundern. Dieser Post ist noch ohne Rezeptbild. Das Bild wird aber schnell nachgereicht.

PPS: Morgen wird die Frickeltante ihr Pinnekenrezept  vorstellen.

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Zutaten für ca. 1 Liter:
  • 1 Zitrone
  • 500 Gramm Weinbergpfirsiche
  • 2 Vanilleschoten
  • 350 ml Vodka
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL brauner Zucker
Zubereitung:


Die Pfirsiche waschen und in feine Würfel schneiden. Mit dem Saft der Zitrone, der ausgekratzten Vanilleschoten- und mark, braunen Zucker und Chiliflocken vermengen und für drei Stunden ziehen lassen.

Alles kurz mit einem Stabmixer fein pürieren. Vodka hinzufügen, in eine Flasche abgießen.

Durch ein Küchentuch alles in eine Flasche abseihen, aufgeschnittene Chilischote hinzufügen und den Likör im Kühlschrank kühl stellen.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Reisen und Speisen: Tallin - Die nordische kulinarische Wundertüte

Eigentlich will ich immer schnell an einem Ziel sein.

Insbesondere für Kurztrips möchte ich nicht unnötig lang unterwegs sein. Umso gespannter war ich auf meine erste Kreuzschifffahrt mit Tallink Silja von Stockholm nach Tallin.

Gegen Mittag checkten wir problemlos am Stockholmer Hafen in das Schiff ein und bezogen unsere kleine, aber durchaus funktionale Kabine. Zwei Betten, eine Dusche, WLAN-Zugang. Mit Kabinenblick auf die Inseln, Schären und Felsen schipperte das Schiff langsam Richtung Tallin.

Während der Fahrt kann man sich auf dem Schiff primär mit zwei Sachen beschäftigen: Essen und Abends ein paar Unterhaltungsshows angucken. Das Buffet ist reichhaltig und vielfältig. Ebenso war das Frühstück sehr solide.




Das Schöne an so einer Kreuzfahrt und an einer Fahrtzeit von etwa vierzehn Stunden ist ja die Zeit, die einen bleibt, darüber nachzudenken, was man alles am Zielort erkunden will.



Tallin war für mich totales Neuland. Allzu viel habe ich über die estnische Hauptstadt noch nicht gehört. Umso erfreuter war ich nach unseren Einchecken in das schöne und zentral gelegene Tallink Spa & Conference Hotel in Tallin, die Stadt kulinarisch zu erkunden.



Grundsätzlich lässt sich Tallin perfekt zu Fuß erkunden. Insbesondere zwei Gebiete haben es mir besonders angetan: Die pittoreske Altstadt und das hippe Kalamaja.



Nachfolgend findet ihr meine kulinarischen Hot Spots für Tallin.

Altstadt:


  • Must Puudel: Ein super Ort um in den Tag zu starten. Hier bekommt ihr beispielsweise leckeren Buchweizensalat mit pochierten Ei in hipper und bunter Atmosphäre. Die Bedienung ist nett und die Preise befinden sich im normalen Rahmen. Wir waren insgesamt zwei Mal dort. Must Puudel liegt etwas versteckt in einer Seitengasse der Altstadt.


  • Vegan Restoran V: Definitiv mein Highlight in Tallin! Das schummrige vegane Restaurant V. Für 50 Euro wurden wir zu zweit mehr als satt und durften Köstlichkeiten probieren wie "Sanddorncreme, Baiser und Apfel", "Gegrilltes Seitan, Rotweinsauce und Pastinakenpüree" oder eine süffige würzige Algensuppe. Die Portion sind üppig, das Essen sieht mehr als appetitlich aus, das Preisniveau ist top und die Küche hat Mut zu würzen. Ein absolutes Must-Go, nicht nur für Veganer! Unbedingt reservieren!



Kalamaja:

Rund 20 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt befindet sich das Viertel Kalamaja. Zarte Pastellfarben wie in der Altstadt sucht man hier vergebens.Stattdessen dominieren große Industriehallen, in denen sich hier jede Menge angesagte Restaurants angesiedelt haben. 




