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Freitag, 15. August 2014

Sponsored Post: Meine persönlichen Impressionen von Limfjord - von Haupt- und Nebendarstellern

Zugegeben: Limfjord. Das klang in meinen Ohren erst einmal nicht allzu spannend. Ganz im Norden von Dänemark, quasi im Mitten von Nichts. Was soll da schon einen großartig erwarten? Außer das 1700 km² große Gewässer.


Gefangen von Wasser


Jetzt ein paar Tage weiß ich, dass Limfjord gar nicht mehr bieten zu braucht als seine scheinbar nie endenden Wasserwege. Noch eine halbe Stunde vor Limfjord, sieht die Landschaft nicht besonders spektakulär aus. Feld, Wiese, Feld, Wiese, mal ein paar Bäume, Feld, Wiese. 

Gut, dass sich da in Limfjord ändert. Man fühlt sich in der Region vom Wasser umzingelt. Egal wo man hinfährt, rechts und links sieht man immer das ruhige Blau. Und die weite Ferne. Der Fjord, das ist hier der Hauptdarsteller. Was aber auch für einen guten Film die Regel ist, gilt auch für eine tolle Region. Alleine mit einem guten Hauptdarsteller kann eine Region noch lange nicht begeistern. Aber auch die zahlreichen unscheinbaren, aber wichtigen Nebendarsteller findet man in Limfjord vor.

 Einfach, aber gut


So sind es die Einwohner von Limfjord, die einen das Ankommen ganz oben Norden so leicht machen. Eine Mischung aus sympathischer Distanz und Neugier trifft einem immer um die Ecke. Aus kulinarischer Sicht sind natürlich die vielen lokalen Erzeuger interessant, die stets mit viel Leidenschaft bei ihrer Sache sind. Rundum Limfjord lebt ein Großteil der Menschen von der Landwirtschaft und Fischerei. Austern, Lamm, Kartoffel oder Wurzelgemüse. Alles findet man hier von exzellenter Qualität vor.  Ein Grund auch, warum die Küche so simpel gehalten ist. Auf dem Teller kommt was gut ist und mehr nicht. Weitere Nebendarsteller in Limfjord sind die zahlreichen kleinen Inseln.


Auf Venö findet man zahlreiche idyllische Ausblicke, verwinkelte Strandeinblicke und kleine ursprüngliche Häfen. Die meisten Inseln lassen sich problemlos innerhalb weniger Stunden komlett mit dem Auto erkunden.

Fazit: Limfjord hat mich überascht! Die Region strahlt viel Ruhe und Gelasenheit aus. Und konnte mich mit ihrer tollen Landschaft und Menschen begeistern.


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Mittwoch, 13. August 2014

Sponsored Post: 48 kulinarische Stunden in Limfjord - so hat es mir geschmeckt

Wie kann man sich eigentlich ein Stückchen heile Welt vorstellen?

Wahrscheinlich in etwa so, wie 240 Kilometer von der deutsch-dänischen Grenze entfernt. Dort wartet das Leben mit einer imposanten Fjordlandschaft, viel Zeit und Platz um durchzuatmen und gemütliche Restaurants mit besten lokalen Rohwaren.


Der beruhigende Limfjord

Wilkommmen in Limfjord!

"Come here my friends!", ruft Pip Thoustrup einmal kräftig quer über die ganze Küste. Keine 15 Sekunden und einen steilen Hang später wird man von links und recht laut angemäht. Auf der kleinen Insel Venø züchtet sie Lämmer, die in ganz Dänemark bekannt sind. Man merkt Pip direkt an, dass hier eine Frau einen Hof mit viel Willen, Lust und Herzblut betreibt. Ihr geht es in erster Linie darum, den Tieren besten Bedingungen zu geben. Und nicht um hohen Profit.


Pip und ich an der Küste, wo die Schafe weiden

Berühmte Kartoffeln


Den ganzen Sommer grasen die Lämmer auf Moorgebieten, Heidehängen und Grasweiden. Ehe sie Anfang August von der Mutter getrennt werden. Dabei reicht für die Abtrennung nicht nur ein bloßer Zaun. Mindestens drei Kilometer müssen die Jungtiere von ihrer Mutter entfernt leben, sonst folgen sie der Mutter immer wieder zurück. Neben den Lämmern, ist Pip darüber hinaus für ihre Venøer Kartoffeln bekannt. Diesen werden aufgrund des Westwindes und der hohen Sonneneinstrahlung der Insel mit ganz wenig Spritzmitteln produziert. Zum Mittag sind wir in das Venø Kro eingekehrt. Ein sympathisch, schlichtes Restaurant. Hier kamen wir in den Genuss von Lammcarpaccio und von Steak mit Kartoffeln. Einfach, aber gut.

Das Veøn Kro

Luxus für Körper und Seele


Ein Muss für Foodies ist das Sansefestival in Struer. Mit 10.000 Besuchern an einem Tag platziert sich das Festival der Sinne in Struer als das führende Lebensmittelfestival in Nordwestjütland. Zwischen Lebensmittelproduzenten und Kochschule findet man eine ausgelassene Marktstimmung vor.

Schokolade auf dem Sansefestival


Wenn man durch Limfjord fährt ist das immer auch ein bisschen Luxus für Körper und Seele. Wenn die Sonne scheint und der Limfjord leicht schimmert, wird man innerlich ganz ruhig vor Begeisterung. Die zweite Nacht verbrachten wir im Hotel Tambohus Kro. Das Gasthaus von 1842 ist bekannt für seine Küche. Davon durften wir uns selbst überzeugen. Selbst geräucherter Lachs aus dem Fjord mit Dreierlei von der Gurke, tolles Lammfleisch mit wunderbarem Wurzelgemüse und eine XXL Creme brulee liegen noch bis heute auf meiner Zunge.

Lachs und Trio von der Gurke


Weißwein aus Plastikbechern


Mein kleines kulinarisches Highlight war aber das Hafenfest in Jegindø. Dort luden uns die Bewohner der kleinen Stadt ein, frisch gefangen Miesmuscheln zu essen und dabei Weißwein aus Plastikbechern zu trinken. Selten habe ich ein authentischeres Essen verzehrt.

Weißwein und frische Muscheln - mehr geht nicht

Am letzten Tag besuchten wir Toftum Bjerge. Ein schöner Strandabschnitt zum verweilen. Bevor es zurück Richtung Heimat ging, stärkten wir uns noch kurz bei Sevel Kro. Ein uriges Dorfgasthaus aus dem Jahr 1802, wo regionale  Rohrwaren von erstklassiger Qualität verarbeitet werden. Die Portion waren sehr üppig, obwohl der Hunger groß war. Das Essen kann man als solide dänische Hausmannskost beschreiben.

Der Abstieg zum Strand



 
Deftig und üppig: Das Essen im Sevel Kro


Fazit: Wir hatten tolle und abwechslungsreiche in Limfjord. Die Landschaft lädt dazu ein entdeckt und erschmeckt zu werden. Insbesondere wer den großen Stadtrummel mal entfliehen will und etwas Zeit für sich haben möchte, sollte sich schleunigst ins Auto setzen.

Struer bei Sonnenuntergang
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Montag, 28. Juli 2014

Sponsored Post: 48 kulinarische Stunden in Limfjord: Das erwartet mich

Der Norden schmeckt!

Nachdem ich im Februar bereits Kopenhagen kulinarisch erkundet habe, schlemme ich mich vom 08.08-10.08 durch Limfjord in Dänemark.

Die abwechslungsreiche Fjordlandschaft am obersten Zipfel von Dänemark kommt ohne Glanz und Gloria daher. Dafür lockt sie mit Weiten, Buchten, Engen, Stränden, Häfen, Inseln und kleinen Fjorden. 

Besonderes Augenmerk auf meiner Reise werde ich auf die kulinarische Seite von Limfjord legen. Limfjord bietet exzellente Bedingungen für Fisch und Schalentiere. Die gelobte Limfjordauster ist für ihre einzigartige Textur und Aroma aufgrund der besonderen Bedingungen durch den Nordseeeinfluss im Wasser und den ganzjährigen moderaten Wassertemperaturen bekannt. Aber auch Herzmuscheln oder Hummer sollen in Limfjord von höchster Qualität sein.

Die berühmte Limfjordauster. Foto: Presse
Daneben bietet auch die Landwirtschaft Rohwaren und andere Fertigprodukte von Weltklasse an. Wurzelgemüse, Kirschen, Äpfel, die bekannten Venokartoffeln oder Erdbeeren. Ich freue mich selber vor Ort von der Qualität überzeugen zu können.

Auch Winzergewerbe kann man im Limfjordsland antrefen. Südwestlich von Struer kann man einige lokale Weine probieren. Ich hoffe, dass ich mal einen dänischen Wein probieren kann.

Auf dem Programm steht unter anderen ein Besuch auf der Insel Veno an. Auf der 7,5 km langen und 1,5 k breiten werde ich Venoer Kartoffeln und Lamm probieren, sowie das traditionelle Veno Steak essen. Bis jetzt weiß ich nicht, was sich hinter diesem Steak versteckt. Ich bin gespannt. Am Samstag werde ich kurz den schwedischen TV-Koch Tareq Taylors treffen und mich mit ihm über die „New Nordic Cusine“ austauschen. Seine Sendung Nordic Cookery läuft auf BBC Lifestyle. Highlight wird das große Sansefestival in den Straßen von Struer sein. Das größte Foodfestival in Nordwestjütland lädt zum ausgiebigen schlemmen ein. Am Abend wird noch das Restaurant Tambohus Kru aufgesucht.

Der Hafen von Struer. Foto: Presse
Kurz vor der Abreise mache ich noch einen Abstecher zu einer Bisonfarm. Ob ich dort auch Bisonfleisch probieren darf?  Mein letztes Bisonfleisch hatte ich in den USA. Mir hat es damals sehr geschmeckt. Bevor es dann wieder Richtung Heimat geht, wird noch das Restaurant Sevel Kro getestet. 

Und hoffentlich verlasse ich die Region dann mit einem - im wahrsten Sinne des Wortes - guten Beigeschmack.
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