  • F-Hoone: Das Ambieten des F-Hoone ist beeindruckend. Hohe Decken, kahle Wände, abgebröckelter Putz und trotzdem wirkt das Restaurant sehr cool und einladend.  Die bestellten Kartoffel-Dumplings waren zart und angenehm mit Dill abgeschmeckt. Die Speisekarte ist ein bunter Mix aus bewährten nordischen Klassikern und moderner Küche.



Generell solltet ihr euch in Kalamaja einfach treiben lassen. Stöbert durch das hippe Viertel, guckt hinter Türen und entdeckt das aufregende und leckere Tallin!




Vielen Dank an Tallink Silja für die Einladung!

Dienstag, 26. Juli 2016

Kostprobe: Hoos London Gin

Man sieht ja inzwischen die Bar vor lauter Flaschen Gin nicht.

Gin ist nach wie vor in aller Munde und wird in diversen Variationen getrunken. Gefühlt kommt jede Woche eine neue Flasche auf dem Markt. Da gilt es Übersicht zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen.

In den letzten Wochen durfte ich den Hoos London Gin testen. Entgegen des großen Trend nach etwas Regionalen, produziert Heiko Hoos einen  klassischen London Dry Gin.

15 ökologisch angebaute Botanicals wie Majoran, Koriander, Kiefernsprossen, Orangenzesten und Kamille, sorgen für einen angenehmen geradelinigen Gin mit einer prägenden Wacholdernote. Besonders toll, im Gegensatz zu anderen Gins die ich in letzter Zeit verkostet habe, gefällt mit der recht "maskuline" Geschmack. Noten von Anis und Zitrusfrüchte wechseln sich mit weichen holzigen Noten ab. Der Gin hat 44,4% Vol. und kostet 24,99 Euro.

Insgesamt meiner Meinung ein toller markanter Gin, der lange auf der Zunge und im Kopf bleibt.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Kostprobe: selosoda -belebende Kaffeekirschenlimonade

Zugegeben. Ich habe in meinen ganzen Leben, und das sind immer hin jetzt schon an die 27 Jahre, noch nie eine Tasse Kaffee getrunken.

Einmal dran genippt, reicht mir das bis heute. Ein Wachmacher am Morgen fehlt mit trotzdem. Umso gespannter war ich, selosoda zu testen.

Ein Getränk was natürlich koffeinhaltig wie zwei Espressi ist, kein Zuckerzusatz aufweist und aus der Kaffeekirsche gewonnen wird.

Kaffeekirsche? Ja, genau. Ihr habt richtig gelesen. Kaffee ist eine Frucht, die aus zwei Kaffeebohnen besteht. Darüber hinaus besteht die Frucht aus Fruchtfleisch und Schalen. Und genau die beiden Komponenten werden zur Produktion verwendet.

Die sonnengetrockneten Kaffeekirschen werden direkt von Farmern aus Panama bezogen. In Deutschland werden diese dann mit Quellwasser aufgegossen. bekommen ein Spritzer Bio-Zitrussaft und Kohlensäure.



Und schmeckt das?

Ich muss ja sagen, zuerst war ich ein wenig skeptisch. Kaffeekirschen und dann noch mit Kohlensäure? Meine größte Befürchtung war, dass ein Kaffeearoma das Getränk dominiert.Dem ist aber nicht so. Stattdessen fand ich das Getränk angenehm säuerlich und erfrischend. Die Kaffeekirsche sorgte zudem für eine kleine Bitterkeit.

Vorstellbar wäre es außerdem, das Getränk gekühlt als Longdrink mit Rum zu servieren.

In meinen Augen ist selosoda ein erfrischender Wachmacher, der aufzeigt, dass Kaffee so viel mehr als nur die Bohne ist.




Sonntag, 20. März 2016

Dortmunder Burgerreview: Burgerinitative

Minimalismus. Das scheint das leitende Credo bei der Inneneinrichtung der "Burgerinitative" gewesen zu sein. Ein recht kühl gestalteter Raum mit Tischen und Stühlen. Vereinzelt versprühen Bilder einen gewissen Ruhrgebietsflair.

Glatt könnte man meinen, dass der Raum dem Essen nicht die Show stehlen soll. Ich empfinde den Raum, trotz der kahlen Einrichtung gar nicht mal als so unsympathisch. Großer Fenster an der Front sorgen für viel Tageslicht und in sich ist alles stimmig.



In der "Burgeriniative" stellt man sich seinen Burger selber zusammen. Man kann aus einer breiten Palette an verschiedensten Zutaten auswählen. Unseren Spezialburger belegen wir unter anderen mit sehr leckeren Schmorzwiebeln, Avocado, Jalapenos und Bacon. Eine aromatische Bombe. Cremig durch die Avocado, knusprig dank des Bacons, eine tiefe Süße bringen die Zwiebeln mit und die Jalapenos feuern einen ein.


Toll auch: Der hausgemachte Ketchup. Intensiv fruchtig mit einer schönen Säure. Die Buns, die täglich selber frisch hergestellt werden, sind locker und gleichzeitig kompakt. Die Pommes können auch überzeugen. Die überdimensionierten Salatblätter machen keinen optisch schönen Eindruck, weil die Proportionen zu den anderen Zutaten nicht stimmen.


Der Cheeseburger war in Ordnung. Ich bin kein großer Fan des Neuland Fleisches. Zwar war es hier bei weitem nicht so fest wie im Cowboys Burger Saloon, aber geschmacklich dürfte beim Fleisch noch mehr gehen. Die restlichen Zutaten waren aber alle anstandslos.


Lecker war auch der sehr cremige Dip zu den Süßkartoffelpommes.


Fazit:

Mach es dir selber! Und das am besten so wie du es magst. In der "Burgerinitiative" könnt ihr euch austoben und selber Burger zusammenbauen, die geschmacklich einwandfrei sind. 

Gesamt: 4,0 von 5,0 Punkten.

Dortmunder Burgerreview: Jimmy Jimsen

Zugegeben: Einen Burgerladen würde man mitten in der Nordstadt nicht vermuten.

Ist das vielfältige Viertel eher dafür bekannt, dass man hier leckere Köstlichkeiten aus der arabischen Welt bekommt, beweist "Jimmy Jimsen" aber auch, dass man im Dortmunder Norden auch sehr gut Burger essen kann.


Burger in einer Kneipe


Beim Eintritt in den Laden fällt direkt auf, hier wurde früher gesoffen. Aber heute wird hier fleißig gefuttert. Die ehemalige Kneipe hat der Besitzer Arash in einen stimmungsvollen Burgerladen umgebaut. Positiv: Endlich mal eine Burgerbude, die ohne große neumodischen Hipsterattitüden auskommt. Lediglich ein paar wurden als Lampen umgebaut.
Die Beleuchtung ist spärlich, aber atmosphärisch. Die Kneipenatmosphäre wurde hier nicht versucht irgendwie wegzubauen, sondern sie ist einfach immer noch da. Und genau das macht diese Location so einzigartig.


Wie üblich haben wir uns einen Cheeseburger bestellt und noch einen anderen Burger. Dieses Mal fiel die Wahl auf den "Schönen Louis" mit 150 Gramm Rindfleisch, Rucola, Tomate, Röstzwiebeln, Parmesan, Cheddar, Spiegelei, Homemade Sauce und Homemade Basilikum Pesto.


Optisch ein echter Hingucker. Man kann alle Elemente sehen und sie sehen sehr frisch aus. Auch geschmacklich ist der Burger ein echter Volltreffer. Das Pesto trotz vor einer schönen Basilikumnote und harmoniert bestens mit dem Parmesan, dem Rucola und den Tomaten. Das Fleisch war saftig und die Buns brachten die nötige Stabilität mit.


Toll ist auch der Cheeseburger mit einer köstlichen Safranmayo, die den feinen Safrangeschmack punktuelle rauskitzelt. Im ersten Moment gewöhnungsbedürftigt, fand ich die eher pestoartige Tomatensauce auf dem Cheeseburger, aber wer sich darauf einlässt, dass der Cheeseburger nicht ganz klassisch serviert wird, wird schnell zufrieden sein. Denn das Pesto ist auch hier geschmacklich sehr gut.

Auch die Süßkartoffelpommes konnten uns überzeugen. Schön knusprig und nicht allzu stark bis zum Tod frittiert.

Fazit:

"Jimmy Jimsen" ist ein echter Geheimtipp! Die Burger bekommen durch die geschmacksvollen Pestos das gewisse Etwas, die Kneipenatmosphäre macht einfach Spaß und ein Absacker kann man hier auch gleich trinken. Also, nichts wie hin da!

Insgesamt gebe ich "Jimmy Jimsen" 4,1/5 Punkten.

Jimmy Jimmsen
Münsterstraße 95
44145 Dortmund
Mo-Do 12:30–22:30Uhr
Freitag 12:30–00:00Uhr
Samstag 15:00–00:00Uhr
Sonntag 16:00–22:00Uhr

Donnerstag, 10. März 2016

Kostprobe: frizle- Frische Spätzle ohne Abwasch in drei Minuten

Öffnen, Rollen, Fertig!

So werden Spätzle heute gemacht. Ganz ohne Abwasch, in nur drei Minuten und ohne Presse.

Ich durfte die frischen Spätzle von frizle ausprobieren. Leckere Spätzle aus Bio-Eiern und Bio-Mehl, die man ganz bequem durch die Verpackung drücken kann. Insgesamt gibt es drei Sorten: Ei, Bärlauch und Chili. Wobei Chili mein Favorit ist, da die Spätzle eine sehr ausgewogene Schärfe haben.



Die Handhabung ist simpel. Man entfernt den Klebestreifen von den Ausdrücklöchern, rollt die Packung und presst die Spätzle direkt in heißes Wasser.



Nach drei bis vier Minuten sind diese fertig und können verzehrt werden.

Die Spätzle haben eine tolle Konsistenz die sich zwischen nicht zu teigig und nicht zu fest bewegt. Der Geschmack hat mich bei allen Sorten überzeugt., insbesondere kommt in meinen Augen eine tolle leichte Ei-Note hervor.

Ich habe die Chili-Spätze in BBQ-Käse Spätzle umgewandelt, dazu habe ich lediglich die Spätzle gekocht, in einer Pfanne mit Butter kurz angebraten, mit BBQ-Sauce abgelöscht und kurz eingekocht, um in Anschluss etwas Käse rein zu reiben.

Perfektes Soulfood!


Montag, 22. Februar 2016

Kulinarische Schatzkammer: Das 4-Sterne-Superior-Hotel Mövenpick in Münster

Ungefähr 15 Gehminuten vom Stadtzentrum Münster entfernt, findet man ein kleines kulinarisches El Dorado vor. Die größte Whiskey Sammlung in ganz Münster, gehobene kreative Küche und ein qualitativ hochwertiges Frühstücksbuffet.

Also eigentlich alles was man den ganzen Tag über braucht, oder?

Ein gutes Frühstück, einen ordentlichen Mittagstisch, exquisites zum Abend und zum Abschluss feine Drinks. All das findet ihr im 4-Sterne-Superior-Hotel Mövenpick vor.


Van Nahmen und gebeizter Lachs am Morgen

Zugegeben: Habe ich mir ehrlich gesagt aus kulinarischer Sicht nicht allzu viel erwartet. Oft genug war ich schon in 4-Sterne Hotels, in denen das Essen nicht der Rede wert war. Das Mövenpick Hotel Münster bietet da definitiv eine Ausnahme. Denn hier muss man über das Kulinarische reden!

Das fängt schon beim vielfältigen Frühstücksbuffet an. Klar: Rührei, Bacon, etwas Wurst, Käse und Marmelade sollte das Standardprogramm in jedem überdurchschnittlichen Hotel sein. Im Mövenpick Hotel Münster gibt es aber nicht irgendein Käse, sondern viele, tolle kräftige Käsesorten aus der Schweiz. Ebenso die Wurstwaren, wo man hervorragende trocken gereifte Schinken vorfindet.  
Apfelsaft von van Nahmen, frischer Fisch oder tolles Müsli ist selbstverständlich auch vorhanden. Zugegeben ist der Preis mit 20,00 Euro pro Person für das Buffet nicht gerade billig, aber hier steht eindeutig die Qualität im Vordergrund. Und die ist jeden Euro wert.


Perfekte Klassiker

Mittags sollte man sich nicht den Mittagstisch im Mövenpick Restaurant entgehen lassen.  Mein Cordon bleu mit Bündner Rohschinken und Bergkäse war wunderbar kräftig abgeschmeckt. Die Karte erfindet mit Gerichten wie Beef Tatar, Salat Francoise oder Kraftbrühe vom Kalb das Rad nicht neu, muss es aber auch gar nicht, weil die guten Klassiker einfach sehr toll schmecken.



Besonders empfehlenswert ist das „Twingle Menü“ das 68,00 Euro für zwei Personen inklusive einer Flasche Hauswein kostet. Jetzt im Februar besteht das Menü aus: Kartoffel-Steinpilzsuppe, Rehnüsschen und Kirschen und einem Tiramisu.

Fair kalkulierte Gourmetküche

Das kulinarische Highlight im Hotel ist in meinen Augen aber das „Chesa Rössli“. Schon beim Betreten des Restaurants fühlt man sich gleich ein wenig geschmeichelt. Der übersichtliche Essraum mit Einblick in die Küche ist angenehm fein zurückhaltend dekoriert, ist nicht zu hell und zu dunkel ausgeleuchtet und punktet mit einem charmanten Service.


Vorneweg gab es eine säuerlich erfrischende Karotten-Passionsfrucht Suppe mit Spanferkelkrokette. Ein tolles Spiel zwischen Säure und Süffigkeit des Spanferkels.



Der geräucherte Aal mit Gänseleber und Kimchi ergab eine schmackhafte Spannungl zwischen den Fettpolen der Aalstücke und der Gänseleber sowie der Säure des Kimchi.


Ein richtiges Maul voll Geschmack war der Seeteufel und Calamaretti mit grünem Curry, Thaibasilikum und Kokosreiscreme. Löffel im Mund, Augen zu und ich habe direkt Asien im Kopf gehabt. Eine tolle leichte Schärfe hat das Gericht dominiert, die wunderbar von der Kokosreiscreme abgefangen wurde.


Anschließend gab es Entrecote vom US Beef mit einer Reisessig-Hollandaise, Edamame und kleinen Rotweinschalotten. Ein wenig europäischer angehaucht als die vorherigen Gerichte, konnte dieses Gericht mit der Süße der Schalotten und der wunderbaren Hollandaise auftrumpfen.


Zum Schluss wurden ein Espuma von Vanille, Mandarinensorbet und eine Zitronen-Matchaschnitte serviert. Hier hat mir insbesondere das Mandarinensorbet mit seiner intensiven Fruchtnote direkt ein dickes Lächeln ins Gesicht gezaubert.


Vier Gänge bekommt man für 51 Euro. Was meiner Meinung nach sehr fair kalkuliert ist, sodass man sich noch einen Absacker in der Lounge Bar im Hotel gönnen kann.

Schlemmen und Schlafen

Hier wartet nicht nur die größte Whiskey Sammlung Münsters, sondern auch ausgefallene Cocktailkreationen wie „The Duke and The Bunny“ (Gin, Zuckersirup, Limette, Lillet Blanc und Karotte). Die Location lädt zum gemütlichen Verweilen und Tag ausklingen ein.




Und am besten ihr bucht direkt danach noch eine Nacht im Hotel. Denn wo sonst in Münster kann man sich einen Tag lang kulinarisch so richtig verwöhnen lassen und anschließend sanft ins Bett fallen?



Vielen Dank an Mövenpick für die Einladung!